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  #16  
Alt 19.05.2015, 23:16
lyra lyra ist offline
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Ort: bei Köln
Beiträge: 369
Standard AW: Leberkrebs,Frage zu Biopsie

oh mein Gott- ihr beiden-
da kommt mir schon wieder die Wut hoch- auch ich habe so etwas bei meinem Mann und bei einer Freundin erlebt (diese ebenfalls mit nicht behandelbarem Keim in der OP-Wunde nach Herzinfarkt und Bypass-Setzung)-
sie wurden behandelt wie "Stückvieh" (wie man hier sagt)-
kalt und emotionslos- und als Angehöriger wird man überhaupt nicht ernst genommen, steht hilflos vor dem Arztzimmer...keine Zeit...keine Auskunft...keine Diskussion...wir sind in einer Besprechung...
und was ich einmal erlebt habe, als ich einfach die Tür geöffnet habe, ohne anzuklopfen: die Stationsärztin saß mit den Füßen auf dem Schreibtisch kichernd im Kreise ihrer jungen Bewunderer-
während mein Mann trotz Morphinpflaster vor Schmerzen nicht mehr konnte...
und ich schon mehrmals um Hilfe gebeten hatte-
also da wollte ich nur noch ko...n
so geschehen in der Uni Bonn, 2009...

entsetzte Grüße
Lyra
  #17  
Alt 28.05.2015, 12:13
frust-o-mat frust-o-mat ist offline
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Registriert seit: 03.05.2015
Beiträge: 16
Standard AW: Leberkrebs,Frage zu Biopsie

Hallo nochmal, der Befund der Biopsie ist da.
Ich werde diesen unangenehmen Befund
in einem neuen Diskussionsstrang darlegen, damit andere
Leidgeplagte unter der Überschrift auch das richtige Thema finden.

Interessant zur Frage nach den Nachteilen der Biopsie war folgendes:
Mein mich beratender Professor hat bei der Besprechung meines
Leberkrebses angemerkt, dass eine Ausbreitung des Tumors
über den Einstichkanal der Biopsie durchaus möglich wäre.

Ich schliesse daraus, dass bei einer Biopsie die Möglichkeit der
genauen Tumoranalyse der Gefahr durch genau diesen Eingriff gegenübergestellt werden sollte.
  #18  
Alt 30.05.2015, 22:48
frust-o-mat frust-o-mat ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 03.05.2015
Beiträge: 16
Standard Lebertumor inoperabel-Frage zu Palliativbehandlung

Hallo liebe Mitleidenden,
nach der bereits von mir erwähnten Biopsie habe ich nun das Ergebnis.
Es handelt sich um ein Gallenwegskarzinom und die ganze Leber ist
befallen.Der grösste Tumor misst ca.10cm.
Da wird nichts mehr operiert und auch nichts transplantiert.

Sowas nennt man Post vom Sensenmann.

Mir wird ganz schlecht ,sorry, mir wird noch schlechter als mir eh schon ist,
denn die Prognose scheint hundsmiserabel zu sein.
Falls ich nichts unternehme,soll es sehr schnell gehen können
mit meinem Ableben.Die Profis an der Uni sagen da natürlich nichts
genaues, aber ich konnte da Einschätzungen im Mehrmonatsbereich
raushören.Gruselig.
Mit Chemo wäre dann 1 Jahr möglich,2 Jahre vielleicht auch...

Ich soll zur Lebensverlängerung eine Chemo mit Gemcitabine und Cisplatin
beginnen.

Meine Frage:
Geht die lebensverlängernde Wirkung auf Kosten der Lebensqualität?

Ist meine Prognose wirklich derart düster,
oder brauch ich für die Wanduhr nie mehr Batterien kaufen?


Danke euch.
  #19  
Alt 31.05.2015, 16:40
Mel_1 Mel_1 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2007
Beiträge: 588
Standard AW: Lebertumor inoperabel-Frage zu Palliativbehandlung

Hallo Frust....

das tut mir sehr leid, dass Du solch BEfund hast :-(
Frag doch mal in der Gallengruppe nach, die haben da viel mehr ERfahrung wie wir hier bei der Lebergruppe.
Ich wünsch Dir alles Gute




http://www.krebs-kompass.org/showthread.php?t=62983

Geändert von gitti2002 (21.05.2016 um 21:05 Uhr) Grund: Link eingefügt
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Stichworte
befund, biopsie, gallenwegskarzinom, leberkrebs, tumorboard


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