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  #1  
Alt 16.09.2015, 10:50
Jana007 Jana007 ist offline
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Registriert seit: 16.09.2015
Beiträge: 1
Standard Wie kann ich meine Mutter seelisch unterstützen?

Hallo zusammen,

ich bin heute bei meiner Recherche im Internet auf dieses Krebsforum getroffen und weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und um jeden Rat froh bin, den ich bekomme probiere ich es einfach mal..

Meine Mutter bekam vor 4 Jahren die Diagnose: Eierstockkrebs. Sie musste notoperiert werden. Leider hatte der Krebs schon gestreut und seine Zellen im ganzen Körper verteilt. Also fing sie mit der ersten Chemo an. Die schlug zum Glück auch gut an, aber ein paar Wochen nachdem sie vorbei war wurden wieder Metastasen gefunden. So ging das weiter bis sie dieses Jahr ihre vierte Chemo anfing. Dieses Mal ist es aber anders, die Nebenwirkungen (Schwindel, Übelkeit, Kälteschauer und Schwäche) sind viel stärker als bei den Chemos davor.
Meine Mutter war so am Ende, dass sie sich dazu entschloss die Chemotherapie abzubrechen. Für mich war es sehr schwer diese Entscheidung zu akzeptieren, ich weiß dass das egoistisch ist, gerade weil es ihr so schlecht geht.
Gerade versuchen die Ärzte sie soweit aufzupäppeln, dass sie weiter behandelt werden kann. Ich versuche gerade alles sie so gut es geht zu unterstützen, aber ich habe das Gefühl das reicht nicht..

Deswegen wollte ich euch fragen, über was ihr euch in dieser Situation freuen würdet, bzw. was ihr euch wünschen würdet?

Vielleicht habt ihr irgendwelche Ideen, wie ich Mama weiter aufbauen kann, sodass sie wieder Stärker wird.

Ich würde mich sehr Freuen

Liebe Grüße!
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  #2  
Alt 16.09.2015, 15:11
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Wie kann ich meine Mutter seelisch unterstützen?

Hallo!

Na, das ist ja nicht schön, was du da erlebst!
Trotzdem "Willkommen" hier bei uns!

Ich kann dir "nur" aus der Sicht einer Betroffenen sagen, was ich nicht will:
1. Ich brauche keine "mitleidigen" Mitmenschen, die mit mir leiden, so unter dem Motto: "Haaaaaaach, wie tut mir daaaas Leid!" Heulen kann ich selber!
2. Ich mag keine heulenden Angehörigen, sondern Leute, die mit mir lachen und fröhlich sein können und meine Zeit geniiiiiiiießen.
3. Die Leute, mit denen ich heulen will, suche ich mir selber aus!
4. Ich möchte mein Leben leben, so gut und so lange es geht! Und wer mir dabei helfen will, der soll mich fragen, was er mir Gutes tun kann. Ich bitte aber um konkrete Fragen.

Wie gesagt, das sind meine Vorstellungen von meinem weireren Leben! Aber wie gesagt, ich als Betroffene möchte nicht bedauert werden!

NOCH lebe ich!

Alles Gute für deine Mam!
__________________
Tündel

Das Leben ist halt lebensgefährlich!!!
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  #3  
Alt 17.09.2015, 12:46
Steffchen77 Steffchen77 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2015
Beiträge: 16
Standard AW: Wie kann ich meine Mutter seelisch unterstützen?

Hallo Jana,

willkommen im Forum..
Tündel hat recht, am besten versuchen fröhliche Momente zu schaffen, da sein,
zeige, dass Du Ihre Entscheidung unterstützt und hinter Ihr stehst.
4 Jahre ist eine lange Zeit des Kämpfen's .
Meine Mama kämpft seit Anfang des Jahres und trotzdem ist es für Sie schwer immer wieder die Angst vor dem Befund und vor weiteren Behandlungen, oft kommt von Ihr die Frage wie lange Sie das noch durch halten soll...
Sie will ja, aber die Diagnose und die Angst sowie die körperlichen Schmerzen nehmen Ihr viel Lebenskraft.
Sei stark für Dich uns Deine Mama und wenn Du traurig bist schreib gern bei uns im Forum.
Deine Mama liebt Dich und will nicht das Du traurig bist, dass macht Ihr Herz noch schwerer.
Ich versuche immer gute Laune zu verbreiten auch wenn es manchmal nicht leicht fällt .
Aber die Vergangenheit zeigt mir, das es für mich und meine Mama so der beste Weg ist, dadurch können wir auch gemeinsam weinen.
ich drück Dich und halte die Ohren steif
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Stichworte
aufbauen, chemotherapie, eierstockkrebs, mutter, nebenwirkungen


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