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  #31  
Alt 21.07.2005, 13:18
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard .....nach der Lungen - OP

Hallo,
mein Mann hatte im Februar eine Lungen-OP nach Bronchialkarzinom, Entfernung des re. Lungenflügels. Nun stellte sich Anfang Mai eine Insuffizienz des Bronchienstumpfes heraus. Nach mehrmaligen Versuchen des Abdichtens mit Fibrinkleber und einer Verpflanzung von Muskelgewebe des Rückenmuskel in die re. Brusthöhle, ist noch immer ein Leck vorhanden. Gibt es Erfahrungen hierzu?
Kann man mit diesem Leck, eine Drainage liegt noch immer, überleben?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Sophie
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  #32  
Alt 21.09.2005, 11:51
Sabine* Sabine* ist offline
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Registriert seit: 24.08.2005
Beiträge: 1
Standard AW: .....nach der Lungen - OP: Komplikationen

Hallo zusammen,

meine Mutter (61) ist Anfang August eine Lungenmetastase (Metastase von einem Darmkrebs, der vor vier Jahren behandelt wurde, dies ist der erste Rückfall seither) operativ entfernt worden (und damit der untere rechte Lungenlappen). Erst sah es so aus, als ob sie sich super von der OP erholt, dann hat sich aber eine Entzündung im Körper gebildet, die die Ärzte zunächst nicht lokalisieren konnten (nur über Blutwerte und Fieber erkannt). Sie wurde deshalb knapp zwei Wochen in der Klinik mit Antibiotika behandelt, und dann entlassen, als sich die Blutwerte ganz leicht verbesserten.

Eine Woche später: hohes Fieber, meine Mutter war total schlapp, also ab zurück in die Lungenklinik. Jetzt erkannte man, dass die Lunge im Operationsgebiet vereitert war, also sofort nochmal OP, Spülung des infektiösen Bereiches, und erstmal wieder Krankenhaus. Seither ist das Fieber weg, die Werte deutlich besser (sie aber immer noch im Krankenhaus).... aber: jetzt haben sie bei einer CT festgestellt, dass in dem operierten Bereich durch diese Infektion offenbar eine "Schwarte", Ablagerung oder so etwas entstanden ist, die Lunge in diesem Bereich nicht ganz "aufgerichtet"/ "entfaltet" ist (ihr wisst, was ich meine) und sie mit grosser Wahrscheinlichkeit WIEDER operieren müssen.
Nachdem die letzte OP eine kleinere, minimal-invasive war, wäre diese hier wieder ein grösserer Eingriff. Ich muss dazusagen: ich weiss das alles nur von meiner Mutter oder meinem Vater, hab selbst nie die Gespräche mit den Ärzten mitbekommen, verwende daher auch nur die Begriffe, die ich von meinen Eltern gehört habe.
Meine Mutter ist extrem deprimiert: das hier ist ja nur der Anfang einer Behandlungstortur, sie muss ja im Anschluß auch schleunigst eine Chemo machen, sobald die OP überstanden und ausgeheilt ist. Aber schon dieser Anfang nimmt kein Ende, immer wiede müssen sie operieren! Und wir machen uns Sorgen, ob sie nicht wertvolle Zeit verliert, in der die Chemotherapie schon längst beginnen müsste. Warum heilt das nicht, und wird das überhaupt heilen??

Wir sind mittlerweile alle sehr gefrustet. Das zieht sich jetzt seit Wochen, ich habe das Gefühl, die Ärzte hätten diese Vereiterung doch früher erkennen und richtig behandeln müssen, weiss aber nicht, ob ich den Ärzten da Unrecht tue... Ich weiss auch nicht mehr, wie ich meine Mum aufbauen kann, ihr diese Zeit erleichtern kann. Es ist ja im Augenblick nicht der Krebs, gegen den sie kämpft, aber es ist trotzdem nicht leicht. Ich kann auch nicht einschätzen, wie gefährlich diese Situation ist.
Ich will auch nicht ungerecht sein, dieses Problem ist ja wohl (hoffentlich) vergleichsweise harmlos im Vergleich zu den Situationen, denen viele andere von Euch sich stellen müssen.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen mit Komplikationen nach einer Lungen-OP, und mit der Verzögerung der folgenden Chemotherapie?
Ich wäre schon froh, zu hören, dass es nicht nur meiner Mum so geht. Bin ziemlich frustriert.

Eins muss ich noch loswerden: ich bin sehr froh, dieses Forum entdeckt zu haben. Ich bin sicher, es wird mir in den nächsten Monaten sehr helfen, die Situation meiner Mum zu verstehen, mit meinen eigenen Gefühlen umzugeben usw.

Viele Gruesse,
Sabine
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