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  #31  
Alt 13.09.2006, 17:47
La Luna La Luna ist offline
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Hab im Moment Bescheid bekommen, daß am Dienstag in einer anderen Klinik die Vorbesprechung für die Bestrahlung ist. Irgendwie haben sie es jetzt arg eilig. Werde morgen mit dem Prof. bzw Stationsarzt reden. Nachdem ich hier im KK schon so viele Infos bekommen habe, weiß ich jetzt auch wie ich gezielt fragen kann und muß.

Schön, daß es euch gibt
Ina
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  #32  
Alt 13.09.2006, 18:55
AndreaU AndreaU ist offline
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Hallo Ina,
ich wünsche bei der Kernspin viel Erfolg - also ein negatives Ergebnis. Das wirst Du bestimmt gleich erfahren, ob und was die Ärzte finden.
Der Kleinzeller spricht meistens gut auf die Chemo an, wenn er noch nicht gestreut hat, dann kann es wieder ganz aufwärts gehen. Bei meiner Mutter waren fast zwei Jahre lang keinerlei Krankheitssymptome zu sehen und sie hat sich auch selbst ganz gesund gefühlt.
Was wollen die Ärzte bestrahlen? Brustkorb oder Kopf oder beides?
Meiner Mutter geht es so weit ganz gut. Sie schläft viel und ist wacklig auf den Beinen. Aber mit dem Rollstuhl geht sie zur Zeit bei dem schönen Wetter viel raus, was heißt sie - mein Vater ist ja auch immer zum Schieben dabei.
Gestern war sie zum CT, am 22.9. ist Ergebnisbesprechung. Da bin ich ja dann im Urlaub - aber ich denke mein Bruder wird dabei sein.
Ich schick Dir vor meinem Urlaub auf jeden Fall noch eine private Mail.

Liebe Grüße
Andrea
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  #33  
Alt 15.09.2006, 23:06
La Luna La Luna ist offline
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Juhu
Endlich kann ich meinem Titel alle Ehre machen: Meine Mutter kam heute aus dem Krankenhaus. sie hat ihre 3. Chemo hinter sich. Der Tumor verkleinert sich und was das schönste ist: Laut MRT keine Metas im Kopf
Ich freu mich so
Ina
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  #34  
Alt 15.09.2006, 23:08
La Luna La Luna ist offline
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Juhu
Endlich stimmt der Titel von meinem Thema: Ich hab wieder richtig Mut bekommen. Meine Mutter kam heute aus dem Krankenhaus. sie hat ihre 3. Chemo hinter sich. Der Tumor verkleinert sich und was das schönste ist: Laut MRT keine Metas im Kopf
Ich freu mich so
Ina
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  #35  
Alt 15.09.2006, 23:18
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MichaelaBs MichaelaBs ist offline
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Liebe Ina,

das ist ja super! Ich freu mich mit Dir und werde auch weiter die Daumen drücken!

Ganz liebe Grüße
Michaela
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  #36  
Alt 17.09.2006, 17:56
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Hi

Ich brauch mal eure Hilfe. Wir waren gerade bei meiner Mutter zum Kaffee eingeladen. War richtig nett. Dann hat sie mir endlich den Bericht gezeigt. da steht als Diagnose (ich hoffe, ich bekomme alles zusammen) Kleinzelliges Bronchialcarzinom medistinal mit pulm. Filiae. Und die Behandlung ist palliativ. Mir ist klar, daß das nichts gutes bedeutet. Vielleicht kann einer mir das etwas genauer erklären. Ich werde versuchen, daß ich morgen den Bericht mit nach Hause bekomme.

LG Ina
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  #37  
Alt 17.09.2006, 18:52
Benutzerbild von PetraGP
PetraGP PetraGP ist offline
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Liebe Ina,

ich versuch das mal zu verdeutschen:

Kleinzelliges Bronchialcarzinom mit Metastasen in der Lunge (Filiae: kommt aus dem lateinischen....Filia heisst Tochter, pulm. bezieht sich auf die Lunge (pulmonal).)
Medistinal...da kommt für mich nur das Mediastinum in Betracht (Als Mediastinum bezeichnet der Arzt einen Raum im Brustkorb, der seitlich von den beiden Lungenflügeln begrenzt ist, vorne vom Brustbein und hinten von der Wirbelsäule. In diesem Raum, dem Mediastinum, befindet sich das Herz mit den großen Gefäßen, die Thymusdrüse, die Luftröhre, sowie Lymphknoten und Bindegewebe)
Eventuell handelt es sich um mediastinale Lymphknotenmetastasen oder andere Veränderungen des Mediastinums bzw. ein Einbruch des Tumors dorthin.
Vielleicht kannst Du ja mehr dazu schreiben, wenn Du den Bericht genauer kennst bzw. gelesen hast.
Palliativ bedeutet, dass keine Heilungsmöglichkeiten mehr bestehen. Palliative Chemotherapie wirkt rein lindernd, sie soll dem Patienten eine möglichst gute Lebensqualität einbringen und lebensverlängernd einwirken.
Die Chancen, dass der Tumor und auch die Metastasen deutlich zurück gehen bzw. ganz verschwinden sind gut!
Und nach der Chemo- bzw. Strahlentherapie liegt es in Gottes Händen wie es weitergeht und vor allem der betroffene Mensch selbst darf sich nie aufgeben.
Daran glaub ich ganz fest und ich weiss wovon ich spreche. Meine Mutti lebte 13 (!!!) Jahre mit Metastasen.

Liebe Grüsse und alles Gute für Euch!

Petra

Geändert von PetraGP (17.09.2006 um 19:07 Uhr)
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  #38  
Alt 17.09.2006, 19:05
AndreaU AndreaU ist offline
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Hallo Ina,
das ist ja ein Mist! Gestern warst Du so freudig mit dem guten Ergebnis und heute dann das.
Zur Diagnose kann ich Dir auch nur sagen, daß palliativ bedeutet, daß es keine Heilung mehr gibt und die Lebensqualität/-dauer mit der Behandlung verlängert/verbessert wird.
Aber - so lange keine Metas im Kopf sind kann dies noch eine sehr lange Zeit sein! Also laß den Kopf nicht hängen und kämpfe weiter mit Deiner Mum zusammen. Und versuche wirklich noch so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen - aber achte darauf, daß Du dich deshalb nicht zwischen Deiner Familie und Deiner Mutter aufreibst. Achte auch auf Dich und was Dir gut tut.
Ganz liebe Grüße
Andrea
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  #39  
Alt 17.09.2006, 20:50
La Luna La Luna ist offline
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Hallo Petra und Andrea

Danke für die schnelle Antwort. Jetzt versteh ich einiges mehr. Anscheinend liegt der Tumor um die Luftröhre - sie hatte Probleme mit der Luft - das Gebiet gehört dann wohl zum Mediastinum. Ich werde natürlich alles schreiben, sobald ich den Bericht habe.
Die Hoffnung geb ich nicht auf. Ich hab nur eine fürchterliche Angst, daß sie eines Tages erstickt und das ist grausam.

Ich finde es unheimlich schön, daß man hier nicht allein ist. Das gibt einem immer wieder neue Kraft.
DANKE

So Andrea, dir wünsch ich viel Spaß und genieß es. Schalt ab und erhol dich.

Liebe Grüße Ina
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  #40  
Alt 19.09.2006, 20:55
La Luna La Luna ist offline
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War heute beim Arzt meiner Mutter. Ich hab ohne ihr Wissen einen Termin ausgemacht (ich habe eine Patientenverfügung) und wollte endlich Klarheit. Es ist so übel. Der Tumor liegt um die Luftröhre und drück sie zu und es sind in beiden Lungenflügeln Metastasen. Er meint, daß sie sehr, sehr krank ist, sprich unheilbar. War mir klar, nur wollte ich es natürlich nicht hören - oder vielleicht doch . Es war doch bis jetzt immer noch die hoffnung da, vor allem da ein Arzt von Remission sprach und nichts von den Metas sagte. Am 5. 10 soll die 4. Chemo stattfinden und dann hat sie auch schon einen Termin für die Bestrahlung.
Langsam fängt ihr Körper an zu reagieren. Sie hat eine Venenentzündung, die nicht heilt, Ausschlag an den Beinen und wird sehr launisch. Ich bin im Moment so fertig und ich könnte nur Es kommen die typischen Fragen, warum, warum, warum meine Mama. Sie ist für mich mein Leben, ich brauch sie doch noch??

Ina
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  #41  
Alt 20.09.2006, 09:58
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MichaelaBs MichaelaBs ist offline
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Liebe Ina,
so viele aufs und abs in den letzten Tagen, da ist es klar, dass Deine Nerven langsam blank liegen. Mir ginge es aber genauso, je besser ich informiert bin, desto besser kann ich mich auf was einstellen. Das klingt so einfach und ist doch mit so viel Herzklopfen, Angst, Pulsrasen und Traurigkeit verbunden.
Ich denke ganz viel an Euch und wünsche Dir Kraft und Stärke, Dich um Deine Mutter und um Deine Familie zu kümmern.

Du schreibst von einer Venenentzündung, daraus entnehme ich, dass Deine Ma keinen Port hat? Je nachdem, was demnächst an Chemo geplant ist, sollte vielleicht über eine Portimplantation gesprochen werden.
Wie sieht es aus mit Tarceva, der Tablette gegen Bc? Ich weiss, sie wird erst als letzte Möglichkeit ins Spiel gebracht, soll aber oft sehr gute Wirkung erzielen, allerdings auch mit Begleiterscheinungen. Hier gibt es diverse Threads in denen darüber geschrieben wurde, vielleicht kommt das für Euch in Betracht? Da Du die Patientenverfügung hast, könntest Du mit dem Arzt darüber sprechen.

Vom Launischen und Zickigen lese ich jetzt hier öfter, so schwer es fällt, sage Dir immer, Mama hat einfach auch Angst, wie es für sie weiter geht, Frust, dass ihr dies widerfährt, Trauer, die Enkelkinder nicht mehr heranwachsen zu sehen. Kurz, die Gefühle der Kranken und der Angehörigen liegen nicht so weit auseinander, fördert aber beim "Gesunden" vielleicht das Verständnis.

Ich schicke Dir eine feste Umarmung
Michaela

Geändert von MichaelaBs (20.09.2006 um 10:01 Uhr)
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  #42  
Alt 20.09.2006, 15:32
La Luna La Luna ist offline
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tHi Michaela

Merci. Ich schreib bei anderen ab und zu rein, daß man hier Trost und Hoffnung wieder bekommt und das stimmt auch.
Der Arzt meinte zu mir, daß sie (die Ärzte) in dem Moment relativ einfach haben im Gegensatz zu den Angehörigen. Die Begleitung eines Krebspatienten von den Angehörigen und Freunden usw. ist das Wichtigste, nur kostet das unheimlich Kraft. Er hat mir auch angeboten, daß, wenn ich Hilfe bräuchte, ich jederzeit kommen könnte. Fand ich ja lieb. Jetzt bin ich aber leider der totale Gefühlsmensch, versteck aber meine Tränen und alles andere in mir drin und bin nach außen stark, also dauert es sicher sehr lang, bis ich um Hilfe bitte. Im Moment genieß ich manchmal die Anonymität und daß ich schreiben kann ohne daß jemand weiß, wer da eigentlich dahinter steckt - so fließt auch manche Träne.
Ich hab meine Mama mal auf einen Port angesprochen, aber sie hat es total abgelehnt und sie hat natürlich die Entscheidung. Ich warte eigentlich auf den Moment, wo die Chemo richtig zuschlägt und sie richtig körperlich reagiert. Bis jetzt war noch alles recht harmlos. Der Arzt meinte auch, daß dieser Punkt irgendwann käme, wahrscheinlich spätestens wenn sie Bestrahlung bekommt.

Ich hab sie so lieb und ich werde immer für sie da sein. Das ist das Wenigste, was ich für sie tun kann. Nur macht mich alles so traurig

Irgendwie schreib ich recht wirr, entschuldigt

Ina
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  #43  
Alt 01.10.2006, 23:07
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MichaelaBs MichaelaBs ist offline
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Liebe Ina,
alles Gute für deine Mutter am 05.10.!
Ich drücke die Daumen und denke an Euch

Herzliche Grüße
Michaela
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  #44  
Alt 02.10.2006, 23:24
La Luna La Luna ist offline
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Hi an alle
Ich bin im Moment an einem Punkt, wo ich mir überlege, ob es sinnvoll ist zu schreiben oder nicht. Ich liebe meine Mama über alles. Sie hat mir mein Leben geschenkt, war immer da für mich, egal was kam - ich möchte hier nicht auf Kleinigkeiten eingehen, ansonsten müßten ich einen Roman schreiben.
LG
Ina
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  #45  
Alt 06.10.2006, 22:16
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Liebe Ina,
wie ist es gelaufen Für Deine Mutter? Ich habe in den letzten Tagen sehr viel an Euch gedacht. Ich möchte einfach, dass Du das weisst.
Ganz herzliche Grüße und in Gedanken eine feste Umarmung
Michaela
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