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  #1186  
Alt 19.08.2017, 12:31
BellaBerlin BellaBerlin ist offline
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Hallo, auch ich mag mich vorstellen:

Bin Mutter eines Sohnes und Januar 2016 an Brustkrebs erkrankt. Triple Negativ G3 Ki-67: 90%. Bekam Chemotherapie, dann Op und Bestrahlung. Mai 2017 Lebermetastasen und seit Juni in Behandlung mit Nab Paclitaxel und Avastin.

Freue mich auf viel Austausch mit euch.
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  #1187  
Alt 21.09.2017, 15:43
Babs mit Leon Babs mit Leon ist offline
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Auch ich möchte mich vorstellen.
Ich bin Babs 33 Jahre alt und mein Sohn ist 11 Monate.
Letztes Jahr im Juni entdeckte ich in der Schwangerschaft eine Knoten in der rechten Brust. Er kam wie über Nacht.
Dachte okay evtl eine Milchdrüse entzündet. Habe dies beim nächsten Kontroll Termin wegen der Schwangerschaft meiner Frauenärztin gezeigt. Es wurde ein Ultraschall gemacht und sie war auch der Meinung es handle sich um eine solche Entzündung. Also erstmal wurde darauf behandelt. Als sich jedoch nach 4 tagen keine Besserung einstellte hab ich schon meine bedenken gehabt. Also nächste Woche wieder zum FA und direkt gestanzt worden. Darauf die Woche ergebniss: Brustkrebs
Dann innerhalb einer Woche porteinsetzung, aller Untersuchungen die während Schwangerschaft möglich sind und Chemo Gespräch gehabt. Ab 20. Schwangerschafts Woche dann Chemo mit ec 5 mal.
Direkt 3 Tage nach letzter Chemo Blasensprung. Am 18.10.2016 per Kaiserschnitt gesunden Sohn 6 Wochen zu früh zur Welt gebracht.
Danach wusste ich dann auch das BRCA 2 pos. Bin
Jetzt 12×taxol
Februar 2017 Abnahme beider Brüste mit silikon Aufbau
Danach 25 × Bestrahlung des lamphabflusses.
Seit Juli 2017 beginnende Schmerzen in Rücken und Arm. Bis Mitte August noch auszuhalten gewesen.
Ende August wegen starker Rückenschmerzen ins MRT.
Keine Auffälligkeiten auser im Abschnitt in der achsel
Dann MRT Achseln. Ergebniss: da ist was was da nicht hingehört. Dann ct ganzer oberkörper und Ultraschall Brust und Achsel mit stanze.
Ergebniss: 2 neue Tumoren und noch einer in der Leber. Jetzt wieder Chemo
Was soll's. Ich lass mich nicht unter kriegen. Mein Ziel ist Oma zu werden!
Liebe Grüße Babs
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  #1188  
Alt 28.09.2017, 19:25
Gabi17 Gabi17 ist offline
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Hallöchen,

bin brandneu hier und auch im Thema Brustkrebs und habe gleich RICHTIG zugeschlagen.

Ich heiße Gabi, bin 54 Jahre alt und bisher im Leben weitgehend von Krankheit verschont geblieben.

Seit Ende April war ich aufgrund von "Anpassungsstörungen" krankgeschrieben und wollte eigentlich am 18.09.17 wieder beginnen zu arbeiten. Ich wollte mit meinem Hausarzt 1 Woche vorher die Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell besprechen und erwähnte nebenher, dass ich etwas unklare Schmerzen im Bauch habe und machte noch nen Witz, ob das wohl Schiß vor dem 1. Arbeitstag sei....

Nach einer kurzen Ultraschalluntersuchung stellte sich heraus, dass ich multiple Rundherde in der Leber habe und er wies mich sofort ins Krankenhaus ein. 5 Tage lang wurde ich mit vielfachen Untersuchungen auf den Kopf gestellt mit der Diagnose "Brustkrebs mit Metastasen in der Leber".

Tag für Tag kamen weitere schlechte Nachrichten:
In der linken Brust ist nicht nur ein Tumor von 4,1 mal 1,7 cm mit einem Satellitenherd, sondern noch 2 kleine Herde von 4 und 7 mm.
In der Leber 10 Metastasen bis 8,5 cm.

Und nachdem mir 3 verschiedene Ärzte bestätigten, dass nichts in der Lunge gefunden wurde, wurde mir heute noch mitgeteilt, dass sich beim MRT des Abdomen dann doch einzelne metastasenverdächtige Lungenrundherde gezeigt haben, wegen denen ich morgen nochmal ein CT der Lunge bekomme.

Nicht schlecht für einen "Erstbefund"

Da ich nach Ansicht der Ärzte noch jung bin und ohne Vorbelastungen, soll nun eine Chemo mit dualer Blockade und anschließend eine antihormonelle Therapie stattfinden. Von Brust-OP ist nicht die Rede, weil anhand des Tumors überprüft werden soll, ob die Chemo wirkt.

Auf meine Frage, ob dann irgendwann nach der Chemo die Brust entfernt wird, bekam ich die ANtwort "Wenn wir die Leber nicht in den Griff bekommen, brauchen wir uns um die Brust nicht mehr zu kümmern".

Das war übrigens die gleiche Ärztin (Chefärztin der Gyn im Brust-Zentrum), die sagte: "Vor 20 Jahren hätte ich gesagt, Sie haben noch 3 Monate, aber heute ist die Medizin viel weiter und keiner kann sagen, wieviel Zeit Ihnen noch bleibt."

Prost!

Am Montag hole ich noch eine Zweitmeinung in Essen ein. Ansonsten sind der Termin für den Port und das Erstgespräch beim Onkologen bereits gebucht.

Außer dass ich in den letzten Monaten etwas kurzatmig und nicht mehr so belastungsfähig war, habe ich nichts gemerkt. Auch jetzt habe ich keinerlei Schmerzen und sowohl die Gynäkologin als auch der Arzt bei der Mammo bestätigten, dass der/die Knoten in der Brust nicht zu ertasten sind.

Einerseits ist mir klar, dass gegen die Mist-Zellen was unternommen werden muß, andererseits habe ich Angst, dass sich mein (Allgemein-) Zustand durch die Behandlung extrem verschlechtert.

Rezeptoren:
Brust
ER 4, PR 0, Her2neu 2+, Ki 67 18 %

Leber
ER 6, PR 0, Her2neu 2+, Fish-Test pos, MiB-1 20 %

Mit der gleichzeitigen Diagnose "unheilbar" hoffe ich trotzdem, hier noch sehr lange im Forum mitzumischen
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  #1189  
Alt 17.10.2017, 15:13
nici1274 nici1274 ist gerade online
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Hallo,

mein Name ist Nicole ich bin 43Jahre, Mutter 2er Kinder, verheiratet,
2 Hunde, 2 Katzen.
Zu meiner Vorgeschichte ich hatte ein Gen Screening vor 7 Jahren da in unserer Familie Brustkrebs vorkommt, aber es war meine Uroma, also nicht
meine Mutter. Deshalb haben wir alle 6 Monate Ultraschall + Mammographie
gemacht, meine Brüste sind beide zystisch aber waren nie abnormal. Bis diesen Jahres , als mir eine Verhärtung auffiel. Also zum FA, er hat Ultraschall gemacht aber ausser der Zyste keine weiteren Befunde. Mammographie dann im Oktober weil dann das Jahr eh um war. Anfang September habe ich einen kleinen Lymphknoten gespürt, war aber auch etwas erkältet deswegen noch nichts gedacht. Ende September waren ein paar dellen in meiner Brusthaut zu sehen wenn ich den Arm hochnahm. Also sofort zum FA. Er hat sofort Mammo gemacht sowie 6 stanzungen, Ultraschall. Bin dann selbst zum Labor gelaufen
das es schneller ging. 3 Tage später hatte ich die Diagnose. mäßig differenziertes , invasiven Mammacarcinoms
Klassifikation B: B5b

nun muß ich alle Ärzte durchlaufen, der FA hat mir alle Termine gemacht, mich eingehend beraten und dadurch das er sehr erfahren ist und eng mit der Uni Würzburg zusammenarbeitet mir sehr viel Vertrauen vermittelt. Ausgeheult hab ich mich schon und hab echt keine Tränen mehr übrig. Bin froh ein Forum gefunden zu haben wo man sich austauschen kann und auch Erfahrungen von Mitstreiterinnen hat. Weil , ich gebe auch nicht auf. Morgen hab ich auch ein Gespräch mit meiner Chefin, wie lange ich ausfalle und das mein Mann Homeoffice für die Zeit der Chemo bekommt. Ich möchte auch aufjedenfall zwischendurch arbeiten, weil mir mein Job auch immens Spaß macht und ich super tolle Kollegen/innen habe.
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  #1190  
Alt 19.10.2017, 14:38
pauli2017 pauli2017 ist offline
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Hallo,
hier ist noch ne Neue: Ich bin 49 Jahre alt, habe einen 15jährigen Sohn.
Meine Diagnose habe ich im Mai 2017 bekommen, einen 4,5 cm Tumor in der rechten Brust: G1, cN0, ER 8 PR 6 HER-2/neu negativ, Ki67 17%

Mein Onkologe war da noch recht zuversichtlich: "Oma-Krebs"

Eigentlich sollte ich wenige Tage später operiert werden, aber dann wurde "zufällig" im Knochenszintigramm entdeckt, dass ich Metastasten in zwei Wirbeln und im Beckenknochen habe. Daraufhin wurde ich erstmal am Wirbel bestrahlt, da dieser durchzubrechen drohte.

Gleichzeitig begann ich mit der Therapie: tgl. Tamoxifen, XJeba (Goserelin zum Knochenwiederaufbau) und Zoladex (Denosumab, um die Wechseljahre einzuläuten) einmal monatlich. Warum ein G1 Krebs streut - kann sich keiner erklären.

7 Wochen nach Therapiebeginn nochmal CT, um die OP der Brust vorzubereiten und sicher zu gehen, dass alles gut ist.

Was stellt sich heraus? Metastasen von der Schulter bis zum Oberschenkel, die Wirbelsäule, alles voll. Unter der Therapie! Deshalb wurde Tamoxifen abgesetzt und durch Letrozol ersetzt, also einen Aromatasehemmer.

Der bestrahlte Wirbel war in der Zwischenzeit gebrochen (hat mein Radiologe leider erstmal übersehen, aber das ist eine andere Geschichte): Korsett, Rücken-OP: es wurden fünf Wirbel mit Stangen versteift, damit ich keine Querschnittlähmung bekomme. Die schlimmste OP meines Lebens, hab noch nie solche Schmerzen gehabt.

In der Zwischenzeit habe ich das Behandlungszentrum gewechselt und bekomme zum Letrozol jetzt seit anderthalb Wochen zusätzlich Palbociclib, um das Wachstum der Krebszellen zu hemmen. Gefühlt wächst aber alles ständig weiter, auch der Brusttumor. Den wollen sie mir allerdings nicht rausnehmen, weil daraus statistisch gesehen "kein Vorteil" für mich erwachsen würde.
Ich sehe das anders, aber ich wollte mich hier ja nur kurz vorstellen :augendreh

Ich stelle meine Fragen dann in den anderen Threads.

Ich habe hier schon so einiges gelesen und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin von so viel Lebensenergie und anscheinend unerschütterlichen Frauen! Respekt - ihr seid toll!
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  #1191  
Alt 26.10.2017, 11:01
SempaFie SempaFie ist offline
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Ort: Bremen
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Hallo @ all!

Auch ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.

Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und lebe in Bremen, zusammen mit meinem Mann, unserem Hund und 2 Rennmäusen.

Ich habe vier Kinder und ein wundervolles Enkelkind.

Und wir besitzen einen kleinen Garten mit Parzelle.

Meine Diagnose Brustkrebs erhielt ich im Januar 2015, es folgte eine total Amputation und danach die Chemo, die ich allerdings nach der dritten Sitzung auf eigenen Wunsch abgebrochen habe.

Viele Grüße
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