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  #1  
Alt 06.11.2001, 08:59
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Ich wollte mich euch mal kurz vorstellen
Mein Name ist Marcel ich bin 29 Jahre verheiratet und habe Gottseidank einen Sohn ;-)
Am 18.Dezember 1998 wurde mir die Diagnose m.Melanom unterbreitet ein kleines Tumörchen 0,5 cm nach Bresslow Clark Level IV am linken Innenschenkel oberhalb des Knies.
Eigentlich gar keine große Sache war ja im Frühstadium.....:-)
Es wurde leider in krankem Gewebe geschnitten und musste demnach nachgeschnitten werden...auch kein Dingen ....Hautverpflanzung usw. das übliche halt.
Oktober September 1999 Lymphknotenmetastase linke Leiste.. Einleitung Intron Therapie 60Mio 3xwöchentlich...hölle Nebenwirkungen
Anfang 2000 Lymphknotenmetastase......:-(
Mitte 2000 2 Lymphknotenmetastasen.....:-(
Ende 2000 alles I.O. :-O
Reduktion der Therapie auf 3x10Mio wöchentlich.....
Anfang 2001 Lymphknotenmetastase....:-(
Natürlich wurden die Metastasen und Lymphknotengewebe entfernt....
Ich kann nur allen alles gute wünschen und nicht vergessen nicht aufgeben denn There is allways a way out
Wenn Ihr fragen an mich habt bezüglich Therapie , Krankenhäuser Nebenwirkungen usw. M@iltmir
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  #2  
Alt 23.02.2005, 11:38
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Stephie 15.11.2001, 11:37

Zunächst stell ich mich wohl auch mal vor, bin 29 und glückliche Mutter von 2 Snoopy Kids. Leider letztes Jahr erkrankt und in Münster großräumig am Oberschenkel operiert worden. Danach totales Chaos bezüglich der Therapie, dann Beginn von Intron A jedoch nach 3 Monaten Abbruch wegen der Nebenwirkungen.Alle 3 Monate Gefühlschaos und z.T. Sicherheitsentfernungen neuer Muttermale... Immer wieder diese Angst, was kommt jetzt als nächstes und bis jetzt hatte ich niemanden gefunden, der den gleichen krebs hat und mit dem man sich austauschen kann. Bin froh diese Seite gefunden zu haben!!Wem geht es ähnlich?
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  #3  
Alt 23.02.2005, 11:39
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Christian 11.12.2001, 21:04

Hallo Stephie,
Bin 40 habe auch 2 Kinder und ebenfalls an dem blöden Melanom
erkrankt. Am rechten Oberschenkel und mit einer Metastase in den
Lymphknoten in der rechten Leiste. War in Münster-Hornheide und begann
nach der OP ebenfalls mit Intron. Die Nebenwirkungen waren auch so massiv
das ich 2Wochen unterbrechen mußte und nicht in der Lage war zu arbeiten oder
Sport zu treiben. Habe aber die Therapie bis zum Schluß durchgehalten.
Klar wollte ich auch alles hinschmeißen. Aber ich hatte mit dem Onkologen
in Hornheide gesprochen und der hat dann die Dosis verringert. Danach ging es wenig besser. Die Angst wird wohl immer bleiben!
Bei jeder neuen Untersuchung. Es gibt sehr gute Bücher über das Thema Krebs. Keine Medizinischen Fachbücher!!! Es sind Bücher von Betroffenen,
die alles selber durchlebt haben. Man kann daraus sehr viel Hoffnung schöpfen!!! Hier 2 Autoren die ein Buch über ihre Erlibnisse geschrieben
haben.
Einmal Anette Rexrodt von Fircks (Und flüstere mir vom Leben)
Und Lance Armstrong (Radprofi) Tour des Lebens, wie ich den Krebs
besiegte und die Tour de France gewann.
Liebe Grüße
Christian
meine e Mailadresse:
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  #4  
Alt 23.02.2005, 11:40
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Frank M. 07.11.2004, 12:27

Hallo Stephie,

Bei mir ist auch vor kurzem ein Melanom am linken Oberschenkel festgestellt worden. Die Sache nahm eigentlich im Sommer letzten Jahres einen eher banalen Anfang, der mich schließlich zum Arzt führte. Eigentlich ging ich davon aus, das ich dieses "Muttermal" (mein einziges) schon lange Zeit habe, eine kleine Recherche (Durchsicht von alten Diaaufnahmen) lässt aber darauf schließen, daß es in der Zeit nach 1993 bis etwa 1998 entstanden sein muß. In diesem Zeitraum war ich psychisch und physisch, aus vielerlei Gründen, am Limit, das Immunsystem war in schlechtem Zustand, in der kalten Jahreszeit war ich praktisch dauererkältet. Vor diesem Zeitraum war ich, damals teils berufsbedingt häufig in den Tropen und hatte an der besagten Stelle einmalig eine starke Verbrennung mit großflächigen Brandblasen. Vor etwa fünf Jahren habe ich den Fleck erstmals bewusst registriert und fand ihn eher unauffällig und flach, etwas unregelmäßig oval. Er hatte zu dem Zeitpunkt eine Größe von 5,5x3mm. Im Sommer letzten Jahres hielt ich mich in Badehose im Garten auf, als ich von einer Mücke mittig in das Mal gestochen wurde. Es trat ein kleiner Blutstropfen aus, das war aber auch schon alles. Ich habe dann das Lineal drangehalten und war etwas überrascht: Größe 8,5x5mm. Auffällig war in den nächsten Monaten, das die winzige Einstichstelle des Insekts immer zu sehen war, die oberste Hautschicht ging an diesem Punkt nicht mehr zu. Aber: keine Blutung, kein Jucken, keine Schmerzen, keine weiteren Auffälligkeiten. Im Frühjahr dann der Kauf einer Digicam für einige Ebaygeschäfte. Das Muttermal habe ich nebenbei auch fotografiert und die Bilder auf dem PC in einem Ordner abgespeichert, den ich vorahnungsvoll "Melanom" genannt habe. Im Juli habe ich das Mal mit dem Fingernagel versehentlich großflächig aufgekratzt, natürlich hat es jetzt stärker geblutet. Aber: Ein Gelpflaster drei Tage draufgeklebt und alles war ohne Auffälligkeiten verheilt, es nässte nur noch zwei Wochen etwas nach, eine Größenzunahme war auch nicht feststellbar. Aber: Im Kontakt zum Hosenbein rubbelte sich die oberste Hautschicht ab. Ich fing dann irgendwie zwanghaft an, mich mit diesem Ding zu beschäftigen, das so unauffällig aussah und trotzdem ständig meine Gedanken auf sich hinzog. Unzählige Melanombilder im Internet angesehen, nichts vergleichbares entdeckt. Also erster Besuch beim Hautarzt. Diagnose: Sieht aus wie ein pigmentiertes Muttermal, vorsichtshalber Verweis an einen Kollegen für eine zweite Beurteilung. Dort die gleiche Diagnose, aber vorsichtshalber doch rausmachen. Drei Wochen später Termin, Schnitt ohne Abstand. Einige Tage später der Histobefund: Atypisches malignes Melanom, T2b, mit atypischen Melanoblasten, Eindringtiefe 1,25mm, rege Mitosetätigkeit, an einer Stelle ulzeriert. Zum Glück war es aber vollständig herausgeschnitten. Vor zehn Tagen OP im Krankenhaus unter Vollnarkose. Nachschnitt mit 2cm Abstand und Entnahme des Sentinel Node. Der war lichtmikroskopisch tumorfrei. Am übernächsten Tag bin ich dann gegen den Rat der Ärzte schon wieder raus, bin leider selbstständig, da kann es schnell existentiell werden, wenn längere Ausfallzeiten sind. Auf weitere Ergebnisse warte ich noch. Meinem Immunsystem gehts mittlerweile wieder ganz gut. Ich habe vor drei Jahren komplett die Ernährung umgestellt, fast zwanzig Kilo abgenommen (ohne Diät), Sport kam auch noch dazu. Außerdem Stressreduktion wo immer das möglich war. Leider gehörte ich zu den Typen, die es früher jedem Recht machen wollten und nie nein sagen konnten. Sowas schlägt früher oder später auf die Psyche und man vernachlässigt eigene Bedürfnisse, die zum wohlfühlen einfach wichtig sind. Mittlerweile halte ich einen gesunden Egoismus sogar für lebensnotwendig. Wenn jetzt beim nächsten Befund alles in Ordung sein sollte, werde ich es wohl bei den vierteljährlichen Untersuchungen belassen. Eine Interferontherapie wurde zwar von den Ärzten zwar schon mal angesprochen, ich habe mir aber noch keine Meinung dazu gebildet. Eher tendiere ich dazu, mich weiter psychisch zu stabilisieren, das neinsagen zu kultivieren, da bleiben die "toxischen" Typen meist von alleine weg, den Sport noch etwas auszuweiten und die Ernährung weiter zu optimieren. Dinge wie "gutbürgerliche" Küche haben wir vollständig gestrichen, stattdessen viel mediterrane und asiatische Küche, sowie Gemüse und Obst. Und schliesslich werde ich versuchen, dass das Thema "Melanom" kein Dauerzustand im Kopf ist. Neben den regelmäßigen Kontrollen auf die innere Stimme hören und ansonsten versuchen, wieder ein Stück Normalität ins Leben zu bringen. So wie es sich dargestellt hat, auch im Gespräch mit Ärzten, sind wohl die meisten Melanomfälle atypisch. Die sehr auffälligen Melanomfotos, die auf Postern die Wartezimmer der Ärzte zieren, tragen also nicht unbedingt zur Patientenaufklärung bei. Ich wünsch Dir jedenfalls für deine Genesung alles Gute.
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  #5  
Alt 23.02.2005, 11:41
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Standard Hallo ich bin neu

Birgit 08.11.2004, 12:23

Hallo Stephie,

ich habe zwei Fragen zum besseren Verständnis:
1. was sind Snoopy Kids? Kleine Hunde?
2. Welchen genauen Befund hatte Dein Melanom - also nach welcher TNM-Formel ist es verschlüsselt?
Gruß von Birgit
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  #6  
Alt 09.09.2005, 17:23
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Rotes Gesicht Hallo ich bin neu

Hallo an alle neuen,

hier könnt Ihr reinschreiben, wenn Ihr das erste mal hier seit.
Wenn Ihr möchtet mit kurzer Vorstellung.

Viele Grüße,
Christian
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  #7  
Alt 09.04.2006, 13:43
Zauberelfe Zauberelfe ist offline
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 1
Standard AW: Hallo ich bin neu

Leider habe ich die gleiche Diagnose 0,4 und Level III wobei mir mein Doc gesagt hat das die Level angabe heute nicht mehr zähl. bin total durcheinander wenn ich die anderen Beiträge lese. Die absolute Traurigkeit hält mich im Augenblick total gefangen. Schön das ich ohne Hemmungen auch meinen Schmerz mal schreiben kann .Danke an Alle die das hier lesen.Lieben Gruß Zauberelfe
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  #8  
Alt 09.04.2006, 20:11
Mom 21 Mom 21 ist offline
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Registriert seit: 10.09.2005
Beiträge: 231
Standard AW: Hallo ich bin neu

Hallo Zauberelfe.
zunächst einmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum. Ich denke mal, deine Diagnose ist noch ziemlich frisch. Ist doch klar, dass die Diagnose "Krebs" einem erstmal den Boden unter den Füßen wegreißt. Aber du wirst sehen, je mehr Zeit vergeht, desto besser kannst du mit der Diagnose umgehen. Und dein Befund war ja wirklich noch sehr klein, sodaß du alle guten Voraussetzungen hast, dass nichts mehr nachkommt.

Allerdings wundert es mich schon, dass du bei deiner Tumordicke einen CL III hast. Mein Doc sagt auch, der CL wäre nicht mehr ausschlaggebend, wichtig sei die Tumordicke. Bei Egidius aus einem anderen Thread hat die TD auch nicht zum CL gepasst. Er hat sein Material nochmal befunden lassen. Ich kenne mich da auch nicht so richtig aus. Aber es gibt einige andere hier im Forum, die dir gewiss was dazu sagen können.

Wenn dir im Moment zum heulen zumute ist, dann heule. Tränen sind Balsam für die Seele. Aber du wirst sehen, es kommen auch wieder bessere Zeiten.
Also Kopf hoch und wenn du deinen Kummer von der Seele schreiben willst, dann bist du hier im Forum genau richtig.
LG Siggi
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  #9  
Alt 09.04.2006, 21:49
ernsti ernsti ist offline
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Registriert seit: 24.05.2005
Beiträge: 26
Blinzeln AW: Hallo ich bin neu

Hallo Zauberelfe,
bin leider ein bisschen unter Zeitdruck und kann dir deshalb leider nur ein
paar Kurzinfos geben.
Allerdings das wichtigste zuerst.
Du hast mit deiner Diagnose eine 98%ige Chance dass NICHTS mehr nachkommt.
Der Clark level ist bei einer max. Tumordicke von 0,4 mm ohne weitere Risikofaktoren (Ulzeration, Regression) wirklich zu vernachlässigen.

Eine Metastasierung bei Melanomen unter 0,5mm hat wirklich extremen Seltenheitswert.

Hier noch ein paar Links fürs nötigste.

http://www.avenz.de/definition_m/melanom.htm

http://live.medcon.ag/modules/MedCon...d=7&nodeid=359

http://www.dkfz.de/tzhdma/tr03.htm

Viele Grüsse
ernsti
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