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  #196  
Alt 29.12.2006, 17:46
aerdna aerdna ist offline
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Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo Ihr alle,
bin neu hier und stehe im Moment echt neben der Spur. Meine Schwiegermutter (71) ist am 19.12.06 ins KH gekommen mit der Diagnose MDS. Jetzt steht fest, dass sie Knochenmarkkrebs hat und schon viele Metastasen an der gesamten Wirbelsäule. Das Schlimme ist, wir wohnen fast 700 km entfernt und fühlen uns so hilflos. Wer kann uns helfen, was sollten wir machen, was lieber sein lassen? Soll man jeden Tag anrufen? Soll ich warten? Ich bin echt ziemlich geplättet im Moment. Wer mir helfen kann, sollte mailen, privat unter joankaden@t-online.de
Freue mich über jeden Rat.
Schöne Grüsse
Andrea
  #197  
Alt 19.10.2008, 16:53
Joachim P.
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Beiträge: n/a
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo, ich habe durch den Nierenkrebs auch Metastasen in der Wirbelsäule. Schmerzen verursachen sie bis jetzt kaum. Wurde in der letzten Woche festgestellt. So werde ich jetzt meine Reise antreten zur Strahlentherapie. Ich weiß noch nicht genau was mich dort erwartet. Aber was hilft Jammern da muß ich durch. Ich bin 44 Jahre alt, und möchte mit meiner jungen Familie noch ein paar Jahre verbringen.

Joachim
  #198  
Alt 21.10.2008, 07:45
malaba malaba ist offline
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Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo Joachim,

mein Mann hat auch Metastasen an den Wirbeln. Die Bestrahlungen hat er sehr gut überstanden. Nebenwirkungen waren eigentlich nur ein paar Schluckbeschwerden, die Speiseröhre wird wohl manchmal in Mitleidenschaft gezogen. Das war aber schnell wieder in Ordnung. Die Bestrahlungen wirkten sehr gut. Gleichzeitig hat er alle vier Wochen als Infusion Zometa bekommen, aktuelles bitte googeln. Dazu Vitamin D und Calcium.

Malaba

Geändert von malaba (04.08.2009 um 00:36 Uhr)
  #199  
Alt 05.01.2009, 02:04
Benutzerbild von RebeccaG
RebeccaG RebeccaG ist offline
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Ort: Heinsberg (im Westen NRWs)
Beiträge: 72
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo,

ich lese hier schon eine ganze Weile mit und möchte mich nun auch einmal zu dem Thema äußern. Bei meiner Mutter (55 Jahre alt) wurde vor einem Jahr ein Glio IV im re. frontallappen festgestellt. Damals sagten die Ärzte, dass der Tumor nicht gestreut habe.
Dann 1 Jahr und 7 Monate später fingen die Rückenschmerzen an, welche in die Beine ausstrahlten. Unsere Hausärztin schickte meine Mutter sobald wie Möglich zum CT. Doch 2 Tage vor dem eigentlichen CT Termin konnte sie auf einmal ihre Beine nicht mehr spüren und somit auch keinen Schritt mehr laufen. Sie war gelähmt. Dann verlief alles sehr schnell. Notarzt wurde gerufen (es war sonntags) und dann sofort ab ins Aachener Klinikum. Dort wurde bei einem CT der mitlerweile erhoffte Bandscheibenvorfall nicht bestätigt. Sondern M. in der Wirbelsäule. Im Bereich der Brustwirbel wurde sie dann operiert und weitgehend wurde die Tumormasse dort auch entfernt. Nach 20 Bestrahlungen bekommt sie nun 6 Zyklen Temodal.

Seit diesem Tag ist sie allerdings an den Rollstuhl gefesselt. Und auch der Tumor im Rücken hat erneut gestreut. Diesmal wieder zurück in den Kopf genau an der alten op Narbe. Krebs ist so eine heimtückische Krankheit.
Nun pflege ich meine Mutter schon seit einigen Monaten. Es ist nicht immer einfach, aber ich versuche so gut es geht mir meine Ängste ihr gegenüber nicht anmerken zu lassen. Ich weiß genau, wie es hier jedem Angehörigen geht. Und es stimmt mich sehr traurig, wenn ich lese, wie viele menschen doch davon betroffen sind. Aber auch ich, werde solange meine Mutter es nicht tut, die Hoffnung niemals aufgeben. Sie kämpft und mein Vater und auch ich unterstützen sie dabei so gut wir nur können. Und ich bin immernoch davon überzeugt, dass sie es auch diesesmal wieder schaffen wird.

Ich wünsche allen Betroffenen und Angehörigen viel Mut und Kraft und gebt die Hoffnung niemals auf. Bei meiner Mutter hat es sich beim ersten mal, auch nachdem die Ärzte sagten es hat keinen Sinn mehr zum guten gewendet. Und diesesmal stehen auch die der Sache, ziemlich zuversichtlich gegenüber.
  #200  
Alt 05.03.2009, 06:57
halla20 halla20 ist offline
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Beiträge: 155
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

hallo Malaba
schreibe hier das erste mal sonst in der Sparte Cup-Syndrom. Meine Mam hat auch Metas in der Wirbelsäule,hat erst nur Bondronat bekommen und bekommt seit Dezember Chemo (Carboplatin und Gemcitabin) und im Januar hatten wir ein Zwischen -CT und es sind keine neuen dazu gekommen also Wachstum der Metas gestoppt, Mitte April ist die Chemo rum dann wollen sie am Halswirbel bestrahlen, die Ärztin sagte ihr, daß sie dann keine Schmerzen mehr hätte wenn die Metas dort weg wären, auf jedem Fall nicht mehr solche Schmerzen wie jetzt, sie nimmt Fentanyl Pflaster 75 mg und noch Morphiumtabletten nach Bedarf. Wir wissen das ganze erst seit August, meine Mam ist 68, war immer super lustig und jetzt 22 kg abgenommen, ein Häufchen Elend, weint viel kann kaum was essen, es ist ihr Dauerschlecht und die Schmerzen machen sie fast verrückt. An alle die das hier lesen: Ist es denn wirklich so das die Bestrahlung den Schmerz nimmt?????????? Ich würde es mir so wünschen, es macht mich traurig und fertig wenn ich sie leiden sehe.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und super gute Erfolge und Befunde
liebe Grüße Manu
  #201  
Alt 05.03.2009, 20:50
XJoanna XJoanna ist offline
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Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 1
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Manu,
bei mir wurde 2002 BK festgestellt, vor drei Jahren dann war der Krebs mit Metastasen wieder (Ablatio, Bestrahlung der Knochenmetastasen an der Wirbelsäule) da. Bis sie die Knochenmetastasen diagnostiziert hatten, war schon ein Jahr vergangen, und ich konnte vor Schmerzen schon nicht mehr laufen, war ganz krumm geworden. Nach der Bestrahlung waren die Schmerzen total erträglich, aber ich hatte einen schlimmen "Strahlenkater", der vor allem den Darm betraf. Besonders die letzten fünf Bestrahlungen waren ganz übel.
Also, sei ganz beruhigt...deiner Ma wird es mit den Schmerzen besser gehen, und ansonsten gibt es auch für die Weiterbehandlung gute Schmerztherapien, die individuell angepasst werden können.
Ich kriege seit der Bestrahlung ein Bisphosphonat (erst Bondronat, jetzt Zometa) und eine Faslodex-Spritze alle 4 Wochen. Die Schmerzen stören mich nicht weiter, ich bin insgesamt gut drauf, und das Leben macht Spaß.
Das wünsche ich dir und deiner Ma auch - alles Gute!
Joanna
  #202  
Alt 09.03.2009, 06:58
halla20 halla20 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.11.2008
Beiträge: 155
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

hallo Joanna

danke für deine Antwort, das beruhigt mich echt sehr , daß sie durch die Schmerzen dann nicht mehr so geaquält wird, meine Mam bekommt auch Bondronat und soll es auch immer weiter bekommen lt. Onkoärztin. Was ist denn Faslodex-Spritze? Was ist den ein Strahlenkater.
Habe jetzt am Freitag einen Termin beim HP mit meiner Mam, die will ihr helfen das es ihr nicht mehr so super übel ist und vorbeugend auch was geben wenn die Haut beim Bestrahlen leidet. Weißt du meine Mam ist psychisch so unten sie hat keinen Hunger, es schmeckt ihr gar nichts, sie muß sich dauernd Übergeben, sie hat starke Schmerzen trotz 75mg Fentanylpflaster und zusätzlicher Tablette, sie hat überhaupt keine Lebensqualität mehr und möchte aber so gern wieder am Leben teilnehmen, sie will ja kämpfen, aber sie sieht keinen Erfolg, und dann ist sie so super traurig, das macht uns alle völlig fertig. Weißt du eigentlich ob man mit dem Fentanylpflaster auch ins Schwimmbad gehen kann??? Auch wenn sie keine Kraft hat zum Schwimmen , man kann auch Bewegungsübungen im Wasser machen was ihr sicher gut tun wird. Ich wünsche dir auch alles gute weiterhin bis bald

liebe Grüße

MAnu
  #203  
Alt 16.03.2009, 06:32
halla20 halla20 ist offline
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Registriert seit: 10.11.2008
Beiträge: 155
Standard AW: Metastasen an der Wirbelsäule

hallo
was ist eigentlich ein Strahlenkater, morgen ist es soweit wir müssen in die Klinik zum Gespräch mit den Strahlentherapeuten, ich hoffe so sehr das die Bestrahlung hilft, denn meine Mam hat im Moment wieder starke Schmerzen im Halswirbel Schulterbereich, ihr Allgemeinzustand ist jetzt besser. Auf was soll man beim Gespräch achten, oder nach was gezielt fragen???
Bitte antwortet mir, bin echt etwas verunsichert. Meine Mam bekommt in den nächsten Tagen Aloe Vera Freedom, wir waren beim HP.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und gute Werte und Befunde

liebe grüße
Manu
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