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  #1  
Alt 26.04.2012, 18:21
Benutzerbild von rosi 789
rosi 789 rosi 789 ist offline
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r

Geändert von rosi 789 (09.04.2013 um 20:55 Uhr)
  #2  
Alt 26.04.2012, 20:13
Verano Verano ist offline
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Hallo Rosi,
ich weiß nicht, ob ich die Lage richtig beurteilen kann (weil ich etwas älter bin als deine Tochter [17] und selber betroffen [Rhabdomyosarkom]), aber ich versuche es mal:
Mir war es immer peinlich psychologische Hilfe anzunehmen, weil ich 1. nie dachte "seelischen" auch erkrankt zu sein und weil ich 2. keine Ahnung hatte, wie diese Hilfe wohl aussehen mag.
Jetzt war ich zwei mal da, weil mich auch meine familiäre Situation zusätzlich zur eigenen belastet hat (im letzten halben Jahr sind Tante und Oma an Krebs [Bauchspeicheldrüse] verstorben und mein Vater an Prostatakrebs). Schlussendlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mir sehr gut getan hat und es viel harmloser war, als ich es mir immer vorgestellt habe!
Allerdings musste meine Mutter mir einen kleinen Anstoß geben (für den ich ihr dankbar bin). Es wurde mir bewusst gemacht, dass man reden MUSS, um zu verarbeiten und vor allem auch mit Leuten von außen, zu denen man keine emotionale Bindung hat und denen man tatsächlich alles sagen kann, ohne dass man denken muss "Das verletzt den bestimmt" oder "ist das angebracht so zu denken".
Vielleicht hilft es deiner Tochter auch, wenn es eine PsychologIN ist - ging mir so. Zu Frauen hat man als Jugendliche einen anderen Draht, glaube ich.
Ich hoffe, dass ich dir etwas zur Seite stehen konnte.
Wünsche dir alles Gute!!
Liebe Grüße
Verano
  #3  
Alt 27.04.2012, 21:39
Benutzerbild von Jessicatheresia
Jessicatheresia Jessicatheresia ist offline
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Hallo Rosi,

inzwischen bin ich 41 Jahre alt. Meine Mutter ist mit 40 an Krebs erkrankt-ich war damals 12. So wie wahrscheinlich auch Du hatten wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis und meine Mutter hatte sich sehr intensiv mit Krankheit und Sterben auseinandergesetzt, und alles mit mir besprochen. Natürlich fand ich es toll, die Mutter als beste Freundin zu haben-aber bewußt geworden ist es mir erst, als ich nach ihrem Tod "aufblühte", und auch erst im Laufe der Jahre, dass es mich doch extrem belastet hat, so oft über alles zu sprechen. Selbst wenn ich "erwachsener" wirkte, und Deine Tochter mit 15 bestimmt auch schon fast eine "junge Frau" sein wird...-überschätze sie nicht! Irgendwie bleibt man doch das kleine Mädchen, das behütet werden will.
Es tut mir leid, ich kann Dir jetzt auf die Schnelle auch keinen besonderen Tip geben, sondern wollte nur mal "von der anderen Seite" berichten.

Ich schreibe Dir mal noch eine PN.

Alles Liebe,
Jessica
  #4  
Alt 12.05.2012, 16:17
rautenkopp rautenkopp ist offline
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hallo rosi,
ich bin ein in einer ähnlichen siatuation. ich bin 50 jhare, mein sohn ist 15 und wir habe vor etwa 22 monaten meinen mann und den vater an lungenkrebs verloren,

nun habe ich vor ca. 4 wochen die diagnose , analkanalkarzinom erhalten. man kann sich sicherlich vorstellen was bei uns los ist.

mein sohn ist schon nachdem mein mann verstorben ist zu einer ambulaten trauerbegleitung für kinder gegangen und dann in eine kur. wir haben versucht den jungen aufzufangen, war nicht leicht. dann hat er jetzt einen therapeuthen und seit dem geht es wirklich gut. er steht auch mit dem klassenlehrer in verbindung.

ich muss sagen in der schule, geht man wirklich gut auf den jungen ein, er ist auf einem gymnasium, aber wir haben auch vor gut einem jahr die schule gewechselt. war die beste entscheidung.

nun hat die schule ihm für die zeit die ich in der klinik bin, eine hausaufgaben betreuung angeboten, und das ganze kostenfrei, i ch denke da kann man sich nicht beschweren, und ausserdem soll ihm dann noch in der arbeitsvorbereitung geholfen werden.

rosi, vielleicht versucht du doch den weg über therapeuthen. m ein sohn hat sich auch erst gestreubt, aber jetzt geht er gerne hin, weil er sagt, da habe ich wenigstens einen mann mit dem ich mich über ALLES unterhalten kann, ich denke das tut ihm auch mal ganz gut.

dir wünsche ich alles gute.

lg ute
  #5  
Alt 13.05.2012, 17:03
G.Sundheit G.Sundheit ist offline
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xxx ich sollte meinen beitrag lt. TS löschen, leider blieb sie mir die erkl
ärung für ihre aufforderung schuldig. aber so wichtig ist mir das thema nicht mehr, deshalb lösche ich. die kinder werden älter und alles relativiert sich, alles gute!xxx
__________________
Einfach leben.

Geändert von G.Sundheit (07.07.2013 um 00:44 Uhr)
  #6  
Alt 13.05.2012, 18:45
Benutzerbild von Jessicatheresia
Jessicatheresia Jessicatheresia ist offline
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Hallo Gesine,
Meine Mutter konnte mit meinem Vater nicht gut über die Krankheit reden-ich war also eher in diesem Moment der Partnerersatz. Das ging bis dahin, die Todesanzeige und die Aufbahrung mit mir zu besprechen...Tja, Nein, eine solche Krankheit ist bestimmt nicht "kindgerecht", aber ich habe auch vieles fürs Leben gelernt.
Liebe Grűße, Jessica mit zwei tierischen " Kindern"

Geändert von Jessicatheresia (13.05.2012 um 18:57 Uhr) Grund: Zusatz
  #7  
Alt 14.06.2012, 10:39
Odelbie Odelbie ist offline
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Hallo Zusammen,


meine Erfahrung würde ich euch auch gern hier hinterlegen.

Mein Mann und ich erhielten im Febr. 2012 die Diagnose Krebs. Unheilbar.
Wir haben eine 13 Jahre alte Tochter. Und dazu kommt, das Lisa ein Papakind ist.
Wir brauchten natürlich er einmal Zeit um diese Diagnose zu verstehen. Aber was mir gleich bewußt wurde, das ich unbedingt mit der Schule sprechen muß.Unser Kind ist sehr anschmiegsam und wenn es was gibt, nimmt sie sich alles sehr zu Herzen.
Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit dem Schulleiter. Ich erklärte Ihm unseren Weg, den wir als Familie gehen werden müssen. Und ich sprach auch über die Ängste meines Mannes, das Lisa vielleicht wegen seiner Krankheit das Schuljahr nicht schaffen wird.
Der Schulleiter sagte mir, Danke das Sie so offen mit mir gesprochen haben. Er wird sich alle Lehrer die Lisa unterrichten holen und mit Ihnen sprechen. Sollte es Veränderung bei Lisa geben dann gibt es die Möglichkeit vom Schulpsychologen. Und selbst die Lehrer würden dann mit mir sprechen.
Was dann noch wichtig für mich war, als der Schulleiter mir sagte ich solle mir keine Gedanken machen, auch wenn die Noten sich verschlechtern. Es gibt in genau solchen Situationen die Möglichkeit der Schule ,das Kind trotzdem ins nächste Schuljahr mitzunehmen,es handelt sich hier ja um eine Ausnahmesituation. Dort würde Lisa dann bis 6 Monate auf Probe bleiben können und wenn es dann keine Erholung gibt, dann würde die Rückstufung erfolgen.
Das habe ich meinem Kind nicht gesagt. Das es eine solche Option gibt. Aber für meinen Mann und mich ist es ein toller positiver Hintergedanke. Keine Angst zu haben, das unser Kind aus seine Klasse gerissen wird, im Fall das dieses Schuljahr nicht geschafft wird.

Und in der Klinik gibt es Psychoonkologen. Uns wurde eine Dame an die Seite gestellt. GENIAL. Ich bin eigentlich auch Stark und dachte sowas brauch ich nicht. DOCH, ich brauche dies DAME. Dann sagte ich meiner Tochter, wo ich war und voralem wie es war. Und ich sagte ihr auch, das die Dame gern Lisa kennenlernen würde. Und so gingen wir gemeinsam zu einem Gespräch. Dann stand ich nach 20 Minuten auf und sagte ich müsse noch in die Strahlenabteilung. So blieb Lisa bei der Psychoonkologin. Dann konnte Sie mit Lisa mal alleine sprechen. Und als Lisa fertig war, sagte unser Kind:" Mama , ich hätte das nie gedacht das mir dieses Gespräch so helfen kann." Sie sagte mir fast das Gleiche wie du mir schon vieles gesagt hast. Jetzt weiß ich das ich mir keine Sorgen um dich machen brauche und auch das es richtig ist, wie wir mit Papa alles meistern. Und ich weiß, das Sterben zum Leben gehört:"

Lisa macht in der Schule gute Arbeit. Sie gibt sich Mühe und will alles geben, so wie mein Mann und Papa auch.

Es gibt diese Hilfen und es ist sehr wichtig mit den Kindern offen zu reden.
Und nehmt die Hilfe an. Wenn die Seele erkrankt ist, dann ist es oft zu spät. Das wieder zu richten ist sehr ,sehr schwierig.


Ich schicke einen lieben Gruß in diese Runde.


GGLG
Grit
  #8  
Alt 14.06.2012, 14:27
Calypso Calypso ist offline
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Hallo rosi,

mein Sohn war 12 bei meiner Erstdiagnose und 17 als ich von den Metastasen erfuhr. Ich war auch offen, habe mit ihm geredet und erklärt.
Aber ich finde, das sollte es dann auch sein. Sie sind - auch mit 17 - noch sehr jung, müssen ihren Platz im Leben noch finden. Auf keinen Fall würde ich mich wegen meiner Krebserkrankung bei meinem Sohn ausweinen, aussprechen und auch ihn nicht mit Bitten um Hilfe belasten.
Ausnahme: Es geht von ihm aus. Als er sein Abizeugnis in der Hand hielt, brach er plötzlich in Tränen aus und sagte "ich bin so froh, dass du noch da bist". Mein Sohn ist ein eher verschlossener Typ, sodass mich das ziemlich umgehauen hat. Aber wenn es mir schlecht geht, versuche ich grundsätzlich, mir die Hilfe woanders zu holen. Bisher bin ich damit gut gefahren.

Deine Tochter ist 15. Wenn du nicht krank wärst, hätte ich gesagt, das was du schilderst kenne ich in diverser ähnlicher Ausführung aus dem Freundeskreis. In diesem Alter ist das Gehirn eine Baustelle, die sich bei jedem anders auswirkt, stärker oder weniger stark. Einen Bezug zu deiner Krankheit mag dein Kind verneinen - aber ich bin mir sicher: DAS WEISS SIE SELBST NICHT. Da vermischt sich vieles, dieses Alter kann der Horror sein - auch mit ganz normalen, gesunden Eltern.

Versuche mal mit einem Schulpsychologen und/oder Lehrern zu reden, und, so schwer das fällt, beziehe ihr Verhalten nicht auf dich. Versuche, deine krankheit als Alltag zu leben, aber belaste damit nicht deine Kinder.

LG

Calypso
  #9  
Alt 27.06.2012, 15:36
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Melanie86 Melanie86 ist offline
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Liebe Rosi,

ich kann hier auch nur die Seite der Tochter wiedergeben. Meine Mutter hat vor kurzem die Diagnose BK bekommen. Ich bin 25 Jahre alt und habe vor kurzem begonnen zu Arbeiten. Morgen bekomme ich die Schlüssel für die erste eigene gemeinsame Wohnung mit meinem Freund. Es könnte alles so schön sein, aber das ist es nicht. Ich plage mich mit Vorwürfen, habe das Gefühl, meine Mutter allein zu lassen (bisher habe ich bis auf einige Monate wegen externen Semestern Zu hause gewohnt) und mache mir auch jetzt schon jeden Tag ständig Gedanken darüber was sie tut, wenn ich nicht da bin und sie "nicht beschäftige". Mir kommt es oft so vor, als ob plötzlch ich die Mutter bin, die sich kümmert und Verantwortung übernehmen muss, was sehr belastend werden kann. Deiner Tochter geht es in manchen Dingen vlt. ähnlich. Eigentlich waren immer wir es, die nach Hause kamen und Frust und ähnliches abgeladen haben, aber je nachdem wie die Situation gerade ist, kann oder traut man sich das dann so nicht mehr. Die Angst, die Mutter zu verlieren oder sie leiden zu sehen ist ein ständiger Begleiter. In kurzen Momenten kann man sie vergessen, aber das ist nie von langer Dauer. Selbst wenn meine Mutter augescheinlich mal keine Schmerzen/Nebenwirkungen o.ä. zu haben scheint, habe ich oft das Gefühl, dass sie diese vor mir verbirgt. Ich habe auch das Gefühl, dass das Warten auf neue Untersuchungsergebnisse für mich oft schlimmer ist als für meine Mutter. Sie findet sich mehr und mehr mit der Erkrankung ab, aber meine Gedanken bleiben: Wird sie noch mitbekommen, wie ich irgendwann einmal heirate, eine wichtige Stufe im Berufsleben erklimme, Kinder bekomme usw.? Deine Tochter ist jünger als ich, aber diese oder ähnliche Fragen gehen ihr sicher auch mal durch den Kopf. In der Schule sprechen Freunde und Klassenkameraden über Dinge wie Schwimmbad am Nachmittag oder man bekommt unnötige Streitereien mit. Ich habe das alles vor allem kurz nach der Diagnose kaum anhören können. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber in der jetziegn Situation sind "unsere Päckchen" mit denen von Mitschülern/Kollegen oft kaum zu ertragen. Abkapseln und sich zurückziehen ist da manchmal das einzige Mittel den Alltag durchzustehen.
Meiner Mutter geht es schlecht, wenn es mir schlecht geht, also verscuhe ich immer stark zu sein, positiv vor ihr zu reden und "das wird schon" zu sagen. Denken tue ich meist genau das Gegenteil.
Ich gehe seit kurzem nun auch zu einem Psychoonkolgen, was mir sehr gut tut. Zuhause spreche ich meine Ängste nicht an, weil ich stark wirken möchte, aber dort geht das. Dort kann man kurz die Verantwortung (die ich immer zu haben glaube, was wohl so natürlrich nicht ist) abgeben. Das ist sehr erleichternd und ich kann es nur weiterempfehlen. Die Hürde zu einem Psychologen zu gehen war für mich irgendwie auch sehr groß (wie es oben auch schonmal beschrieben wurde), aber wenn du deiner Tochter sagst, dass es ein Beratungsangebot speziell auch für Angehörige ist und dort auch nicht nur Psychologen arbeiten (ich bin bei einem Sozialpädagogen) ist es vlt. nochmal etwas anderes.

Ich wünsche dir und deiner Tochter viel Kraft udn hoffe, dass ihr die Situation trotz allem irgendwie meistern könnt. Irgendwie geht es schon alles weiter, nur wie, wissen wir alle nicht so recht
Liebe Grüße
__________________
Schritt für Schritt.
  #10  
Alt 14.03.2013, 15:27
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rosi 789 rosi 789 ist offline
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Hallo zusammen,

fast ein Jahr ist mein letzter Eintrag her und,wenn ich damals schon verzweifelt schien,ist es heute noch viel schlimmer.
Zwischenzeitlich schien es Licht am Ende des Tunnels zu geben.Latein,das Horrorfach meiner Tochter,wurde abgewählt.Die ganze Familie atmete auf.Die Sommerferien verbrachte sie zeltend mit zwei Freundinnen.Halt,davor gab es noch eine krasse Typveränderung.Sie trennte sich von ihren langen Haaren über Boblänge bis zum raspelkurzem Haarschnitt.Doch langsam zog sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück,wurde stiller und trauriger.Auf mein Bitten hin suchte sie endlich eine Psychotherapeutin auf.Es folgten Familiengespräche in der Praxis,Einzelsitzungen,doch sie zog sich weiterhin zurück.Bis sie eines Morgens weinemd an unserem Bett stand,absolut unfähig,in die Schule zu gehen.Ich kontaktierte sofort die Praxis,die zuerst ein Gespräch mit meiner Tochter führte.Mir sagte die Psychotherapeutin dann,meine Tochter hätte ihr gegenüber Selbstmordabsichten geäußert.Ich hab noch nie in meinem Leben so gezittert.Wir bekamen dann sofort eine Einweisung in eine nahegelegene Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie.Dort verbrachte sie dann 17 Tage in dem Haus für Krisenintervention.Es wurde beschlossen,dass sie auf eine Warteliste für eine stationäre Therapie gesetzt wird.Während unsere Tochter wie befreit in dem Haus auflebte,zeriss es mir fast immer das Herz,wenn ich sie nach einem Besuch wieder verlassen musste.Nach diesen 17 Tagen kam sie dann etwas stabiler wieder nachhause.Ihre Noten in der Schule waren plötzlich wieder super,man hoffte insgeheim auf Besserung.Doch fast auf den Tag genau mach einem Monat,ging wieder gar nichts mehr und es erfolgte eine erneute Aufnahme in der Klinik.Zu unserem Entsetzen kamen nun noch Selbstverletzungen dazu.Sie ist zur Zeit immer noch dort und erst,wenn sie wieder stabiler ist,wird sich die stationäre Therapie sofort anschließen.Leider geben ihr ihre Freunde nicht den Halt,den sie jetzt so bitter nötig hätte.Bitten um ein Treffen am Wochenende sind vergeblich,da zur Zeit so viele Klausuren geschrieben werden.Ich verstehe die Welt nicht mehr.Wo bleibt da das Mitgefühl?Sind unsere Kinder nur noch verrohte,selbstsüchtige Menschen?
Oh,jetzt ist ein kleiner Roman daraus geworden.Aber vielleicht kann mir jemand helfen,mir sagen,wie ich mich verhalten soll.?
Liebe Grüße
Rosi
  #11  
Alt 09.09.2013, 11:26
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rosi 789 rosi 789 ist offline
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Standard AW: Versetzung gefährdet

Hallo,

"die Kinder werden älter und alles relativiert sich"(Zitat G.Sundheit)

Mit Binsenweisheiten ist hier leider niemandem geholfen,dafür ist dieses Thema viel zu ernst.
Der Bitte,um Erklärung für die erbetene Löschung ,bin ich nachgekommen.

LG Rosi

Geändert von rosi 789 (09.09.2013 um 11:28 Uhr) Grund: Zitat falsch
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