Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > andere Krebsarten > Bauchfellkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 23.06.2016, 01:52
Nixxen Nixxen ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.06.2016
Beiträge: 2
Standard Magenkarzinom mit Peritonealkarzinose. Operation???

Hallo liebe community,

ich lese schon seit einigen Monaten still hier mit und die Erfahrungen, die hier geteilt werden helfen meiner Familie sehr weiter. Nun würde ich euch gerne um "Rat" fragen.

Ich versuche mich kurz zu halten...

Bei meinem Vater (57) wurde vor 6 Monaten die Diagnose Singelringförmiges Magenkarzinom mit Verdacht auf Peritonealkarzinose diagnostiziert. Anfangs wollten die Ärzte in Würzburg meinem Vater den Magen entfernen, jedoch ca. 2 Wochen nach der Diagnose hatte mein Vater einen Darmverschluss. Durch eine Notop wurde ihm ein Ileostoma gelegt. Danach wurde uns gesagt, dass mein Vater neben dem Magenkarzinom auch an der Peritonealkarzinose leidet und man diese nur noch palliativ behandeln kann in Form einer Chemotherapie um den Krebs eben in "Schacht" zuhalten. Ihm wurde noch eine ungefähre Lebenszeit von 1 Jahr gegeben. Nachdem sich mein Vater von der Notop gut erholte, fingen wir auch direkt mit der Chemotherapie an. Chemotherapie wird "FLOT" genannt.

Vor einer Woche hatte mein Vater die 12. Behandlung der Chemotherape. Die Chemo hat "angeschlagen". Der Krebs ist soweit erstmal inaktiv. (Das ist zwar erfreulich, jedoch eine große Lebensqualität hat mein Vater während der Chemo natürlich nicht. Er ist nach der Behandlung 9-10 Tage ausser gefecht, nachdem er dann wieder fit ist und etwas unternehmen kann, steht dann die nächste Chemo auf dem Plan....)

Jedoch haben wir uns nicht damit zufrieden gegeben, dass man nichts mehr weiter für meinen Vater machen kann und ihn quasi von Chemo zu Chemo schickt und quasi zusehen kann wie er darunter leidet....

Ich bedanke mich schonmal im Voraus.
Liebe Grüße
Nico

Geändert von gitti2002 (29.08.2016 um 16:53 Uhr) Grund: NB
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 03.07.2016, 11:36
Benutzerbild von Glücksrakete
Glücksrakete Glücksrakete ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 38
Standard AW: Magenkarzinom mit Peritonealkarzinose. Operation???

Hallo Nico,

willkommen im Forum.
Natürlich ist jeder Patient mit seiner individuellen Geschichte auch individuell zu beurteilen und ein jeder bringt unterschiedliche Voraussetzungen und Konditionen mit, also körperliche Verfassung und so weiter.
Ich denke, Chirurgen sind häufig mutiger, Onkologen eher zurückhaltend.
Bei mir stand im Jahr 2012 nach der Erstdiagnose auch die Frage nach der Operation samt HIPEC ,nachdem die Chemotherapie abgeschlossen war.
Der Onkologe warnte....der Ausgang einer Operation ist nie vorauszusehen...
aber die Chancen für eine Lebensverlängerung mit Lebensqualität stehen nicht schlecht, wenn die Chirurgen verantwortungsvoll entscheiden. Und das haben sie nun schon ein drittes Mal getan, wie in meinem Fall.
Holt euch chirurgischen Rat ein, du hast die Namen der Ärzte schon erwähnt.
Und dann halte ich euch ganz fest die Daumen!!!
Auch an alle anderen Forum-Leser viele Grüße, einen schönen Sommer, viele gute Gedanken, Optimismus und alles Gute!

Glücksrakete
__________________
" Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."
Oscar Wilde
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 03.07.2016, 19:22
fluturi fluturi ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 24.01.2016
Ort: Hamburg
Beiträge: 234
Standard AW: Magenkarzinom mit Peritonealkarzinose. Operation???

Hallo Nico,

ich habe ähnliche Erfahrungen wie du gemacht. Mein Vater ist genauso alt wie deiner und hat Darmkrebs mit einhergehender Peritonealkarzinose. Die Ärzte in der ihn bisher behandelnden Uniklinik können nichts mehr für ihn und haben mir ebenfalls von anderen Ärzten abgeraten. Das ist für mich kein Grund, davon Abstand zu nehmen, es zumindest zu versuchen. Dr. Müller hätte den Befund meines Vaters schon anhand der CT Bilder erkannt, währen die Uniklinik ihn erst aufschneiden musste. Das hat uns sehr frustriert. Insofern plädiere ich ebenfalls für die Kompetenz von Dr. Müller. Mit Dr. Piso habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Vielleicht magst du berichten?

Ich wünsche euch alles Gute.
Fluturi
__________________
Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung. - Albert Camus
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 29.08.2016, 15:38
Nixxen Nixxen ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.06.2016
Beiträge: 2
Standard AW: Magenkarzinom mit Peritonealkarzinose. Operation???

Da geb ich dir absolut recht! Laut den Ärzten der Uniklinken etc wäre mein Vater schon nicht mehr am Leben.... Aber mittlerweile gehts ihm den Umständen entsprechend gut.

Anfang August waren wir in Regensburg. Nach einem kurzen halbstündigen Gespräch waren wir auch schon fertig. Der Arzt meinte, dass er von den CT-Bildern etc nicht viel sagen kann und zuerst durch eine Bauchspiegelung in den Bauchraum schauen möchte und dann kann er erst entscheiden ob eine OP nach dem HIPEC Verfahren in Frage kommen könnte. Das ganze sollte mein Vater auch recht schnell entscheiden, sodass es dann in 2 Wochen nach dem Termin schon losgegangen wäre.

Das ganze hat uns nicht wirklich zufrieden gestellt und mit der Aussicht, dass er erstmal nochmal "nachschauen" muss, ob die OP überhaupt möglich wäre, wollten wir uns dann doch nochmal umhören. wie anderweitig vorgegangen wird. Gesagt getan, eine Woche später waren wir dann in Würzburg. Nach einer kurzen Untersuchung hat der Arzt meinen Vater erstmal zu sich in das Krankenhaus geholt. Dort wurde er erstmal wieder "aufgepeppelt". Die letzte Chemo hatte seine Spuren hinterlassen, zudem hatte mein Vater schon fast Nierenversagen.

Aufjedenfall wird mein Vater sich jetzt weiter da behandeln lassen. Wir sind von der Kompetenz da absolut überzeugt.

Mein Vater bekommt jetzt noch 6 leichte Chemos. Zudem wird er solangsam aber sicher auf die OP vorbereitet.
Letzte Woche war Chemo Nr. 2, noch 2 weitere und dann kommt er erstmal in das CT und dann wird entschieden ob man schon operieren kann oder ob noch 2 weitere Chemotherapien gegeben werden.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen weiterhelfen.

Liebe Grüße und allen alles Gute! Stark bleiben und immer positiv nach vorn blicken.

Nico

Geändert von gitti2002 (29.08.2016 um 16:51 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 21:18 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD