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Alt 30.08.2012, 11:13
annamarie67 annamarie67 ist offline
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Registriert seit: 22.08.2012
Beiträge: 1
Standard Bin neu hier....

Hallo zusammen,
aus gegebenen Anlass (Mutter, 77 J., Pankreas Ca.) habe ich mich hier angemeldet, um mehr über die Krankheit zu erfahren und auch mich mit anderen Angehörigen oder Betroffenen auszutauschen. Als ich erfahren habe, was meiner Mutter fehlt, hat es mir erstmal den Boden unter den Füßen weggezogen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich weiß, dass es die mieseste Form von Krebs ist. Es beunruhigt mich auch, dass es wohl gerne weiter vererbt wird.
Bei ihr hat es mit Rückenschmerzen angefangen. Sie hat immer über Schmerzen in der entsprechenden Bindegwebszone geklagt, vor allem nachts hat es ihr zu schaffen gemacht. Irgendwann kam dann Appetitlosigkeit, Übelkeit und allg. Schwächegefühl hinzu. Da ich weit weg wohne von ihr, habe ich lange nicht registriert, was mit ihr los ist. Konnte sie nur am Telefon hören und nicht sehen. Mein Bruder hat dann irgendwann mal angerufen und gesagt, irgendwas stimmt mit der Mutter nicht und er schickt sie zum Arzt. Und dann kam der STein ins Rollen. Sie hatte ganz schlechte Blutwerte und er hat sie zur weiteren Abklärung ins KH geschickt. Dort war sie 2 Monate. Es hat lange gedauert, bis die Ärzte den Tumor überhaupt gefunden haben. Es ist nebenher ein Haufen schief gelaufen im KH. Nach einer Bauchspiegelung hatte sie plötzlich hohes Fieber, dann hatte sie noch einen Virus etc. Aber man hat sie dann operiert. Den Tumor konnte man nicht komplett entfernen. Es wurden Verdauungsgänge verlegt, oder so ähnlich. Nun hat sie eine Serie Chemotherapie hinter sich. Sie hat es einigermaßen vertragen. Am Chemotag war es ihr immer schlecht. Der nächste Tag war schon besser. Die Blutwerte waren auch immer in Ordnung und sie hat sich gut aufgerappelt. Sie war Anfang der Woche wieder im CT. Das Ergebnis wissen wir noch nicht. Ich bin sehr gespannt und habe eigentlich ein gutes Gefühl. Ich hatte sie besucht, als sie gerade aus dem KH kam (März) und war jetzt wieder zu Besuch. Dazwischen lagen Welten. Sie hat uns bekocht, hat im Garten garbeitet, ist zum Kaffeeklatsch gegangen usw. Von Diagnosestellung bis jetzt sind knapp 6 Monate her und sie lebt noch. Die Ärzte hatten wohl zu ihr gesagt, es kann in 3 Monaten vorbei sein, kann aber auch noch 3 Jahre leben.
Ich mache mir aber jetzt schon Gedanken, wie es sein wird, wenn es dem Ende zu geht. Ich hoffe, dass sie nicht zu arg leiden muss.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.
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