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  #1  
Alt 19.02.2014, 12:04
bobby123 bobby123 ist offline
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Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 1
Ausrufezeichen Es wird immer härter...

Hallo,
ich finde ich sollte jetzt den Mut haben nach einem halben Jahr schweigens, mich aussprechen zu dürfen.
Ich Albanerin habe im Sommer erfahren, das mein Vater(40 -auch Albaner) Darmkrebs hat, nach dem er ein Monat verschwunden war.
Völlig geschockt ging es noch weiter, er lebt schon 2 Jahre damit und er musste erst mal selbst mit allem klar kommen, er ist ein großer Gastronom mit viel Verantwortung. In dem Monat wo er verschwunden war, hat er sich weiter weg von privat Ärzten checken lassen und er hatte hohe Werte (bzw. aggressiven weiblichen krebs ?!), es hat mir den Boden unter den Füßen weggenommen, zu Hause saß sein frisch verheiratet Frau und ein 1 Jähriger Sohn und er flüchtete sich in die Arbeit. Immer Sommer hab ich alle Kontakte aufgegeben + mein "Party-Leben". Ich hatte es nach einer Weile nicht vergessen aber verdrängt, weil von der Seite meines Vater kam nix mehr, er arbeitet wie vorher weiter, wenn nicht noch mehr. Neue Schule (Abi), wieder Kontakte aufgenommen, meine 2 beste Freundinnen gab mir im Unterbewusstsein halt. Ich müsste vllt. noch meine allgemeine Lage erläutern, ich habe kein Verhältnis zu meiner Mutter, sie hat neu geheiratet und hat kein Platz dort für mich aber sie war schon immer nachtragend das ich ihre Jugend versaut hätte, mein Vater und meine Mutter trennten sich 1 Jahr nach meine Geburt und schieden sich, wie ich 5 Jahre alt war. Mein Papa sah ich nicht oft, er hatte seine Firmen aufgebaut und meine Mutter brachte die Firmer ihrer Familie nach vorne, ich hätte meine Nanny und meine Großmutter (Mutter).
Das "Verhältnis" zu meiner Mutter verschlechterte sich, das zu meine Papa zum glück nicht(aber es ist trotzdem oft sehr schwierig).

Wieder zu Jetzt..
Das halbe Jahr ist rum, mir geht es von einem auf den anderen Tag wieder schlechter, die Tatsache das mein Vater mit ein Chemo Anfangen muss, holt mich auf dem Boden der Tatsachen wieder zurück (so viele Fragen hatte ich, mein Kopf platzte ). Also unterscheid ich mein Vater bei einer weiteren Untersuchung zu unterstützen und mit zu kommen.

Doch hätte ich geahnt das ich an dem Tag herausstellt das ein 80% Chance auf Bauchspeicheldrüsenkrebs entdeckt werden würde, wäre ich für immer in meinem Bett liegen geblieben (aber ich konnte mein Vater in diesem Moment helfen).

Jetzt bin ich hier, hab meinen besten Freundin erzählt was los ist, fühl mich aber trotzdem nicht besser zum Gegenteil, ich will die 2 in nix mit rein ziehen aber die Sachen einfach 24 h in meinem Kopf -.-

Ich hoffe hier treffe ich auf Menschen, die mir Verständins zeigen für mein Verhalten und verstehen wie das alles einem das Herz zerreißt.
Ich habe so viel unbeantwortete Fragen!

Wie kann ich meinem Vater unterstützen, ohne das ich komplett mit in das Loch falle, wie helfe ich ihm raus? Wie bring ich ihm es bei, sich zu öffnen (er wird zunehmend Aggressiver)? Wie kann ich mich auf meine Zukunft konzentrieren und der Firma helfen ...?

ich bin ein tapferes Mädchen und stark aber ich muss darüber sprechen

... heute erhalte ich die Nachricht ,das mein Vater operiert wird!

Geändert von bobby123 (19.02.2014 um 12:09 Uhr)
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  #2  
Alt 23.02.2014, 21:02
Safra Safra ist offline
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Registriert seit: 21.12.2012
Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 545
Standard AW: Es wird immer härter...

Hallo,

was ist es denn nun für ein Krebs?
Männer verschließen sich oft, vor allem, wenn sie es gewohnt sind, immer stark zu sein, keine Schwächen zu zeigen. Deine Vater war anscheinend bisher der "Macher", musste stark sein, hatte Verantwortung zu tragen.
Gib ihm zu verstehen, dass Du für ihn da bist. Sprich die Dinge aus, die zwischen Euch stehen. Aber bedränge ihn nicht. Wenn er Bauchspeicheldrüsenkrebs hat, hat er leider eine schlechte Prognose. Deshalb ist es wichtig, schnell alles auch für seine Nachfolge zu klären. Wenn er Darmkrebs hat, sieht die Sache besser aus.

Alles Gute!
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Stichworte
chemo, darmkrebs, schilddrüsenkrebs, vater, vater tochter


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