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Alt 31.07.2019, 00:08
BKI BKI ist offline
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Beiträge: 1
Standard Speicheldrüsen-Operation: „Knubbel“ nach vielen Jahren

Liebes Forum

Ich schreibe im Namen von und in Absprache mit meinem Mann.

Folgendes ist seine Geschichte: 1998 wurde ihm an der Rechten Ohrspeicheldrüse ein gutartiger Tumor entfernt, vermutlich ein pleomorphes Adenom (leider konnten wir den histologischen Befund nicht mehr ausfindig machen).

2016 wurde das Gefühl deutlich, dass im Bereich dieser OP sich etwas verändert hat. Er ging zum HNO, der nichts feststellen konnte, dafür bei der Untersuchung aber an der linken Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) eine verdächtige Raumforderung feststellte. Diese wurde operiert und hat sich tatsächlich als Mukoepidermoidkarzinom low grade herausgestellt.
Der Fokus lag dann erst mal darauf und auf der Nachsorge, die wir dann bei anderen HNO-ÄRZTEN organisieren da wir ins Ausland gezogen sind.

Im 2017 hat man im Rahmen der Nachsorge ein MRI gemacht und gleich noch die rechte Seite miterfasst: es war nichts zu sehen, seine Gefühl das etwas sich verändert hat erklärte man mit Kieferorthopädischen Gründen.

Im 2018 wieder Nachsorge, sein Gefühl hat sich inzwischen deutlich in einem tastbaren Knoten bestätigt. Der Knoten befindet sich im Narbengewebe. Der HNO tippt auf Rezidiv des pleomorphen Adenoms und empfiehlt bei der nächsten Nachsorge ein MRI um die Ausdehnung zu Erfassen.

Im 2019 findet dann diese Nachsorge statt, nun wieder zurück in unserer Heimatstadt: der Kubbel ist nun deutlich tastbar und auch sichtbar in der Narbe. Er fühlt sich hart an, ist aber gut verschiebbar. Dieser HNO meint auch gleich dass sei typisch für ein rezidivierendes pleomorphes Adenom und veranlasst den MRI. Jetzt kam die grosse Überraschung bei der Auswertung der Bilder: es ist Nichts zu sehen. Kein Adenom oder sonstiger Tumor, auch sonst nichts darstellbares.

Wir haben uns erstmal sehr gefreut, da wir wussten dass Rezidive des pleomorphen Adenom - auch wenn dieser Tumor „gutartig“ ist - sehr schwierig sein können. Jetzt sind wir aber auch verwirrt: es ist ja deutlich Sicht- und tastbar, es wächst auch langsam aber kontinuierlich, was kann es denn sein, was im MRT nicht darstellbar ist?

Narbengewebe, nach sovielen Jahren? Möglich meint der Arzt. Würde man das nicht abbilden können?

Hat jemand schon einmal sowas gehört, dass ein Knubbel nicht im MRI darstellbar war?

LG
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  #2  
Alt 01.08.2019, 12:15
Daniel32 Daniel32 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.07.2016
Beiträge: 117
Standard AW: Speicheldrüsen-Operation: „Knubbel“ nach vielen Jahren

Hallo,
ich denke, es ist ratsam, die Kontrollen regelmäßig zu machen, gegebenenfalls etwas engmaschiger. Hilfreich ist oftmals auch eine Zweitmeinung.
Ansonsten kann ich nur raten: keine Gedanken darüber machen, was sein könnte und nicht irgendwelche "Szenarien" ausmalen. Das zieht nur unnötig runter und hilft überhaupt nicht weiter.
Alles Gute!
Daniel
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