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  #1  
Alt 27.11.2006, 10:05
soshilfe soshilfe ist offline
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Standard 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Hallo ihr Lieben!

wer kann uns tipps und infos geben??? wie kommt wieder kraft und leben zurück? oder wer hatte auch ein rektum-ca mit lymphmetas?

ich schreibe heute wieder nicht wegen mir, sondern wegen meiner mama (68 jahre, rektumcarcinom mit lymphmetas).
ich habe sie am wochenende besucht, bevor sie wieder ins krankenhaus zur 2.chemo geht - kombiniert mit betrahlung.
und ich musste feststellen, dass es ihr wieder schlechter ging - physisch und psychisch. ihr fällt das essen so schwer. sie würgt bereits beim anblick, geruch oder wenn man nur übers essen spricht. sie hat sehr abgenommen, geht nicht mehr raus. durch das illeostoma fühlt sie sich stark eingeschränkt und unwohl. sie sagt, sie weiss nicht, wie sie jetzt damit leben soll. alles fällt so schwer...
ich habe versucht, mit ihr zu reden. sie hat sich über darmkrebs nicht informiert - und auch nicht über ihre diagnose. habe versucht, ihr zu sagen, dass sie einen großen tumor hat und krebszellen jetzt unterwegs im körper sind (hoffentlich zu TÖTEN!!! mit chemo). sie sagte dann nur "und wenns nicht hilft, gehe ich ein wie eine primel". ihr müsst wissen, dass auch ihre mutter an krebs (nierenkrebs) verstorben ist. und nierenkrebs wurde bei ihr ebenfalls festgestellt, wohl aber nach aussage der ärzte rechtzeitig.
ja und wir kinder wissen nicht weiter, wohnen weit weg. sie selbst muss täglich 60 km zur bestahlung und chemo fahren in eine klinik- das ist hart. auch gibt es bei uns in der nähe keinen onkologen und keinen psychoonkologen. sie wird bei komlikationen (schmerzen waren es letztens) wieder zurücküberwiesen an ihre hausärztin. es ist ein ewiges hin- und her.
was können wir kinder tun. welcher arzt ist denn für einen krebspatienten der geeignete. welche medikamente kann mutti zur stärkung, zur kräftigung einnehmen. wie kann sie den krebs auf alternative weise noch bekämpfen??? was kann sie während der cheom einnehmen? wer kann uns weiterhelfen?

lieben dank im voraus
maret
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  #2  
Alt 27.11.2006, 12:52
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Jelly Jelly ist offline
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Liebe Maret,

das ist eine sehr schwere Situation für Deine Mutter, Chemo und Bestrahlung zugleich, das ist heftig. Bekommt Sie Medis gegen die Übelkeit, z.B. Zofran, Kevatril, etc ?? Ich denke, das wäre eine erste wichtige Maßnahme, die Übelkeit und das Erbrechen einzudämmen, damit sie wieder stärker wird.

Es gibt begleitende Möglichkeiten, wie Thymus oder Mistel spritzen, um das System zu stärken, mein Hausarzt hätte mich gespritzt, wenn ich es gewollt hätte, mit etwas Übung kann man das sogar alleine, aber da sollte doch erstmal ein Heilpraktiker helfen. Es gibt auch Kliniken, die auf diese Kombination Chemo und Naturheilmittel spezialisiert sind, z.B. die Huflandklinik. Wo wohnt Deine Mutter, gibt es vielleicht eine ähnliche Klinik in der Nähe, in der sie teilweise stationär betreut wird, und damit den weiten Weg nicht mehr fahren muß, und das in ihrem geschwächten Allgemeinzustand...

Die Schmerzen hat auch mein Hausarzt behandelt, findes es daher nicht ungewöhnlich, daß auch bei Deiner Ma auf den Hausarzt zurückverwiesen wurde.

Ich wünsche Euch alles Gute, seit für Eure Mutter da, so gut es geht.

Liebe Grüße
Jelly
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  #3  
Alt 27.11.2006, 21:12
soshilfe soshilfe ist offline
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Liebe Jelly!
Meine Mutter bekommt bisher noch nichts gegen díe Übelkeit. Nächstes Wochenende muss sie ja wieder in die Klinik für den 2. Block der Chemo. Vielleicht werden dann Medikamente verabreicht.
Leider hatte sie die Übelkeit und die Abneigung gegen Essen schon, BEVOR die erste Chemo begann. Ihre Psyche spielt total verrückt. Sie lässt sich sehr hängen - was man aber auch irgendwo verstehen kann. Nur wir Kinder können nicht damit umgehen. Die Misteltherapie habe ich ihr schon vorgeschlagen. Leider mag meine Mutter Nadeln nicht. Zum anderen findet ihre Hausärztin das wortwörtlich "Quatsch". Sie hat davon zudem auch keine Ahnung, wie es gemacht wird.
Tja, meine ELtern wohnen im Norden des Landes Brandenburg. Habe mich heute über die Krankenkasse mal nach einem Onkologen dort in der Nähe erkundigt - Fehlanzeige. Die einzige Praxis dort (45km entfernt) ist geschlossen, da der Arzt vor Monaten selbst erkrankt ist. Auch einen Psychoonkologen gibt es dort nicht im Umkreis. Ja und größere Kliniken auch nicht. Deshalb bin ich auch so sehr VERZWEIFELT. Und ich sitze 150km entfernt und bin nicht in der Nähe. Wenn wir rüberfahren, sind wir auch eher eine Belastung für meine Mutter - meine Tochter (6J) hat ADHS, das ist dann schon sehr anstrengend. Sie fühlt sich im Moment eher gestört, will sich nur ins Bett legen. Davor habe ich Angst. Sie ist 68, vielleicht kommt sie dann gar nicht mehr hoch - auch wegen der Psyche...
Ja mit den Schmerzen scheint es jetzt erst einmal o.k. zu sein, aber mit dem 2.Zyklus und Bestrahlung wird es sicher heftig. Ich hoffe, sie bekommt Schmerzpflaster - danach werden wir Schwestern uns erkundigen. Ist immer blöd, vieles telefonisch zu machen.
Liebe Jelly! Meine Mutter ist sehr geschwächt. Vielleicht kannst du mir sagen, ob sie Vitaminpräparate auch bei der Chemo nehmen kann. Wenn ja, was kannst du empfehlen.Habe auch mal was von Selen gelesen. Ich weiss, viel hängt von der Psyche ab. Da kann ich ihr nicht wiklich weiterhelfen, aber vielleicht kann ich es ja auf dem anderen Wege und unterstütze ihren Körper?! Vielleicht kannst du uns was sagen? Ihre Hausärztin behandelt leider auch nicht homöopatisch - wirklich nur rein schulmedizinisch.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend und werde jetzt noch das Internet nach Infos durchsuchen
Lieben Gruß an Dich
Maret
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  #4  
Alt 27.11.2006, 23:00
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Jelly Jelly ist offline
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Liebe Maret,

wenn man so ganz alleine mit der Krankheit klarkommen muß und dann noch eine Hausärztin hat, die sich nicht allen Wegen öffnet, dann ist das schon eine wirklich schlechte Situation. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du in der Nähe Deiner Mutter eine Selbsthilfegruppe findest, die viele gerade lokal bezogene Fragen beantworten kann, versuch es doch mal bei www.frauenselbsthilfe.de, ich habe mit meiner Ortgruppe sehr gute Erfahrungen gemacht, habe darüber viele nette Frauen kennen gelernt, die auch gute Informationen haben.

Ich habe mir nach der Darm-OP von einer Heilpraktikerin helfen lassen, sie hat mir Vitaminpräparate gespritzt, die es sicher auch als Tabletten gibt, wenn Deine Mutter keine Nadeln mehr mag, was ich sehr gut verstehen kann, meine Heilpraktikerin wollte bei mich quaddeln, also viele kleine Nadelstiche, konnte ich garnicht zulassen, meinen geschundenen Bauch auch noch stechen zu lassen, ging nicht, hab daher Nachsicht mit Deiner Mutter, ich kann das sehr gut verstehen, der Bauch ist geschunden und aufgeschnitten worden, da mag man dann keine anderen Nadeln mehr zulassen.

Meine Heilpraktikerin hat mir einen Tee zusammengestellt, die Apotheke hat ihn gemischt und geliefert, der hat mir sehr gut getan.

Ganz wichtig ist für Deine Mutter, daß Du darauf drängst, daß sie Mittel gegen die Übelkeit erhält, ich hab Kevatril bekommen, als Kurzinfusion vor jeder Chemo beginnend mit der ERSTEN, und dann Tabletten, die ich alle 12 Stunden genommen habe so ca. 2-3 Tage nach der Chemo, dann läßt die Übelkeit von alleine nach, bitte versuche, das für Deine Mutter durchzubringen.

Ganz liebe Grüße und eine liebe Umarmung für Dich !
Jelly
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  #5  
Alt 28.11.2006, 10:05
soshilfe soshilfe ist offline
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Liebe Jelly!
Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mal gleich nach einer Selbsthilfegruppe geschaut. Leider lehnt meine Mama das bisher vollkommen ab. Sie will nix hören von anderen... Deshalb ist es auch so schwer, einen Weg zu finden, wie man ihr helfen kann. Ich denke auch, dass es wichtig ist, darüber zu reden und nicht nur zu grübeln, was sie ja anscheinend macht. Sicher hat sie Angst etwas Genaues zu erfahren, über Krebs allgemein, über Darmkrebs, über ihre Diagnose... Aber das wird sie innerlich zerfressen. Vielleicht öffnet sie sich. Wir können es nur hoffen, sonst wird es für uns alle nur noch schwerer. Eine Selbsthilfegruppe wäre 25km entfernt, na ja... Aber gut zu wissen, dass es soetwas gibt. Vielleicht kommt der Tag...
Ja, sie fühlt sich wirklich nicht gut aufgehoben bei den Ärzten. Das ist immer schlimm, wenn man krank ist, aber wenn man Krebs hat, ist das mehr als furchtbar. Deshalb wollen wir Kinder ihr zeigen, das wir da sind und dass wir uns erkundigen, was man noch alles machen kann im Kampf gegen den Krebs.
Hatte auch gehofft, dass sie vielleicht Entspannungsübungen erlernen möchte - aber sie lehnt alles ab. Sie sucht schon irgendwie Hilfe - aber sie ist nicht in der Lage, irgendetwas anzunehmen. Was machen wir bloß?
Hm, einen Heilpraktiker haben meine Eltern auch nicht in der Stadt - ja und wenn Mutti schon Heilpraktiker hört... Sie sperrt sich so gegen alles... Und dann muss sie wieder woanders hinfahren. Wer soll sie fahren, wer soll das allls bezahlen - so ist Mutti. Das lässt mich so verzweifeln. Ich weiß, es ist alles nicht so einfach, aber wenn sie jetzt schon eine Radio-Chemo macht, dann muss sie auch noch mehr machen für sich. Sonst ist es nur eine halbe Sache. Sie muss nur wieder psychische Kraft gewinnen... Woher schöpfst du Kraft?
Sei ganz lieb gegrüßt
Maret
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  #6  
Alt 29.11.2006, 10:09
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Hallo,

könntest du ihr nicht eine kleine Wohnung in Deiner Nähe suchen? Wäre doch für alle besser oder was meinst Du?
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  #7  
Alt 29.11.2006, 12:02
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Standard AW: 1.Chemo - geschwächt und mutlos - was nun?

Liebe Maret,

mein Mann hat mich gehalten, gehoben und getragen, ohne ihn hätte ich das nicht bis hierher geschafft.

Die Chemo kann ein Fatiquesyndrom erzeugen, der Mensch wird depressiv, agressiv, labil, zieht sich in sich zurück und ist für nichts mehr zugänglich, vermutlich steckt Deine Mutter in diesem schrecklichen Tunnel fest. Sie kann nichts dafür und alleine wird sie wohl die Kraft nicht haben, da raus zu kommen. Wenn dann auch der Arzt diese Symtome nicht erkennt, hat Deine Mutter keine gute Betreuung. Könnte man vielleicht seelsorgerische Hilfe in Form von Besuch organisieren, damit sie jemanden hat, den sie anrufen kann, der kommt und ihr zuhört, vielleicht fällt es ihr leichter, mit einer neutralen Person zu sprechen, einem Pfarrer, einer Seelsorgerin, etc. Das müßte es doch in der Nähe geben.

Die Leiterin unserer Selbsthilfegruppe hat mich besucht, ich mußte dort nicht hinfahren. Es gibt sehr gute Informationsbroschüren über Darmkrebs und auch über das Fatiquesyndrom, vielleicht besorgst Du Dir und gibst sie Deiner Mutter, vielleicht erkennt sie sich ja wieder und hat dann das Gefühl, dieser Zustand hat einen Namen also bin ich nicht alleine mit dieser Last... vielleicht wird sie dann neugierig und möchte darüber reden....

Liebe Maret, hoffentlich konnte ich Dir einbischen Mut machen, nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, wie Du Deine Mutter aus diesem dunklen Tunnel herausholen kannst.

Liebe Grüße an Deine Mutter, wenn Du magst, dann druck Dir doch Beiträge aus dem Forum aus und gib sie Deiner Mutter zu lesen, vielleicht erkennt sie ja auch damit, daß sie mit ihrer Not nicht alleine ist.

Ganz liebe Grüße und eine liebe Umarmung !
Jelly
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  #8  
Alt 30.11.2006, 22:40
soshilfe soshilfe ist offline
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Hallo boss!

Über eine Wohnung in der Nähe meiner ELtern habe ich schon des öfteren nachgedacht, zumal ich ja nun auch wieder arbeitslos in Berlin seit November bin. Für meine Tochter wäre das natürlich sehr schwer, da sie dieses Jahr erst eingeschult wurde. Na ja, mit Arbeit sieht es im Norden vom Land Brandenburg gar nicht gut aus. Aber vielleicht wäre es für alle gut, trotzdem dorthin zu gehen, da ich leider viele private Probleme habe. Aber meine Mann - Araber - würde es wohl nicht tolerieren, wenn ich mit Tochter dorthin gehe, würde ein riesen Theater geben... Und trotzdem denke ich oft daran...

Liebe Jelly!

Hilfe von aussen - meine Mama hält noch immer nichts davon... Aber ich hoffe, dass sie vielleicht eines Tages doch darüber nachdenkt. Will auch noch mal die Psychoonkologin in der Strahlenklinik anrufen, Mutti muss wieder für eine Woche zur kombinierten Radio-Chemo. Vielleicht versucht sie noch einmal, ob meine Mutter sich öffnet.
Über Fatigue habe ich mich bereits erkundigt und habe mir die "Blauen Ratgeber" schicken lassen, auch was über Darmkrebs allgemein und über Ernährung bei Krebs. Wir Kinder werden uns dann an die Ärzte wenden und direkt nach Ihren Blutwerten fragen, so dass man es zumindest über das Blut ein bisschen steuern kann. Ja und ich hoffe ja auch, dass Mutti irgendein Hobby wiederendeckt. Vielleicht fängst sie wieder zu häkeln oder zu stricken an, im Moment sitzt sie ja ohne jede Tätigkeit einfach auf der Couch (oder liegt sogar!!!). Es ist eben besser. jünger zu sein und seine Aufgaben zu haben, die auch ablenken - so empfinde ich es jedenfalls.
Ich selbst suche nun in Berlin demnächst auch eine Selbsthilfegruppe für Krebskranke auf. Vielleicht hift es mir, wieder klar zu kommen (komme immer noch nicht damit klar, dass mutti krebs hat und habe im moment angst vor dem sterben, vor dem tod, und angst, krank zu werden), vielleicht kann ich auch gute Informationen für Mama sammeln und finde einen guten Weg, mit ihr und ihrer Krankheit umzugehen. Im Moment sind wir einander so fern....

Seid alle ganz lieb gegrüßt von mir und danke für eure Antworten

Kuss maret
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  #9  
Alt 01.12.2006, 22:26
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hallo lolle!
ja, ich versuche einen weg zu finden, mit der situation fertig zu werden. oft will es mir jedoch nicht gelingen. ich bin so unsagbar traurig und mutlos - dabei betrifft es mich doch nicht wirklich selbst. wie schwer muss es für den betroffenen sein, mut zu schöpfen und nach vorn zu schauen.
wie geht es roger zur zeit? habe ein bisschen über euch hier gelesen - dieses ewige auf und ab, immer angst und hoffnung. das ist sehr schwer. aber man muss da irgendwie durch...
meine nächte sind in moment so lang, da ich nicht schlafen kann. da steigt in mir die angst hoch - einfach so...

liebe grüße und schönes wochenende
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  #10  
Alt 01.12.2006, 23:10
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Liebe Maret,

unsere Ortsgruppe der "Frauenselbsthilfe nach Krebs" bietet einen Gesprächskreis für Angehörige an, vielleicht gibt es da ja auch in Deiner Nähe. Ich wünsche Euch sehr, daß Ihr einen gemeinsamen Weg findet und wieder zueinander kommt, damit die Krankheit nich noch mehr entzweit, gerade so eine schwere Krankheit kann gemeinsam viel besser getragen werden.

Ganz liebe Grüße
Jelly
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  #11  
Alt 02.12.2006, 22:39
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hallo jelly!
in berlin gibt es selbsthilfegruppen, und ich werde mich anschließen.
da ich momentan mit meiner tochter auch familiär in der krise stecke (mein mann hat mich bedroht, falls ich gedenke mich von ihm zu trennen - letze nacht kam er wieder nicht nach hause...), ist es alles doppelt so schwer. aber um klar zu kommen, muss ich etwas tun, und dass ich es allein nicht schaffe, habe ich gemerkt. vielleicht hat mich deshalb die krebserkrankung meiner mama doppelt so hart getroffen und macht mich "unbeholfen".
habe gerade mit meiner mutter telefoniert. es ist so schwer, ein unbefangenes thema zu finden, kontrolliert die krankheit doch leider alles bei meiner mama. sie meinte selbst, dass die nächte immer länger werden, je näher der klinikaufenthalt rückt. montag fängt wieder kombinierte radio-chemo an - 60km entfernt vom heimatort meiner eltern. mein papa wird sie nicht jeden tag besuchen fahren können - und wir kinder sind auch nicht in der nähe... ich wünschte, sie hätte die bestrahlungen (mit den ersten beiden chemos) schon hinter sich. es wird sicher mit die härteste zeit, die nebenwirkungen der bestrahlung werden nun immer mehr.

+++hat jemand erfahrungen gemacht mit nebenwirkungen der bestrahlung (ablösen der schleimhaut in darm und scheide, verbrennen der haut, blasenentzündung...) und kann tipps geben?+++

sei lieb gegrüßt, ich wünsche dir einen schönen sonntag
maret
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