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  #1  
Alt 04.06.2014, 23:02
Phoenix246 Phoenix246 ist offline
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Registriert seit: 04.06.2014
Beiträge: 16
Frage Darmkrebs und so viele Fragen...meine Mama soll leben!

Hallo ihr Lieben,
Ich bin neu hier weil meine Mama gerade an Darmkrebs erkrankt ist und ich möchte gern unsere Geschichte erzählen, in der Hoffnung ein Paar Antworten auf meine Fragen zu erhalten.
Meine Mama ist gerade mal 47 und hat jetzt leider offiziell ihre Darmkrebs Diagnose...der Tumor liegt laut Arzt sehr sehr ungünstig im Enddarm und reicht bis an den Schließmuskel. Sie hat schon seit Monaten Beschwerden und Schmerzen und hat sich erst kürzlich zu einer Darmspiegelung überreden lassen. Es wurde ein CT vom kleinen Becken, eine Endosonografie und eine gynäkologische Untersuchung gemacht. Nach der letzten Untersuchung heute wissen wir dass sie außerdem einen Polypen in der Gebährmutter, eine Zyste im Eierstock und freie Flüssigkeit im Bauchraum hat. Wir wissen nicht was das jetzt genau bedeutet, wir müssen noch auf Reaktion des Arztes warten wenn er alle Berichte beisammen hat... Es wird wohl überlegt ob erst eine bestathlung/chemo!? gemacht wird weil man so schlecht an dem Tumor dran kommt oder ob sie gleich operieren. Was ist denn bei so etwas hilfreicher? Bestrahlung oder chemo? Außerdem muss die Zyste und der Polyp raus, können die auch schon bösartig sein? Dazu hat der Arzt sich nicht geäußert... Und die freie Flüssigkeit muss abgeklärt werden, keiner weiß woher die kommt, die Frage ist ob sie auch schon Krebszellen beinhaltet... Ist das möglich? Wie erfährt man denn überhaupt ob der Krebs gestreut hat oder Metastasen gebildet hat? Welche Untersuchungen müssen dazu noch gemacht werden? Wir werden so wenig aufgeklärt wir wissen noch fast gar nichts...
Ich hab soviel gelesen im Internet und noch lange nicht auf alle Fragen eine Antwort gefunden...
Ist eine Aussicht auf Heilung überhaupt groß bei so schwieriger Lage wie die Ärzte uns das erzählt haben? Ich bin völlig durcheinander und verzweifelt, eins nach dem anderen...
Meine Oma hatte schon Brustkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs und Knochenkrebs, sie ist dran gestorben. Genau wie meine Uroma. Jetzt ist meine Mutter so früh erkrankt, das ist doch verflixt...
Stimmt es dass der Krebs schon im fortgeschrittenem Stadium ist wenn solche Beschwerden auftreten? Ich mache mir solche Sorgen...
Ich würde mich so sehr über ein paar antworten und Erfahrungsberichte freuen, vielen dank euch schon im Vorraus!
Liebste Grüße
Phoenix246
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  #2  
Alt 04.06.2014, 23:54
SheenaAmora SheenaAmora ist offline
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Registriert seit: 17.04.2014
Beiträge: 50
Standard AW: Darmkrebs und so viele Fragen...meine Mama soll leben!

Hallo Phoenix246

Erst einmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum ,auch wenn der Anlass nicht gerade sehr erfreulich ist.

Geh mal in den Thread von matchbox :Analkrebs ..dort findest du viele Gleichgesinnte und auch viele Antworten auf deine Fragen.

Ich bin selber 46 und habe auch die Diagnose Analkrebs im Enddarm.Auch ich werde nicht operiert weil der Tumor sehr dicht am Schließmuskel liegt.Mein Tumor ist T3 ohne Metastasen und Tochtergeschwüren.
Ich bekomme eine Kombinationstherapie aus Bestrahlung und Chemo. In einem Zeitraum von 6 Wochen.Das heißt : In der 1 und 5 Woche Chemo und ansonsten jeden Tag Bestrahlung.Also insgesammt sind das bei mir 30 Tage Bestrahlung ,ausser an den Wochenenden.
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  #3  
Alt 05.06.2014, 22:18
Phoenix246 Phoenix246 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.06.2014
Beiträge: 16
Standard AW: Darmkrebs und so viele Fragen...meine Mama soll leben!

Danke SheenaAmora für deine Antwort! Ich werde mich in diesem Thread mal umsehen, danke für den Hinweis! Meine Mutter soll auf jeden Fall operiert werden, wahrscheinlich nächste Woche, aber die Ärzte sagen, dass es sehr schwierig wird...es ist nicht sicher ob sie den Schließmuskel erhalten können, vielleicht wird ein künstlicher Darmausgang gelegt...
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Stichworte
chemo, darmkrebs, tumor


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