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  #46  
Alt 17.09.2010, 05:42
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Standard Aszites: Bauchwassersucht

Neues Portal mit Patienteninformationen:

Aszites: Bauchwassersucht


Als Bauchwassersucht (Aszites) wird die Ansammlung großer Flüssigkeits-mengen in der Bauchhöhle bezeichnet. Verursacht wird sie durch ein Ungleichgewicht von einströmender Flüssigkeit und Abfluss über die Lymphgefäße. Bei acht von zehn Patienten ist die Ursache dafür eine Erkrankung der Leber, z. B. eine Leberzirrhose. Aber auch Funktionsstörungen der Nieren, eine Herzmuskelschwäche oder Entzündungen von Bauchfell oder Bauchspeicheldrüse können zu einer krankhaften Ansammlung des Bauchwassers führen. In diesen Fällen sprechen Mediziner von „benignem Aszites“.


Quelle: http://www.maligner-aszites.de/cps/r....xsl/index.htm
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  #47  
Alt 16.12.2010, 15:27
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Standard Strahlentherapie verhindert Rückfälle bei Mastdarmkrebs

16.12.2010


Strahlentherapie verhindert Rückfälle bei Mastdarmkrebs

Erhalten Patienten mit Mastdarmkrebs vor der Operation eine Strahlentherapie, sinkt die Rückfallrate deutlich. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer aktuellen Studie aus den Niederlanden hin. Durch eine präoperative Strahlentherapie verringerte sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor wiederkehrt, um mehr als die Hälfte.

Krebsoperationen im unteren Abschnitt des Darms, dem End- oder Mastdarm, sind technisch schwierig. Lange Zeit kam es bei fast jedem zweiten Patienten nach einiger Zeit zu einem Rückfall im Operationsgebiet, einem Lokalrezidiv. „Eine Strahlentherapie war deshalb fester Bestandteil der Behandlung”, berichtet DEGRO-Präsidentin Professor Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Abteilung für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg. In den letzten Jahren hat sich die Operationstechnik deutlich verbessert. Bei der totalen mesorektalen Exzision (TME) entfernen die Chirurgen mit dem Mastdarm auch das umgebende Gewebe, in das der Tumor als erstes eindringt. „Die TME hat die Gefahr von Lokalrezidiven deutlich gesenkt. Vor diesem Hintergrund war unklar, ob eine Strahlentherapie überhaupt noch notwendig ist“, so Engenhart-Cabillic.

In fortgeschrittenen Stadien des Mastdarmkrebses kann die Strahlentherapie das Leben jedoch nicht verlängern. „Das Schicksal vieler Patienten wird von Fernmetastasen bestimmt, die sich bereits zum Operationszeitpunkt gebildet haben”, erläutert die DEGRO-Präsidentin. Doch auch diesen Patienten nutze die Strahlentherapie, da jeder Rückfall im Beckenbereich die Behandlungsmöglichkeiten einschränke und starke Schmerzen verursache. Die Strahlentherapie leistet hier einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität.



Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4479
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  #48  
Alt 21.01.2011, 06:59
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Standard Darmkrebs – neuer Gen-Signaturtest zum Metastasenrisiko

19.01.2011

Darmkrebs – neuer Gen-Signaturtest zum Metastasenrisiko

Am Klinikum rechts der Isar der TU München ist es einer Forschergruppe gelungen, mithilfe des Gen-Signaturtests ColoPrint Patienten mit Darmkrebs zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Metastasen haben. Für ihre Untersuchungen kooperierten die Wissenschaftler um PD Dr. Robert Rosenberg mit dem Biotechnologieunternehmen Agendia, das den Test entwickelt hat. Das Ergebnis hat wichtige Konsequenzen für zukünftige Behandlungsempfehlungen. Während ein Großteil der Patienten mit Darmkrebs im Tumorstadium II nach einer erfolgreichen Operation als geheilt gilt, entwickeln 20 bis 30% der Patienten ein Tumorrezidiv und könnten von einer Chemotherapie profitieren.

Seit Jahren sind Forscher auf der Suche nach aussagekräftigen Kriterien, um das Rezidivrisiko bei Darmkrebs im Stadium II, wenn also keine Lymphknoten- und Fernmetastasen vorhanden sind, vorher-zusagen. So wurden klinische Faktoren wie die Tumorausdehnung, der Differenzierungsgrad des Tumors, die Anzahl der untersuchten Lymphknoten und Darmverschluss zum Zeitpunkt der Diagnose als Unterscheidungsmerkmale herangezogen, ohne dass die Forscher daraus zuverlässige Prognosen ableiten konnten. Der ColoPrint-Test reagiert unabhängig von den klinischen Parametern.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4527
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  #49  
Alt 22.02.2011, 17:39
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Standard Darmkrebs: Aktivität des wachstumsfördernden „Krebsgens“ Myc außer Kontrolle

18.02.2011


Darmkrebs: Aktivität des wachstumsfördernden „Krebsgens“ Myc außer Kontrolle


Krebs kann entstehen, wenn Gene außer Kontrolle geraten. Über einen Rückkopplungsmechanismus, der das verhindert, berichten Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg in der Fachzeitschrift „Molecular Cell“. Krebs entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen der Teilung, dem Wachstum und dem Tod von Zellen gestört ist. Das macht die Behandlung dieser Krankheit so schwierig: Die Therapie darf nicht radikal sein, sondern muss maßvoll ausfallen. Es ist, als wolle man einen Hausbrand nicht löschen, sondern lediglich eindämmen – so dass es nur im Kamin brennt und sonst nirgends.

Damit dieser Balanceakt im Körper gelingen kann, muss zunächst klar sein, wie das Zellwachstum grundsätzlich reguliert wird. Auf diesem Gebiet ist Theresia Kress aus der Arbeitsgruppe von Professor Martin Eilers vom Biozentrum der Universität Würzburg eine wichtige Entdeckung gelungen: Sie hat in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team einen Rückkopplungsmechanismus gefunden, der die Aktivität des wachstumsfördernden „Krebsgens“ Myc auf das richtige Maß einpegelt. Der Mechanismus spielt möglicherweise bei der Entstehung von Darmkrebs eine wichtige Rolle.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4603
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  #50  
Alt 22.09.2011, 17:10
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Standard Älteren fällt der Umgang mit Darmkrebs leichter

Ärzte Zeitung, 21.09.2011


Älteren fällt der Umgang mit Darmkrebs leichter


60 Prozent der Patienten mit Darmkrebs überleben mindestens fünf Jahre nach der Diagnose, doch die Lebensqualität ist oft eingeschränkt.
Von Raimund Schmid

SAARBRÜCKEN. Die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums sind eindeutig: Darmkrebspatienten verspüren auch zehn Jahre nach der Diagnose noch massive gesundheitliche Folgen.
Zwar überleben inzwischen 60 Prozent der Patienten mit Darmkrebs mindestens fünf Jahre nach der Diagnose des Tumors, weil sich die Behandlungsoptionen erheblich verbessert haben.
Doch auch zehn Jahre nach der Diagnose zeigen Darmkrebspatienten gesundheitliche Einschränkungen, die sich je nach Alter der Betroffenen unterschiedlich stark auswirken können.

Lebensqualität abhängig vom Alter während der Diagnose
Privatdozent Volker Arndt und Professor Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben dazu gemeinsam mit Kollegen vom Epidemiologischen Krebsregister Saarland 117 Darmkrebspatienten aus dem Saarland über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet.
Dabei berichten alle Betroffenen von langfristigen Handicaps wie Verdauungsproblemen etwa durch Durchfall und Verstopfung. Die Entwicklung der Lebensqualität in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen war dagegen abhängig vom Alter bei der Diagnosestellung.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...spx?sid=670957
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  #51  
Alt 14.12.2011, 07:01
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Standard Dauer der Krankheitskontrolle

Dauer der Krankheitskontrolle und Zeit bis zum Therapieversagen korrelieren mit dem Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom

Die Gesamtüberlebenszeit (OS) gilt als der wichtigste primäre klinische Endpunkt einer Studie in der Onkologie. Dieser Endpunkt ist einfach zu bestimmen, hat aber einige Nachteile. Eine französische Arbeitsgruppe kam zu dem Ergebnis, dass die Dauer der Krankheitskontrolle und die Zeit bis zum Versagen einer Therapiestrategie akzeptable neue Endpunkte sind, um eine Therapiestrategie bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom (CRC) zu untersuchen.
Viele Krebspatienten überleben ihre Erkrankung heute relativ lange, so dass eine hohe Zahl an Studienteilnehmern erforderlich ist, die über mehrere Jahre nachbeobachtet werden müssen, um einen statistischen signifikanten Unterschied im Gesamtüberleben zwischen einer neuen Therapie und dem Standardregime feststellen zu können. Des weiteren können Cross-over-Effekte sowie Folgetherapien den Einfluss einer Substanz auf das Überleben verfälschen. Das progressionsfreie Überleben (PFS) wird nicht von späteren Therapielinien und Cross-over-Effekte beeinflusst. Allerdings ist das PFS kein guter Surrogatparameter für das Gesamtüberleben, da es den Einfluss der folgenden Therapien auf das Überleben nicht abbildet. Bessere Surrogatparameter, die gut mit dem Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom korrelieren, sind die Dauer der Krankheitskontrolle (DDC=duration of disease control) und die Zeit bis zum Versagen einer Therapiestrategie


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5289
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  #52  
Alt 22.12.2011, 12:39
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Standard Rektumkarzinom: Wait-and-see-Strategie

16.12.2011

Rektumkarzinom: Wait-and-see-Strategie bei klinischer Komplettremission mögliche Alternative zur Operation


Eine neoadjuvante Radiochemotherapie führt bei etwa jedem 5. Patienten mit Rektumkarzinom zu einer klinisch kompletten Remission (cCR). Für diese Patienten könnte eine Wait-and-see-Strategie eine Alternative zur totalen mesorektalen Exzision sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektive Kohortenstudie .


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5300
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  #53  
Alt 06.01.2012, 23:36
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

Ein "spannendes neues Krebsmedikament", das die Steuermoleküle aller Krebszellen ausschaltet, wodurch sich der Zerfall der Krebszelle ergibt:

http://www.presseportal.de/pm/103834...kungen-bekannt
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  #54  
Alt 22.03.2012, 08:37
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Standard Antikörper enttarnen Darmkrebs

Ärzte Zeitung, 21.03.2012

Antikörper enttarnen Darmkrebs


Mit immunologischen Tests lässt sich Darmkrebs doppelt so oft nachweisen wie mit dem herkömmlichen Guajak-Test. Die Stiftung LebensBlicke bemüht sich, sie als GKV-Leistung zu etablieren.

Von den Okkultblut-Tests zur Darmkrebsfrüherkennung wird bisher nur der Guajak-Test von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Das könnte sich ändern, wenn in diesem Jahr die neue S3-Leitlinie zum kolorektalen Karzinom herauskommt.
Wie schon in der europäischen Leitlinie zum Darmkrebs-Screening werden dort die immunologischen Stuhltests empfohlen.

Test auf verborgenes Blut im Stuhl bleibt wichtig bei Darmkrebsprävention
Auch wenn die Koloskopie heute der Goldstandard ist, bleibt der Test auf verborgenes Blut im Stuhl ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsprävention: Im Alter von 50 bis 54 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte jährlich Anspruch auf den Test.
Ab 55 Jahren stehen ihnen zwei Koloskopien im Abstand von zehn Jahren zu, alternativ können sie aber auch alle zwei Jahre einen Stuhltest durchführen lassen.
Der Nachweis von Blut im Stuhl kann auf eine (sich anbahnende) Krebserkrankung hinweisen, weil Darmpolypen und -karzinome häufiger bluten als normale Darmschleimhaut, und muss deswegen immer koloskopisch abgeklärt werden.
Beim Guajak-Test, der schon seit über 30 Jahren eingesetzt wird, beruht der Nachweis auf einer chemischen Reaktion: H2O2 verfärbt das mit Guajak imprägnierte Filterpapier blau, wenn die Stuhlprobe Hämoglobin enthält. Durch ein Screening mit dem guajakbasierten Test kann nachweislich die Inzidenz und die Mortalität von kolorektalen Karzinomen gesenkt werden.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...om%2fDarmkrebs
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  #55  
Alt 24.03.2012, 08:20
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Standard Optimale Darmkrebs-Therapie in zertifizierten Zentren

Ärzte Zeitung, 22.03.2012

Optimale Darmkrebs-Therapie in zertifizierten Zentren

Es gibt Belege dafür, dass Darmkrebs-Patienten in Zentren besser versorgt werden als andernorts.

LUDWIGSHAFEN
(bd). Nur etwa jeder vierte Darmkrebspatient wird in einem zertifizierten Darmkrebszentrum behandelt.
Das sagte Professor Stefan Benz aus Nagold, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher DKG-zertifizierter Darmkrebszentren (ADDZ) kürzlich bei einer Veranstaltung der Stiftung Lebensblicke in Ludwigshafen.
Patienten in zertifizierten Zentren würden häufiger nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt als außerhalb. Dies habe eine erste Analyse der Behandlungsergebnisse von Darmkrebspatienten, die von klinischen Krebsregistern vorgenommen wurde, gezeigt.

Danach erhielten eine in den Leitlinien empfohlene adjuvante Chemotherapie in den Zentren fast drei Viertel der Darmkrebspatienten im Vergleich zu 61 Prozent in nicht zertifizierten Zentren.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...om%2fDarmkrebs
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  #56  
Alt 28.04.2012, 07:33
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

24.04.2012


Radioaktives Arzneimittel ermöglicht die Diagnostik von Knochenmetastasen

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hält die erste deutsche Zulassung für ein radioaktives Arzneimittel mit dem Wirkstoff Natrium(Fluor-18)fluorid, mit dem sehr zuverlässig Knochenmetastasen diagnostiziert werden können. Verschiedene Krebserkrankungen können Absiedlungen (Metastasen) in Knochen bilden. Die heute gängige Methode, Knochenmetastasen nachzuweisen, ist die Skelettszintigraphie. Für Knochenmetastasen werden üblicherweise Radiopharmaka verwendet, die mit dem Radionuklid Technetium (Tc-99m) markiert sind, einem künstlichen radioaktiven Metall.



Quelle: . http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5617
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  #57  
Alt 28.04.2012, 07:39
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

25.04.2012


Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht. Diese Wissenslücke will das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) mit der kürzlich gestarteten multizentrischen, klinischen SYNCHRONOUS-Studie schließen. Weshalb derartige klinische Studien für bessere Behandlungsergebnisse in der Chirurgie unverzichtbar sind, erläutert Kongresspräsident Professor Dr. med. Markus W. Büchler auf der Eröffnungspressekonferenz des 129. Chirurgenkongresses am 24. April 2012 in Berlin. Klinische Studien und Forschung in der Chirurgie waren ein Schwerpunktthema.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5640
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  #58  
Alt 27.06.2012, 13:30
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Standard Fortgeschrittenes Rektumkarzinom

22.06.2012

Fortgeschrittenes Rektumkarzinom:
Wirkstoff-Kombination bei Radiochemotherapie vielversprechend getestet


Bei Patienten mit fortgeschrittenem Rektumkarzinom setzen Ärzte vor der Operation des Karzinoms oft eine Radiochemotherapie ein, um den Tumor zu verkleinern. Wie ein deutsches Forscherteam nun herausfand, reagiert der Tumor dabei eher auf eine Wirkstoff-Kombination als auf die bisher übliche Gabe eines einzelnen Medikaments. Über die Ergebnisse ihrer Studie mit mehr als 1200 Patienten berichten die Wissenschaftler aktuell in einer Online-Vorabveröffentlichung in The Lancet Oncology. Der Einsatz der Wirkstoff-Kombination plus Radiotherapie vor der Operation könnte in Kombination mit der anschließenden Chemotherapie zum Goldstandard in der Behandlung des Rektumkarzinoms werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5775
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  #59  
Alt 12.07.2012, 18:08
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Standard Mechanismus identifiziert, metastasierende Darmkrebszellen

11.07.2012

Mechanismus identifiziert, wie sich metastasierende Darmkrebszellen von den Blutgefäßen in die Organe einschleusen


Nicht Primärtumore, sondern deren Metastasen sind für die Mehrzahl der Krebstoten verantwortlich. Physiologen und Neuropathologen der Universität Zürich identifizieren jetzt den Anfang der Metastasenbildung. Sie können als Erste den Weg von metastasierenden Darmkrebszellen aus den Blutbahnen nachweisen. Die Erkenntnisse erlauben neue Ansätze bei der Entwicklung von Krebstherapien. Weltweit sterben jedes Jahr über sieben Millionen Menschen an Krebs. Dank wirksameren Therapien und besserer Früherkennung sind in den Industrienationen die Primärtumore nur noch für zehn Prozent der Krebstoten verantwortlich. Die überwiegende Mehrheit stirbt heute an den Folgen von Metastasen, d.h. Tochtergeschwulsten. Diese entstehen aus Absiedlungen des Primärtumors, indem sie sich über die Blutbahnen des Kranken verbreiten. Bis heute war der eigentliche Grund für die Metastasierung in bestimmten Organen unbekannt. Unklar war, wie die Tochterzellen aus den Blutbahnen in das Gewebe von anderen Organen eindringen können.


Tumorzellen manipulieren Blutgefäss-Pförtner

Für das Immunsystem spielen Chemokine, interzelluläre Botenstoffe, eine zentrale Rolle. Chemokine können zur Immunabwehr weisse Blutkörperchen direkt herbeirufen. Auch Tumorzellen sind in der Lage, Chemokine zu bilden und körpereigene Monozyten, spezielle Immunzellen, aufzubieten. So sind erhöhte Werte des tumoreigenen Chemokins CCL2 charakteristisch für metastasierende Brust-, Prostata- und Darmkarzinome. Hohe CCL2-Werte wurden bislang v.a. als Hinweis auf ein starkes Tumorwachstum und eine schlechte Krankheitsprognose verstanden. Lubor Borsig und Mathias Heikenwälder zeigen anhand von In-vivo- und In-vitro-Experimenten an Labormäusen, dass CCL2 weit mehr ist als ein Indikator für die Aggressivität des Krebs. «CCL2 aktiviert einen Pförtnerrezeptor auf dem Endothel der Blutgefässe und ermöglicht es so der Darmkrebszelle, aus der Blutbahn zu gelangen und in anderen Organen zu metastasieren», erläutert Borsig. Die Aufgabe des auf dem Endothel erstmals nachgewiesenen und als CCR2 bezeichneten Pförtners im gesunden Organismus ist nicht bekannt. Borsig vermutet, dass der Pförtner bei der Immunreaktion des Körpers die Durchlässigkeit der Blutgefässe moduliert.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5824
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  #60  
Alt 17.07.2012, 16:50
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Standard Oxaliplatin: assoziierte Nervenschmerzen gefunden

16.07.2012

Mechanismus für Oxaliplatin-assoziierte Nervenschmerzen gefunden


In einem Artikel in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichten Dr. Richard Carr und Kollegen über die Ursache von Missempfindungen, unter denen Patienten, die mit dem Krebsmedikament Oxaliplatin behandelt werden, leiden. Die Wissenschaftler konnten eine übersteigerte Erregung von Nervenzellen bei diesen Patienten auf die Funktionsweise eines bestimmten Natriumkanals zurückführen, der unter der Einwirkung von Oxaliplatin und Kälte nicht mehr korrekt schließt und damit Dauererregungen der Nervenzellen verursacht.

Der Ablauf einer einzelnen Erregung einer Nervenzelle wird dabei durch das einmalige Öffnen der „Tür“ für Natrium eingeleitet, wodurch Natrium-Ionen mit ihrer positiven Ladung in die Zelle gelangen. In einem zweiten Schritt öffnen Türen für Kalium-Ionen. Im Gegensatz zum Natrium sind Kalium-Ionen in der Zelle viel höher konzentriert. Deshalb verlassen die Kalium-Ionen beim Öffnen ihrer Tür die Zelle und beenden damit die Erregung der Nervenzelle.

Patienten, die wegen einer Krebserkrankung mit Oxaliplatin, einem Zellgift für Krebszellen, behandelt werden, leiden unter extremen Missempfindungen. Diese werden durch Kälte verstärkt und können so unangenehm werden, dass die Patienten die Behandlung unterbrechen müssen. Für lange Zeit wurde vermutet, dass diese Überempfindlichkeit durch eine veränderte Funktion der Sensoren für Kälte vermittelt würde.
Die Gabe von Calcium kann die Symptome der Patienten lindern. Diese Wirkung beruht nach den jüngsten Ergebnissen darauf, dass das wiederholte Öffnen des Natriumkanals Nav1.6 unterdrückt wird. Dr. Carr ist sich sicher, dass die Entdeckung des „resurgent currents“ und seine Verstärkung beim Abkühlen als Ursache für die sich dauernd wiederholende Erregung von Nervenfasern auch ein möglicher Mechanismus für weitere Erkrankungen mit neuronaler Übererregbarkeit und chronischem Schmerz sein kann.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5847
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