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  #1186  
Alt 21.09.2017, 14:43
Babs mit Leon Babs mit Leon ist offline
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Auch ich möchte mich vorstellen.
Ich bin Babs 33 Jahre alt und mein Sohn ist 11 Monate.
Letztes Jahr im Juni entdeckte ich in der Schwangerschaft eine Knoten in der rechten Brust. Er kam wie über Nacht.
Dachte okay evtl eine Milchdrüse entzündet. Habe dies beim nächsten Kontroll Termin wegen der Schwangerschaft meiner Frauenärztin gezeigt. Es wurde ein Ultraschall gemacht und sie war auch der Meinung es handle sich um eine solche Entzündung. Also erstmal wurde darauf behandelt. Als sich jedoch nach 4 tagen keine Besserung einstellte hab ich schon meine bedenken gehabt. Also nächste Woche wieder zum FA und direkt gestanzt worden. Darauf die Woche ergebniss: Brustkrebs
Dann innerhalb einer Woche porteinsetzung, aller Untersuchungen die während Schwangerschaft möglich sind und Chemo Gespräch gehabt. Ab 20. Schwangerschafts Woche dann Chemo mit ec 5 mal.
Direkt 3 Tage nach letzter Chemo Blasensprung. Am 18.10.2016 per Kaiserschnitt gesunden Sohn 6 Wochen zu früh zur Welt gebracht.
Danach wusste ich dann auch das BRCA 2 pos. Bin
Jetzt 12×taxol
Februar 2017 Abnahme beider Brüste mit silikon Aufbau
Danach 25 × Bestrahlung des lamphabflusses.
Seit Juli 2017 beginnende Schmerzen in Rücken und Arm. Bis Mitte August noch auszuhalten gewesen.
Ende August wegen starker Rückenschmerzen ins MRT.
Keine Auffälligkeiten auser im Abschnitt in der achsel
Dann MRT Achseln. Ergebniss: da ist was was da nicht hingehört. Dann ct ganzer oberkörper und Ultraschall Brust und Achsel mit stanze.
Ergebniss: 2 neue Tumoren und noch einer in der Leber. Jetzt wieder Chemo
Was soll's. Ich lass mich nicht unter kriegen. Mein Ziel ist Oma zu werden!
Liebe Grüße Babs
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  #1187  
Alt 28.09.2017, 18:25
Gabi17 Gabi17 ist offline
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Hallöchen,

bin brandneu hier und auch im Thema Brustkrebs und habe gleich RICHTIG zugeschlagen.

Ich heiße Gabi, bin 54 Jahre alt und bisher im Leben weitgehend von Krankheit verschont geblieben.

Seit Ende April war ich aufgrund von "Anpassungsstörungen" krankgeschrieben und wollte eigentlich am 18.09.17 wieder beginnen zu arbeiten. Ich wollte mit meinem Hausarzt 1 Woche vorher die Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell besprechen und erwähnte nebenher, dass ich etwas unklare Schmerzen im Bauch habe und machte noch nen Witz, ob das wohl Schiß vor dem 1. Arbeitstag sei....

Nach einer kurzen Ultraschalluntersuchung stellte sich heraus, dass ich multiple Rundherde in der Leber habe und er wies mich sofort ins Krankenhaus ein. 5 Tage lang wurde ich mit vielfachen Untersuchungen auf den Kopf gestellt mit der Diagnose "Brustkrebs mit Metastasen in der Leber".

Tag für Tag kamen weitere schlechte Nachrichten:
In der linken Brust ist nicht nur ein Tumor von 4,1 mal 1,7 cm mit einem Satellitenherd, sondern noch 2 kleine Herde von 4 und 7 mm.
In der Leber 10 Metastasen bis 8,5 cm.

Und nachdem mir 3 verschiedene Ärzte bestätigten, dass nichts in der Lunge gefunden wurde, wurde mir heute noch mitgeteilt, dass sich beim MRT des Abdomen dann doch einzelne metastasenverdächtige Lungenrundherde gezeigt haben, wegen denen ich morgen nochmal ein CT der Lunge bekomme.

Nicht schlecht für einen "Erstbefund"

Da ich nach Ansicht der Ärzte noch jung bin und ohne Vorbelastungen, soll nun eine Chemo mit dualer Blockade und anschließend eine antihormonelle Therapie stattfinden. Von Brust-OP ist nicht die Rede, weil anhand des Tumors überprüft werden soll, ob die Chemo wirkt.

Auf meine Frage, ob dann irgendwann nach der Chemo die Brust entfernt wird, bekam ich die ANtwort "Wenn wir die Leber nicht in den Griff bekommen, brauchen wir uns um die Brust nicht mehr zu kümmern".

Das war übrigens die gleiche Ärztin (Chefärztin der Gyn im Brust-Zentrum), die sagte: "Vor 20 Jahren hätte ich gesagt, Sie haben noch 3 Monate, aber heute ist die Medizin viel weiter und keiner kann sagen, wieviel Zeit Ihnen noch bleibt."

Prost!

Am Montag hole ich noch eine Zweitmeinung in Essen ein. Ansonsten sind der Termin für den Port und das Erstgespräch beim Onkologen bereits gebucht.

Außer dass ich in den letzten Monaten etwas kurzatmig und nicht mehr so belastungsfähig war, habe ich nichts gemerkt. Auch jetzt habe ich keinerlei Schmerzen und sowohl die Gynäkologin als auch der Arzt bei der Mammo bestätigten, dass der/die Knoten in der Brust nicht zu ertasten sind.

Einerseits ist mir klar, dass gegen die Mist-Zellen was unternommen werden muß, andererseits habe ich Angst, dass sich mein (Allgemein-) Zustand durch die Behandlung extrem verschlechtert.

Rezeptoren:
Brust
ER 4, PR 0, Her2neu 2+, Ki 67 18 %

Leber
ER 6, PR 0, Her2neu 2+, Fish-Test pos, MiB-1 20 %

Mit der gleichzeitigen Diagnose "unheilbar" hoffe ich trotzdem, hier noch sehr lange im Forum mitzumischen
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  #1188  
Alt 17.10.2017, 14:13
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nici1274 nici1274 ist offline
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Hallo,

mein Name ist Nicole ich bin 43Jahre, Mutter 2er Kinder, verheiratet,
2 Hunde, 2 Katzen.
Zu meiner Vorgeschichte ich hatte ein Gen Screening vor 7 Jahren da in unserer Familie Brustkrebs vorkommt, aber es war meine Uroma, also nicht
meine Mutter. Deshalb haben wir alle 6 Monate Ultraschall + Mammographie
gemacht, meine Brüste sind beide zystisch aber waren nie abnormal. Bis diesen Jahres , als mir eine Verhärtung auffiel. Also zum FA, er hat Ultraschall gemacht aber ausser der Zyste keine weiteren Befunde. Mammographie dann im Oktober weil dann das Jahr eh um war. Anfang September habe ich einen kleinen Lymphknoten gespürt, war aber auch etwas erkältet deswegen noch nichts gedacht. Ende September waren ein paar dellen in meiner Brusthaut zu sehen wenn ich den Arm hochnahm. Also sofort zum FA. Er hat sofort Mammo gemacht sowie 6 stanzungen, Ultraschall. Bin dann selbst zum Labor gelaufen
das es schneller ging. 3 Tage später hatte ich die Diagnose. mäßig differenziertes , invasiven Mammacarcinoms
Klassifikation B: B5b

nun muß ich alle Ärzte durchlaufen, der FA hat mir alle Termine gemacht, mich eingehend beraten und dadurch das er sehr erfahren ist und eng mit der Uni Würzburg zusammenarbeitet mir sehr viel Vertrauen vermittelt. Ausgeheult hab ich mich schon und hab echt keine Tränen mehr übrig. Bin froh ein Forum gefunden zu haben wo man sich austauschen kann und auch Erfahrungen von Mitstreiterinnen hat. Weil , ich gebe auch nicht auf. Morgen hab ich auch ein Gespräch mit meiner Chefin, wie lange ich ausfalle und das mein Mann Homeoffice für die Zeit der Chemo bekommt. Ich möchte auch aufjedenfall zwischendurch arbeiten, weil mir mein Job auch immens Spaß macht und ich super tolle Kollegen/innen habe.
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  #1189  
Alt 19.10.2017, 13:38
pauli2017 pauli2017 ist offline
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Hallo,
hier ist noch ne Neue: Ich bin 49 Jahre alt, habe einen 15jährigen Sohn.
Meine Diagnose habe ich im Mai 2017 bekommen, einen 4,5 cm Tumor in der rechten Brust: G1, cN0, ER 8 PR 6 HER-2/neu negativ, Ki67 17%

Mein Onkologe war da noch recht zuversichtlich: "Oma-Krebs"

Eigentlich sollte ich wenige Tage später operiert werden, aber dann wurde "zufällig" im Knochenszintigramm entdeckt, dass ich Metastasten in zwei Wirbeln und im Beckenknochen habe. Daraufhin wurde ich erstmal am Wirbel bestrahlt, da dieser durchzubrechen drohte.

Gleichzeitig begann ich mit der Therapie: tgl. Tamoxifen, XJeba (Goserelin zum Knochenwiederaufbau) und Zoladex (Denosumab, um die Wechseljahre einzuläuten) einmal monatlich. Warum ein G1 Krebs streut - kann sich keiner erklären.

7 Wochen nach Therapiebeginn nochmal CT, um die OP der Brust vorzubereiten und sicher zu gehen, dass alles gut ist.

Was stellt sich heraus? Metastasen von der Schulter bis zum Oberschenkel, die Wirbelsäule, alles voll. Unter der Therapie! Deshalb wurde Tamoxifen abgesetzt und durch Letrozol ersetzt, also einen Aromatasehemmer.

Der bestrahlte Wirbel war in der Zwischenzeit gebrochen (hat mein Radiologe leider erstmal übersehen, aber das ist eine andere Geschichte): Korsett, Rücken-OP: es wurden fünf Wirbel mit Stangen versteift, damit ich keine Querschnittlähmung bekomme. Die schlimmste OP meines Lebens, hab noch nie solche Schmerzen gehabt.

In der Zwischenzeit habe ich das Behandlungszentrum gewechselt und bekomme zum Letrozol jetzt seit anderthalb Wochen zusätzlich Palbociclib, um das Wachstum der Krebszellen zu hemmen. Gefühlt wächst aber alles ständig weiter, auch der Brusttumor. Den wollen sie mir allerdings nicht rausnehmen, weil daraus statistisch gesehen "kein Vorteil" für mich erwachsen würde.
Ich sehe das anders, aber ich wollte mich hier ja nur kurz vorstellen :augendreh

Ich stelle meine Fragen dann in den anderen Threads.

Ich habe hier schon so einiges gelesen und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin von so viel Lebensenergie und anscheinend unerschütterlichen Frauen! Respekt - ihr seid toll!
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  #1190  
Alt 26.10.2017, 10:01
SempaFie SempaFie ist offline
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Hallo @ all!

Auch ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.

Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und lebe in Bremen, zusammen mit meinem Mann, unserem Hund und 2 Rennmäusen.

Ich habe vier Kinder und ein wundervolles Enkelkind.

Und wir besitzen einen kleinen Garten mit Parzelle.

Meine Diagnose Brustkrebs erhielt ich im Januar 2015, es folgte eine total Amputation und danach die Chemo, die ich allerdings nach der dritten Sitzung auf eigenen Wunsch abgebrochen habe.

Viele Grüße
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  #1191  
Alt 18.12.2017, 15:22
butterflymarina butterflymarina ist offline
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Hallo, ich bin neu hier und möchte mich darum kurz vorstellen. Ich bin im November 50 geworden, verheiratet und lebe mit meinem Mann in einer gemütlichen Wohnung in Hannover. Meine Tochter aus erster Ehe (28) wohnt mit ihrem Mann und ihrer Tochter (8) im gleichen Haus, aber in einer separaten Wohnung. Wir haben zwei Kater, von denen einer bei meiner Tochter lebt, weil die beiden sich nicht vertragen und zur Zeit einen Mops in Pflege, von dem ich glaube, er wird nicht wieder abgeholt.

Ich habe schon länger eine Veränderung an meiner rechten Brust bemerkt, aber an Brustkrebs dabei gar nicht gedacht. Am 28. November habe ich dann einen Termin bei meinem Frauenarzt gehabt, der meinte, ich solle mich schnellstmöglich um einen Termin für eine Mammographie und Sonographie bemühen, den ich dann gleich für den nächsten Tag bekommen habe. Besprechungbei meinem Frauenarzt am 2.12., Montag dann Kontaktaufnahme mit dem Brustzentrum wegen Stanzbiopsie, Termin dafür schon zwei Tage später. Der Arzt im Brustzentrum sagte gleich, dass er die drei Geschwulste, die in meiner Brust gefunden wurden, für bösartig hält. Das Ergebnis lag aber erst am 14. vor. Hatte gehofft, aus dem Gespräch mit einem OP-Termin herauszugehen, aber der Fall sollte am nächsten Tag der Tumorkonferenz vorgestellt werden. Deren Empfehlung sagt man mir morgen um 8.30 Uhr. Danach um 10 Uhr noch Knochenszintigramm und CT von Thorax und Abdomen.

Man sagte mir, das sei eine Vorsichtsmassnahme, darum war ich nicht sonderlich beunruhigt, aber wenn ich hier jetzt lese, wie viele Frauen Metastasen haben, kriege ich doch Angst.

Hinzu kommt, dass ich selbständig bin und also auch nicht die Sicherheit von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall habe, allerdings Krankenhaustagegeld, was wohl auch während einer AHB gezahlt wird. Kümmere mich allerdings zu Hause auch sehr viel mit ums Enkelkind, da meine Tochter durch Depressionen Probleme mit Antriebsarmut habe. Frühstücken z. Bsp. alle bei mir und bringe die Kleine dann zur Schule. Habe also auch Angst, wie alles funktioniert, wenn ich länger nicht oder evtl. gar nicht mehr da bin.

Die Ärzte sprechen von multifokalen Mammakarzinomen rechts mit mind. 3 Herden mit Kalkablagerungen. Kein Befund in der linken Brust und den Achselhöhlen. Diese Zahlen, die ihr alle schreibt, kenne ich für meinen Fall gar nicht und muss gestehen, ich weiss auch noch gar nicht, was sie bedeuten. Wo finde ich so etwas?

Jetzt habe ich hoffentlich nicht zu viel geschrieben als Vorstellung.
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  #1192  
Alt 09.01.2018, 19:37
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Citta Citta ist offline
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.... wieder da....
das erste Mal hab ich mich 2012 hier vorgestellt

Ich habe nun 5 tolle, nahezu beschwerdefreie Jahre hinter mir, aber seit dem 22.12. leider die Gewißheit: rezidiv links.... Umgebungsuntersuchungen laufen gerade an, Stanze weder unter MRT noch unter Sono möglich, Zitat "da geh ich nicht ran, das sollen die mal gleich operieren"

Diesmal ist irgendwie alles anders, chaotischer, weniger eindeutig, mehr Angst machend...

Aber ich habe eben bei meiner "Rückkehr" doch einige gefunden, die ein zweites Mal betroffen sind
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  #1193  
Alt 15.01.2018, 17:08
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KrebsmitKrebs KrebsmitKrebs ist offline
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Hallo zusammen!

Im Juli geboren, darum Sternzeichen Krebs, und mit 44 Jahren am 01. Dezember 2017 die Diagnose Brustkrebs...

"Es" war ein Zufallsfund beim jährlichen MRT, denn ich bin aufgrund der familiären Vorgeschichte engmaschig unter Kontrolle.
Nach dem MRT ging's also zur Stanzbiopsie und man musste sich vorher mit einer Mammographie absichern. War sinnlos. Man sah nichts. Null.
Man wunderte sich....
Beim Ultraschall zwischen himmelsvielen Zysten konnte "es" dann aufgrund der guten Beschreibung des MRT geortet werden. Aufgrund der Größe, 0,8cm, wurde "es" mit einem Titanclip markiert.

Nach der Diagnose war mir klar: Die Brust muss weg. Das macht man aber nicht so einfach. Zunächst wurde also zeitnah operiert, incl. Wächter- und ein weiterer Lymphknoten. Ich dachte es sei alles gut, bis zum Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus - es wurden zwei weitere kleine Herde in dem Gewebe gefunden und der Wächterlymphknoten ist kapselüberschreitend metastasiert. Weiterhin ein großflächiges DCIS welches nicht im gesunden raus war.
Die Folge war eine komplette Entfernung des Brustdrüsengewebes am 05.01.18 zzgl. weiterer fünf Lymphknoten.
Diese waren in Ordnung, aber es fanden sich im gesamten Gewebe zwei weitere Millimeter große Herde.

So steht derzeit aus "es" folgende Histologie:
pT1c, G2, pN1a (1/2 sn, 1,4cm kapselüberschreitende Metastase), L0, V0, R0

Hormonrezeptor stark positiv
Her-2/neu negativ
Ki-67 20%

Die Untersuchung der restlichen neuen Teilchen steht noch aus. Ebenso wurde ein Endopredict Test angefordert.

Ich warte also derzeit auf meinen weiterführenden Behandlungsplan. In der Zwischenzeit heilt die riesige Narbe und meine Drainage tut ihr bestes.

Krebs ist halt ein A....loch.

Ich kämpfe für meine Familie (Mann, 2 Jungs 13 und 15) und für mein Hobby Motorradfahren.

Make life a ride!
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  #1194  
Alt 24.02.2018, 20:57
Sabi80 Sabi80 ist offline
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na dann mach ich mal weiter in der Liste:

ich heiße Sabrina, bin 37 Jahre alt, bin verheiratet und habe 2 süße Kinder.
Im Juli 2017 wurde die vorsogliche Krebsuntersung beim Frauenarzt durchgeführt,
wobei einige laut Frauenarzt " Fibroadenome " zu sehen waren, darauhin wollte ich um auf Nummer sicher zu gehen eine Stanzbiopsie durchführen lassen
und siehe da :
die Diagnose Mammacarcinom mit einem ausgedehnten, multifokalen high grade DCIS ( 8cm ) mit insgesamt mind. 5 invasive mäßig diff. Karzinomherde ( größter 1,5 cm ) erhalten.

Darauf folgte eine subcutane Mastektomie mit Silikonprothese im Juli.
Aufgrund der sehr knappen Entfernung wurde dann vor ca. 2 Wochen
das Silikon entfernt und eine Rekonstruktion per Gracilis Flap vom Oberschenkel gemacht.

Tja, mal schauen wie es weiter geht !!
Über Austausch würde ich mich freuen
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  #1195  
Alt 09.04.2018, 07:48
Mel83 Mel83 ist offline
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Guten Morgen dann werde ich mich auch mal einreihen.
Ich bin Melanie und 35 Jahre alt. Komme aus Dortmund.Jetzt Freitag die Diagnose Brustkrebs bekommen.ich glaube es ist noch nicht richtig angekommen. Stehen noch neben mir. Ich hoffe auf Austausch. Liebe Grüße
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  #1196  
Alt 22.04.2018, 12:04
PrimKnochenMets PrimKnochenMets ist offline
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Hallo Zusammen,

dann will ich mal noch die Vorstellung nachholen:

Ich bin 45 - meine beiden Töchter sind 8 + 11 Jahre alt - wir wohnen bei Stuttgart und am 30.11.17 wurden bei mir im CT Knochenmetastasen gefunden und anschließend wurde gesucht, woher sie kommen: Brustkrebs.

Der Strahlentherapeut meinte, Ihr Krebs ist bestimmt schon seit 5 Jahren in den Knochen - er will nur symptombezogen bestrahlen. Chemo wird sich noch aufgespart und eine Brust-OP ändere nichts an der Lebenserwartung.

Ich bekomme nur Tamoxifen und X-geva-Spritzen - scheint - momentan - anzuschlagen.
(Und noch Calcium+ Vitamin D und Lixiana, weil ich Faktor-V-Leiden habe.)

Ich versuche die Therapie durch Gymnastik und Ernährung zu unterstützen. Patientenverfügung, Generalvollmacht und Schwerbehindertenausweis habe ich auch schon erledigt.

Hier noch meine medizinischen Daten:
Ossär metastasiertes mäßig differenziertes invasives Mammakarzinom (NST) mit DCIS Grad II außerhalb des Karzinoms links u/a, G2, TNM: cT2 (34mm) cN+ M1
ER 12/12 PR6/12 HER-2/neu negativ Ki-67-AG 12%

Knochen-Szintigraphie: Fokale Anreicherungen in der Schädelkalotte occipital, in der HWS, mittlere BWS, LWS, Os sacrum rechts, multipel in den Rippen, bds. Schultergelenke bds. rechts betont, Sitzbein rechts, proximaler Femur bds mit Hüftkopf rechts, distaler Femur bds. links betont, ventrale Beckenschaufel rechts betont. Skelettzintigraphisch Nachweis ossärer Filiae an den o.g. Lokalisationen.

Alle denen ich das erzähle sind entsetzt und in der "normalen" Selbsthilfegruppe sind nur Frauen nach Krebs, aber keine mit Krebs und erst recht keine, die von Anfang an nur palliativ betreut wird.

Die primär metastisierte Krebserkrankung ist irgendwie anders, als die "normale" ... keine OP, keine Chemo, keine Bestrahlungen, keine Reha ... und somit kein Austausch mit anderen ähnlich Betroffenen über die Schwierigkeiten (keine Lymphödeme) und den Verlauf (keine Aussicht auf Heilung) der Erkrankung. Ich muss mich direkt mit dem Thema Sterben durch Krebs auseinandersetzen, obwohl es mir - momentan - gut geht. Darum würde ich mich sehr über Austausch freuen!!!

Grüße Prim

Geändert von PrimKnochenMets (23.04.2018 um 08:01 Uhr)
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