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  #1  
Alt 02.08.2005, 17:39
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Meine Mutter ist an NHL erkrankt. Rezidiv. Da erste Mal in 2001, Bestrahlung da im April 2002 abgeschlossen und nun rezidiv seit 05-2005. Sie ist psychisch total am Ende. Keiner sagt ihr, welches Stadium oder wie es weitergeht. Jetzt wieder Bestrahlung, erstmal 22 Stück. Ich weiß auch dieses Mal nicht, wie ich sie aufbauen kann. Wann kann man denn eine Stammzelltranspl. machen? Gibts noch andere Möglichkeiten?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank
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  #2  
Alt 02.08.2005, 18:30
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Hallo Alexandra,

ich habe gerade ein Morbus Hodgkin Rezidiv hinter mich gebracht. Daher kenne ich mich bei NHL nicht so gut aus.
Bei NHL gibt es auch sehr viele verschiedene Varianten, so dass du vielleicht die genaue Bezeichnung rausfinden müsstest.
Ob eine Stammzelltransplantation in Frage kommt kann man also so nicht sagen. Sie hängt auch vom körperlichen Zustand ab und wird in der Regel nur bis ca. 60 Jahre gemacht.
Dass deine Mutter jetzt erst einmal in ein Loch fällt ist normal. Wenn das Rezidiv seit Mai bekannt ist, dann müsste eigentlich der weitere Weg jetzt schon klar sein. Du sagst ja auch, dass jetzt Bestrahlung kommt. Vielleicht solltet ihr mal in die Krankenakte reinschauen und euch so einiges kopieren.
Erst mal alles Gute,
Elisabeth
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  #3  
Alt 06.08.2005, 16:22
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hallo elisabeth,

ich möchte dich fragen, wie lange der abstand zwischen der primärtherapie und der entdeckung des rezidivs war und wie es entdeckt wurde, etwa im rahmen der kontrolluntersuchungen oder aufgrund irgndwelcher symptome?

ich selber hatte MH IIa, therapieende war april letzten jahres.

gruß an alle, volker
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  #4  
Alt 06.08.2005, 17:42
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Hallo Volker,

der Abstand war 10 Jahre. Ich habe es selber gemerkt, da irgendetwas im Bauch "gedrückt" hat. Es stellte sich dann raus, dass ein Harnleiter schon fast abgedrückt war. Durch eine Kontrolluntersuchung hätte ich es wohl auch nicht eher gemerkt, da der Rhythmus nach so langer Zeit nur noch jährlich beträgt.
Grüße
Elisabeth
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  #5  
Alt 06.08.2005, 18:55
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hallo elisabeth,

danke für die antwort! allerdings habe ich immer wieder gehört und gelesen, daß MH, wenn es fünf jahre nach primärtherapie nicht wiedergekomemn ist, endgültig geheilt sein soll, auch mein onkologe meinte neulich noch sehr überzeugt: fünf jahre, danach kommt es nicht wieder.

kennst du - natürlich sind alle anderen auch gefragt - entsprechende statistiken?

gruß, volker
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  #6  
Alt 08.08.2005, 10:01
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Hallo Volker,
also ich glaube, endgültig sicher ist nix.
Allerdings ist es schon eher selten, dass MH nach so langer Zeit wieder (oder von neuem) kommt. Der Großteil der Rezidive passiert wohl innerhalb der ersten zwei Jahre.
Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass fast 1/3 der Behandelten ein Rezidiv bekommt.
Mit Statistiken bin ich sehr vorsichtig. Ich bin ja z.B. nach den 5 Jahren als geheilt in die Statistik eingegangen (und so in der Statistik geblieben). Das ändert niemand mehr nachträglich.
Laut Statistik ist man ja auch gefährdet für Sekundärtumore. So habe ich immer auf meinen Brustkrebs gewartet, und es wurde nochmals MH. Also, am besten man lebt einfach ohne Statistik! Und wenn es mir schlecht geht, dann schau ich mir halt die mit den 90% Heilungschancen an.
LG
Elisabeth
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