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#1
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Hallo, ihr lieben Mitbetroffenen,
ich lese immer wieder ueber "positive Gedanken", ueber "mit dem Krebs reden" im Sinne von "Hau ab, du Mistvieh", "Ich mach dich klein" usw. Es gibt ja auch das Konzept der Visualisierung, d.h. sich den Tumor/die Lymphknoten im Geiste vorstellen und sich dann vorstellen bzw. ihnen befehlen, kleiner zu werden usw. Dies sind ja eher "aggressivere" Herangehensweisen, um den Tumor im Geiste innerlich richtiggehend zu bekaempfen. Beim Qi-Gong hingegen gibt es ja eher die sanft-heilende Vorstellung ("ich fuelle meinen Koerper mit guter Energie, die mich heilt" etc.) Wie geht ihr damit um, wie redet ihr mit dem Krebs? Tut ihr es ueberhaupt? Wuerde mich ueber eure Erfarungen und eure Vorgehensweisen freuen. LG, Sebastian |
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#2
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Hallo Sebastian!
Ich habe lange drüber nachgedacht,ob ich mich hier einklinke. Aber ich muß da doch mal was loswerden: Wenn ich sowas lese,geht mir echt der Hut hoch.... Als Betroffene fass ich mir echt nur noch an den Kopp und ich glaube,Du kannst Dir denken,warum Du hier keine Antworten bekommst?! Mit dem Krebs "reden"?Ihn "klein" machen? Oh man,wo lebst Du? So was macht mich echt sauer und ich glaube,es gibt wenige,die an so ´nen Hokus Pokus Glauben. Jeder hat seine Meinung und ich hab meine und ich sage zu so etwas:No go!!!!!! Gruß,Kampfküken |
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#3
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Hallo Sebastian,
Ich kann es gut verstehen, was du meinst. Für jeden betroffenen ist das zuerst ein Schock, kriegt man Ängste, warjm ich. Mein Krebs ist sehr aggressiv und nicht heilbar. Nach ein paar Monaten nach der Diagnose bin ich zu einer Psychoonkologin gagangen. Seit mehr als ein Jahr bin ich in Therapie, habe auch Medikament Citalopram bekommen. Meine denkunkweise hat sich verändert. Ich bin metzt so glücklich, wie nlch nie. Ich habe gelern mich zu freuen, den Tag, jede Minute zu geniesen. Ich habe nur positive Gedanken. Das ich sterben werde, macht mir keine Angst mehr. Ich nutze die Zeit, die ich noch habe und lebe. Wenn ich schmerzen habe, da weiss ich, dass ich noch da bin. Mit dem Krebs reden, das sehe ich symbolisch. Ich kann aber ihn beinflussen, in dem ich selbe entscheide, welche Therapie, welche Unteruchung, welche Medikamente. Sei Manager deiner Krankheit. Lehrne alles darüber, helfe anderen, z.B. In einer Selbsthilfegruppe. So kriegst du auch dein Krebs “klein“ Vielleicht hast du lust auf meiner Seite prostata-krebs-psyche etwas über deine Gefühle schreiben? Würde ich mich freuen. Alles gute, Jacek
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Meine Seiten: Prostatakrebs Ratgeber ; Krebs und Psyche ; PSA Wert ; Krebs ; Brust , Brustkrebs ; Prostata |
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#4
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Zitat:
lg aus W ien
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#5
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Hallo Sebastian,
nach den ersten Schock 2010 habe ich mich immer mehr mit alternativen zusätzlichen Methoden auseinander gesetzt und ja, ich rede mit meinem Körper, und ja, ich habe positive Gedanken überhaupt. Warum sollte ich mir mein Leben schwer machen? Warum sollte ich das Lachen vergessen? Warum sollte ich das Leben nicht lieben? Ich habe ganz viel über positive Gedanken gelesen, habe gute Therapeuten, Ärzte, die mich in meiner positiven Denkweise unterstützen und gute Freunde, Betroffene, die ähnlich denken wie ich. Für mich ist die Visualisierung einfach wichtig, in meinen Meditationen gehe ich auf Körperreise und bin dann völlig eins mit mir. Und ich liebe mich, gehe achtsam mit mir um und da gehören auch positive, dankbare und liebe Worte für meinen Körper dazu. Sie sind für mich selbstverständlich und sie tun mir ungeheuer gut. Es gibt in mir keinen Hass auf mich selber, wozu auch, ist doch alles in mir: ICH. ICH BIN und dazu stehe ich und damit lebe ich mit einer inneren Zufriedenheit und Ruhe und vor allem: ich lebe. Lebe bewusst im Jetzt und kann somit ganz viel Freude, Fröhlichkeit und Glück empfinden. Für mich ist das Leben sehr kostbar und mit meiner Denkerei und Lebensweise habe ich gelernt, diese Kostbarkeit bewusster wahrzunehmen und zu erleben. In diesem Sinn Alles Liebe Evelyn
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Ich tue das, woran ich glaube und glaube an das, was ich TUE. Evelyn Krampitz |
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#6
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Hallo,
ich denke es ist legitim sich außerhalb der Schulmedizin,seine Gedanken zu machen.Und es kann nichts schaden sich gute und gesunde Gedanken zu machen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Simonton Methode gemacht. Hier geht es um Visualisierung ,gesunde Gedanken,einfach lernen besser mit der Krankheit umzugehen.Mir wurde einfach auch ein Stück weit die Angst genommen.Außerdem ist es hilfreich fürs Leben überhaupt. Viele Grüße Caruso
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