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  #1  
Alt 02.03.2011, 23:46
Zweiradfreak Zweiradfreak ist offline
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Unglücklich Evtl. Krebs und die unaushaltbare Angst vor dem Tod

Hallo zusammen,
zuerst einmal zu mir, ich bin 17 Jahre alt und treibe eig. nur Schulsport, esse nicht mehr wirklich übermäßig viel Fastfood seit ca. 1,5 Monaten, sitze aber öfters längere Zeit vor dem Pc was wahrscheinlich auch dazu beiträgt das ich seit ca. 1,5-2 Jahren Verstopfungen habe (durch die fehlende Bewegung und da ich früher öfters eingehalten habe obwohl ich eig. die Zeit hatte auf die Toilette zu gehen..). Mein Vater ist an Darmkrebs gestorben als ich 5 Jahre alt war, er wurde leider zu spät erkannt und es hatten sich schon Metastasen gebildet was natürlich meine Angst jetzt sehr verstärkt da dies auch nicht der einzigste Krebsfall mit Todesfolge in meinem Umfeld ist (Vererbung usw.). Seit ca. 7 Monaten habe ich von jetzt auf gleich an fast jedem Morgen Stiche im ganzen Bauchraum die aber nach ca. 10 Minuten wenn ich wach bin wieder verschwinden. Seit ca. 4 Wochen sind Schmerzen im linken Unterbauch die sich auch immer öfter ins linke Bein ziehen dazu gekommen. An der ''dicken'' Sehne die zum linken Bein führt ist mir vor ca. 3 Wochen aufgefallen das dort ''längs'' ein ''Knubbel'' also ca. 13cm lang und 3,5cm dick is der sich an der Sehne auch rauf und runter bewegen lässt was aber meistens weh tut (fühlt sich mittlerweile so an als ob dort ein Fremdkörper sitzt der sich fast dauerhaft mit Druck und Stichen bemerkbar macht). Zudem wenn ich sitze oder hocke und dann mein Bein anspanne zuckt es so komisch im Bauch also dieser ''Fremdkörper'' mit der Sehne verwachsen wäre was aber nicht auf der rechten Seite der Fall ist bzw. vorher links auch nicht war. Wollte gerne wissen ob das evtl. Krebs sein könnte? Ich war schon beim Arzt hab eine Magen- und Darmspiegelung bekommen - ''Ohne Befund''. Blutwerte sind auch okay. Heute war ich beim CT und habe die Bilder hinter mir liegen, kann aber wegen Karneval erst am Dienstag wieder zu meinem Hausarzt (liegt hinter mir das Ergebnis, Krebs? unheilbar? keine Chancen.. ;(..). Seit ca. 3 Monaten habe ich unter meiner Zunge auf der linken Seite an der Speicheldrüse eine ''Entzündung'' wie mein HNO Arzt meinte und mich dann wieder nach hause geschickt hat, obwohl bei mir jetzt natürlich der Gedanke von Metastasen usw. auftritt? Ich habe solche Angst Krebs zu haben das ich in der Berufsschule usw. garnicht mehr richtig mitkomme weil ich die ganze Zeit denke das es sowieso keinen Sinn mehr macht da ich sterben muss etc.. Hat jemand vill. eine Idee bzw. weiß evtl. was es sein könnte? Kann es vill. sein das der Arzt bei der Darmspiegelung etwas übersehen hat oder ähnliches? Welche Untersuchungen können zu meiner Erleichterung betragen wenn beim CT Ergebnis nichts gefunden wurde? Zudem weiß ich das Ferndiagnosen schwer zu stellen sind aber ich bin so verzweifelt, ich kann einfach nicht mehr warten was ich die letzten Wochen schon so oft getan habe. Habe nur noch Stimmungsschwankungen und lege mich mit jedem an ;(. Möchte mich auch keineswegs über diese Krankheit oder so lustig machen falls das so rüber kommt da die Diagnose Krebs bei mir ja noch nicht vorhanden ist aber alleine der Gedanke daran führt bei mir direkt dazu das ich Tränen in den Augen habe. Wünsche allen die wirklich mit der Gewissheit leben diese Krankheit zu haben wirklich ALLES gute und viel Erfolg, Kraft und wenn es nicht anders geht noch weitere schöne Wochen oder Monate.. Nehmt alles mit, die Angst hat mir erst mal gezeigt wie wichtig doch die Gesundheit ist - was bringt einem so viel Geld wenn man krank ist? Nichts - man denkt ja immer ach mir passiert das nicht usw. aber wenn man es dann hat ;(.. alles was ich bis jetzt erlernt habe, Gefühle, dass spüren von wind auf der Haut usw. bald einfach für immer weg?

Ps: sry das ich alles so durcheinander geschrieben habe aber kann mich halt nurnoch schlecht konzentrieren und dann fällt mir zwischendurch immer wieder etwas ein was ich noch dazu schreiben wollte.
Mfg Chris

Geändert von Zweiradfreak (03.03.2011 um 00:18 Uhr)
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  #2  
Alt 03.03.2011, 03:38
Benutzerbild von tuvalian
tuvalian tuvalian ist offline
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Registriert seit: 14.05.2009
Beiträge: 130
Standard AW: Evtl. Krebs und die unaushaltbare Angst vor dem Tod

Ferndiagnosen und Rätselraten sind nicht Sache des Forums.

Es hilft nur der Gang zum Arzt. Druck doch deinen Text aus und
nehm den mit, dann kann sich der Arzt einen Überblick über deine
Ängste verschaffen und es geht auch nichts durch Erzählungen
verloren.
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  #3  
Alt 04.03.2011, 19:35
Benutzerbild von Cindy Stenzel
Cindy Stenzel Cindy Stenzel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 29.10.2007
Ort: im Grünen
Beiträge: 248
Beitrag AW: Evtl. Krebs und die unaushaltbare Angst vor dem Tod

Großes Hallo an Dich Chris,
wir dürfen hier keine Diagnosen stellen und das können wir auch nicht.
Wir können Dir aber helfen und
Dir Ratschläge geben und Dir ein wenig Mut machen,
mich erschrickt hier immer wieder wie viele Junge Menschen
sich mit solche einer Krankheit beschäftigen
und deshalb sehr große Angst haben.
Ich finde es sehr gut das Du hier über Deine
Sorgen und Ängste berichtest.
Das Du schon sehr früh Deinen
Vater verloren hast tut mir sehr leid.
Da Du vorbelastet bist wenn in der Familie
Krebs bekannt ist, solltest Du auch die Vorsorgeuntersuchungen
regelmäßig in Anspruch nehmen, damit es nicht so weit kommt.
Wenn Du Verstopfung hast solltest Du
aber auf Deine Ernährung achten,
Fast Fastfood ist auf dauer eh nicht gut.
Wichtig ist generell auf das Immunsystem
zu achten bzw. es zu stärken.
Damit erst bestimmte Krankheiten nicht entstehen
und der Körper Kraft genug hat wenn man krank ist
sie zu besiegen.
Deine Magen- und Darmspiegelung war -
''Ohne Befund''. Blutwerte sind auch okay.
Das ist doch schon mal ein Anfang.
Was mich jetzt hier aber wirklich beunruhig ist:
warum hast Du so eine große
Angst vor Krebs oder besser gesagt
warum meinst Du das Du bald sterben musst?
Warum meinst Du die Berufschule hat keinen Sinn ?
Meinst Du wenn man Krebs hat ist alles vorbei ?
Wer hat Dich da aufgeklärt ?
Oder wurdest Du gar nicht aufgeklärt ?
Das Dein Vater vor 12 Jahren gestorben ist,
das sind 12 Jahre her und die Medizin hat sich
weiterentwickelt. Hast Du darüber schon mal mit
jemanden gesprochen das mit Deinem Vater ?
Ich halte dies für sehr Wichtig.
Chris Du bist 17 Jahre und hast noch Dein ganzes leben vor Dir.
Selbst wenn Du wirklich an Krebs erkranken solltest,
meinst Du nicht das Dein Vater sagen würde Junge gib auf ?
Bestimmt nicht, er würde doch sagen Junge kämpfe,
mach es besser wie ich, zeig es den allen !

Es wäre schön wenn Du Dich meldest
und uns hier auf den laufenden hälst.

Alles wird Gut !!
__________________
Cindy Stenzel

Geändert von Cindy Stenzel (04.03.2011 um 19:40 Uhr)
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  #4  
Alt 04.03.2011, 22:57
Benutzerbild von HeikesFreundin
HeikesFreundin HeikesFreundin ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 13.05.2010
Ort: Lüneburg
Beiträge: 930
Standard AW: Evtl. Krebs und die unaushaltbare Angst vor dem Tod

Hallo Chris ...

Alles, was ich Dir schreiben wollte, hat Cindy so
schön gemacht, dass ich dem nichts zufügen möchte,
außer: bist Du mal auf Leistenbruch untersucht worden?
(Der Gedanke kam mir, als ich das mit dem "verschiebbaren Ding" las)

Ansonsten hab auch ich den Eindruck, dass Du die Eindrücke von damals nicht verarbeitet hast und dringend Hilfe für Deine Psyche brauchst, damit sie heilen kann und sich nicht solche Wege suchen muss, wie sie es tut.

Alles Liebe, geh zum Arzt.

Angie

P.S. Heikes Sohn zeigt auch "Psychosomatik", da er den Tod seiner Mutter
auch nicht allein verkraften und verarbeiten kann - aber wir sind am Ball.
__________________
... meine Freundin Heike ist am 24. Mai 2010 mit 48 J ganz friedlich für immer eingeschlafen ...

... meine liebe Freundin Lilli44 - auch Du hast für immer Deinen Platz in meinem Herzen ...


... I`ll see you when the sun sets!!!
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Stichworte
angst, metastasen, schmerzen, tumor


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