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  #1  
Alt 26.01.2018, 18:44
Malta Malta ist offline
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Standard MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo,

Vielleicht habe ich im Gegensatz zu den Meisten hier gerade noch mal Glück gehabt.

Bei mir wurden 3 chronische Entzündungen in der Lunge entdeckt und im Dezember (mit Verdacht auf Krebs) weggeschnitten. Ansonsten habe ich nichts. Nach 6 Wochen hat man in der Mitte des Weggeschnittenen MALT Lymphom B-Lymphozyten entdeckt. Rings herum war das Gewebe gesund (radikal operiert), aber es gibt auf dem CT noch ein paar sehr kleine Stellen mehr im Inneren des Lungenlappens :-(.

Nun soll bei mir noch ein CT gemacht werden und eine Knochenmarksprobe entnommen werden. Und dann wollen sie das Ganze beobachten (Blut + CT) bis ich Synthome habe.

Wenn ich das richtig verstehe verändern sich die Lymphozyten in einem chronischen Entzündungsherd zu diesen MALT Lymphozyten. Ich hatte meine Entzündungen vielleicht schon immer.

Weiß jemand ob man etwas gegen eine sehr lange bestehende chronische Entzündung der Lunge tun kann (außer wegschneiden natürlich)?
Habt ihr eine bestimmte Ernährung um den Körper zu helfen?

Übernächste Woche habe ich Termine beim Lymphom Onkologen.

Liebe Grüße

Malta
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  #2  
Alt 27.01.2018, 00:05
lotol lotol ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo Malta,

erst mal willkommen bei uns Lymphomikern.

Wie das mit den Lymphomen so läuft, kennst Du ja schon:
Man bemerkt i.d.R. nichts davon, und auf einmal hat man ein's.
Meistens wird es eher zufällig entdeckt und ebenfalls meistens ist es auch ganz gut behandelbar.

Ganz grob umrissen läßt sich bei den NHL (wozu auch MALT gehört) sagen:
- sind sie (bereits) bösartig, muß der Krebs natürlich sofort bekämpft werden, weil wir ihn sonst nicht überleben könnten.
- sind sie indolent, schaut man erst mal zu, wie lange unsere Körper damit alleine fertig werden.

Und erst, wenn das nicht mehr der Fall ist, hilft man extern nach, damit das Immunsystem wieder "hochgepäppelt" werden kann.
Was meistens auch gelingt.

Zitat:
Wenn ich das richtig verstehe verändern sich die Lymphozyten in einem chronischen Entzündungsherd zu diesen MALT Lymphozyten. Ich hatte meine Entzündungen vielleicht schon immer.
Ja, es kann so sein, daß Du die Entzündungen schon immer hattest.
Oder "Auslöser" für die Entwicklung des Lymphoms.

Zitat:
Weiß jemand ob man etwas gegen eine sehr lange bestehende chronische Entzündung der Lunge tun kann (außer wegschneiden natürlich)?
Habt ihr eine bestimmte Ernährung um den Körper zu helfen?
Was Du evtl. gegen chronische Entzündung der Lunge tun kannst, wird Dir am besten Dein Onkologe raten können.
Sprich also darüber mit ihm beim Gesprächs-Termin.

Eine bestimmte Ernährung für meinen Körper habe ich nicht.
Nur ab Beginn meiner Therapie "haute" ich ihm ganz massiv kcal "rein".
Weil ich da weit über 10kg Untergewicht hatte und ganz bewußt an Gewicht "zulegen" wollte.
Um mich für völlig Unkalkulierbares körperlich "aufrüsten" zu können.

Ansonsten bekommt mein Körper prinzipiell das, was er haben will.
Damit blieb ich über 70 Jahre lang "gesund".
Wozu sollte ich daran irgendetwas ändern??

Was irgendwelche Leute als "gesund" herumtröten, hat mich noch nie interessiert.
Zumal es sich auch permanent verändert.
Natürlich achte ich darauf, Basis-Nahrmittel direkt von Erzeugern zu kaufen.
Oder Fleisch bei Metzgern, von denen ich weiß, daß sie ihre Säue oder Rinder von Bauern kaufen, die Einzeltiere hochziehen und keine Massentierhaltung betreiben.

Jeder weiß doch selbst, was ihm bekommt oder sollte das relativ genau wissen.
Und entspr. handeln.

Für das Gespräch beim Onkologen findest Du hier allerlei Hinweise:
https://www.onkopedia.com/de/onkoped...tml/index.html

Am Ende des Absatzes 5.3.1 auch einen auf das Sjögren Syndrom.
Im Netz findest Du dazu einen Erfahrungsbericht eines Betroffenen, dessen direkte Verlinkung mit den NB des Forums kollidieren könnte.
Wenn Du den nicht finden solltest, schick mir bitte eine PN.

Der Bericht ist ganz interessant.
Weil er auch aufzeigt, was alles noch getan werden kann, um Abhilfe schaffen zu können.
Kann bei Dir natürlich ganz anders sein.
Denke, jeder hat sein ganz individuelles Lymphom, mit dem er sich "herumschlagen" muß.

Viel Glück dabei.


Liebe Grüße
lotol
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  #3  
Alt 27.01.2018, 19:23
Malta Malta ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo lotol,

Danke, ich glaube ich habe fast alle Seiten über MALT Lymphome in der Lunge gelesen. Besonders viel gab es nicht, der Link von Dir ist noch mit der Beste.

Das klingt alles nicht danach als ob Heilung, zumindest in den Anfangsstadien, ein Ziel wäre.

Eine Autoimunkrankheit habe ich zum Glück nicht, somit auch kein Sjögren Symthom. Ich denke auch nicht, dass meine Lymphknoten betroffen sind, die Ärzte in der Lungenabteilung haben ein halbes Jahr auf alle Krebsanzeichen getestet. Lymphom-Lymphozyten sind natürlich ziemlich klein und kommen überall hin.

Das mit der Ernährung sehe ich genauso wie du. Der Körper weiß schon was er braucht. Bisher war ich auch selten krank :-(.

Ich seh schon, Du hast viel hinter dir. Das mit dem vor der Therapie anfuttern ist bestimmt gut. Hast Du mal so eine Immunsystem stimulierende Zytokintherapie bekommen?

Liebe Grüße

Malta
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  #4  
Alt 28.01.2018, 05:48
lotol lotol ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo Malta,

Zitat:
Das klingt alles nicht danach als ob Heilung, zumindest in den Anfangsstadien, ein Ziel wäre.
Denke, darin irrst Du Dich ein wenig:
Weil die Zielsetzung unserer Ärzte immer die ist, heilen zu können.
Das gelingt aber nicht immer bzw. nur mehr oder weniger gut.

Weil der ganze Mist halt individuell so gelagert ist, daß man dabei so gut wie gar nichts generalisieren kann.

Die sogen. "Strategien" bei Krebs-Therapien orientieren sich NUR daran, was durchschnittlich die höchste Erfolgs-Wahrscheinlichkeit erbringt.
"Abgesichert" durch Studien und Rückgriffe auf Datenbanken.

Zu unserem Vorteil:
Weil da nämlich auch "hinterlegt" ist, was zu tun ist, wenn übliche Vorgehensweisen NICHT - wie gewünscht - "greifen" können.
Dann zieht man halt ggf. das nächste Register zur Krebs-Bekämpfung.

Vergleichbar damit, wenn eine "Standard-Therapie" nicht so recht wirksam ist.
Oder auch, wenn sich nach einer erfolgreichen Standard-Therapie irgendwann ein Rezidiv einstellt.

Zitat:
Ich seh schon, Du hast viel hinter dir. Das mit dem vor der Therapie anfuttern ist bestimmt gut. Hast Du mal so eine Immunsystem stimulierende Zytokintherapie bekommen?
Naja, so viel habe ich nun gerade auch nicht hinter mir gelassen.
Jedenfalls nichts, das man als einigermaßen Gesunder (trotz eines Lymphoms) nicht "durchstehen" könnte.
Im Großen und Ganzen hat mich das relativ wenig tangiert.
Psychisch sowieso NICHT.
Und physisch nur marginal, weil ich relativ genau weiß, daß ich mich auf die Funktionsfähigkeit meines Körpers verlassen kann.
Der hat schon ganz anderes "weggesteckt" wie nichts.

Summa summarum wundere ich mich gelegentlich, daß ich überhaupt noch lebe.
Mein Immunsystem wurde mit R-CHOP erfolgreich "hochgepäppelt".
6 Standard-Zyklen reichten dazu aus.

Wozu größere "Geschütze" gegen einen Krebs "auffahren", wenn das Übliche dazu taugt, um ihn plattmachen zu können??

Auch das "schaut" man sich erst mal an.
Bzgl. dessen, wie "wirkungsvoll" es ist.

Genau genommen analog zu W&W:
Erst mal abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.
BEVOR man sein "letztes Pulver" gegen den Krebs verschießt.

Bis dahin dürfte es aber ein "langer Weg" sein.
Den ich aber nicht unbedingt "kennenlernen" will.
Daß er aber existiert, ist beruhigend:
Insgesamt endet unser Leben ohnehin tödlich:
Früher oder später.
Machen wir besser etwas daraus, so lange wir leben (können/dürfen).


Liebe Grüße
lotol
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  #5  
Alt 11.02.2018, 09:49
Symphatisch-Lymphatisch Symphatisch-Lymphatisch ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Servus!
Also das mit den Entzündungen & Ernährung sehe ich schon ein wenig anders!
Es ist doch nachgewiesen, dass sich der Mensch Dinge zuführt die mehr oder weniger gesund bzw ungesund sind!
So führen bestimmte Lebensmittel und auch Distress und Bewegungsmangel zu chronischen Entzündungen. In der Umkehr gibt es natürlich auch Lebensmittel die diesen entgegenwirken.
Allerdings darf man auch genau hinschauen, wo man das "gute" Gemüse kauft, die qualitativen Unterschiede sind gravierend.
Es ist auch meine Meinung, dass wir alle gehen werden, ob früher oder später, aber die Zeit, die ich hier habe, möchte ich nutzen und mir nicht mit schlechten Lebensmitteln unnötig schaden... Der Zuckerverzicht ist für mich ein unendlicher Kampf! Er dockt bei mir ordentlich an die gleichen Rezeptoren wo Drogen andocken WÜRDEN... Ich kann es maßlos essen, fühle mich damit aber körperlich nicht gut! Also versuche ich natürlich zu verzichten, was aber im Alltag nicht leicht ist, wenn auf der Arbeit z.B. täglich gute Leckereien oder kleine Geschenkle mitgebracht werden...
Lebensmittel sind LEBENsmittel - Nahrungsmittel, sie NÄHREN unseren Körper und damit jede Zelle.
Jeder darf für sich entscheiden und seinen Weg finden und ich mag keinen Fanatismus, aber wenn man gut zu sich sein möchte, kommt man nicht umhin sich mit Ernährung und Umwelt auseinanderzusetzen! Und das schöne daran... qualitativ hochwertiges Essen schmeckt auch wirklich nach dem was es ist und wesentlich besser!
Ich würde gerne asketisch leben, aber ich schaffe es nicht...Das akzeptiere ich, aber ich bin mir sicher, dass mein Körper NICHT nach Lebensmittel schreit, die er angeblich braucht...
Hach, ein schönes Thema...
__________________
Melanom rechte Wade 2003
Mediastinales B-Zell NHL, bis 11 cm, Stad.: 1A
April-Juli´12: 6* R-CHOP + 4 * R & 2 * HD MTX
30.7.12: PET-CT neg., allerdings "leuchtende"Sternumfraktur
Sep´12: Bestrahlung:36 Gray
5.12.12: PET-CT neg.
September 2017: weiterhin CR - aus der onkologischen Hand entlassen...
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  #6  
Alt 13.02.2018, 05:56
lotol lotol ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Servus Symphatisch-Lymphatisch,

Zitat:
September 2017: weiterhin CR - aus der onkologischen Hand entlassen...
Darüber freue ich mich sehr mit Dir.
Du machst aber hoffentlich schon noch weiter mit Nachkontrollen (von Dir veranlasst)?

Zitat:
Ich würde gerne asketisch leben, aber ich schaffe es nicht...Das akzeptiere ich, aber ich bin mir sicher, dass mein Körper NICHT nach Lebensmittel schreit, die er angeblich braucht...
Hach, ein schönes Thema...
Ja, ist wirklich ein schönes Thema.
V.a. deshalb, weil es dabei auch um Lebensqualität geht.

Wer sagt Dir denn eigentlich, daß Du asketisch leben solltest oder müsstest?
Kannst doch im Prinzip eigentlich in Dich "hineinfressen", was auch immer Du willst.
So lange Du das auch wieder "abbauen" kannst, spielt das doch gar keine Rolle.

Anderenfalls "bunkern" halt unsere Körper Energie-Reserven in Form von Fett
an uns.
Unsere Körper sind nämlich auf's Überleben "programmiert":
Was an Nahrung zum Überleben nicht unmittelbar verbraucht wird, "landet" in Fettpolstern an uns.
Bei Frauen i.d.R. (örtlich) wo anders als bei Männern.

Was aber auch nichts daran ändert, daß es sich im Prinzip um einen analogen Vorgang handelt, der nur darauf basiert, daß "Energie-Reserven" angelegt werden.
Für "Notzeiten", um diese "überbrücken" zu können.

Dieses Prinzip finden wir doch überall in der Natur.
Auch bei Lebewesen, die einen Winterschlaf durchleben:
Die fressen sich vorher voll, ihre Lebensfunktionen sind im Winter auf's Minimum "gedrosselt", und nach dem Winter wachen sie "ausgemergelt" wieder auf.

Vor einiger Zeit las ich mal etwas von einer Frosch-Art, die im Winter komplett gefroren sein kann.
Wie in einer Tiefkühltruhe durch und durch vereist.
Nach dem Winter "tauen" diese Frösche wieder auf und leben munter weiter.

Was ich damit sagen will:
Jede Spezies auf Erden hat teils Millionen von Jahren an Evolution hinter sich.
Manche Geschöpfe, wie z.B. Haie, Krokodile oder Spinnen waren von Anfang an "perfekt" für's Überleben "ausgestattet".

Auch wir Menschen haben eine lange Evolutionszeit hinter uns, die uns dafür "rüstete", um überleben zu können.

Glaubst Du wirklich, daß unser individuelles Überleben davon abhängt, ob wir nun "Bio-Salate" oder "Bio-Fleisch" oder sonstwas "Bio-..." in uns hineinfressen??
Wir sind "Allesfresser", was auch ohne weiteres an unseren Zähnen erkennbar ist.
Wir haben "Reiß-" und "Zermalm-Zähne".
Sind folglich von unserer Evolution her darauf "ausgelegt", uns nicht nur von "Grünfutter" ernähren zu können.

Was mich bei Propagierungen von " gesunder Ernährung" schon immer störte, ist der "Allein-Vertretungs-Anspruch" bzgl. dessen, was angeblich "gesund" sein soll.
Und was mich diesbzgl. noch viel mehr stört, ist die KOMPLETTE Ignorierung dessen, womit uns Menschen die Natur ausgestattet hat.

Wir wären nämlich schon längst ausgestorben, wenn es irgendeine Rolle spielen würde, ob wir nun "Grünzeug" oder "(angeblich) ungesundes Fleisch" oder "(angeblich) schädliche Süßigkeiten" oder sonstwas in uns hineinfressen.

Sicher mag ein durchschnittliches Mittelmaß eine gewisse Rolle spielen können.
Überlebenswichtig ist das aber wohl kaum.

Weil auch wir Menschen nur Energie "verbrennen", um weiterleben zu können.
Woher die "geliefert" wird, ist an sich völlig wurscht.
Unsere Körper können so gut wie jede gelieferte Nahrungs-Energie problemlos verwerten.

Wozu sollten wir uns also den Kopf darüber "zerbrechen", ob die Energie nun in Form von z.B. Kartoffeln, Reis oder Schokolade oder Süßigkeiten "geliefert" wird??
Unsere Körper sind dazu in der Lage, zu "nehmen" was daherkommt.
Diese enorme Errungenschaft der Evolution/Natur versucht man m.E. allenthalben zu "vernebeln".
Aus rein kommerziellen Gründen!

Ja, es ist wahrlich ein schönes Thema.


Liebe Grü0e
lotol
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  #7  
Alt 14.02.2018, 22:44
Symphatisch-Lymphatisch Symphatisch-Lymphatisch ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Ich sagte ICH würde gerne asketischen leben, aber ich akzeptiere es, dass ich es nicht schaffe..
Ich mag Schoki bzw Zucker und auch gerne Alkohol, aber ich merke ganz deutlich, dass es meinem Körper nicht gut tut. Wollen u vom Körper "vertragen" werden können durchaus unterschiedlich sein. Das Lebensmittel eine Wirkung haben, siehst du schon ganz deutlich am Blutzuckerspiegel, an der Wirkung von Alkohol, an der Verdauung etc.
Nicht nur Fett ist ein Indikator für die Verarbeitung von Lebensmitteln.
Bestimmte Vitamine brauchen Fett, andere Wasser.
Ich war immer schon viel draußen in der Sonne, mein vit D Spiegel war trotzdem im Keller und auch nach Zufuhren bekomme ich ihn nicht gescheit hoch.
Für gewöhnlich ernähren wir uns im Winter anders als im Sommer.

Und doch, es gibt viele Menschen, die sich aufgrund von der Ernährung in eine Krankheit schiffen.
Ich plädiere hier sicherlich NICHT für eine vegane Ernährung und auch nicht vegetarisch (auch wenn ich mir ein besseres Bewusstsein bei den meisten wünsche- wie bei dem Umgang mit Plastik bzw der Umwelt und Natur)

Ja, jeder muss für sich entscheiden!!!! Ich urteile eigentlich auch recht wenig, aber ich bleibe dabei das Nahrungsmittel unseren Körper nähren. Eine Ernährungsform zeigt sich nicht nur in der Figur.
Viele Menschen belügen sich selber, weil sie wenig motiviert sind, sich damit zu beschäftigen. So vieles spielt sich im Kopf ab.
Ja, jeder muss für sich entscheiden!!!
Aber wenn es um chronische Entzündungen im Körper geht und man bestimmten Lebensmitteln entzündungssenkende Wirkung nachsagt (zB. Broccoli), wäre ich die letzte, die nicht diese Lebensmitteln auf dem Speiseplan hätte...

Das ist jetzt alles unübersichtlich mit dem Handy geschrieben, durchaus möglich, dass ich den Text morgen am PC ein wenig anpasse oder ergänze...

Grundsätzlich würde ich nicht sagen, dass man Bio essen muss, aber man sollte qualitativ hochwertige Ware essen... Das massige Zeug an Pestiziden, schnell wachsende Lebensmitteln. Die Produkte waren früher sicherlich von höherer Qualität.
Ein bewusster Umgang mit allem ist den meisten zu anstrengenden, dass sehe ich schon allein in meinem 40 köpfige Kollegenteam u im Freundeskreis.
Weniger Vögel, Insekten etc, mehr Umweltkatastrophen, alles nachgewiesen.
Evolution ja, aber die würde von alleine(ohne dem Menschen) viiiiiel langsamer von statten gehen!

So, ich muss ins Bett...

Geändert von gitti2002 (14.02.2018 um 23:25 Uhr)
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  #8  
Alt 15.02.2018, 21:52
Malta Malta ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo ihr,

Ich war inzwischen bei diesem Lymphom-Experten. Sie haben nichts
ungewöhnliches in meinem Blut gefunden, auch keine Lymphom-Lymphozyten. Die
Lymphknoten waren auch normal, auf die Knochenmarkprobe kann verzichtet
werden. In der Lunge ist noch ein kleiner 6 mm Herd (vermutlich auch
ein MALT-Lymphom), den man mit Antikörpern platt machen könnte. Da sich das Teil
aber in dem halben Jahr nicht verändert hat - würde er es so lassen. Nächstes
Jahr soll ich zur Kontrolle kommen. Würdet ihr es gleich platt machen lassen? In 20 jahren wenn es groß ist, gibt es bestimmt bessere Medikamente.

Zum Thema Ernährung meinte er, ich solle einfach so weiterleben und trainieren
wie bisher und nicht zu viel über das Lymphom nachdenken. Er hatte mich vorher
gefragt wieviel Sport ich mache - scheint wohl wichtiger als das Essen zu
sein. Ob ich genug Gemüse esse und selbst koche hat er nicht gefragt. Die
Entzündungswerte im Blut waren auch ziemlich gut.


Zum Thema BIO: Ich denke, dass es immer problematisch wird, sobald etwas ein
Massenprodukt wird und "nur" schön aussehen muß. Biologisch Abbaubare
Düngemittel müssen nicht ungiftig sein. Während kleine herkömmliche Betriebe
vielleicht gesünder produzieren, aber nicht den Umsatz (Geld) für ein
Bio-Lable haben. Wenn man das alles beachten will ist Einkaufen extrem
anstrengend. Bei extrem billigen Sachen bin ich skeptisch und kaufe es nicht.
Ansonsten macht es die Mischung nicht zuviel von irgendetwas ab zu bekommen.
Es schmeckt auch nicht alles gleich - NichtBio-Möhren schmecken meines Erachtens meistens besser.

Zum Thema Zucker: Ich denke das Zucker immer noch gesünder ist als alle
Austauschstoffe (die auch zur Schweinemast eingesetzt werden). Ich esse gerne
Schockolade und Kuchen aus Weizenmehl (mit wenig Zucker). Wobei ich nicht an
Zucker denkte, wenn ich drei Wochen nichts Süßes gegessen habe. Ich denke, dies ist der Punkt wo ich am Ehesten meine Ernährung ändern könnte. Vielleicht könnte ich statt dessen Nüsse und Mandeln naschen. Ohjee - vielleicht sammeln die ja Blausäure oder so etwas.

Dann gibt es noch die gefährliche Kohlehydrat-Fett Mischung wo man nicht aufhören kann zu essen :-) -so etwas wie Chips und Spaghetti mit Hackfleischsoße. Vor allem letzteres ist super wenn man nach einem langen Tag draußen nach Hause kommt :-).

Ich denke schon, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Bedürfnisse
haben. Das ist bestimmt auch schon vererbt (mit den Darmbakterien oder so).
Inder hatten seit vielen Generationen das ganze Jahr Gemüse und Nordländer
hauptsächlich Fisch und Fleisch. Da soll keiner dem Sami erzähelen, dass er
Vegetarier werden soll.

Kann gut sein dass bei vielen industriell gefertigten Lebensmitteln vielleicht
manches aus dem Ruder laufen kann, weil man dann nicht merkt was man isst.
Es gibt ganz sicher Leute die durch falsche Ernährung krank werden. Und es gibt auch ganz sicher Leute, die trainieren wie blöd und nur beim Gedanken an Essen
zunehmen.
Das sich im Winter der Stoffwechsel ändert stimmt zumindest bei mir nicht.
Vermutlich unternehmen die Leute weniger draußen, langweilen sich und rennen
öfter zum Kühlschrank.

@symphatisch-lymphatisch: Wenn es solche Auswirkungen hat solltest du es vielleicht wirklich reduzieren. Du kannst ja mal das mit den 3 Wochen kein Zucker probieren. Bei mir hatte es funktioniert, aber nun kauft mein Mann immer Schokolade :-).


Grüße

Malta
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  #9  
Alt 24.02.2018, 08:06
Symphatisch-Lymphatisch Symphatisch-Lymphatisch ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Ich schaffe sogar viel mehr als 3 Wochen...
Bei kompletten Verzicht geht es mir ausgezeichnet!
Nur auf Dauer dosieren schaffe ich einfach nicht...
Aber ich bin auch nicht mehr so ganz jung, ich weiß also damit umzugehen...
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Melanom rechte Wade 2003
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September 2017: weiterhin CR - aus der onkologischen Hand entlassen...
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  #10  
Alt 24.02.2018, 16:39
Malta Malta ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo,

Geht es Dir nach Obst auch schlechter? Es gibt viele superleckere Sachen, die man statt Süßem essen kann. Statt Eis gefrorene Beeren mit Joghurt verquirlen oder so. So ganz asketischen muß man vielleicht gar nicht sein. Man muß nur genauer gucken was man kauft und viel selbst zubereiten. Ich selbst esse viel zu gerne 😋, mache allerdings viel Sport. Ja, ja so eine angebrohene Schokolade diffundiert bei mir irgendwie auch schnell. Wir kaufen schon meistens welche mit viel Kakao.

Jedenfalls merkst Du wenn Du das falsche ißt, da kannst du ja mit unterschiedlichen Le kereien experimentieren.

Alles Gute

Malta
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  #11  
Alt 25.02.2018, 04:25
lotol lotol ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Liebe Malt,

Zitat:
Da sich das Teil
aber in dem halben Jahr nicht verändert hat - würde er es so lassen. Nächstes
Jahr soll ich zur Kontrolle kommen. Würdet ihr es gleich platt machen lassen? In 20 jahren wenn es groß ist, gibt es bestimmt bessere Medikamente.
Würde abwarten bis Handlungsbedarf besteht.

Zitat:
Zum Thema Ernährung meinte er, ich solle einfach so weiterleben und trainieren
wie bisher und nicht zu viel über das Lymphom nachdenken. Er hatte mich vorher
gefragt wieviel Sport ich mache - scheint wohl wichtiger als das Essen zu
sein.
Denke ich auch.
Es wird viel zu viel darüber herumgeschwätzt, was gesund sei oder nicht.

Dabei wird aber meistens "untergebuttert", wie wir Menschen eigentlich von der Natur "ausgestattet" sind.
Unsere Körper sind an sich nicht besonders wählerisch, sondern auf's Überleben programmiert.

Weshalb sie auch dazu in der Lage sind, nahezu alles per Ernährung Zugeführte "verwerten" zu können.

Es wäre viel sinnvoller, dazu zu sagen, daß alles im Übermaß Zugeführte schädlich sein KANN.
Was aber wieder dadurch relativiert wird, wie jemand Zugeführtes auch verbrennt.
Sei es durch Sport oder sonstige körperliche Arbeit.

Häufig wird auch verkannt, daß es nun mal dicke und dünne Menschen gibt.
Was mich ankotzt ist, daß alles "über einen Kamm geschert" wird:
Soll doch jeder so leben, wie es ihm behagt und bekommt.
Was ist dagegen einzuwenden, so lange er dabei gesund bleibt und sich wohl fühlt?

Zitat:
Zitat von Symphatisch-Lymphatisch
Bei kompletten Verzicht geht es mir ausgezeichnet!
Nur auf Dauer dosieren schaffe ich einfach nicht...
Mir ging/geht es immer ausgezeichnet.
Ich dosierte aber noch nie etwas.
Genauer gesagt habe ich immer so "Schübe" dessen, was mein Körper haben will.
Bekommt er halt dann so lange, bis er etwas anderes haben will.

Monatelang hatte ich weder Gelüste auf Schokolade noch auf Chips o.ä.
Momentan habe ich mich damit wieder eingedeckt, weil mein Körper das haben will.
Nicht im Mindesten "zerbreche ich mir den Kopf" darüber ob das nach propagierten Meinungen Anderer gesund sein KÖNNTE oder nicht.

Das hat mich noch nie interessiert und wird mich auch weiterhin nicht interessieren!
Nicht aus "Bockigkeit", sondern deshalb, weil ich ganz genau weiß, daß mein Körper klaglos alles verbrennt.

Warum sollte ich ihm nicht "den Gefallen tun", ihm das zuzuführen, was er jeweils haben will??
Das ist doch so wurscht wie sonstwas, wenn ich andererseits Leistungsfähigkeit von meinem Körper erwarte und ihm auch abverlange:
Irgendwas MUSS er ja dabei verbrennen.
Warum also nicht das, was er haben will??

Wäre es nicht völlig absurd, anders zu handeln??


Liebe Grüße
lotol
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  #12  
Alt 01.03.2018, 21:15
Malta Malta ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo lotol,

Zitat:
Würde abwarten bis Handlungsbedarf besteht.
Danke, das meinte der Arzt auch - er meinte sogar, dass es gut sein könnte, dass es nie irgendwelche Probleme bereitet.

Ich werde jetzt auf den Arzt und Dich hören und normal weiterleben :-). Was soll ich auch viel anderes tun.

Zitat:
Häufig wird auch verkannt, daß es nun mal dicke und dünne Menschen gibt. Was mich ankotzt ist, daß alles "über einen Kamm geschert" wird:
Soll doch jeder so leben, wie es ihm behagt und bekommt.
Was ist dagegen einzuwenden, so lange er dabei gesund bleibt und sich wohl fühlt?
Ich frage mich auch immer was kg/m^2 (BMI) für eine komische Maßeinheit sein soll. Klingt für mich sehr abstrus. kg/m laut Tabelle finde ich auch komisch. Der Knochenbau ist unterschiedlich - da muss ja auch was dazwischen sein. Muskeln wiegen ebenfalls mehr als Fett. Wenn jemand eine gute Figur hat, hat er meines Erachtens auch Muskeln. Aber Fett läßt sich nicht so leicht messen. Höchstens die Leitfähigkeit an irgendeiner Stelle, was aber keinerlei Aussage über andere Körperstellen hat.

Zitat:
Warum sollte ich ihm nicht "den Gefallen tun", ihm das zuzuführen, was er jeweils haben will??
Das ist doch so wurscht wie sonstwas, wenn ich andererseits Leistungsfähigkeit von meinem Körper erwarte und ihm auch abverlange:
Irgendwas MUSS er ja dabei verbrennen.
Warum also nicht das, was er haben will??
Sicher genau das richtige für Dich und für viele andere Menschen. Es gibt schon Menschen die ungewollt viel ab- oder zunehmen oder andere Probleme (Allergien, Unverträglichkeiten , Krankheiten) bekommen. Und dann merkt man es vielleicht nicht gleich. Ich denke schon, dass man einige solcher Probleme mit einer Umstellung der Ernährung beheben kann. Ob das Eindruck auf mein Lymphom hat bezweifle ich.

Wobei es ja gerade beim Essen und Trinken noch so eine Art Gruppenzwang gibt. Wenn die Freundin / Kollegen zur Torte einladen will man ja nicht daneben mit einem Zwieback sitzen, weil einem der besser bekommt.
Im Grunde ist das aber ein Luxusproblem

Alles Gute

Malta
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