Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Speiseröhrenkrebs > Barrett-Syndrom

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #46  
Alt 28.05.2005, 18:53
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo an alle!

bei meinem Freund wurde das Barett Syndrom festgestellt, 2 cm ist die Magenschleimhaut in die Speichelröhre gewachsen.
Er nimmt NEXUM jeden 2. Tag.

Meine persönliche eher völlig ungeklärte Frage gillt:

WAS DARF MAN DEN NUN ESSEN UND TRINKEN
und was nicht???

Ich würde gerne mit Leidensgenossen Kontackt aufnehmen, wenn es denn recht ist, privat über Email.
es kann also sein, dass ich mich unverbindlich mal an die bekannten Adressen hier im Forum in den nächsten Tagen wende , ok.?
Mit Zitat antworten
  #47  
Alt 03.06.2005, 14:54
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo liebe Barrettler!!

Ich finde das Wort schon sehr nett, obwohl, verharmlosen darf man dieses Syndrom natürlich nicht. Vorweg, lieber Paul, bitte schmeiß die Nerven nicht weg, wer sagt denn, dass genau du unter den 10 % zu finden bist?!

Zu meiner Person: Habe seit ca 12 Jahren eine Refluxösophagitis. Letzte Spiegelung ergab ebenfalls ein Short Barrett. Nun, es ist so wie es ist, aber auch nicht ganz! Über die Jahre habe ich einiges an Recherchen zusammengetragen und das ich mir jetzt ein Barrett eingefangen habe, liegt sicher zu hohem Anteil an meiner Lebensweise. Als Polizist habe ich schon sowieso einen unregelmäßigen Biorytmus (Nachtdienst etc.) Fast Food und Rauchen (bis jetzt!!) taten dann ihr übriges. Grundlegend für die "Öso" war und ist ein Zwerchfellbruch.

Nun soweit die Fakten. Grundlegend stellt sich für mich die Frage, ob eine OP (Fundoplactio) wirklich zielführend ist, da der Operateur wirklich sehr versiert sein muß. Nicht umsonst liest man in diesem Forum auch immer wieder von Komplikationen danach. Ob eine OP einen bestehenden Barrett wieder verschwinden läßt, sei dahingestellt. Ich habe auch schon gehört, dass der Barrett von alleine wieder verschwindet (bei richtiger Medikation), was ich aber gelinde gesagt bezweifle.
Natürlich wird immer dann eine OP angesagt sein, wenn der Bruch schon sehr groß ist und Teile des Magens zu großem Prozentsatz bereits in der Brusthöhle liegen! Aber das soll bitte der Arzt entscheiden.

Ich kann hier leider keine Tipps dazu geben, ob man jezt eine OP machen soll oder nicht. Denn hier ist sich nicht einmal die Gastroliga mit den Chirugen einig. Die einen meinen, mit Protonenpumpenhemmern alles im Griff zu haben, die anderen sagen, mit der OP ist jegliches Risiko ausgeschlossen. Die möglichen Nachteile einer OP könnt ihr ja in den Beiträgen lesen, sie müssen aber nicht sein.

So abschließend ein paar Tips!!:

1) Ja, auch ich möchte sehr sehr alt werden! So wie jeder. Und ja, es besteht ein gewisses erhöhtes Risiko. Besiegt man die Furcht!! dann besiegt man auch den Tod heißt es. Wenn man ständig im Hintergedanken hat, dass man sterben muß (so wie jeder!!) dann ist das sicherlich nicht förderlich für den Heilungsverlauf!!

2) Eine Umstellung der Ernährung und die Enthaltsamkeit von Reizstoffen (Rauchen, Süsses, hochprozentiger Alkohol) ist sicher ein MUSS! Doch auch hier ist jeder Mensch anders gelagert. Probiert einfach aus, was ihr vertragt. Hemmungsloses föllen ist natürlich nicht angesagt. Erlaubt ist alles, was eine gesunde Ernährung erlaubt. (Bücher etc.) Sogesehen ist diese Krankheit sogar von Vorteil :-)) Ich denke mir, wenn das Grundkonzept eingehalten wird, sind gelegentliche Ausrutscher um so schöner!!!

3) Medikamente und Immunsystem: Die Einnahme von PP-Hemmern ist unbedingt einzuhalten. Je nach dem, was der Arzt angibt. Dazu würde ich die Einnahme von Vitaminen ( vorallem C / E) empfehlen, da sie die sogenannten freien Radikalen im Körper binden, die ja auch unter anderem für die Entstehung von Krebs verantwortlich sind. Vit.C gibt es in der Apotheke in gepufferter Form, somit ist sie nicht säurehaltig. Ruhig mal bis zu 300mg pro Tag einnehmen, der Rest wird ausgeschieden.
Regelmäßige Spiegelungen sind ebenfalls ein Muss!! Fragt den Arzt!

4) Sport und Bewegung:

Vorallem Ausdauer-Sportarten sind hier von Vorteil. Nicht stressig, schön langsam dahintraben. Oder ab in die Berge. Ausdauersportarten fördern überdies die Geistige Ruhe. Man ist ausgeglichener.

5) Meditation:

Sicherlich ein Begriff. Es gibt verschiedene Techniken. Informiert Euch einfach.

Als letztes wünsche ich Euch und Mir gute Besserung :-))!!
..und wenn ich all das umgesetzt habe, was ich jetzt selbst geschrieben habe, dann melde ich mich wieder!
Mit Zitat antworten
  #48  
Alt 13.06.2005, 14:06
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo liebe Leidgeprüften!

Ich habe dieses Forum erst heute entdeckt und freue mich, Kontakt zu anderen Betroffenen aufnehmen zu können! Selbsthilfegruppen zu unserer Erkrankungen sind leider sehr selten!

Es wurde bei mir vor gut einem Jahr ein "short Barrett-Syndrom" diagnostiziert. Der richtige Befund wurde mir aber erst nach einem halben Jahr durch eine Urlaubsvertretung in der von mir jetzt nicht mehr besuchten! Internisten-Gemeinschaftspraxis mitgeteilt. Vorher war ich damit abgespeist worden, daß ich Refluxösophagitis und eine Zwerchfellhernie hätte und von nun an lebenslang Protonenpumpenhemmer zu nehmen hätte. Ich kam aber nicht mit den verschriebenen "Nexium mups 40mg" klar und war nur deshalb nochmal zum Arzt gegangen.
Die Diagnose traf mich wie ein Schlag!

Auf meine Fragen zu dieser für mich bis dahin absolut unbekannten Erkrankung erhielt ich als einzige brauchbare Aussage, daß die PPH´s unverzichtbar sind. Alle weiteren Informationen habe ich aus dem Internet.
Zur Zeit nehme ich 1x täglich Pantozol 40mg und wenn nötig, Malooxan oder Gaviscon.

Es ist sehr traurig und frustrierend, daß die Kompentenz der Ärzte sich in solchen Praxis-Zusammenschlüssen nicht verbessert, sondern nur deren Geldbeutel dicker werden!

Mir geht es leider auch immer mal wieder wie Paul. Die Angst, an einem Karzinom zu erkranken, ist ständig untergründig da. Die gesamte Lebensqualität leidet unter unserer Erkrankung. Es ist nicht einfach, damit umzugehen!

Zusätzlich führt das nicht mehr-richtig- Essen-gehen-können oder auch nur mal auf-ein-Bierchen-treffen bei mir zu einer schleichenden Isolation. Meine Freunde und Bekannte verstehen leider nicht so richtig, daß ich in diesen Bereichen starke Einschränkungen in Kauf nehmen muss und so werde ich schon seltener gefragt, ob ich mitgehen möchte. Essen und Trinken gehen ist schon etwas ganz Elementares und hat einen hohen Unterhaltungswert!

Ich kann aber das, was Jule und Jürgen an Tipps zur gesunden Lebensführung geben, nur bestätigen!
Es ist absolut wichtig, ausgeglichen und gesund zu leben. Ich habe zusätzlich meine Arbeitszeit reduziert, musste dafür aber meine beruflichen Ambitionen an den Nagel hängen und viele Benachteiligungen in Kauf nehmen. Aber es hat sich gelohnt!! Ich geniesse die dadurch gewonnene Freizeit ganz bewusst, packe sie nicht mit Terminen voll und mache das, wozu ich Lust habe.

Leider bin ich aber immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Arzt, möglichst im Raum Münster und Umgebung!
Falls Ihr einen wisst, bitte schreibt hier in das Forum!!!

Die bis jetzt gesammelten Erkenntnisse über die "Fundoplicatio"-OP lassen mich eher vor dieser Methode bei Barrett-Syndrom zurückschrecken. Die negativen Aussagen von Ärzten und Patienten überwiegen ganz klar!

Erfahrungsberichte zu der Laser-Therapie sind nicht häufig zu finden, deshalb würde es mich sehr interessieren, welche Erfahrungen Behandelte gemacht haben. Führend auf diesem Gebiet scheint ja wohl ein Herr Prof. Ell von dem Horst Schmidt-Klinikum in Wiesbaden zu sein.

Wer weiß etwas zur Anerkennung einer Schwerbehinderung durch unsere Erkrankung?? Wie auch schon jemand auf den vorherigen Forum-Seiten geschrieben hat, ist dieses heute ein ziemlich wichtiger Aspekt in der Arbeitswelt!

So, das reicht fürs erste mit der Jammerei:-)) ich werde hier ab jetzt jede Woche mal reinschauen,

liebe Grüße
Claudia

...und wir werden es schaffen!...
Mit Zitat antworten
  #49  
Alt 15.06.2005, 14:28
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Mein Gott, es schreibt wer :-))

Hallo ihr Lieben!

Dachte schon, dass hier niemand schreibt, aber lach* es ist nicht so. Also möchte auch ich wieder mitjammern!! An Juhe, würde mich interessieren, ob du mit Barrett die OP gemacht hast.
Ist natürlich besser die OP schon vor der Entstehung einer Schleimhautumformung zu machen!

Wie ich bereits geschrieben habe, werde ich versuchen, mich Schlau zu machen und alle möglichen Informationen zu unserem Problem zusammen zutragen.

Hier ein paar weitere Einblicke:

Ich habe einen Freund an der Uni-Klinik in Graz. Er ist dort Prof. für Gastrologie. :-)) ja, ich gebe zu, hat hier nicht jeder! Auf alles Fälle hab ich ihm meinen Befund mit der diagnose Short Barrett gezeigt. Die Gastro hab ich nicht bei ihm gemacht, hatte ich mal, naja, der steckt dir den Schlauch hinunter, brutal. Da bin ich lieber bei einem lieben Doktor, der mich mit einer Spritze leicht betäubt ;-). Auf alle Fälle hier seine Kernaussagen:
1) die 2 bekannten therapieformen sind, wie bekannt, Tabletten oder op.
2) die OP richtet sich nach dem alter und der Bereitschaft, lebenslang Tabletten einnehmen zu wollen. sie beseitigt den reflux, die tablette hemmt ihn lediglich.
3) ja, es kann zu kompikationen kommen, muß aber nicht.
4) auch richtig von euch recherchiert: Prof. Ell ist intern der Spezialist, Prof. Stolte (irgendwo in Deutschland) sowie Prof. Pointner (Klinik Zell a. See / A) die chirugischen Kapazitäten.
5) Interessante Aussage: Ein bekannter Gastro-Internist hat sich letztlich von Prof. Stolte eine Fundoplicatio machen lassen!

Meine neuen Erkenntnisse sind:

.) Wenn eine OP mit Barrett angestrebt wird, sollte man sich vorher informieren, ob nicht eine zuvor durchgeführte Entfernung des Barretts mittels Laser sinnvoll ist! (hängt sicherlich auch von der Größe des B. ab.)
.) denke mir, dass eine Laser/OP Kombi vielleicht eine wirkliche Alternative ist, dauerhaft beschwerde und medikamentenfrei zu werden! Das ist aber sicher noch abzuklären.
.) einleuchtend ist, dass Tabletten lediglich unterdrücken aber nicht heilen!
.) ist der Grund für den reflux ein Bruch des Zwerchfells, dann liegt ein mechanischer Schaden vor! Da is nix mit lebensumstellung allein!!
.) sicherlich, begleitende maßnahmen wie kein Rauchen, kein Fett, keine Schokolade, kein Wein, keine Spirituosen, haben ihre berechtigung, aber selbst auf die Gefahr hin, dass es manchmal nicht gut ist, möchte ich MANCHMAL auf gewisse Sachen nicht verzichten und tue das auch nicht!!
.) nochmals, die grundeinstellung muß stimmen. Was claudia sagt, hat durchaus seine berechtigung. man begibt sich insgeheim in die isolation. Das darf und kann nicht sein. ist auch nicht gut für die psyche.
.) habe mir gedacht, dass ich das mit der psyche locker hinbekomme. Verdammt, ich denke jeden tag daran, dass ich da was bösartiges entwickeln könnte!! aber ich weigere mich auf der anderen seite, da tatenlos zu zusehen. ich werden weiter recherchieren, es gibt eine lösung, da bin ich sicher!!
.) laser und op? mal sehen.
.) habe auch mit operierten gesprochen. Fundopl. Alle sagen, es waren 3 Personen, dass sich ihre Lebensqualität um 90 prozent gebessert hat. 1 hat mir erzählt, dass er es leider nach der op im fitnessstudio übertrieben hat und die naht ist ihm dabei gerissen. neuerliche op. (prof.pointner) seit dem alles super.

ok, muss jetzt wieder an die arbeit! Durchhalten leute. wir schaffen das!! würde mich interessieren, wie alt ihr seid! (op, tabletten...)

jürgen

p.s.: ehe ichs vergesse. bin 37.
Mit Zitat antworten
  #50  
Alt 16.06.2005, 23:06
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo Jürgen,

nein ich hatte histologisch kein Barrett allerdings bildete sich aus der Z-Linie eine Zunge, die der Gastroenterologe zunächst für Barrett gehalten hatte. Vor der OP hatte ich ca. 20 Jahre Reflux. Die Ösophagitis entwickelte sich von Stadium 0 bis zum Schluß auf Stadium 2. Ich (Alter 47) wollte nicht bis zum Lebensende Medikamente nehmen zumal ich einige Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Sehstörungen etc. hatte. In meinem Bekanntenkreis sind bisher 3 erfolgreich operiert worden.

Gruß an Alle
Mit Zitat antworten
  #51  
Alt 18.06.2005, 11:37
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo Juhe!

Ich versteh dich, dass du das gemacht hast. Nach 20 Jahren ist das natürlich sicherlich eine Erleichterung.

Habe mittlerweile wieder recherchiert. Dazu muss ich sagen, dass in meinem Fall der Reflux zwar vorhanden, aber kein Sodbrennen zu spüren ist. Ich habe lediglich Druckgefühle und aufstossen. Hab mit unserem Prof. und einem weiteren Gastroenterologen diese Woche gesprochen. Und jetzt das komische: Beide sagen, dass sie mir aufgrund der Symptome (trotz des Befundes Barrett - allerdings recht klein -7mm)keine OP empfehlen sonder ich die PPIs, aber auch nur bei Bedarf nehmen soll! Mann sollte abwarten, wie sich das entwickelt. ok, ich denke mir, dass sind die Spezialisten. Habe meine nächste Gastro für Mai 2006 geplant. Sollte sich was verschlechtert haben, möchte ich auf alle Fälle operieren. Bis dato habe ich mir überlegt, dass ich es mit Akkupunktur und Homäopathie als Begleitmaßnahme versuchen werde.

Vielleicht hat jemand damit Erfahrungen? Auf alle Fälle werde ich es euch wissen lassen, wenns was hilft :-)

LG, Jürgen
Mit Zitat antworten
  #52  
Alt 19.06.2005, 21:34
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo Jürgen,
die Empfehlung deiner Ärzte PPIs nur bei Bedarf zu nehmen finde ich äußerst gefährlich. Wann der Bedarf besteht, spürst du oft nämlich gar nicht. Ich hatte Refluxöophagitis Grad IV mit Zellveränderungen ohne eine Spur von Sodbrennen, wurde bei einer routinemäßigen Spiegelung entdeckt. Durch PPIs ließ sich das ausheilen. Ich nehme nun täglich 1x 40 mg Pantozol ( du kannst ggf. auch Nexium nehmen ), damit ich künftig vor üblen Überraschungen bewahrt bleibe. An deiner Stelle würde ich einen weiteren Gastroenterologen konsultieren ( Spiegelung u. evtl. PH-Metrie ).
Gruß jooggyjooggy@web.de
Mit Zitat antworten
  #53  
Alt 19.06.2005, 22:08
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hi Jooggy!
Ja, du hast sicherlich auch recht. Zu deinem Vorschlag, einen weiteren Gastoenterologen hinzuzuziehen, naja, dass wäre dann insgesamt der 5.!! Bis jetzt haben alle dasselbe gesagt. Aber ich hab nun nachricht von Dr.ELL aus Wiesbaden bekommen. der schlägt mir vor, sich von ihm untersuchen zu lassen. neueste hochauflösende Farbendoskopie! Werde das bei meiner nächsten gastro in anspruch nehmen (wird wahrscheinlich nicht billig, aber egal :-( ) hab jetzt sowieso wieder mit den PPIs angefangen, weils mir allgemein damit besser geht.

Frage an dich: Hast du Vergleichswerte zu Pantozol, Omeprazol bzw. Nexium. So richtig bin ich mit dem Nexium nicht zufrieden.

Lg, Jürgen
Mit Zitat antworten
  #54  
Alt 20.06.2005, 14:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hi allerseits,

ich bin 29 und bei mir wurde short-barrett schon mit 25 festgestellt. ich habe seitdem omeprazol genommen und mich halbjährlich einer magenspiegelung unterzogen, die immer gut verlaufen sind. also es wurde nicht schlimmer, aber es war auch nie perfekt, der arzt hat immer direkt was gesehen. vor zwei jahren habe ich begonnen, 1x jährlich eine 6-wöchige fastenkur (mayr-kur) mit homöopathischer medikation anzutreten. ihr wißt gar nicht was für eine erleichterung es für den körper bzw. für unseren magen und die speiseröhre ist, mal wochenlang nichts zu essen. natürlich habe ich das unter ärtlicher aufsicht, aber ambulant, durchgezogen.
die magenspiegelung danach brachte ein überraschendes ergebnis, es war nichts mehr zu sehen, wohl aber natürlich histologisch festzustellen. trotzdem für mich schon mal ein riesen erfolg. ich litt nach der kur trotz allem wieder unter sodbrennen und mußte weiterhin omeprazol einnehmen.(mein arzt rät aber auch mir dazu nur nach bedarf einzunehmen)
dieses jahr habe ich die kur wieder gemacht, und dieses mal war die entsäuernde wirkung so nachhaltig, dass ich KEINE medikamente mehr nehme. ich habe keine beschwerden, kein schluckauf, keine schmerzen, kein brennen, kein aufstossen....höchstens mal ein kleines stechen im Bereich des Mageneingangs. es ist ein ganz neues gefühl für mich tatsächlich alles essen und trinken zu können ohne beschwerden zu haben. man kann jetzt natürlich sagen, dass man das ja nicht immer spüren muss wenn säure zurückfließt oder nahrungsbrei....glaubt mir, mir ist früher das essen teilweise fast wieder hochgekommen, auch das kenn ich nicht mehr. ich will auch nicht zu euphorisch wirken, ich spüre durchaus, dass da immernoch ein großes problem unter meinem brustbein schlummert, aber es geht mir trotzdem so wie lange nicht mehr.

ganz ehrlich gesagt, wenn die magensäure gehemmt wird durch omepr., nexium u.s.w. treten bei mir erst recht magenschmerzen auf. es kommt mir vor als sei er wie ausgetrocknet und kommt dann mit dem essen nicht klar, erst seitdem ich nichts mehr nehme hab ich keine druckgefühl mehr oder morgendlichen, "angeblichen" hunger, der ja eigentlich keiner ist.

was m. E. nach sehr wichtig ist:

- sehr gut kauen, kleine portionen essen, nach 18:00 nichts mehr zu sich nehmen außer wasser oder tee
- nicht fettig, nicht sauer, nicht süß ( fürs erste, denn wie ich schon sagte, ich kann eigenartigerweise ALLES essen)
- entsäuernde maßnahmen einleiten: fasten, basisch essen, also dem körper die chance geben mal zu entgiften und zu entsäuern

ich kann nur dazu sagen, dass ich zum ersten mal nach 5 jahren beschwerdefrei und medikamentefrei bin. ja es ist eine ernste krankheit, trotzdem glaube ich, dass sie durchaus heilbar ist, denn so wie der körper in der lage war diese zellen in barrett zellen zu verändern, genauso ist er in der lage das wieder umzukehren.
ich bin bestimmt kein naivchen und glaube an hokus pokus, aber ich glaube sehr wohl an Heilkräfte die man wecken kann, bzw. die unterstützend eingreifen können.
Wir haben Barrett, und nicht Krebs, wir haben eine chronische Krankheit die schlimmer werden kann, aber nicht muß, wir haben durchaus die chance beschwerdefrei zu leben, aber man muß sich auch kümmern und nicht glauben mit ein paar pillen wirds schon gehen. ihr habt angst? ich auch, deswegen ist jede Gastro aus der ich rauskomm und mir der arzt verdutzt erklärt, dass er absolut nix sehen kann, ein genuss und ein weiterer schritt in eine lange zukunft.
meine nächste untersuchung steht noch aus, ich hoffe auch dort mit positiven nachrichten raus zu kommen. ich halte euch auf dem laufenden.

gruß

veronika
Mit Zitat antworten
  #55  
Alt 20.06.2005, 16:56
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo Veronika,

ist ja toll, daß Du damit so einen Erfolg hattest. Du hast sicherlich recht, dass die Art der Erkrankung eine Anpassung der Lebensweise erfordert. Ich hatte in meiner Refluxzeit auch teilweise Erfolge mit Fasten und Gewichtskontrolle. Was mir auch sehr geholfen hat, ist Sport. Ich wünsche Dir, dass Dein beschwerdefreier Zustand möglichst lange anhält!!

Gruß Helmut
Mit Zitat antworten
  #56  
Alt 26.06.2005, 01:26
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo an alle,

wow, bin echt überrascht, wieviel sich in den letzten 2 Wochen hier im Forum getan hat. Leider hatte ich nicht eher Zeit, hier früher hinein zu schauen.

Helmut (Juhe) danke für den internet-tip, ich werde mal gleich hinein schauen. Was mich interessieren würde, hattest Du Reflux in Verbindung mit einem Zwerchfellbruch?

Ich habe mich inzwischen auch mal auf dem Sektor Kapazitäten schlau gemacht und habe wie Jürgen außer von dem besagten Prof. Ell, auch von diesem Dr. Poitner gehört. Nur die Wege sind ganz schön weit und ich schätze auch, das ganze wird mächtig teuer, da läuft sicher nix mit normaler Krankenkassen-Abrechnung!

Ich stehe der Fundop.-OP immer noch ziemlich skeptisch gegenüber, da man mir sagte, daß die Bereiche des Barretts oft in der neu gebildeten Mageneingangsmanschette verschwinden und daher keine ausreichende Überwachung mehr möglich ist!

Ich muss unbedingt in den nächsten Wochen eine Magenspiegelung machen lassen, mir geht es z.Zt. nicht so gut, habe trotz Pantozol jeden Tag Sodbrennen, vor allen Dingen nachts und muss ziemlich viel Antazida nehmen.
Hat vielleicht einer von Euch auch festgestellt, daß das Sodbrennen mit zunehmenden Arbeitsstress schlimmer wird? Am Essen und Trinken kann´s bei mir nämlich nicht liegen, bin ganz brav:-)!

Veronika, welche homöopathische Mittel hast Du neben der Mayr-Kur genommen? Hast Du die Kur klassisch gemacht oder die moderne Version?

Und hat jemand Erfahrung mit den basenbildenen Pulver oder Gele aus der Apotheke oder vom Hömopathen gemacht? Einige sagen, es hätte Wunder gewirkt, allerdings hatten die auch nur hin und wieder Sodbrennen.

Bin schon mal gespannt auf Jürgens Besuch beim Homöopathen, meiner war leider ziemlich daneben, er hat es mit Handauflegen versucht, absolut erfolglos (auch da gibt es eine ganze Menge Quacksalber :-) Trotzdem bin ich davon überzeugt, daß es eine Menge Mittel gibt, die nicht aus der Chemiefabrik stammen und uns helfen können!

Richtiges Fasten, z. B. nach Buchinger, erhöht übrigens den Magensäurespiegel ganz extrem, dieses wird aber oft nicht bemerkt, da die Säure durch den fehlenden Mageninhalt nicht so hoch steigt. Ist also mit Vorsicht anzuwenden, es müssen unbedingt zusätzlich basenbildende Mittel eingenommen werden (habe ich im internet gefunden!)

So, erstmal Schluss für heute, spät genug!

LG´s an alle,

Claudia (bin übrigens 40 J.alt)
Mit Zitat antworten
  #57  
Alt 27.06.2005, 15:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo,
ich bin total froh, dieses Forum gefunden zu haben. Habe den ganzen Tag danach gesucht bzw. alles gelesen, was es im Internet zu Barrett gibt.

Bei meinem Mann wurde in der vergangenen Woche Barrett + Hiatus-Hernie während einer Spiegelung diagnosniziert, der histologische Befund steht noch aus. 2 Wochen Wartezeit! Ich bin schon jetzt in totaler Panik und verstehe es nicht, dass überall mit Mittelchen gegen Sodbrennen geworben wird, wenn es solche gefährliche Konsequenzen haben kann. Man wird regelrecht dazu angehalten, dieses Sodbrennen selbst zu behandlen und dann verschleppt man die Krankheit. Ich bin auch sehr erstaunt zu lesen, wieviele hier unter 30 Jahren sind. Daran sieht man doch, dass das keine 'Alte-Männer-Krankheit' ist, wie meist propagiert wird.

Mein Mann ist 41. Obwohl er schon vor ca. 2 Jahren beim Arzt war, hat dieser nur PPH verschrieben und in keiner Weise aufgeklärt. Es wurde damals und auch diesmal keine Spiegelung verordnet, sondern mein Mann hat diesmal auf dieser bestanden und sich selbst einen Termin besorgt.
Der Arzt dort hat gesagt, dass evtl. eine OP notwendig wäre, ansonsten alle 4 Jahre eine Spiegelung. Dann hat er noch eine Broschüre mitgegeben und das war alles. Nichts von evtl. Krebsgefahr etc. Das haben wir erfahren, als wir den Befund an einen uns bekannten Arzt für Allgemeinmedizin gefaxt haben. Wir wollten wissen, ob sich diese Barrett-Schleimhaut wieder zurückbildet. Wir sind aus allen Wolken gefallen.
Der histologische Befund wird an den Hausarzt geschickt. Als ob der sich damit auskennt!

Ich bin total fertig wegen dieser ganzen Sache und habe darüber vorher auch noch nie was gehört oder gelesen.

Wenn ich die anderen Beiträge lese, muss ich sagen, dass wohl die meisten von ihren Ärzten keine klaren Auskünfte bekommen, sondern man sich alles selbst zusammensuchen und sich dann darauf einen Reim machen muss. Der Arzt meines Mannes kann Barrett nicht mal fehlerfrei schreiben! Gute Infos habe ich auf sodbrennen-welt.de gefunden. Da gibt es auch 2 Interviews mit einem amerikanischen Professor DeMeester. Diese sind aufschlussreich bezüglich Dauereinnahme von PPI oder besser OP.

Im Moment bin ich nur am Heulen und hoffe auf irgendein Wunder, dass die histologische Untersuchung was besseres ergibt. Ist es schon Dysplasie, dann in welchem Stadium usw. Dass es noch schlimmer sein kann, daran wage ich gar nicht zu denken und weiss auch nicht, was wir dann machen. Mein Mann kriegt schon die Krise, weil ich ihn gar nichts mehr essen lassen will, weil ich vollkommen unsicher bin, was nun gut oder schlecht ist. Betreff Ernährung: Wir essen keine Fertigprodukte, ich koche alles selbst. Und nun sowas!

Es gibt da einen Beitrag von Jana aus der Schweiz im Jahr 2003. Der hat mir etwas Mut gemacht. Wäre schön zu hören, wie es dir heute geht.
Grüsse
Ella
Mit Zitat antworten
  #58  
Alt 27.06.2005, 16:39
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hi allerseits!

Ella: Ich wollte Dir nur kurz sagen, dass Du dich nicht so verrückt machen solltest, Barrett ist zwar eine schlimme Diagnose, aber es ist kein Krebs und man muß nicht immer gleich das schlimmste befürchten. Ich verstehe Dich vollkommen und ich weiß genau was es bedeutet immer diesen Hintergedanken mit sich rumzutragen, aber man kann mit dieser Krankheit trotz allem genußvoll leben.

Claudia: Ich habe neben der Kur Basenpulver, Bachblüten und Tropfen aus der Regenaplexe Reihe genommen. Ob es nun die klassische oder moderne Variante der Kur war weiß ich nicht da ich nur die kenne. Ich kann ja mal kurz beschreiben wie sie abläuft:

Eine Woche einleiten mit wenig essen, abends nur Tee, morgens und abends Basenpulver, morgens Bittersalz. Nach der Woche drei Wochen lang täglich nur zwei trockene Brötchen mit ein wenig Milch, sonst nur Wasser und Tee, außerdem jeden Tag Bauchmassage. Danach zwei Wochen ausleiten. Das ganze geht also insgesamt sechs Wochen. Ist hart, aber hat mich beschwerde- und medikamentenfrei gemacht.

Ich muß auch dazu sagen, dass ich weder Schluckbeschwerden noch andere größere Einschränkungen habe durch das Barrett. Ich bin auch lange nicht so brav, ich trinke gerne mal einen, rauche auch mal, und esse alles was mir Spaß macht. Ich bin natürlich auch vorsichtig und achte darauf, dass ich gut kaue, nicht zu viel esse, nicht zu spät, nicht zu fettig, keinen harten Alkohol oder Wein, nicht zu viel Kaffee, u.s.w.

Ich hab jetzt am 19.07. die nächste Gastro, ich mach die einmal im Jahr und ich hoffe dass sie wie die letzten Jahre keine Veränderungen feststellen.

Ich muß zugeben, jedesmal wenn ein neuer Beitrag im Forum auftaucht und die nackte Angst beschrieben wird, fühl ich mich schon halbtot. Ich bin wirklich immerwieder geschockt und frage mich, gehe ich zu lapidar mit der Krankheit um oder wurde Dir etwas verschwiegen? Eigentlich geht es mir supergut wie ich ja schon vorher erzählt hatte, jetzt hab ich schon wieder Bammel.

Also, melde mich dann nach dem 19.07. hoffentlich mit guten Nachrichten.

Bis dahin!

Veronika
Mit Zitat antworten
  #59  
Alt 27.06.2005, 17:03
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hallo Veronika,
ich wollte natürlich niemanden runterziehen. Sorry.

Sicher liegt diese 'nackte Angst' an dieser Unsicherheit, weil einem niemand was genaues sagen kann/will. Wie gesagt, alles habe ich mir selbst zusammengesucht. Selbst die Diagnose nach der Spiegelung habe ich mir nun in 2 Tagen intensivem Internet-Studiums selbst 'übersetzt'.

Ich habe auch deine Eigentherapie mit Interesse gelesen (Fasten) und kann mir das sehr gut vorstellen. Woher bekommt man Basenpulver? Was ist die Regenaplexe-Reihe?
Danke im voraus und Alles Gute für den 19.07.!
Grüsse
Ella
Mit Zitat antworten
  #60  
Alt 27.06.2005, 17:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Barrett-Syndrom

Hi Ella!

Wollte Dich nicht persönlich angreifen, aber es ist halt für mich als Betroffene nicht leicht ständig mit den schlimmsten Konsequenzen dieses Leidens konfrontiert zu werden.

Zu der Therapie: Erstens, diese Kur sollte auf keinen Fall, gerade beim ersten Mal, alleine zu Hause durchgeführt werden. Es ist eine extreme Belastung für den Körper und sollte auf alle Fälle unter ärztlicher Aufsicht ablaufen. Es gibt Fastenkrisen die sich auf verschiedenste Arten und Weisen bemerkbar machen können, und da muß einfach ein Arzt zur Stelle sein.

Basenpulver kriegt man in jeder Apotheke, wobei ich ein spezielles Präparat von meiner Ärztin bekomme (bzw. sie läßt die Apotheke Basenpulver in einem bestimmten Mischverhältnis herstellen. Basenpulver ist aus NatriumCarbonat oder so ähnlich, also aus Mineralienbestandteilen und neutralisiert die Magensäure.

Regenaplexe-Tropfen sind homöopathische Mittel die in kleinen Fläschchen ausgegeben werden. Sie sind numeriert, die ganze Reihe geht von eins bis in die Hunderte, und jeder Ziffer ist ein bestimmter Bereich des Körpers zugeordnet. Eine Kombination sieht dann z.B. so aus: 21 a (Magen), 6 (Nieren), 61 (Zellregeneration) u.s.w. Das waren jetzt übrigens Fantasiekombinationen, ich kenne die Bedeutungen nicht da auf den Fläschchen tatsächlich einfach nur eine Nummer steht, mehr nicht.

Ich kann so eine Kur nur empfehlen, und zwar nicht nur kranken sondern jedermann, denn danach fühlt man sich wie neugeboren.

Im Internet findest Du viel zu dem Thema Mayr-Kur, kannst Dich ja mal informieren.

Gruß

Veronika
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
CUP Syndrom mit Lebermetastasierung andere Krebsarten 24 27.06.2013 20:09
klinik ges.-paraneoplastisches Syndrom Lungenkrebs Tumorzentren und Kliniken 3 22.11.2006 14:37
Lichen Syndrom durch Arimidex? Brustkrebs 12 20.10.2004 20:20
Lichen Syndrom durch Arimidex? Forum für Angehörige 1 14.10.2004 00:25
paraneoplastisches syndrom Lungenkrebs 3 27.07.2003 09:11


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:13 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD