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  #1  
Alt 04.02.2005, 11:18
Benutzerbild von Christian
Christian Christian ist offline
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Standard "DIAGNOSTIK / Welche Arten der Diagnose beim MM?"

Hallo an alle!

Hier könnt ihr alles eintragen was die Diagnose beim MM betrifft!


Link:

http://www.aerzte-zeitung.de/docs/20...rebs/hautkrebs


Ärzte Zeitung, 20.06.2002

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Frühere Diagnose bei invasivem Melanom möglich
DÜSSELDORF (sko). Ärzte der Düsseldorfer Universitäts-Hautklinik haben ein Verfahren entwickelt, mit dem invasive Melanome in einem früheren Stadium erkannt werden als mit der herkömmlichen Methode. Von 104 Patienten mit einem histopathologisch gesicherten Melanom in situ hatten 30 bereits invasives Melanom, wie Professor Mosaad Megahed mit der neuen Methode herausfand.

Die Mediziner nutzen dazu einen Marker, der spezifisch an Zellen mit melanozytärem Ursprung bindet und als sicherer Marker für ein Melanom gilt (Lancet 359, 2002. 1921). Gebundene Marker werden anschließend in einer Farbreaktion sichtbar gemacht.

Mit Hilfe des Markers entdeckte Megahed bei Patienten mit vorher diagnostiziertem Melanom in situ Krebszellen in der Dermis, was das Kriterium für ein invasives Melanom ist. Da noch nicht sicher ist, ob solche Patienten eine andere Behandlung brauchen, empfiehlt der Dermatologe eine regelmäßige postoperative Nachsorge, die bei Patienten mit einem Melanom in situ nicht nötig ist.

Viele Grüße,
Christian
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  #2  
Alt 09.02.2005, 16:43
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Standard Melanom - Diagnostik / Laserverfahren

Hallo Chris! Hab noch was gefunden!

Neue Impulse
Neues Laserverfahren zur frühzeitigen Hautkrebserkennung

Extrem kurze Laserimpulse bringen krankes Gewebe zum Leuchten. Vorteile: es müssen keine Gewebeproben mehr entnommen werden. Außerdem besteht eine sehr hohe Genauigkeit der Diagnostik.
Zur Zeit wird ein mobiles Gerät für den Einsatz in Kliniken entwickelt.
(Quelle: Pressemitteilung WGL (P13/2001, 27.04.2001)

Gruß, Sabine
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  #3  
Alt 09.02.2005, 16:45
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Standard Computer-Diagnose-System erkennt früh Melanome

Hilfe verspricht: Bildgestützte Früherkennung von Hautkrebs

Mit einem neuen Computer-Diagnose-System, entwickelt von einer Bochumer High-Tech-Firma, soll der gefährliche Hautkrebs schon im Frühstadium zu nahezu 100 Prozent erkannt werden können. Zur Zeit arbeiten deutschlandweit ungefähr einhundert Ärzte mit dem sogenannten MiCroderm-System.

Die auffällige Hautpartie wird bei diesem Verfahren mit einer speziellen Kamera 50fach vergrößert und in einen Computer eingespeist.

Der Computer vergleicht die aufgenommenen Bilder mit einem Bestand von mehr als 21 000 eingespeicherten Beispielen. Mit Hilfe eines speziellen Rechenprogramms kann der Rechner lernen, gutartige Hautveränderungen von bösartigen zu unterscheiden.
Dabei werden Alter und Hauttyp des Patienten mit berücksichtigt.

Bei der Aufnahme des Bildes sind der Abstand zur Haut und die Lichtverhältnisse standardisiert, also immer gleich. Auf diese Weise können über Jahre alle Aufnahmen miteinander verglichen und so der Verlauf einer Erkrankung dokumentiert werden.
Dieses System arbeitet genauer als das menschliche Auge. Den Arzt soll und kann die bildgestützte Früherkennung von Hautkrebs allerdings nicht ersetzen. Sie kann ihn allerdings bei einer schnelleren und sicheren Diagnose unterstützen.
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  #4  
Alt 13.02.2005, 09:00
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Standard Computergestützte Dokumentation entlarvt Melanome

http://www.aerztezeitung.de/docs/200...rebs/hautkrebs

Methode verbessert Heilungs-Chance / Striktes Einhalten der Kontrolltermine wichtig

PLAUEN (hsr). Mit der computergestützten videodokumentierten Auflichtmikroskopie werden maligne Melanome bereits so früh entdeckt, daß sie - werden sie schnell entfernt - dem Patienten meist nicht mehr schaden können. Eine Heilung ist dann bei einer Zehn-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit von mehr als 97 Prozent nahezu sicher.

Der Vorteil der Videodokumentation liegt auf der Hand: makro- wie mikroskopische Veränderungen eines Pigmentflecks können über lange Zeit mit Hilfe bestimmter Kriterien (nach der ABCD-Regel) erfaßt und Veränderungen so früh erkannt werden. Als Beispiel für den hohen diagnostischen Wert dieser digitalen Technik hat Professor Lutz Kowalzick vom Voigtland-Klinikum in Plauen die Krankengeschichte eines 43jährigen Mannes ausgewählt (Z Hautkr 77, 2002, 487).

Der Patient stellte sich mit über 50 Pigmentmalen erneut zur Kontrolle seines Pigmentstatus vor. Bereits zwei Jahre zuvor waren ihm drei verdächtige Nävuszellnävi entfernt worden.

13 seiner Pigmentmale wurden für die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) ausgewählt und dokumentiert, darunter ein 10,6 mm2 großer Nävus an der rechten Wade. Diese, so der Dermatologe, "relativ kleine Läsion, die klinisch prima vista nicht als besonders suspekt aufgefallen wäre", maß bei der Kontrolle ein Jahr später schon 15,6 mm2 und war nach den auflichtmikroskopischen ABCD-Kriterien Melanom-verdächtig.

Das Hautmal wurde sofort exzidiert. Die histologische Untersuchung ergab schließlich ein superfiziell spreitendes malignes Melanom im Tumorstadium pT1, das bereits 0,43 mm tief in die Haut eingewachsen und den Invasionsgrad II erreicht hatte, die Epidermis also bereits durchdrungen und ins Korium eingebrochen war.

Weil mit der Auflichtmikroskopie Melanome so rechtzeitig entdeckt werden können, daß eine fast 100prozentige Heilung möglich ist, empfiehlt Kowalzick, dieses Verfahren zur engmaschigen Kontrolle anzuwenden bei Risikopatienten mit

klinisch oder auflichtmikroskopisch atypischen Nävi,
bereits histologisch gesicherten dysplastischen Nävi oder
primären Melanomen.
Bei allen Vorteilen der digitalen Technik mahnt Kowalzick aber auch zur Vorsicht. Die Methode könne zu trügerischer Sicherheit verleiten, indem ein beginnendes Melanom, statt es zu exzidieren, weiter beobachtet werde. Kritisch ist die Compliance: Die Patienten müssen zu den Kontrollen erscheinen, so der Dermatologe.

STICHWORT ABCD-Regel

Die Diagnosekriterien für Melanome in der Dermatoskopie faßt die ABCD-Regel zusammen, die sich etwas von der in der Klinik üblichen ABCDE-Regel unterscheidet.

ABCD-Regel:
A steht für Asymmetrie
B für Begrenzung
C für Colorierung und
D für Differentialstruktur.

Es können für jeden Parameter Punkte zwischen Null und Acht mit unterschiedlichen Multiplikatoren vergeben werden. Aus der Summe errechnet sich ein Dermatoskopiepunktwert. Ab einem Wert über 5,45 liegt sehr wahrscheinlich ein Melanom vor, Läsionen mit einem Wert über 4,75 sind verdächtig. ABCDE-Regel: D steht für Durchmesser, E für Erhabenheit. Sind vier Kriterien erfüllt, sollte die Läsion wegen Melanomverdacht entfernt werden.
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  #5  
Alt 13.02.2005, 09:03
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Standard Videodermatoskope erleichtern Diagnostik

Handliche Videodermatoskope erleichtern die Melanomdiagnostik
Computerprogramm errechnet mit hoher Sicherheit, ob ein Pigmentfleck bösartig ist

MÜNCHEN (wst). Harmloses Muttermal oder gefährlicher Hautkrebs? Diese Frage stellt sich in der täglichen Praxis immer häufiger. Die Antwort wurde entscheidend erleichtert durch moderne, handliche Dermatoskope. Bestehen dennoch Zweifel, können Computer und Telemedizin weiterhelfen und so Patienten manch unnötige Exzision ersparen.

Mehr zum Thema unter:
http://www.aerztezeitung.de/docs/200...rebs/hautkrebs
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  #6  
Alt 13.02.2005, 09:05
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Standard Wie sieht ein Dermatoskop eigentlich aus??

http://www.helbig.de/shop/index.html...ermatoskop.htm

Unter diesm Link kann man es sich ansehen.
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  #7  
Alt 13.02.2005, 09:19
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Standard DIGITALES AUFLICHTMIKROSKOP (Fotos)

http://www.melanom.at/sicherheit_haben.htm

Diese nicht-invasive Untersuchungsmethode ist nicht nur schmerzfrei, sie kann auch vom Patient am Bildschirm mitverfolgt werden.
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  #8  
Alt 26.02.2005, 13:18
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Standard "DIAGNOSTIK / Welche Arten der Diagnose beim MM?"

Feline 18.09.2002, 01:18

Hallo,
erstmals danke, daß ihr da seid. Es hilft mir wahnsinnig viel, über Eure Gedanken und Erfahrungen zu lesen. Wenn ich traurig bin, schaue ich hier vorbei. Und weiß dann, daß ich nicht alleine bin. Für meine Familie und Freunde geht das Leben weiter wie bisher, seitdem wir wissen, daß mein MM sich nicht verbreitet hatte. Für mich ist die Angst trotzdem noch da. Heute habe ich erfahren, daß ich mindestens 20 Flecken entfernen lassen sollte (ich habe mehrere Hunderte). Ich bin voller Hofnung, daß alles gut ist. Ich überlege, ob es etwas bringen würde, selber ein Hautdermatoskop zu haben, um die Flecken besser kontrollieren zu können. Hat jemand es schon ausprobiert? Meine Ärztin fragt jedes Mal, ob sich was geändert hat, und ich kann das nicht beantworten, weil es so viele sind.
Ich wünsche Euch was!!!
Feline
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  #9  
Alt 26.02.2005, 13:19
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Standard "DIAGNOSTIK / Welche Arten der Diagnose beim MM?"

Marcus 18.09.2002, 14:55

hallo Feline
kann dir leider nicht helfen, aber bie mir ist es genauso. Ich hab seit geburt sehr viele Muttermale und werde demnächst auch fragen ob man nicht generell alle über ner bestimmten grösse entfernt.

Was das dermatoskop betrifft.. ich glaub es reicht wenn du einfach mal die "kritischen" anguckst und schaust ob sich was verändert. Kann ja dein Partner am Rücken machen. Auffällige Muttermale erkennt man ja.

M.
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