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  #1  
Alt 28.11.2004, 21:34
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Plattenepithelkarzinum (Scheidenkrebs)

Hallo,

meine Mutti ist seit einigen Wochen an Krebs erkrankt. Sie bekommt jetzt das vierte Mal eine Chemobehandlung, von der wir nicht genauso wissen, ob die Anwendung richtig ist.
Uns ist etwas unwohl dabei.
Hier zu meiner Beschreibung:
Sie bekommt 4 mal Kochsalz Isotone 0,9 % 250ml
4 mal Traubenzucker 250ml
1 mal Chemo Zytostatika 5 W 1000ml
1 mal Kevatal
1 mal Osmofundin U 15 15% 250ml

Merkwürdig finden wir, das die Verabreichnung von Mal zu Mal unterschiedlich ist. Für uns am unverständlich, das die Chemo allein zugeführt wird....obwohl die gut gewässert sein soll.

Meine Frage : Können wir ohne Bedenken diese behandlung fortfahren ?

Fragend ist auch, das das Kochsalz mit 3 nacheinanderfolgen Ampullen durchlief...ohne Traubenzucker....

Hat das alles seine Richtigkeit.
Ich bedanke mich für Ihre Antwort und verbelieb mit freundlichen Grüßen

Simona Hooth
carpediem150156@aol.com
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  #2  
Alt 29.11.2004, 11:02
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Plattenepithelkarzinum (Scheidenkrebs)

Liebe Simona,
da es viele verschiedene Chemos gibt und auch die Verabreichung variiert, kann ich dir leider nicht sagen ob die Vorgangsweise bei deiner Mutter so in Ordnung ist.
Wenn ihr ein ungutes Gefühl habt dann lasst euch ganz genau über die jeweiligen Schritte aufklären. Eventuell könnt ihr auch eine zweite Meinung bei einem Onkologen einholen.
Liebe Grüße und alles Gute für deine Mutter
Margit
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  #3  
Alt 30.11.2004, 01:38
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Plattenepithelkarzinum (Scheidenkrebs)

Hallo Simona,

also: die Kochsalzmenge ist meiner Kenntnis nach ok.

Das Chemomittel wurde auch bei mir gesondert zugeführt, also nicht zusätzlich verdünnt.
Die "Verwässerung" des Blutes geschieht ja mit der Kochsalzmengenlösung und außerdem sind Chemomittel stark toxisch (und somit nicht ungefährlich für das Klinikpersonal).

Würde man also die Chemo in die Lösung geben, würde es sehr lange dauern, bis die gesamte Menge in den Körper verbracht ist.
Welcher Arzt kann schon solange am Bett der Patientin verweilen (und während der Chemogabe MUSS ein Arzt dabei bleiben).

Traubenzucker bekam ich meines Wissens gar nicht, deshalb kann ich darüber nichts sagen.

Was die unterschiedliche Menge angeht: bei mir wurde immer das aktuelle Körpergewicht als Maßstab genommen.
Hatte ich zugenommen, wurde die Dosis erhöht, andersherum war die Dosis geringer, wenn ich abgenommen hatte.

Vielleicht hat es damit etwas zu tun?

Die Reihenfolge der Verabreichung blieb aber immer gleich, da wurde nix geändert (erst einmal Kochsalz, dann Cortison, dann Chemo, dann wieder Kochsalz und ein Anti-Brechmittel).

Alles Gute für deine Mama!

Liebe Grüße
Norma
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