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  #1  
Alt 19.09.2008, 23:39
Rina76 Rina76 ist offline
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Frage Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo,
bei mir wurde vor 8 Wochen durch Zufall bei einer Urinkontrolle Blut im Urin festgestellt, dies zum wiederholten Male. Eine Entzündung lag nicht vor, hatte ich aber vor ein paar Jahren sehr viel.
Der Befund der Gyn. war bedenkenlos.
Ultraschall von Nieren und Blase unauffällig.
Eine Blasenspiegelung war leider durch eine bis dato unbekante Verengung der Harnröhre nicht möglich.
Ich habe eine Histologie machen lassen, nicht auffällig.
Da es bei uns aber auch andere Krebserkrankungen in der Familie gibt weiß ich, dass es auch mit 32 wichtig ist, alles kontrollieren zu lassen.
Und 1:1000 ist ja auch relativ.

Meint Ihr, das ist ausreichend, oder gibt es noch irgendweche Untersuchungen die ich nicht auslassen sollte?
Ich würde die Untersuchungen auch selbst zahlen, um sicher zu sein.
Der Arzt meinte, es wäre dann eben so mit den Blutkörperchen in Urin.
LG Rina
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  #2  
Alt 20.09.2008, 15:11
Quirin Quirin ist offline
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Beitrag AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo Rina,

Bevor du dich weiter verrückt machst,schlage ich dir folgendes vor.: Hol dir in der Apotheke Urinteststreifen.
Manche Ursachen kann man da schon feststellen. (ist in der Beschreibung).
2) laß den Urin in einem Labor auf Bakterien unter suchen,
eventuell Enterokokken.Falls vorhanden,Antibiotika.

3) Erst wenn da nichts ist,muß der Urologe weitere Maßnahmen veranlassen.

LG

Jobst (eigentlich Lungenforum)
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  #3  
Alt 20.09.2008, 17:59
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Rafiki Rafiki ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo,
Du schreibst , daß Du in den letzten Jahren vermehrt Harnwegsinfektionen hattest und daß jetzt auch eine Harnröhrenenge ( Urethrastenose) festgestellt wurde . Dies kann doch schon die Hauptursache für Deine Mikrohämaturie ( unsichtbares Blut ) sein - und diese wirst Du auch immer wieder haben .

Ist die Harnröhrenenge denn schon so stark ? ( Wird in einem Kontrastmittel - Röntgen - Bild festgestellt : MCU ) Wenn ja - kann man diese operativ beseitigen lassen .
__________________

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  #4  
Alt 20.09.2008, 20:57
Simone79 Simone79 ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo Rina,
bei meiner Schwiegermutter war das so. Sie hatte keine Beschwerden. Erst als sie zur Toilette ging war auf einmal alles voller Blut. Ihr Glück war es, dass sie es gemerkt hatte. Dann wurde bei ihr Ultraschall gemacht und geröngt. Da war immer noch alles in Ordnung. Erst als sie eine Blasenspiegelung machten hat man einen Tumor entdeckt. Zwei Tage später wurde sie operiert. Nach 6 Tagen sagte man ihr, dass sie ein Blasencarcinom hatte. Er wurde aber noch früh genug entdeckt. Es reichte den Tumor komplett zu entfernen. Sie braucht keine Chemo oder sowas. Jetzt muß sie regelmäßig alle 3 Monate zur Kontrolle. Der Arzt hat ihr gesagt, dass sie ganz viel Glück hatte. Wenn sie das Blut nicht gesehen hätte wäre der Tumor wohl nicht rechtzeitig erkannt worden. Ich muß dazu sagen, dass meine Schwiegermutter 57 Jahre ist!!
Ich rate dir das auf jeden Fall abklären zu lassen. Es muß nichts schlimmes sein!! Aber es ist besser einmal mehr zum Arzt zu gehen!!
Ich wünsche dir alles Gute!!
LG Simone
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  #5  
Alt 23.09.2008, 21:37
Rina76 Rina76 ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo Jobst,
ich habe das mit den Teststreifen schon probiert.
Keine Entzündung oder sonstige Dinge, nur die Blutkörperchen.
Ich werde noch einmal einen termin beim Urologen machen, der wollte eh noch einen Blasenultraschall nachschieben.
Das mit der Harnröhrenverengung wußte ich nicht, habe 2006 noch ein Katheder beim Kaiserschnitt bekommen, dassging...Wir sehen uns Lungenforum,muss da für meinen Vater schreiben
Danke und LG
Rina
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  #6  
Alt 23.09.2008, 21:39
Rina76 Rina76 ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Vielen Dank für Deine Antwort.

Das mit der Harnröhrenverengung wußte ich nicht, habe 2006 noch ein Katheder beim Kaiserschnitt bekommen, das ging problemlos...
Beuhigend,dass es an der Verengung ansich liegen kann.
Werde auf das Röngen bestehen. Oder vielleicht MRT?
LG Rina
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  #7  
Alt 24.09.2008, 14:43
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Rafiki Rafiki ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Hallo Rina ,
wenn Deine Mikrohämaturie dauerhaft anhält ( das kannst Du ja selbst anhand der Teststreifen feststellen ) - muß der Urologe der genauen Ursache eh auf den Grund gehen .
Weitere Untersuchungen , die ein Urologe normalerweise in der Praxis durchführen kann:
1. MCU - Kontrastmitteldarstellung der Blase und Harnröhre ( wegen der Harnröhrenenge )
2. Urogramm - Kontrastmitteldarstellung von den Nieren , Harnleitern und der Blase - hier kann man Veränderungen der entspr.O. gut erkennen .
3. Blasenspiegelung

Eine Mikrohämaturie muß nich gleich Krebs bedeuten ! Es kann viele andere Ursachen haben. Schau im Internet mal unter Mikrohämaturie nach .

Ich wünsch Dir alles Gute !

L.G.
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39 Jahre, BET 01/08 , T2.G3,No,Her2+++

Geändert von Rafiki (13.10.2008 um 21:30 Uhr)
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  #8  
Alt 25.09.2008, 23:47
Rina76 Rina76 ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Werde gleich deine Hinweise drucken und einen neuen Termin machen.Ich atte das voriges Jahr mit den Blutungen schon einmal, aber das hat dann irgendwan nachgelassen und geriet in vergessenheit.
Ich möchte eben nicht, dass da was zu spät gefunden wird.
Danke Dir!
LG Rina
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  #9  
Alt 28.09.2008, 22:40
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Rafiki Rafiki ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Antwort auf pers. Nachrricht von M.Daniel:

Die ungeklärte Hämaturie
Und wenn man keine Ursache für das Blut im Harn findet?
Bei etwa 10% aller Hämaturien findet man keine Ursache. Das hat auch damit zu tun, dass es nicht immer Sinn macht, weitere Untersuchungen durchzuführen. So lassen sich manche leichte Nierenerkrankungen, die die Ursache einer glomerulären Hämaturie sein könnten, nur nach einer Entnahme von Nierengewebe eindeutig nachweisen. Wenn aber ansonsten keine Beschwerden (z.B. erhöhter Blutdruck, Lidschwellungen) auftreten, das Eiweiß im Harn nicht wesentlich erhöht ist und auch die Nierenwerte (Kreatinin, Kreatininclearance) im Blut normal sind, dann wird man sich nur schwer zur Entnahme einer Probe aus der Niere entschließen können.
Es ist also durchaus nicht außergewöhnlich, wenn die Ursache einer Hämaturie nicht gefunden wird. Was den Patienten aber dabei belastet, ist die Frage, ob dahinter eine schwere, nicht erkannte Erkrankung, z.B. Harnblasenkrebs steckt.
Dazu kann man sagen: das kann man nicht 100%ig ausschließen, die Gefahr ist aber gering.
Bei einer Studie von 146 Patienten mit Makrohämaturie ohne erkennbare Ursache hörten bei 98 Patienten die Blutungen von selbst auf. Und nur bei einem einzigen Patienten (bei dem die Hämaturie nicht aufhörte) fand sich bei einer Kontrolluntersuchung ein Tumor.
(H. Sells, British Journal of Urology International, 2001).




Erkrankungen der Niere mit glomerulärer Hämaturie
(d.h. die roten Blutkörperchen sind überwiegend dysmorph [die Form ist in charakteristischer Weise verändert])
Zu glomerulären Hämaturien kommt es vor allem bei Entzündungen oder anderen Erkrankungen der Glomeruli der Niere, also der Nierenfilter. Die Entzündungen nennt man Glomerulonephritis.
 IgA-Nephropathie (=IgA-Glomerulonephritis, Berger's Disease)
Die IgA-Nephropathie ist die häufigste Form der Glomerulonephritis. Kommt besonders bei Jugendlichen und jüngeren Männern 1 bis 2 Tage nach einer Infektion der oberen Atemwege vor. Neben der Hämaturie können auch eine Eiweißvermehrung im Harn und ein hoher Blutdruck auftreten. Verläuft lange Zeit gutartig, aber etwa 25% der Fälle gehen nach 1-2 Jahrzehnten in ein Nierenversagen über. Ursache unbekannt.
Zur Diagnose braucht man eine Gewebsentnahme aus der Niere und eine mikroskopische Untersuchung.
 Erkrankung mit dünner Basalmembran
(früher "benigne familiäre Hämaturie" genannt)
Eine relativ häufige, meist erbliche Besonderheit lässt die Basalmembran der Nierenfilter (der Glomeruli) auffällig dünn werden. Die Hämaturie beginnt meist schon in der Kindheit. Die Krankheit zeigt meist einen gutartigen Verlauf.
Zur Diagnose braucht man eine Gewebsentnahme aus der Niere und eine Untersuchung mit dem Elektronenmikroskop. Dazu wird man sich aber wegen der meist harmlosen Befunde (Eiweiß im Harn normal oder nur minimal erhöht) nur selten entschließen. Daher sind wahrscheinlich nicht wenige Fälle "ungeklärter Hämaturie" auf diese Erkrankung zurückzuführen.
 Alport-Syndrom (erbliche Glomerulonephritis)
Häufigste erbliche Glomerulonephritis. Betrifft vorwiegend Knaben. Zeichen: Glomerulonephritis mit Hämaturie, Schwerhörigkeit, Sehstörungen wegen Deformierungen der Linse des Auges und Schädigungen der Hornhaut. Führt häufig zum Nierenversagen.
 Verschiedene andere Formen der Glomerulonephritis
Herausgegriffen sei nur die sog. poststreptokokken Glomerulonephritis, die typischerweise 1 bis 3 Wochen nach einer Infektion mit bestimmten Bakterien, den hämolysierenden Streptokokken, auftritt. Diese können z.B. eine Halsentzündung (Angina), Nebenhöhlenentzündung, Hautinfektion oder eine Mittelohrentzündung verursachen. In der Folge kann dann eine Glomerulonephritis entstehen. Meist sind Kinder zwischen 2 und 10 Jahren betroffen. Die Aussichten auf komplette Heilung sind bei Kindern sehr gut.
 Mitbeteiligung der Niere bei verschiedenen Systemerkrankungen
Die Ursachen all dieser Erkrankungen sind letztlich unbekannt.
 Lupus Erythematodes
(Autoimmunerkrankung mit typischerweise Schmetterlings-Rötung im Gesicht, Gelenksbeschwerden, Nierenschäden)
 Polyangiitis - mikroskopische Polyarteriitis
(Autoimmunerkrankung mit Befall der kleinen Blutgefäße an den verschiedensten Stellen im Körper, so auch in den Nierenglomeruli)
 Wegenersche Granulomatose
(Entzündungen im Nasen-Rachenraum und der Lunge, Glomerulonephritis)
 Schönlein-Henochsche Purpura
(vor allem bei Kindern auftretende, vielleicht allergisch bedingte Entzündung der kleinen Blutgefäße mit blau-violetten Flecken an der Haut, Schwellungen der Gelenke, Bauchschmerzen, Erbrechen und Glomerulonephritis)
 Rheumatoide Vaskulitis
(Blutgefäßentzündungen als Begleiterkrankung bei schwerer Rheumatoider Arthritis["Rheuma"])
 Goodpasture Syndrom
(Autoimmunerkrankung mit Schädigung der Lunge und der Niere)
 Infektionen mit Nierenbeteiligung
Bei Infektionen kann eine Glomerulonephritis auftreten.
Beispiele: Bakterielle Lungenentzündung, Virus-Hepatitis, Infektiöse Herzklappenentzündung, HIV, Malaria, Lepra, Syphilis u.a.
 Seltenere Ursachen
Sie seien hier nur kurz aufgezählt: Nail Patella Syndrom (erblich, Fehlbildungen der Knochen, der Nägel und der Glomeruli der Niere), Fabry'sche Erkrankung (erbliche Lipidspeicherkrankheit), Maligner Bluthochdruck, Nierenschädigung bei Zuckerkrankheit (verursacht manchmal eine glomeruläre Hämaturie, häufiger eine nicht-glomeruläre), Loin-Pain-Hämaturie Syndrom.
Erkrankungen der Niere oder der ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harnblase, Harnröhre) mit nicht-glomerulärer Hämaturie
(d.h. die roten Blutkörperchen sehen überwiegend normal aus, Mischformen kommen allerdings vor)
 Infektionen
Bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen ev. auch Virusinfektionen der Harnwege. Z.B. Pyelonephritis (bakterielle Infektion der oberen Harnwege mit Beteiligung des Nierenbeckens, der Nierenkelche und der Niere), Blasenentzündung (Zystitis), Tuberkulose der Harnwege.
Schistosomiasis der Harnblase (Bilharziose, Parasitenerkrankung in Tropen und Subtropen).
Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis).
 Tumorerkrankungen
Nierentumor, Wilms Tumor, Tumoren des Nierenbeckens, der Harnleiter, der Harnblase.
Tumoren der Prostata (Vorsteherdrüse), auch gutartige.
Bis auf den Wilms-Tumor, der in der Kindheit auftritt, sind diese Tumoren unter dem 40 Lebensjahr selten.
Gelegentlich können auch Tochterabsiedelungen von Tumoren (Metastasen) oder der Befall der Niere oder der Harnwege im Rahmen einer Leukämie (Blutkrebs) Ursachen einer Hämaturie sein.
 Nierenzysten, Zystenniere, Markschwammniere
Einzelne Hohlräume (Zysten oder Pseudozysten) in der Niere können Folgezustände anderer Erkrankungen (z.B. von Infektionen) sein. Die Zystenniere (Vielzahl von größeren Hohlräumen) ist meist erblich. Die Markschwammniere ist eine angeborene Fehlbildung mit vielen kleineren Hohlräumen, die sich aber erst mit 30-50 Jahren auswirkt.
 Steine im Bereich der Harnwege
 Verengungen des Harnleiters mit Harnrückstau
Verengungen können z.B. Folgen einer abgelaufenen Entzündung sein.
 Entzündung der Niere (interstitielle Nephritis)
Überempfindlichkeitsreaktionen auf Medikamente (Hypersensitivitätsnephritis; kann mit Hautausschlägen und Eosinophilie einhergehen), Gifte (Umweltgifte bei der sog. Balkannephropathie), Entzündung nach Bestrahlungen, Infektion als Ursache (Bakterien, Viren).
 Blutmangel der Niere bei Blutgefäßverschlüssen
Führt zu Sauerstoffmangel und zum Absterben von Nierengewebe. Verschluss der Blutzufuhr (Nierenarterienverschluss) oder des Blutabflusses (Nierenvenenverschluss) kann die Ursache sein.
 Blutgefäßfehlbildungen
Krampfadern im Bereich der Harnwege, andere Fehlbildungen.
 Verletzungen
Unfall, Katheterisierung der Harnwege (Schlauch in Harnwege; meist zum Ableiten des Harns), Fremdkörper im Bereich der Harnröhre oder Blase, Nierengewebsentnahme.
 Transplantatabstoßung nach Nierentransplantation
 Missbrauch von Schmerzmitteln
Kann zu Nierenschäden führen.
 Alkoholismus
 Zuckerkrankheit
Kann zu Nierenschäden führen.
 Erhöhte Ausscheidung von Kalzium oder Harnsäure im Harn
Kann wahrscheinlich auch ohne nachweisbare Steinbildung wegen der Entstehung von kleinen Kristallen, die kleinste Verletzungen verursachen, zur Hämaturie führen. Ursachen siehe unter Kalzium und Harnsäure.
 Erbliche Bluterkrankungen mit abnormem roten Blutfarbstoff (Sichelzellerkrankung: sichelige rote Blutkörperchen; fast ausschließlich schwarze Bevölkerung betroffen. Thalassämie: vorwiegend im Mittelmeerraum vorkommend)
 Amyloidose der Harnblase
Abnorme Eiweißablagerungen in der Harnblase. Ursache meist langandauernde Entzündungen (z.B. "Rheuma", Knochenentzündungen, Colitis ulcerosa) oder bösartige Erkrankungen mit Produktion von bestimmten Eiweißstoffen (Plasmozytom, Immunozytom).
 Endometriose im Bereich des Harntraktes
Schleimhaut der Gebärmutter (das Endometrium) kann auch außerhalb der Gebärmutter vorkommen. Z.B. in der Harnblase. Das kann zu Schmerzen und Hämaturie führen, die meist gemeinsam mit der Regelblutung auftauchen.
 Blutungsneigung wegen Störungen der Blutgerinnung
Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen sollen ("Marcoumar", "Heparin"), Mangel an Blutplättchen (Thrombopenie), Krankheiten mit Funktionsstörungen der Blutplättchen.
 Vitamin C Mangel - Skorbut
In Mitteleuropa kommt schwerer Vitamin C Mangel kaum mehr vor.

http://www.med4you.at/laborbefunde/l...ut_im_harn.htm (Quelle)

weitere interssante Seiten : bei google - isolierte Hämaturie - eingeben
http://www.primary-care.ch/pdf/2004/...004-43-223.PDF
http://www.medix.ch/guidelines/mikroh%C3%A4maturie.pdf
__________________

39 Jahre, BET 01/08 , T2.G3,No,Her2+++
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  #10  
Alt 07.10.2008, 21:33
Rina76 Rina76 ist offline
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Standard AW: Blut im Urin- Krebshinweis?

Vielen herzlichen Dank. Der Arzt hatte mich eben mit dem Ansprechen von Krebs etwas verunsichert. Ich habe nächste Woche noch mal einen Termin, und bin Dank Euch ja nun gut gerüstet.
Alles Gute
Rina
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