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  #31  
Alt 01.11.2013, 08:25
Angelie2909 Angelie2909 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Friedl,

ich bin noch nicht so lange in diesem Forum,habe aber heut dein Thread gelesen.
Es ist schön das du die Op gut überstanden hast und wieder zu Hause bist.
Mein Mann hat Speiseröhrenkrebs und litt nach seiner Chemo auch unter Appetitlosigkeit,hat kaum etwas gegessen.Um so wichtiger ist es Energie auf andere Weise zuzuführen.Mein Mann hat sich in der Apotheke Maltodextrin von Nutricia geholt.Das ist ein Energiereiches Pulver was du überall mit rein rühren kannst.In Speisen als auch in Getränke.Einziger Wermutstropfen - du musst es selbst bezahlen.

Wie gehtes dir heut?

Liebe Grüße
Angelie
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  #32  
Alt 04.11.2013, 17:38
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Baujahr70 Baujahr70 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Zitat:
Zitat von Friedl
... Außer einer permanenten Übel- und Appetitlosigkeit geht es mir ganz gut.
Ich hoffe, daß sich das in den nächsten Tagen bessert.
Hallo Friedl,

haben sich Deine Beschwerden etwas gebessert?
Du brauchst viel Geduld um wieder einigermaßen mit allen Auswirkungen der Erkrankung zu Leben - nimm Dir die Zeit.
Ich habe vor der OP auch nicht mit solch einschneidenden Änderungen gerechnet.
Ist bei Dir noch eine Nachbehandlung (Chemo) geplant?
Ich wünsche Dir alles Gute.
__________________
Grüsse aus Südniedersachsen

Stefan
---------------------------------------------------------------

http://angstlosleben.webnode.com/
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  #33  
Alt 23.02.2014, 19:10
Friedl Friedl ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Zunächst möchte ich mich entschuldigen, daß ich nicht früher geantwortet habe.
Danke für die guten Wünsche.
Mitte Januar hatte ich die letzte Chemo. Die hat mich noch einmal so richtig nieder gemacht. Insgesmt habe ich 25kg abgenommen (darüber bin ich auch nich traurig).
Seit etwa einer Woche geht es mir wieder gut.
Die REHA wurde bereits genehmigt, ich warte nur noch auf die Post von der Klinik.
Leichte bis mittlere Schmerzen habe ich immer noch im Bereich der Narbe. Besonders beim Atmen.
Was ich noch nicht im Griff habe ist das Essen. Da kommt es hin und wieder vor, daß ich zuviel gegessen habe und ich mich dann übergeben muß. Ich denke, das bekomme ich auch noch in den Griff.

Geändert von Friedl (23.02.2014 um 19:14 Uhr)
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  #34  
Alt 25.02.2014, 10:35
Angelie2909 Angelie2909 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Friedl,

du hast alles überstanden,das ist wichtig und ich freu mich sehr das es dir wieder besser geht.das ist doch mal eine gute Nachricht.
Das du noch Schmerzen hast ist klar,aber die Narbe wird irgendwann verheilen und damit auch die Schmerzen weg gehen.Da musst du ein wenig Geduld haben,das braucht halt seine Zeit.
Das du jetzt zur Reha gehst ist gut.Nimm dort alles mit was geht damit es dir bald noch besser geht.Dort gibt es sicher auch eine Ernährungsberaterin mit der du über dein Problem mit dem essen reden kannst.Sie kann dir sicherlich helfen,alles in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße
Angie
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  #35  
Alt 25.02.2014, 18:07
Friedl Friedl ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Angie,
vielen Dank für deine Tipps.
Deinem Mann wünsche ich auch alles Gute weiterhin.
LG
Friedl
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  #36  
Alt 25.02.2014, 19:52
Wikinger73 Wikinger73 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

hallo, ja ne ernährungsberaterin in der reha kann dir wirklich gute tipss geben, und wir sind ja schlisslich auch noch da :-)
ich hatte auch viel probleme, mich an 6-8 kleine mahlzeiten am tag zu gewöhnen, oder vor und nach dem essen nichts zu trinken, mit dem dumping syndrom fertig zu werden etc.....das ist ein langwieriger, aber machbarer weg, wenn man etwas disziplin an den tag legt.....
ich hatte mir teilweise sogar ein wecker gestellt, um mich dran zu erinnern, jetzt ne kleine mahlzeit einzunehmen, hat aber gut geholfen.....was mir auch viel geholfen hat bzw. immer noch hilft, ist nahrungsergänzung, ich nehme z.b. maltocal 19 von der firma metax......einfach in alle speisen unterrühren ( geht auch in getränken ), kurz einwirken lassen. ist total geschmacksneutral und einfach zu handhaben.
desweiteren nehme ich noch fortimel compact von nutricia. das ist ne trinknahrung, die wirklich noch halbwegs bekömmlich ist.....ist ein kleines fläschen von 125ml, hat dafür aber 300kcal. ich nehm 3 davon am tag und schon hab ich 900kcal auf ziemlich einfache art und weise "genascht" :-)

wenn du fragen hast, immer raus damit und weiterhin alles gute beim aufbau! LG olli
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  #37  
Alt 26.02.2014, 17:12
Friedl Friedl ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Disziplin? Was ist das? :smiley1
Im Ernst. Im großen und ganzen komme ich klar. Ab und zu verschätze ich mich noch und dann muß es halt wieder raus. Ist aber auch kein Akt.
Die Schmerzen sind nicht so stark, eher unangenehm.
Was miuchg richtig nervt ist, daß ich keine Luft habe.
LG
Friedl
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  #38  
Alt 26.02.2014, 18:14
Judi Judi ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

das du keine Luft hast ist doch normal nach so grosser OP und der gewichtsverlust tut sein übriges. Du wirst dich jetzt Stûck fûr Stück erholen, es braucht alles seine Zeit. Ich weiss das klingt doof ist aber so. Mein Mann hat auch keine Geduld, kann ich auch verstehen.

Was meinem Mann sehr geholfen hat nach der OP war Rehasport und Aufbauspritzen.

Lg Judi

Geändert von Judi (26.02.2014 um 18:15 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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  #39  
Alt 26.02.2014, 19:18
Wikinger73 Wikinger73 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

da muss ich judi absolut recht geben, das kommt mit der zeit wieder, ich konnte damals nach dieser grossen OP auch nur ne kleine runde laufen auf dem krankenhausflur.....das kommt mit der zeit wieder, nach und nach.....man muss halt ein bisschen üben, spazieren gehen und so, auch wenn es net viel und weit ist....

LG olli
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  #40  
Alt 27.02.2014, 10:39
Suewal Suewal ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Friedl,

jetzt muss ich auch noch meinen Senf zu meinem Lieblingstheme - Kost- und sonstiger Aufbau - dazugeben.

Die "grosse" OP ist bei mir so ziemlich genau 2 Jahre her und ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen: es wird irgendwann wieder fast so wie normal. Nicht mehr so wie vorher, das ist klar, aber insgesamt ganz gut.

Ich habe bzgl. Kostaufbau von Anfang an einen etwas anderen Weg eingeschlagen, und zwar dann gegessen, wenn ich Lust darauf hatte und mich nie zum 6-8x am Tag essen gezwungen. Als ich zuhause war, habe ich eben dann gegessen, wenn ich es für gut hielt, und wenn es um drei Uhr morgens war, weil ich eh nicht schlafen konnte - auch gut.

Die Ernährungsberaterin (wurde mir übrigens gleich im KH ein paar Tage nach der OP zur Verfügung gestellt) hat mich von Anfang an ermuntert, grundsätzlich leichte Mischkost zu essen und darüber hinaus einfach mal alles auszuprobieren, worauf ich Lust habe, um zu sehen, was gut für mich ist und was nicht.

Die ersten 2 Monate kam so gut wie alles wieder raus, ich habe ca. 10-15mal am Tag gekotzt. Dumping war für mich nie so ein Thema, das hatte und habe ich vielleicht 2-3x im Monat, damit kann ich leben.

Und es wurde alles besser und besser, und inzwischen esse ich wieder normal wie jeder andere 3x am Tag, kann fast normale Portionen verdrücken und vertrage jede Menge Sachen wieder. Manchmal kommt was raus, manchmal habe ich nachts bösen Reflux (wenn ich schlecht liege), manchmal spielt die Verdauung verrückt - aber insgesamt nur mehr sehr selten und so, dass es mich nicht weiter stört.

Der Grunsatz, an dem ich festhalte, ist nur, je heisser das Lebensmittel zubereitet wurde, desto schlechter ist es zu verdauen. D.h. alles was im heissen Fett herumschwimmt, ist meistens Tabu. Das meiste koche ich selber, da weiss ich was drinnen ist. Ich gehe jeden Tag einkaufen, weil ich meist erst im Laufe des Tages weiss, was genau ich essen möchte. Und das kaufe ich dann eben.

Mittlerweile bin ich manchmal richtig übermütig, letzte Woche konnte ich beim Chinesen eine Frühlingsrolle essen und gestern habe ich fast eine ganze Pizza verdrückt. Konnte zwar die halbe Nacht nicht schlafen, aber was soll's, ab und zu ist es mir das wert.

Ich hatte durch die Behandlung und OP's insgesamt 25kg abgenommen und ohne irgendeine Zusatznahrung habe ich jetzt wieder 15kg zugelegt. Mehr solls auch nicht mehr werden.

Ich kann nur sagen: es geht vieles, es dauert aber seine Zeit.

Die Schmerzen an den Narben bzw. generell Gefühlsstörungen am Oberkörper sind erst nach über einem Jahr bei mir besser geworden. Heute habe ich nur mehr ganz selten ein komisches Gefühl an der grossen Narbe auf der Seite, zB. beim Wetterwechsel.

Probleme beim Luftholen und ein böser Reizhusten sind leider geblieben. Mein rechter Lungenflügel ist um einiges verkürzt durch die OP, das lässt sich nicht mehr regeln. Wenn es ganz schlimm ist hilft mir ein Asthma-Spray. Aber das lässt sich sicher auch noch wegtrainieren....mal sehen.

lg
Sylvia
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  #41  
Alt 28.02.2014, 09:02
Friedl Friedl ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Sylvia,

vielen Dank für deinen Beitrag. Er ist sehr informativ und lässt hoffen.
Ich esse auch so wie ich Hunger habe. Manchmal verschätze ich mich halt in der Menge und da kommt es halt wieder raus.
Dir-wie allen anderen wünsche ich weiterhin alles Gute^.
LG aus dem WW Friedl
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  #42  
Alt 28.02.2014, 11:35
kopierkatze kopierkatze ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs nach OP

Hallo Zusammen.

kann mich nur anschließen an alles was Suewal/Sylvia berichtet hat, esse wann du möchtest, ganz so wie es vorher war wirde es nie mehr sein aber wir leben und das ist das Wichtigste

Lieben Gruß Margit
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Stichworte
barett, behandlung, diagnose, heilungschancen, spiseröhrenkrebs


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