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  #1  
Alt 23.10.2001, 22:27
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Ich (36) bin 1992 das erste Mal an Kehlkopfkrebs erkrankt. Man entfernte mir 2/3 des Kehlkopfes und nach sehr vielen Operationen konnte man mir 1996 den Luftröhrenschnitt wieder verschliessen. Im März diesen Jahres bekam ich ein Rezidiv. Nun mußte man mir auch noch den restlichen Teil entfernen. Auch eine Bestrahlung wurde diesmal angekündigt. Nach der Entfernung des Kehlkopfes bekam ich große Probleme mit der Speiseröhre. Durch starke Narbenbildung zog sie sich immer wieder zusammen, sodas ich momentan fast alle 3 Wochen zur Dehnung muß. Die Bestrahlung wurde aufgrund der guten Ergebnisse und dem Problem mit der Speiseröhre dann doch nicht gemacht. Mit dieser Situation komme ich aber mittlerweile sehr gut zurecht. Mein Problem besteht darin, dass ich mich nicht traue zu sprechen. Ich habe ein Shunt-Ventil und eigentlich klappt das Sprechen (wenn die Speiseröhre mitspielt) ganz gut. Ich kann mich aber nicht mit dieser neuen Stimme abfinden. Ich bekomme eine Gänsehaut wenn ich mich höre. Ich habe sogar Hemmungen vor meinem Mann zu sprechen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilt. Sehr interessant wären dabei besonders die Erfahrungen von Frauen, da ich bisher kaum welche kennengelernt habe. NoFuhrmann@t-online.de
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  #2  
Alt 08.02.2002, 18:49
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Hallo Frau Fuhrmann,
leider bin ich keine Frau, von der Sie lieber eine Antwort hätten, aber ich als kehlkopfloser Mann, der mit der Ösophagusstimme redet, kann Ihnen nur versichern, dass es doch nichts schöneres gibt, als wieder sprechen zu können.
Wir haben bei uns im Verein mehrere Frauen, die teilweise mit der Servox,teilweise mit der Ösophagusstimme reden. Das ist doch wunderbar. Keine davon schämt sich,im Gegenteil alle sind froh, überhaupt reden zu können und teilen sich sehr oft in unseren Versammlungen allen anderen Zuhörern gerne mit. Sie sollten vielleicht mal in eine solche Selbsthilfegruppe gehen. Das hilft unglaublich und Sie lernen, Ihre Scheu vor Ihrer eigenen Stimme zu überwinden. Lesen Sie mal auf unserer Homepage www.kehlkopflosehagen.de nach, da stehen zwei Artikel, die Ihnen sicherlich wieder Mut machen.
Alles Gute
Gerd Schmücker email:gschmuecker@web.de
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  #3  
Alt 18.12.2002, 20:59
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mein vater erkrankte 1995 an speiseröhrenkrebs wurde mit chemo strahlen und op behandelt war bis 1997 frei von der krankheit doch sie kam zurück und vor drei wochen wieder die diagnose kehlkopf und stimmbänder krebs die ärzte haben keine hoffnung mehr vieieicht nich eine chemo das wäre alles. er sieht sehr schlecht aus hat starke schmerzen und weint sehr viel er ist sehr schwach sein gewicht ist 53 kilo. ich habe solche angst das er von uns geht. wer hat so eine erfahrung schon einmal gemacht? und kann mir tips geben?

elkebbroche@web.de
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  #4  
Alt 20.12.2002, 21:03
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Hallo Elke
Es tut mir sehr leid für Euch. Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht wie Du. Mein Vater (67) hatte zweimal Schilddrüsenkrebs, jeweils innerhalb von 6 Monaten Abstand, nach weiteren 6 Monaten Kehlkopfkrebs, nach 8 Monaten dann Metastasen im Gehirn. Er starb vor 3 Wochen......
Ich wäre in dieser schweren Zeit sehr froh gewesen ich hätte jemanden in einer ähnlichen Situation gehabt.Wenn Du es möchtest würde ich mich sehr gerne mit Dir austauschen und ich kann mir sehr gut deine Sorgen und Ängste vorstellen. Ich habe in den letzten Monaten viel mit meinem Vater erlebt, gute und schlechte Tage. Vielleicht kann 8ich Dir ein bißchen helfen, bzw. Du mir. Also wie wär`s?
Liebe Grüße Manuela
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  #5  
Alt 21.12.2002, 20:04
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das wäre sehr schön manuela von dir es gibt bestimmt noch viele fragen aber zur zeit bin ich auch krank bin mit den nerven am ende
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  #6  
Alt 21.12.2002, 22:13
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Hallo Elke,
ich hatte Dir schon eine Mail an Deine Adresse geschickt, doch leider noch nichts wieder von Dir gehört. Ich selbst bin auch betroffen und habe vor fast elf Jahren den Kehlkopf entfernt bekommen. Liegt Dein Vater in einer Klinik, die im Umgang mit Kehlkopfkrebs Erfahrungen haben?
Habt ihr in Eurer Stadt einen Kehlkopfverein, der Deinen Vater betreuen kann? Du bist zwar selbst krank, schreibst Du an Manuela, aber sag mir mal kurz Bescheid, damit ich eventuell für Deinen Vater etwas arrangieren kann. Lass mal kurz von Dir hören oder klick Dich mal in unsere Webseiten ein: www.kehlkopflosehagen.de
gute Besserung
Gruss Gerd gschmuecker@web.de
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  #7  
Alt 23.12.2002, 07:21
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Hallo Elke
Tut mir leid für Dich, daß Du jetzt auch noch selber krank bist. Es ist warscheinlich alles zu viel für dich. Ich hatte auch immer wieder solche Phasen, irgendwann hatte ich immer mal den Punkt erreicht und gedacht ich dreh durch. Doch das schlimme ist, das Leben geht weiter, die Krankheit von meinem vater ging weiter und ich habe mir oft gewünscht, wenn ich doch eifach mal früh aufwachen würde und alles war nur ein schlechter Traum......
Alles Liebe und soll ich in deiner Situation schöne Weihnachten sagen?
Manuela
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