Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Lungenkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 05.03.2017, 12:33
mini_789 mini_789 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.03.2017
Beiträge: 2
Unglücklich Diagnose Lungenkrebs - Chemotherapie

Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier. Euer Forum wurde mir auf einer anderen Internetseite empfohlen und so habe ich mich hier mal angemeldet.
Meine Mama hat seit Mitte Januar die Diagnose Lungenkrebs. Nach einer Wartezeit die mir wie eine halbe Ewigkeit vorkam, hat sie nun ihre erste Chemotherapie mit Paclitaxel und Carboplatin hinter sich. Geplant sind insgesamt 4 Therapiesitzungen im Abstand von jeweils 3 Wochen. Leider hat sie nach der ersten Chemo sehr sehr krasse Nebenwirkungen Deswegen befindet sie sich zur Zeit auch wieder im Krankenhaus. Sie hatte Durchfall, Übelkeit und ihre weißen Blutkörperchen sind so niedrig, dass sie in einem Isolierzimmer liegen muss. Außerdem ist sie total geschwächt, kann kaum alleine laufen Noch dazu kommt, dass sie seit ein paar Tagen extreme Sprachstörungen hat. Es kommt mir so vor, als hätte sie ihre Zunge nicht mehr richtig unter Kontrolle. Kann das auch eine Nebenwirkung der Chemo sein oder kommt das eventuell von den vielen Medikamenten, die sie jetzt auf Grund der Nebenwirkungen bekommt? Im Krankenhaus, in dem sie aktuell liegt, ist leider kaum jemand vom Personal ansprechbar. Die sind chronisch überlastet und haben so gut wie gar keine Zeit. Furchtbare Zustände...
Das Krankenhaus, in dem sie die Chemo bekommen hat, war eine Fachklinik, mit sehr kompetentem Personal, die man auch mal ansprechen konnte...
Bin total verzweifelt. Noch dazu kommt, dass ich mir auch noch eine Erkältung eingefangen habe und sie deshalb zur Zeit auch gar nicht besuchen kann
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 05.03.2017, 16:59
mini_789 mini_789 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.03.2017
Beiträge: 2
Standard AW: Diagnose Lungenkrebs - Chemotherapie

Wir kommen aus Nordhessen und waren hier auch in einer Lungenfachklinik. Dort hat sie auch die erste Chemotherapie bekommen (nach diversen Voruntersuchungen). Nachdem es in den ersten 2 Tagen so aussah als würde sie alles gut verkraften, wurde sie entlassen. Leider ging es dann nach weiteren 2 Tagen zu Hause ziemlich schnell bergab.
Da die Fachklinik von uns zu Hause ca. 80 km entfernt ist, kam sie in ein "normales" Krankenhaus, da dieses ja nur die Nebenwirkungen wieder in den Griff bekommen soll.
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 06.03.2017, 22:36
TimW TimW ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 02.01.2017
Beiträge: 14
Standard AW: Diagnose Lungenkrebs - Chemotherapie

Überlastetes Personal in der Klinik ist mittlerweile an der Tagesordnung und es wird zukünftig in Deutschland eher schlechter werden.
Die Nebenwirkungen die du beschreibst sind leider üblich für die Chemo von Paclitaxel und Carboplatin, ist der Allgemeinzustand des Patienten bereits geschwächt, kann einen das ziemlich an die Grenzen bringen.

Hoffentlich schlägt die Chemo wenigstens gut an! Gruß aus Zürich!
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 07.03.2017, 02:35
Maxi3 Maxi3 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 05.09.2010
Beiträge: 104
Standard AW: Diagnose Lungenkrebs - Chemotherapie

Hallo Mini,

es tut mir leid, dass es Deiner Mutter so schlecht geht!

Ich hatte auch die Chemo Carboplatin und Taxol (Paclitaxel) nach meiner Eileiterkrebs-Op.
Sofort bei Beginn der Chemogabe hatte ich einen allergischen Schock. Zuerst wollte man die Chemo abbrechen, entschloss sich dann aber die Chemo ganz langsam und mit mehr Cortison zu geben. Die Chemo dauerte dann von Mittag bis ca. 21 Uhr.
Die weißen Blutkörperchen waren auch sehr niedrig, aber nicht so niedrig, dass die Chemo nicht gegeben hätte werden können. Außerdem kann man entsprechende Spritzen geben, dass sich der Wert verbessert.
Eine Woche nach Chemogabe hatte ich vermehrt Übelkeit. Dagegen gibt es aber Medikamente, die aber nicht unbedingt helfen .
Sprachstörungen hatte ich keine. Ich vermute, dass es sich hierbei um Nebenwirkungen anderer Medikamente handeln könnte.

Nach Abschluss der 6 Chemo-Zyklen war mein Allgemeinzustand sehr schlecht. Ich habe gleich danach eine Sepsis mit Organversagen bekommen. Aber da bin ich sicher ein Einzelfall. Aber man muss halt schon sehr darauf achten, dass das Immunsystem gestärkt wird.

Jetzt hat mich der Lungenkrebs erwischt und die OP war im Januar 2016. Bisher habe ich noch keine Chemo für diesen Krebs bekommen. Ich nehme aber an, dass die Nebenwirkungen bei Paclitaxel und Carboplatin die selben sind, egal wegen welchem Krebs man diese Chemo bekommt.

Alles Gute für Deine Mutter!

LG
Maxi3
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
chemotherapie, nebenwirkungen, sprachstörungen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:42 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD