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  #61  
Alt 22.03.2014, 14:44
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Endlich bin ich den Winterspeck los,
nun habe ich Frühlingsrollen.

Am besten ich nehme jeden Moment wie er kommt.
Jetzt geht es mir irgendwie gut. War ganz gut, daß ich gestern bei meiner Tante war. Sie hatte mir ein altes Bild gezeigt, min Papa war da auch drauf und meine Großmutter. Ich habe große Ähnlichkeit mit ihr, der gleiche traurige Dackelblick. Gestorben ist mit 48 Jahren, 1948. Obwohl ich sie ja nie kannte, bedeutet mir solche Photos viel.
Also habe ich es geschafft und habe von meinem Papa geträumt.
Gestern der Abend war schön und heute gehe ich mit den Mädchen ins Kino.
Und vielleicht ist meine Schwägerin morgen zu Hause?
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John Lennon
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  #62  
Alt 22.03.2014, 23:55
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Nein, Kino gehen, kein gute Idee.
Der Heimweg, zu viele Erinnerungen. Eigentlich würde es mir nichts bringen eine andere Wohnung zu suchen, nein in eine andere Stadt am Besten.
Meine Tante meinte gestern, nach 4 Jahren ist endlich umgezogen, aber sie lebt in einer Seniorenwohnanlage. Hat eine schöne 2 Zimmer Wohnung mit Balkon, viel Leute um sich rum.
Aber ich bin ja nun mal 49, also etwas zu jung.
Nach Hause kommen, weiter geht es. Ach ja, ich habe das Wohnzimmer umgestellt und der Wohnzimmerschrank er ist ganz geblieben.
Irgendwie haben wir mehr Platz?
Nein es ist einfach unglaublich, Und da Morgen Sonntag ist, schadet auch ein Glas Rosewein nichts.

Aber was erwarte ich, sind eben mal 5 Wochen her.
Kleiner Nachtrag. Eben mal bei den Angehörigen geschaut. Die Angst und Sorgen, die habe ich nicht mehr. Aber ich frage mich, was ist aus meinen/ unseren Plänen nur geworden. Was ist falsch gelaufen. Ich habe jetzt mehr Tatendrang, als während der Krankheit. Zwischen durch war ich so müde, kein Urlaub, immer Krankenhaus. Wir haben es immer mit Pizza und Wein gefeiert, wenn er wieder nach Hause kam. Er ist zwar bei mir, aber er fehlt mir so sehr.
Sonntag Morgen,
neues Problem, mein Schwippschwappschwger hat Durchfall, also kann ich A. nun leider nicht besuchen.
Nun warte ich sehnsüchtig auf den Sonntagsanzeiger.
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Geändert von carlchen (23.03.2014 um 09:23 Uhr)
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  #63  
Alt 23.03.2014, 10:58
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Hilfe, so kreativ habe ich ja noch nie meine Sonntage geplant.
Also heute, bleiben wir zu Hause. Es ist, hurra, draußen kalt und sieht nach Regen aus. Jetzt bin ich wie meine Mutter. Aber fast. Also plane ich. Wie wäre es mit Fernsehgarten, da war ich noch nie.
Meine Katzen sind sauer, weil wir das Wohnzimmer umgestellt haben.
Heute Nacht habe ich es noch mal mit Baldriantropfen versucht.
Lasse ich lieber sein, von Klaus zu träumen ist nicht ratsam.
Briefe kann ich ja auch noch fertigmachen, Rente (habe endlich alles vom Arbeitgeber, Sandra muß nochmals beantworten, wie lange sie ihre Ausbildung macht). Klaus Bank die Sterbeurkunde zuschicken, habe seinen Kleinkredit abgelöst. Ich muß mich ja echt glücklich schätzen, es finanziell es halbwegs gut zu haben. Stell mir aber immer die Frage, was macht Frau mit einem ganzen Haus? Zu Miete leben, käme fast auf das Selbe.
Eigentum aber bedeutet, ich kann mich nachts um 12 Uhr duschen, Schlagzeugspielen (kleiner Scherz) und umgekehrt mich nervt auch keiner. Wir hatten mal über uns Studenten. Bin eh sehr geräuschempfindlich. Klaus meinte, selbst im tiefen Wald würde mich ein Specht zum Wahnsinn bringen. So da wäre ich wieder, Taschentücher.
Jetzt kommt auch wieder die Sonne raus, aber immerhin es ist kalt.
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  #64  
Alt 27.03.2014, 20:39
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo,
ich fühle mich wie ein Eichhörnchen auf Ecstasy.
Ich trage Kontaktlinsen und jeden Abend suche ich meine Brille. Die Mädchen helfen mit bei Suchen und schleppen aber immer eine meiner vielen Lesebrillen an. Ich habe selbst 3 u nd 3 habe ich von Klaus geerbt.
Morgen Abend darf mir das nicht noch einmal passieren.
Ich bin unglaublich betriebsam. Was ich in den letzten 2 Wochen erlebt, wen ich besucht habe und erledigt habe, daß habe ich das ganze letzte Jahr nicht gemacht. Auch habe ich bemerkt, es tut mir nicht gut, ständig in dieses Forum zu schauen. Es tut ein wenig weh bei den Angehörigen zu lesen.
Ende April findet bei mir eine Trauergruppe jeden dienstag statt, über 6 Wochen. Ich hoffe ich passe dort eher hin, als wie jetzt an einem Sonntag.
Meine Finanzen und ich. Ich habe ja dieses Hilfe ich verarme Gen, ich denke aber ich habe einen Menschen kennengelernt, der hilft alles im Griff zu behalten. Vorerst behalte ich unser Haus, daß wie heute feststellt eine höhere Hypothek hatte wie ich glaubte. Okay, aber noch bin gut in der Lage die Zinsen und Tilgung.
Doch ich muß wirklich langsam 2 Gänge zurückschalten, so geht das nicht weiter, denn sonst bald auf der Nase.
Also Schluß für heute.
LG Carolin
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  #65  
Alt 29.03.2014, 07:02
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Samstagmorgen und gehe gleich zur Arbeit.
Ungewöhnlich an einem Samstag, da ich eigentlich eher für Sonntage eingeteilt werde. Aber eine Stunde weniger, als sonst arbeiten.
Suche dir Menschen die dir gut tun.
Gestern traf ich mich mit meiner Schwägerin. Wir waren Eis essen.
Sie gehört zu den Menschen, die mir nicht gut tun, ohne es zu wollen.
Wenn sie mir Dinge und Geschichten aus ihrer und Klaus Kindheit erzählt und deren Familiengeschichte. Ich habe doch eben erst die meiner Mutter durch.
Mein Bedürfnis alle Sachen zu packen und weit weg, wird immer größer.
Wir haben da ja noch diese dusselige Erbschaftsgeschichte am Laufen.
Ich habe A. erklärt, daß ich schon einen Plan hätte, wie wir es schneller beenden können, aber keine Nerven dazu.
Ich wünsche mir für heute einen weisen Menschen der/die mir ein wenig hilft und am Montag, daß meine Therapeutin hat.
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  #66  
Alt 30.03.2014, 11:27
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Zuhause, hatte ja Dienst und dann diese Uhrzeitumstellung.
Ich habe mir einen kleinen Scherz erlaubt und den Arzt aus dem Bett geworfen. Der wollte, daß ich um 7.30 Sommerzeit eine Röntgenkontrolle machte. Tja, nicht angemeldet. Dabei habe ich ihm gestern Abend , ausgiebig erklärt, daß die Uhr vorgestellt wird und ich nun für mich um 6.30 aufstehen müsste. Mit der Kollegin an der Pforte gefrühstückt, woanders festgequatscht. Irgendwann werden die wieder eine Staubwolke sehen, wenn ich Feierabend habe.
Habe mir vorgenommen mich nicht von der Trauer meiner Schwägerin runterziehen zu lassen. Ich kann nicht die Kindheit von ihr und Klaus aufarbeiten. Es ist traurig, aber ich kann es nicht ändern.
Im Internet mir eine Karte für ein Kim Wilde Konzert bestellt.
Nicht gerade billig, dafür, daß es hier bei uns im Siegerland stattfindet. Sitzplatzkarte mit Nummer. Das ist gut, da brauche ich mich nicht wie sonst beeilen, wegen der besten Plätze, ist wißt schon?
Bleibe heute zuhause. Bin eh müde.
Ein schönes Restwochenende.
Carolin
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  #67  
Alt 30.03.2014, 18:37
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Ich habe den Tag verschlafen. Wo ist denn das schöne Wetter, draußen ist trübe, ein dezentes grau. Tanken gewesen mit meiner Tochter. Irgendwann muß sie es ja auch allein können. Morgen gebe Klaus Auto ab.
Schon mal aufgefallen. Mit meiner Trauer bin ich nicht allein.
So oft lese ich, das Gleiche. Mit kannte den Partner schon soooooo lange, 20, 30 Jahre lang.
4 Trauerphase, irgendwie zu wenig, denn so wie es aussieht bleibe ich ja erst mal in Phase 2. Bei Phase 3 hat man es ja schon gut überstanden.
Also Wochenende gut überstanden. Morgen habe ich wieder meinen Termin bei meiner Therapeutin.
LG carlchen
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  #68  
Alt 31.03.2014, 09:28
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Auch Probleme mit der Zeitumstellung.
Ich schiebe mal meine Kopfschmerzen darauf oder Frau trinkt mal wieder zu wenig Wasser.
Nach morgendlicher Traurigkeit und warum Make Up, die Farbe landet eh im Taschentuch.
Nun sitze ich hier und überweise mal wieder Geld.
Bald werde ich hoffentlich einen genauen Überblick wohl haben.
Überweise das Geld von einem zum anderen Konto und das geht nur im begrenzten täglichen Umfang.
Post, ich bekomme ja jetzt alles mögliche und immer schön auf den richtgien Stappel legen. Es haben sich auch zwei Steinmetzte gemeldet , eine christliche Traurerbewältungsperson, die LBS - ob ich nicht vielleicht bauen möchte, meine Bank lädt mich zur einer Beratung ein - wegen Geldanlage (hallo, ihr habt mich am Donnerstag sitzen lassen und ich habe eine Alternative).
Es gibt auch Post die mag ich nicht so, Knappschaft, Rentenversicherung, der nette Rechtsanwalt und bald das Fernsehen.
Aber jeder meint ich könnte es versuchen über die Medien Recht bei der Erbschaftsgeschichte zu bekommen.
Klaus wäre dafür gewesen.
Bei so etwas bin ich ganz mutig.
Gleich zur Therapie und anschließend den Kaufvertrag für das neue und alte Auto klarmachen. Vielleicht ist es gut, wenn Klaus blaues Auto nicht mehr vor der Tür steht. Wir haben uns aber eine KFZ Nummer reserviert mit seinen Anfangsbuchstaben und Geburtsjahr.
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  #69  
Alt 03.04.2014, 07:04
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Gestern Abend mit den Nachbarn auf der Straße geplaudert.
Brauche nicht zu erwähnen, wer mir fehlte. Eigentlich war es immer Klaus und ich bin neugierig dazugekommen.
Links von mir, mein Nachbar J. hat Leberkrebs. Die Diagnose hatte lange vor Klaus. Ihm ging es gestern gut.
Was mir so furchtbar schwer fällt, so viele Orte verknüpfe ich mit Erinnerungen. 32,5 Jahre in einer Stadt, da komme eine Menge Orte zusammen.
Gestern bin ich mal zu Hause geblieben. Mir ging es nicht gut, lag auch ein wenig an dieser Erbschaftgeschichte und seinen mittlerweile entstanden Kosten - für nichts. Ich frage mich wirklich was soll das alles und wohin führt das.
Nun ergibt die ganze Zeit es einen Sinn die Fragerei, wie teuer war die Beeerdigung.
Das Gedl hatte nämlich die Frau meines Schwiegervaters vorgelegt. Nur ich wußte davon nichts.
Auch nichts was für ein Rattenschwanz das mit sich sieht, weil alles schief gelaufen ist.
Es würde mir weniger ausmachen, wenn ich irgendjemand hättte, der mir einfach hilft und nicht noch mit mehr Balast zuschüttet.
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Geändert von carlchen (03.04.2014 um 12:00 Uhr)
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  #70  
Alt 03.04.2014, 14:48
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carlchen carlchen ist offline
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Ist das nicht schlimm. Ich habe meiner Kollegin Kati mein Leid geklagt und dann sie getröstet, weil sie 600 Euro an ihren Vermieter für Nebenkosten zurück zahlen soll.
Den Brief von der Rentenversicherung traue ich mich gar nicht aufzumachen.
Und schon wieder Klaus, guckst mal rein.
Nachher Termin bei meiner Hausärztin in der Zeit, mal im Internet nach Schlafzimmer, aber welche ohne Doppelbett. Was will ich bitte schön mit einem Doppelbett?
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  #71  
Alt 05.04.2014, 10:19
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carlchen carlchen ist offline
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Einen Tag habe ich alles gut im Griff oder auch Stunden und dann peng stecke ich wieder in einem tiefen Loch.
Vorgestern bin ich nachdem ich bei der HÄ habe ich mir erst Nudelsalat, Zeitung und Blümchen besorgt und dann in den Friedwald gefahren.
Kurz ein Blume bei meiner Mutter und dann Klaus ein Blümchen gepflanzt, auf die Bank gesetzt, Nudelsalat, Zeitung, es ging mir dementsprechend gut.
Gestern aber, HILFE, keiner da zum Plaudern.
Telefonnotliste, 30 Min. mit S. und dann ich hätte es nicht gedacht zwei Stunden mit einer alten Schulfreundin telefoniert. Wir kennen uns schon aus dem Kindergarten und zeitweise hatten wir auch mal Streit. 2 Stunden, das ist Rekord. Ich fahre am Mittwoch nach Dienstschluß morgens bei ihr vorbei.
Ich habe meine alte Freundin wieder und sie wohnt in der Nähe.
Alles leider durch Klaus seinen Tod, aber stopp, nicht wieder mit Trübsal anfangen und Probleme suchen, nicht wahr.
Ein schönes Wochenende
Carolin
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  #72  
Alt 06.04.2014, 15:49
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carlchen carlchen ist offline
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Nun bin ich angekommen im Club derer, die den Sonntag nicht mögen.
So tief wie ich jetzt mich fühle, war ich selten.
Ich war mit Nicolle spazieren, dann dachte ich heute ist da ein Trauercaffee, da war aber niemand, dafür eine Gruppe älteren Menschen, die auch schon bessere Tage erlebt haben.
Das Tierheim hat zwar heute Tag der Offenen Tür, aber da würde ich ja aus Verzweiflung mir eine Katze nach Hause holen.
Nun sitze ich hier schreibe, trinke Kaffee und habe eine Beruhigungstablette genommen.
Er fehlt mir, er ist nicht da. Könnte ich die Zeit zurück stellen, aber das geht nicht.
Also Sonntag sind nicht meins.
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  #73  
Alt 06.04.2014, 19:10
Kolibri62 Kolibri62 ist offline
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Liebe Carolin.....eigentlich mag ich Carlchen mehr!
Ja, das ist so eine Sache mit dem großen Bett!!
Ich habe mich entschieden es zu behalten!! Wenn er mir ganz besonders fehlt, lege ich meinen Arm auf seine Seite und denke mir, er kommt gleich ins Bett! Ausserdem liegt mein Tagebuch da, was ich seit seine Tod an ihn schreibe! Also im Moment kommt kein anderes Bett in Frage! Nur von der alten Matraze werde ich mich trennen!
Im Gegensatz zu dir mag ich die Sonntage immer noch! Wird sich vielleicht ändern, wenn meine Renovierung abgeschlossen ist und ich wieder mehr unterwegs bin!
Ja, es ist schon schlimm dieses Gefühl die Zeit zurückdrehen zu wollen!!
Kopf hoch!!
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Meine Liebe, mein Joachim
26.11.1962-03.01.2014
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  #74  
Alt 06.04.2014, 19:59
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carlchen carlchen ist offline
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Hallo Kolibri,

schon lustig, an gleichem Tag Geburtstag und doch empfindet die andere das Gegenteil.
Der Sonntag ist gleich oder ist vorbei. Puh, geschafft.
An Ostersonntag wollen die Mädchen und ich in den Zug setzen und fahren ins Blaue. Ich habe Ostern und Pfingsten frei, alles schon im Vorfeld so geplant.
Nächste Woche habe ich ja 2-3 Highlights, also Frühstücken mit alter Freundin und 2 Geburtstage. Am 2.5. habe ich Gelegenheit meine andere alte Kindergartenfreundin wiederzusehen, wenn auch nur kurz.

LG carlchen
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Geändert von carlchen (07.04.2014 um 06:31 Uhr)
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  #75  
Alt 08.04.2014, 08:17
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carlchen carlchen ist offline
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Gestern hatte ich wieder mein absolutes Tief.
1. Finger weg von Beruhigungstabletten.
2. Montag ist es besser frei zu haben.
3. Wenn ich niemanden zum Reden haben, ist das schlimm.
Abends habe ich mit Nicole Rasengemäht und ein Kabel durchgefahren.
Klaus hat immer Rasengemäht, ich das Letzte Mal vor Jahren.
Die nächsten Wochenende wollen wir irgendwie das Holz kleinkriegen.
Ich habe so viele Gerätschaften und keine Gebruachsanleitungen.
Weiß einer wie ei n Holzspalter funktioniert?
Leider ist irgendwie die Sägewippe abhanden gekommen.
Meine Kollegin ist Singlefrau und die hat ein "Helferlein" so einen Menschen brauche ich auch.
Klaus warum hast du dich so schnell fort gemacht.
Ich werde es nie verstehen.
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