Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Gebärmutterkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 09.01.2006, 09:38
Sonjuschka Sonjuschka ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 99
Standard Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Hallo,

mir ging es nach meiner Werthemi-Meigs OP vor 6 Wochen eigentlich gut. Mein linkes Bein macht zwar ein wenig Probleme mit Taubheit und auch Schmerzen in der Leiste und im Innenschenkel aber es wird langsam besser (vielleicht gewöhnt man sich auch nur dran )

Am Samstag Abend fing plötzlich der Bauch wieder an weh zu tun. Die Schmerzen sitzen im Bereich des Bauchnabels und die Naht ist jetzt auch ganz fest. Erst dachte ich, daß ich vielleicht doch etwas zu schwer gehoben habe, da es sich anfühlt als wenn es die Muskeln sind aber weder mein Mann noch ich konnten uns an irgendetwas erinnern. Gestern Abend waren die Schmerzen dann schlimmer. Heute Nacht hatte ich wieder Probleme mich auf im Bett rumzudrehen. Husten und Nase putzen tut auch wieder weh. Aller dings sitzt der Schmerz höher als nach der OP.

Jetzt ist es zwar wieder etwas besser aber ich werde trotzdem heute Nachmittag zum Arzt gehen.

Hat irgendeiner von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Könnte es sein, daß sich die Lymphzyste, die sich nach der OP gebildet hat, entzündet hat?

Gruß
Sonja
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 09.01.2006, 22:55
aniaw aniaw ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2006
Beiträge: 10
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

hallo,
ich hatte auch starke schmerzen kurz nachdem ich wieder zu hause war. hat sich ein bischen so angefühlt wie magenkrämpfe. auch immer nachts oder am abend. ich glaube, was das genau war wurde nie geklärt. hat aber nach ein paar tagen von alleine wieder aufgehört. noch heute, 1 1/2 jahre nach der op, habe ich manchmal ein leichtes ziepen im bauch. manchmal auch schmerzen. ich denke, dass das auch der darm sein kann. oder tatsächlich eine zyste. ich lasse, das dann immer beim arzt abklären, eine richtige erklärung ist jedoch noch nie rausgekommen. geht dann auch immer wieder von selber weg!
hoffe, ich konnte ein bischen helfen, viel glück für dich
ania
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 10.01.2006, 08:19
Sonjuschka Sonjuschka ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 99
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

HAllo,

mein Arzt hat auch nichts gefunden. Ich hab jetzt leichte entzündungshemmende Tabletten bekommen und ich soll viel liegen.
Eine Zyste hab ich zwar aber er meinte mit der ist alles in Ordnung und die würde vermutlich irgendwann von selber weg gehen.
Ansonste ist er überhaupt nicht auf meine Fragen eingegangen woraufhin ich beschlossen habe, den FA zu wechseln. Ich fühl mich bei ihm auch absolut nicht ernst genommmen daher wird das wohl das Beste sein.

Gruß
Sonja
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 10.01.2006, 15:59
aniaw aniaw ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2006
Beiträge: 10
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

hallo sonja,
wenn du dich nicht gut aufgehoben fühlst, wechsle den arzt! es werden noch viele dinge geschehen (s. nachsorge) und da brauchst du jemanden, dem du vertraust und der vor allem sorgfältig, kompetent und verständnissvoll ist! vielleicht findest du ja unter frauenaerzte.de jemanden oder das krankenhaus, in dem du operiert wurdest kann dir jemanden empfehlen!
viel glück und gesundheit
ania
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11.01.2006, 22:46
RenateB RenateB ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 77
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Hi Sonja,

ja ich hatte auch urplötzlich nach einigen Tagen, wo bauchtechnisch alles ok schien, noch im Krankenhaus tierische Schmerzen im Bauch. Ich nehm echt nie ne Tablette, mein Leben lang nicht, aber da bin ich an der Wand entlang zum Schwesternzimmer geschlichen und hab um was gebeten. Ursache war, dass ich viel auf den Krankenhausfluren rumgelaufen war und auch Treppen rauf und runter getapert bin- war ne Chance auf eine Dachterrasse an die frische Luft zu kommen. Diese Stelle blieb für immer. Allerdings wandelte sie sich insofern, als dass sie bis heute (zwei Jahre später) nur dann wehtut, wenn man draufdrückt, und das auch nur bei gespanntem Bauch, also mutwillig wenn man auf dem Rücken liegt, um zu sehen ob sie noch da ist, oder wenn ich was trage, und mir das mit einer Ecke just dort in den Bauch drückt. Wurde nach einem Jahr erneut dort operiert, weil man eingekapselten Bluterguß in Ultraschalls annahm. Leider hatte man den aber in der OP dann nicht gefunden. Angeblich hätte man Narbengewebe "gerichtet". Just jetzt werden meine Beine wieder schmerzhafter, offenbar neuer Lymphstau, vielleicht hat sich ja wieder neues sinnlosen Gewebe entwickelt, aber ihc kann mich ja nicht jedes jahr aufschlitzen lassen, also bleibt´s so.

Liebe Grüsse
Renate
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 11.01.2006, 22:50
RenateB RenateB ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 77
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Ach ja, und die Ärzte meinten dazu nur, "ich solle mich nicht so anstellen, dass seien die Bauchdecken." Was ein Wahnsinn, wenn man zur gleichen Zeit mobilisiert wird und Bauchmuskelgymnastik machen muß. Ist doch echt hilfreich, wenn einem vor Schmerz die Luft wegbleibt, so´n Spruch zu hören. Als ob ich nicht kapiert hätte, dass die die Bauchdecken komplett durchtrennt hatten.WUT
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 12.01.2006, 11:25
Pupini Pupini ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2006
Beiträge: 2
Lächeln AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Hallo zusammen,Ich bin gestern auf diese Seite gestossen und musste mich sofort registrieren
damit ich Euch von mir erzählen kann.
Ich 37J. hatte 2001 die Diagnose Gebärmutterkrebs, es blieb keine andere Wahl als die Wertheim OP. Mir wurden 38 Lymphknoten entfernt und keiner davon war befallen. Nach der OP war alles gut keine Chemo kein Bestrahlen
sie sagten alles sei gut. Danach hatte ich oft schmerzen in der Scheide und die Beine taten weh.Musste alle 3Monate zur Kontrolle und klagte oft über stechen in der Scheide, doch der Arzt meinte es sei alles gut. Ein Jahr später fast auf den Monat genau 2002
bekam ich nach einer üblichen Kontrolle Bescheid: REZIDIV am Scheidenstumpf! Erstmal, Schock..was heisst das: Wieder auftreten nach völliger heilung. Mein Professor riet eine OP, wenn es ginge möchte er eine Bestrahlung vermeiden und das ganze Rezidiv nur mit der OP entfernen.
Nach der OP wie üblich warten auf den Bescheid...
Sie hätten nicht alles erwischt mit der OP und ich müsse mich einer Bestahlung 30mal und einer 7Wöchigen Chemo unterziehen.
Die Chemo und das gleichzeitige Bestahlen machte mir schon zu schaffen mir war sehr schlecht und schlapp. Seid dem gehe ich alle drei Monate zur Kontrolle einmal im Jahr CT und bis jetzt ist Gott sei Dank alles gut. Nur mit den spätfolgen habe ich auch zu kämpen: Darmprobleme, starke Schmerzen in den Beinen vorallen das rechte ich kann oft sehr schlecht gehen. Auch in der Scheide habe ich oft ein reissen, stechen und unwohlsein. Doch das muss wohl so sei, das seien die innerlichen Narben. Ich bin auch nach vier Jahren jedesmal wie auf Nadeln bis ich nach einer Kontrolle den Bescheid des Arztes erhalte. Muss in diesen Tagen wieder einmal in die Röhre,hoffe alles ist gut.
ich versuche immer gut zu denken und den Krebs gar nicht mehr in meinen Körper zu lassen bis jetzt hat es gewirkt . Ich wünsche allen viel Kraft und positives denken baut eine dicke Mauer um euch lasst den Krebs nicht mehr
hinein oder schickt ihn einfach weg . Liebe Grüsse Manuela
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 12.01.2006, 18:45
Sonjuschka Sonjuschka ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 99
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Hallo

@anja, ich wechsel auf jeden Fall den FA aber trotz allem mit gemischten Gefühlen. Ich habe wirklich nicht viel Glück mit meinen Ärzten. Ich bin auch gerade dran eine Beschwerde gegen meine behandelnde Klinik vorzubereiten, da ich entlassen wurde ohne! irgendwelche Verhaltenshinweise oder ein Wort über die Nachsorge. Alles was ich weiß habe ich hier über das Forum und das kann es ja nicht sein oder? Ich habe zufällig einen Bekannten der bei der Ärztekammer arbeitet. Er will mir helfen also mal schauen was ich so alles zu hören bekomme :-)
Ich habe auch die ganzen Befunde in der Klinik angefordert da ich ja noch nicht mal weiss wieviele Lymphknoten entfernt wurden! Das ist allerdings auch schon ein paar Wochen her und ich hab noch nichts gehört. Ich hänge wirklich total in der Luft!

@Renata, das mit den Schmerzen im Bein habe ich auch aber das wird nur abgetan! Die Chirurgen haben es auf die Narkose geschoben und andersrum. Die Neurologin bei der ich war hat eindeutig gesagt, daß da Nervengewebe beschädigt worden sein muss bei der OP aber das wird ja ignoriert!
Bei mir fühlt sich der Bauch an als ob die Narbe innen entzündet ist - ganz komisch. Wenn ich die Tabletten nehme ist es erst mal gut aber nach ein paar Stunden fängt es wieder an. Mein FA meinte doch glatt: Sie haben Blähungen! Als wenn ich den Unterschied nicht kenne!

@manuela Wann nach der OP haben denn die Schmerzen angefangen? Meine OP lief nämlich genau wie bei Dir. Befund: Kein Lymphknoten befallen!

Ich bin wirklich kein empfindlicher Mensch und male mir das Schlimmste aus aber ich weiß auch, daß ich grundsätzlich dazu neige "alles" mitzunehmen was nur irgend geht. Ich möchte doch nur informiert sein um mich selber besser beobachten zu können. Gerade ein Arzt sollte doch verstehen, daß wenn man schon (gerade als jüngere Frau) das Pech hatte Gebärmutterhalskrebs zu bekommen - was ja angeblich eher nicht so oft vorkommt - man einfach vorbereitet sein will auf alle Eventualitäten. Schließlich weiß ja jeder, daß nach der OP nicht alles gut ist. Das ganze Leben verändert sich ja irgendwie. Auch wenn es nicht vordergründig abläuft ist man innerlich doch irgendwie ständig auf der Hut und man beobachtet sich und seinen Körper ganz genau.

Warum stellen einen die Ärzte gerne als hysterisch da wenn man lediglich Informationen erwartet? Meiner Meinung nach ist es schon schlimm genug, daß man nicht automatisch informiert wird oder sehe ich das falsch?

Ich wünsche Euch einen schönen Abend
LG
Sonja
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 13.01.2006, 09:00
Pupini Pupini ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2006
Beiträge: 2
Standard AW: Schmerzen nach Wertheim-Meigs OP

Hallo Sonja,
Eigentlich haben bei mir die Schmerzen erst nach der zweiten OP, dass heisst
so richtig nach dem Bestrahlen und der Chemo.
Die Ärzte meinen auch es sei, weil in den Leisten Lymphknoten entfernt
worden sind und dadurch auch Nerven durchtrennt worden sind.
Mein linkes Bein ist auch viel dicker und hat Wasser ablagerungen.
Gehe auch einmal die Woche zu Lymphtrenage. Finde zwar hilft mir nicht so richtig.
Ich denke damit muss ich leben!
Habe zwar manchmal auch Angst das es was anderes sein könnte.
Doch man darf sich nicht verrückt machen und positiv denken.
Denn schlechte Gedanken sind auch schädlich für den Körper, drum wegschieben!!!
Alles was uns nicht umbringt macht uns stärker!!!
Liebe Grüsse Manuela
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:02 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD