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  #1  
Alt 17.07.2006, 01:21
Andrea Anita Andrea Anita ist offline
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Registriert seit: 24.01.2006
Ort: Quakenbrück
Beiträge: 3
Standard 2 Jahre nach Gebärmutterkrebs Ödem im re. Bein.Metastasen?

Hallo zusammen,

ich bin Andrea und 43 Jahre alt. Im Juni 2004 wurde bei mir eine Konisation vorgenommen, da der Krebsabstrich nicht in Ordnung war. Nach 1 Woche kam dann die Nachricht: Die Konisation reichte leider nicht aus, es sollte eine Wertheim- OP gemacht werden. Weil es sich bei dieser Art von Krebs jedoch um eine seltene Art handelte, die noch nicht erforscht ist, wurden von meinem Frauenarzt noch 6 andere Ärzte und ein Spezialist hinzugezogen.Alle 6 Ärzte waren der Meinung, es müsse die Wertheim_op gemacht werden,weil dieser Krebs streuen kann und dann in die Lymphbahnen geht, der eine Spezialist aber meinte, es reiche, wenn nur die Gebärmutter entfernt würde.
So geschah es dann auch.
Ich ging nach dieser OP regelmäßig alle 3 Monate zum FA zur Nachsorge.Am letzten Freitag hatte ich wieder meinen normalen Nachsorgetermin, wo festgestellt wurde, dass mein rechter Unterschenkel 1,7cm dicker ist als der linke.Daraufhin wurde sofort eine große Blutuntersuchung gemacht und ich bekam eine Überweisung zum CT, auf der vermerkt ist, es bestehe der Verdacht auf Metastasenbildung im Bauchraum wegen eines Ödems im re. Bein.
Meine Frage nun an alle: Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank
Andrea
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  #2  
Alt 18.07.2006, 00:30
RenateB RenateB ist offline
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Registriert seit: 22.08.2005
Beiträge: 77
Standard AW: 2 Jahre nach Gebärmutterkrebs Ödem im re. Bein.Metastasen?

Hi Andrea,

na supi, dann müßte ich ja schon fast tot sein. Bei mir ist es das linke Bein, welches locker am Unterschenkel so viel dicker ist. OP ca. 2,5 jahre her, zunächst super schmerzhafte Lymphstauungen, konnte kaum noch gehen vor Schmerz. Kommentar der Ärzte: Da (am Bein) waren wir nicht dran!! (Originell) Das Lymphödem wechselt in der Intensität, grad heute ist der Knöchel dick geschwollen und jede Socke hinterläßt einen mega-Rand. Ich bin eigentlich total schlank, diese Stampfergräte passt nicht wirklich zu mir. Man empfahl mir zunächst Kniestrümpfe, hatte dann wacker eine schmerzhafte Lymphzyste oberhalb des Knies. Jetzt hab ich seit letzter Woche eine fiese Schwellung innen oben am Oberschenkel, die tut schon beim Laufen weg. Da reicht dann auch der hohe Press-Strumpf nicht bis hin, alles zum K... Hört sich vielleicht albern an, aber hatte als der Krebs da war, oft Kreislaufprobs und sah regelrecht grau aus. Mir geht´s trotz der Beschwerden relativ gut, bin den ganzen Tag auf den Beinen. Außerdem wurde wegen des Ödems keinerlei Nachforschungen im Bauchraum -damals als ich noch zu Ärzten ging- für notwendig befunden.

Ich drück dir die Daumen. Vergiß nicht: Wir haben 30 Grad!! Das weitet die Gefäße schon mal!

Liebe Grüsse
Renate
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  #3  
Alt 18.07.2006, 03:08
Andrea Anita Andrea Anita ist offline
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Registriert seit: 24.01.2006
Ort: Quakenbrück
Beiträge: 3
Standard AW: 2 Jahre nach Gebärmutterkrebs Ödem im re. Bein.Metastasen?

Hallo Renate,

Ich, wie auch viele andere, habe auch arge Probleme mit Wasseransammlungen in den Beinen und Füßen bei dieser Hitze.Nur ist es so, dass man es dann bei mir mit bloßem Auge sieht und es sind beide Beine betroffen.
Bei den Nachsorgeuntersuchungen wurden immer meine Unterschenkel gemessen, auf meine Frage, warum das gemacht wird, bekam ich irgendwann die Antwort, es dürfe nicht sein, dass ein Bein dicker sei, als das andere. Es wurde auch nur durch das Abmessen festgestellt, ansonsten sieht man nichts davon.
Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass Ich erst am 08.08.06 den Termin für das CT habe, und meine Blutwerte bekomme Ich auch erst am 07.08.06, weil mein FA jetzt erst einmal Urlaub macht. Dieses Warten und die Ungewissheit machen mich wahnsinnig.
Das habe Ich bereits damals durchgemacht. Im April 2004 hatte Ich die Konisation und erst im JUNI! wurde mir dann endlich die Gebärmutter entfernt.
Die , für mich ,lange Zeit wurde absichtlich dazwischengeschoben, damit die Schwellung im Unterleib bis zur OP abgeklungen ist. Es hieß damals, das sei besser für den Operateur, es sei dann für ihn einfacher und er könne bei der OP mehr sehen. Okay, im Nachhinein kann Ich es auch verstehen.

Die Beschwerden, die Du hattest nach der OP, klingen ziemlich fies.Da kann Ich mich wirklich glücklich schätzen, dass mir ausser Kreislaufproblemen nichts fehlte. Und die Bemerkung Deines Arztes war ja auch wohl voll daneben!

Ich hoffe, Du hast Recht mit den erweiterten Blutgefäßen und danke Dir ganz herzlich fürs Daumendrücken, was Ich ebenso an Dich und an alle anderen zurückgebe.

Liebe Grüße
Andrea
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