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  #1  
Alt 14.03.2004, 01:30
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Hallo,
bei meiner Mutter ist nach einer Laparaskopie einePeritonealkarzinose, niedrig differenziertes Adeno-Carzinom und extragonales Ovarialkarzinom (vermutl. Primärtumor) festgestellt worden, Aszites, die histochem. Untersuchungen u. Tumormarker Ca 12-5, 15-3 stehen noch aus. Genaues wissen wir noch nicht. Ulla

Geändert von gitti2002 (07.03.2012 um 00:41 Uhr)
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  #2  
Alt 25.03.2004, 18:24
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hallo,

ich bin coni, 36 jahre und habe seit 08/2001 ovarial-ca figo3c
im august totaloperation, lympfknoten, bauchnetz, eierstöcke, gebärmutter. danach 6 zyklen carboplatin - taxol. im feruar 2002 wurde ich wieder gesundgeschrieben. war genau 1 jahr arbeiten und dann ein rezidiv. also bekam ich im februar 2003 wieder 6zyklen carboplatin - taxol. wurde im juli wieder gesundgeschrieben. leider trat schon im dezember 2003 wieder ein rezidiv auf und bekomme nun 6 zyklen carboplatin-caelyx. muss allerdings sagen, das ich die ganzen chemos ohne grosse probleme oder schmerzen ganz gut vertragen habe, wenigstens was erfreuliches :-)!!!

anita, brigitte und allen anderen betroffenen wünsche ich alles gute

ganz liebe grüsse coni
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  #3  
Alt 25.03.2004, 19:14
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Ich heiße Geli. Ich werde nächste Woche 44, bin gebürtige Deutsche, lebe und arbeite als medizinische Übersetzerin aber seit 20 Jahren in den USA, etwas außerhalb von Washington, DC. Ich bin verheiratet und habe einen Stiefsohn, einen Sohn und zwei Töchter, alle inzwischen mehr oder weniger erwachsen ;-). Ich schreibe die Familieninformationen absichtlich, denn manchmal fühle ich mich, als würden mich viele nur noch als Krebsfall ansehen, aber für unsere Familien und Freunde sind wir ja so viel mehr als nur ein medizinischer Fall - wir sind geliebte Mütter, Ehefrauen, Töchter, Schwestern und Freundinnen.

Nach einem ganzen Jahr Behandlung wegen Verdacht auf ein Endometrioserezidiv wurde bei mir im März 2003 ein primäres Peritonealkarzinom festgestellt. Dabei handelt es sich um dieselbe Art von Krebs wie bei Eierstockkrebs, nur hatte ich schon 7 Jahre lang weder Gebärmutter noch Eierstöcke, da sie mir wegen schwergradiger Endometriose im Alter von 35 Jahren entfernt worden waren. Der Krebs war Figo 3c, Grad 2. Wenig Tumorvolumen, aber er hatte sich auf mindestens einen Lymphknoten ausgebreitet. Ich bekam die standardmäßigen 6 Carboplatin/Taxol-Behandlungen und mein Ca-125 fiel von 135 auf 14 ab. Wegen meiner Endometriosevorgeschichte und weil mein Tumor Östrogenrezeptor-positiv war, fing ich danach an, einen Östrogenhemmer, Arimidex, zu nehmen.

Nach nur drei Monaten stellten sich wieder Schmerzen ein und es wurde anhand einer CT und darauf folgenden kombinierten PET/CT ein--aufgrund des ursprünglich so geringen Tumorvolumens sehr unerwartetes--Rezidiv festgestellt. Eine zweite Zytoreduktion folgte Anfang Dezember, dann Behandlung mit Caelyx. Der Grad des Tumors wurde auch auf nun 2-3 erhöht. Arimidex wurde abgesetzt, weil sich nach der zweiten Operation herausstellte, dass mein Tumor jetzt nicht mehr Östrogenrezeptor-positiv ist.

Mein Ca-125 stieg während der Behandlung mit Caelyx weiter an. Ich hatte auch Schwierigkeiten mit einem blockierten Harnleiter und bekam einen künstlichen Nierenausgang und dann noch dazu einen Harnleiterstent verpasst. Nach drei Monaten Chemotherapiebehandlungen wurde wieder eine PET/CT gemacht und es stellte sich heraus, dass der Tumor schon wieder zurückgekommen war und sich evtl. auch auf die Leberkapsel ausgebreitet hat. In meinem Fall hatten die Chemoresistenztests, bei denen Proben meines Tumors gegen verschiedene Chemotherapeutika getetestet wurden, anscheinend nichts gebracht. Der Tumor verhielt sich im Labor offensichtlich anders als im Körper. Mein Arzt meint, wir müssten jetzt erst einmal etwas finden, was den Tumor zumindest stabilisiert, bevor er wieder eine Operation in Betracht zieht und die befallenen Harnleiter- und Darmteile herausnimmt.

Ich hoffe im Moment darauf, in eine klinische Studie eines der neuen Antikörper, Bevacizumab, aufgenommen zu werden, der vielversprechend zu sein scheint. Er hemmt das Wachstum neuer Blutgefäße, die Tumore versorgen, und diese wachsen dann nicht mehr weiter und bilden sich zum Teil auch zurück. Das wäre es eigentlich.
Bzgl. der Studienteilnahme müsste ich bald hören und werde weiterhin im Erfahrensaustausch schreiben.

Geli
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  #4  
Alt 25.03.2004, 19:39
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Ich heiße Kerstin, bin 36 Jahre alt (bei der Erkrankung 35).

Ich hatte etwas über 1 Jahr lang (immer so alle 1,5 – 3 Monate, also nicht regelmäßig) sehr starke Bauchschmerzen. Hab es zuerst auf eine Verstimmung im Urlaub geschoben und als es wieder auftrat, ging es auf zu den Ärzten. Ich wurde völlig in die falsche Richtung hin untersucht (bzw. habe es dann auch seingelassen, als die Schmerzen mal wieder nicht da waren und mir der Arzt als letztes ein pflanzliches Mittel gegeben hat, um mal meine Verdauung umzustellen) bis ich dann mal am Wochenende einen Notarzt rufen musste, der dann direkt sagte, dass muss etwas mit Gebärmutter oder Ähnlichem zu tun haben.

Daraufhin hat er mich ein paar Tage später mal zu einer Abdomen-CT geschickt und schon wurde ein 10 x 10 x 11 cm großer Tumor mit Verdacht auf Borderline-Tumor gefunden. (Hätte bei der richtigen Arztwahl schon 1 Jahr früher sein können).

Daraufhin kam ich ins Krankenhaus und wurde operiert.

Nach der OP kam Frau Dr. in meiner Noch-Narkose auf mich zu und sagte mir, dass der Tumor und der Eierstock entfernt wurden. Ich bräuchte mir keine Sorgen mehr zu machen, der Schnellschnitt während der OP ergab, dass er nicht bösartig war. Die Gebärmutter mussten sie dennoch mitentfernen, weil sie so sehr entzündet war, dass ich damit keine Freude mehr gehabt hätte (vielleicht auch daher die Schmerzen und nicht vom Tumor).

Erleichterung und Freude waren da, dass es doch kein Krebs war. 2 Tage später kam der Oberarzt zu mir und teilte mir mit, dass er vom Labor Bescheid bekommen hätte, dass der Tumor doch bösartig war, es währe ein Zufallsbefund, konnte beim Schnellschnitt nicht festgestellt werden. Nun musste ich sofort wieder unters Messer..... der Rest..... die Total-OP mit Bauchnetz und L-Knoten und Blindarm und alles, was eben so dazu gehört. Aber dennoch hätte ich noch Glück gehabt, weil der Tumor wohl im Anfangsstadium war, PT1 M0 N0 G2.

Sofort im Krankenhaus bekam ich dann auch schon die erste Chemo... sicherheitshalber, weil in der Bauchflüssigkeit krebsverdächtige Zellen waren... verdächtig aber nicht eindeutig.

Diese Monate mit Chemo (6 x alle 3 Wochen) habe ich zum Glück gut verkraftet, konnte auch weiter arbeiten gehen. Der Haarverlust hat mir wohl sehr zu schaffen gemacht, auch wenn man immer sagt, es gibt Schlimmeres. Aber auch das habe ich geschafft und Ende letzten Jahres wurde ich dann als „vorerst geheilt“ entlassen.

Meine Haare sind inzwischen wieder da und ich muss nun alle 3 Monate zur Nachsorge incl. CT und Lunge.

Ich hoffe, es bleibt jetzt lange Zeit so, werde aber immer daran denken und immer auf das kleinste Anzeichen achten.

Gruß... Kerstin
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  #5  
Alt 25.03.2004, 22:55
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Mein Name ist Brigitte, bin 43 Jahre alt (bei Erstdiagnose war ich 40). In wenigen Tagen feiere ich mein 3jähriges Überleben mit der Diagnose Eierstockkrebs Figo IIIc. Am 2. April 2001 bekam ich diese furchtbare Diagnose, innerhalb einer Woche erfolgte dann die große OP (bei der nicht alles entfernt wurde, mehrere Herde mit 2 cm wurden belassen), anschl. 6 x Chemo mit Taxol/Carboplatin bis Ende August 2001. Danach hatte ich Ruhe bis Sept. 2002 (hatte gerade wieder angefangen, mein Leben einigermassen "normal" zu leben). Im Sept. 2002 wurde ein Rezidiv festgestellt, mehrere Metastasen am Magen, Leber und Bauchfell. Anschl. wieder Chemo mit Carboplatin mono (bis Ende Febr. 03). Die Tumore sind zurückgegangen, aber nicht ganz verschwunden und waren bei der Kontrolle nach 3 Monaten wieder am Wachsen. Daraufhin 2. OP Ende Juli in der MHH Hannover, bei der eine 0-Resektion gemacht werden konnte. Danach habe ich eine Therapie mit Tamoxifen gemacht, da mein Tumor Hormonstatus mittelgradig positiv war. Beim CT Anfang Januar 2004 waren dann wieder neue Metastasen an der Leber und im Bauchfell sichtbar, die im Moment mit Endoxan (Cyclophosphamid) ind Tablettenform und Ovastat intravenös behandelt werden. Am 29. März erfolgt der 3. Zyklus, danach wird wohl wieder ein CT gemacht, um zu prüfen, ob die Chemo anschlägt oder nicht. Ich habe 3 Kinder im Alter von mittlerweile 16, 14 und 4 Jahren und ich hoffe, noch lange mit meiner Erkrankung leben zu können, da eine Heilung mittlerweile wohl so gut wie unmöglich ist. Bis heute hatte ich trotz meiner Erkrankung aber auch großes Glück, da ich sowohl die 2 großen OP's als auch die 3 Chemos ohne wirklich schlimme Nebenwirkungen überstanden habe und meinen Alltag ziemlich normal und ohne größere Beschwerden bewältigen kann.
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  #6  
Alt 26.03.2004, 13:26
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ich heiße Margit und bin 45 Jahre alt. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, einen Sohn mit 17 und eine Tochter mit 15 Jahren.
Im Herbst 02 begannen meine Probleme. Ich hatte meine Regelblutung sehr stark und sehr lange (12-14 Tage) und das genau alle 28 Tage. Anfangs hab ich gedacht, dass ich vielleicht schön langsam in den Wechsel komme. Im Jänner 03 war ich dann bei meinem Gyn, der aber nichts auffälliges festgestellt hat. Lediglich ein Myom auf der Gebärmutter hat er gesehen und mir deshalb für April den nächsten Termin gegeben hat. In der Zwischenzeit hat sich mein Allgemeinzustand rapide verschlechtert. Da ich aufgrund von anhaltenden Schmerzen in der Ferse (hat bis zum Knie ausgestrahlt) nicht mehr zur Gymnastik gehen konnte, hab ich gedacht, meine Beschwerden kommen vom Kreislauf. Ich hatte schreckliche Atemprobleme und wenn ich vom Keller in den ersten Stock gegangen bin musste ich mich ausruhen. Auch mit dem Magen-Darm-Bereich hatte ich Probleme. Seit Februar 03 war ich in Behandlung beim Hausarzt und bei einem Orthopäden. Leider wurde die Ursache meiner Beschwerden erst Ende April von meinem Gyn entdeckt. Bei der neuerlichen Untersuchung hat er einen Tumor an den Eierstöcken vermutet. Daraufhin kam ich ins KH und landete sofort in der Intensivstation. Meine Probleme mit den Beinen haben sich als Thrombosen und meine Luftnot als Lungenembolie herausgestellt. Nach 3 Tagen wurde ich auf die Interne verlegt und durfte für die nächsten 10 Tage das Bett nicht verlassen. Anschließend wurde mir ein Cavaschirm (wurde in die Hauptschlagader eingeführt und wirkt wie ein Filter falls sich bei der OP Teile von meinen Thrombosen lösen sollten) gesetzt. Leider war der OP Termin mit der Gyn nicht abgesprochen und ich bekam eine Infektion(vom Cavaschirm). Zum Glück konnte ich am 23.5. tumorfrei operiert werden, Eierstöcke, Gebärmutter, Lymphknoten, Bauchnetz, Blinddarm.
Es waren beide Eierstöcke betroffen und bei der Histologie wurden meine Tumore mit pT3c N1 Mx G3 eingestuft. Es war bereits ein Lymphknoten befallen und eine minimaler Herd fand sich auch auf dem Baufell.
Die anschließende Chemo (6x Taxol/Carboplatin) hab ich ganz gut vertragen. Im Moment kämpfe ich noch mit den Nebenwirkungen der Chemo. Ich habe immer noch Nervenschäden in Armen und Beinen und auch noch Knochen-, Muskel- und Gelenksschmerzen. Und ich bin immer noch sehr müde (Fatigue). Ich habe gesternd den Bescheid bekommen, dass ich mit 1. Februar die Berufsunfähigkeits-Pension bis 31.1.05 bewilligt bekommen habe.
Im Moment geht es mir ansonsten sehr gut und bei der letzten CT im Jänner wurde keine Tumoraktivität festgestellt. Ich hoffe, dass es noch sehr lange so bleibt.
Margit
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  #7  
Alt 28.03.2004, 14:04
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hallo,

ich heiße christoph, 38 Jahre alt. ich selber habe keinen krebs, bin aber als ehemann betroffen. bei meiner frau (damals 34) wurde im oktober 2003 eierstockkrebs figo III c festgestellt. auf dem routineultraschall im mai 2003 war noch nichts zu sehen. meine frau hatte dann in der darauffolgenden zeit verdauungspobleme. sämtlich ärzte einschließlich der fachärzte haben sie dann auf reizdarmsymptome behandelt. bei einer ultraschalluntersuchung am 06.10.03 wurde dann verdacht auf aszites festegestellt. abends im internet haben wir dann gesurft und dann war uns klar, wir können uns zwischen eiener leber- oder einer krebserkrankung entscheiden. das war ein ziemlicher schock. am nächsten tag ist meine frau dann zur frauenärztin gegangen. den tat werde ich nie vergessen. nachmittags im büro kam der anruf, den ich nie bekommen wollte. die ärztin hat uns die neuen bilder gezeigt. hochgradiger verdacht auf fortgeschrittenen eiertockrebs. wir mussten uns dann ein krankenhaus aussuchen für die op, am nächsten morgen fand dann die ct-untersuchung statt. der nächste schock, wahrscheinlich schon ein metastiserender krebs. 24 stunden später war die op, als meine frau noch im aufwachraum lag, kam dann die hiobsbotschaft. bösartiger tumor, man konnte auch nicht alles entfernen, weil der tumor alles miteinander verklebt hatte. dann haben wir beschlossen zu kämpfen. in einer ersten chemophase (3 x carboplatin/taxol) sollte der tumor auf operabele grösse zurückgedrängt werden. ist auch gelungen!!!!
unserer Ärztin von der ersten op hatte viel gutes von einem operateur in der kölner frauenklinik gelesen (dr. possover). der hat uns dann mut gemacht, er sei in frankreich ausgebildet worden, wenn alles so wäre wie im 1. op-bericht bestände die möglickeit der tumor auf null zu operieren. das ist auch gelungen!!!!
meine frau hat jetzt noch 3 weitere zyklen chemo bekommen. zwischendurch gabe es zwar noch ein komplikation mit verdacht auf darmverschluss. wieder war ein krankenhausaufenthalt angesagt. aber das konnten die ärzte dann zum glück ohne erneute op in den griff bekommen.

der tumormaker lag zuletzt bei 20 (vor der ersten op bei 400). nächsten donnerstag findet die abschlussuntersuchung statt. wir hoffen, dass der marker noch weiter runtergegangen ist. am 22.04. geht es in die ahb in die klinik für tumorbiologie nach freibrug.
ich werde für 2 wochen mitfahren. ich kann erholung im moment auch gut gebrauchen.

viele grüße an alle kk-user

christoph

nachtrach I vom 09.04.2004

das ergebnis der abschlussuntersuchung bei sabine liegt vor. im arztbrief des onkologen steht totale remission der erkrankung, tumormarker bei 17,3. das optimum an therapie ist erreicht. erster nachsorgetermin ist in drei monaten.
übernächste woche gehte es in die reha nach freiburg.

viele grüße

chrisotph
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  #8  
Alt 07.04.2004, 11:53
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Hallo,
meine ausführliche Geschichte ist unter 'Granulosa Zelltumor' zu finden. Deshalb hier nur einen kurzen Überblick. Ich bin 32 Jahre alt, habe keine Kinder, arbeite als Bio-Ingenieurin und wohne in Hamburg. Im Februar 2003 wurde bei mir während einer Laparoskopie am rechten Eierstock Krebs (Stadium Ic) festgestellt. Dieser wurde auch gleich entnommen. Der linke wurde wegen meines Kinderwunsches noch drinnen gelassen. Doch seit Mai 2003 haben sich auch dort riesige Zysten gebildet und auch der Eierstock ist vergrössert.
Wie es weitergeht ist noch unklar. Mein Gyn sieht das nicht so tragisch und rät mir zur künstlichen Befruchtung, ca. 10 andere Ärzte wollen lieber eine Abklärung um Risiken aus dem Weg zu gehen. Keine Ahnung was ich tun soll.
Schmerzen sind gut und oft vorhanden, so dass ich meinen Hobbys auch nur zum Teil frönen kann (tanzen, Konzerte, Garten, schwimmen, reisen...)
Schaun mer mal wie es weiter geht.
Bis bald und liebe Grüsse,
Tina
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  #9  
Alt 07.04.2004, 13:42
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Hallo,
ich heiße Ute, hatte im Sommer 1999 unklare Verdauungsbeschwerden, die ich auf berufliche und private Überlastung geschoben hatte. Im August dann der Verdacht auf Krebs, große OP mit Entfernung eines Stück Dickdarms (FiGO 3c). Danach 6 Zyklen Carboplatin/Taxol und 1 1/2 Jahre Ruhe. Danach Anstieg der Tumormarker und im Juni 2002 wieder OP (Lymphknotenmetastase li). Wieder 6 Zyklen Chemo mit Carboplatin, die Marker gingen runter und gleich wieder rauf. Nach der Chemo wurden die Marker in 4-Wochen-Abstand geprüft, da im Ultraschall (!) nichts zu sehen war.
Im Februar 2003 bin ich in die Studie Iressa/Tamoxifen eingestiegen, hatte als Nebenwirkung heftige Akne am ganzen Körper (mein Credo war vorher: Akne hatte ich in der Jugend, wenn was kommt, werde ich das schon aushalten). Nein, auszuhalten war das nicht, ich mußte 10 Tage aussetzen, wieder Tabletten einnehmen, wieder aussetzen, halbe Dosis. Der Marker sank um 70%....um wieder anzusteigen. Ausschluß aus der Studie! Chemo lehnte ich ab, mir ging es soo gut, wollte meine Lebensqualität nicht kaputt machen lassen. Bisher hatte ein Tumor bei mir immer die Energie „ausgeknipst“ und dieses Gefühl hatte ich diesesmal nicht.
Im Juni 2003 Entfernung einer Bauchdeckenmetastase und die Aussage des Arztes, ich könne davon ausgehen, das da noch mehr sei. Bei einem MRT wurden dann 2 recht große retroperitoneale Tumore festgestellt, je einer rechts und links. Der linke drückte auf den Beinnerv. Vorschlag Topotecan, ich bin lieber in die BioMed-Klinik nach Bad Bergzabern, der Versuch mit Chemo und Hyperthermie etwas zu erreichen. Das funktionierte nicht, Marker schleichen sich nach oben. Linke Niere ist gestaut (durch Tumor) und arbeitet nicht mehr. Umstellung auf Tablettenchemo Endoxan: Ein totaler Reinfall, Marker schießen nach oben. Über eine Bekannte bin ich zur Tumorbiologie Freiburg gekommen und endlich das Gefühl „angekommen“ zu sein. Große Diagnostik und Erleichterung, außer den bekannten Tumoren nichts zu finden.Da ich Beschwerden mit dem Beinnerv habe wird eine Strahlentherapie vorgeschlagen. Jetzt wieder Kontrolle: Marker runter, Tumore noch da, aber Beschwerden weg, sonst nichts zu finden. Wieder Kontrolle in 3 Monaten und dann ggf. Einstieg in eine Studie zur Anti-Angiogenese.
Ich habe alle Therapien mit hochdosierten Vitaminen/Mineralien und Mistel begleitet und sehr gut vertragen. Seit Anfang 2003 werde ich auch mit chinesischer Medizin (Kräuter und Akupunktur) behandelt und führe die 'guten' Ergebnisse auch darauf zurück. Ich bin jetzt 39 und wieder optimistisch auch meinen 40. Geburtstag feiern zu können.
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  #10  
Alt 07.04.2004, 14:38
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Hallo
Gerne möchte ich uns auch endlich vorstellen: ich heisse Gaby und werde Ende Jahr 37 Jahre alt und bin Angehörige. Meine Mam würde Ende Dezember 60 Jahre alt. Wir sind aus der Schweiz (@Tina: musste grinsen als ich Oesterreich las, ja,ja, die Namen, gell :-) ) Bei Erstdiagnose war sie Anfangs 58. Nach über einem halben Jahr mit Bauchschmerzen, Verdauungsproblemen etc. wurde bei ihr Diverdikulitis diagnostiziert. Nach einer Punktierung einer "Eiterbeule" am Darm ging es ihr aber rapide wieder schlechter und man vereinbarte einen Termin zur Bauchspiegelung mit dem Hinweis, wenn etwas auffälliges sei gleich eine OP gemacht würde. Am 19.9.02 fand dann die OP statt: FIGO IIIb. Höchststand Tumormarker: 179. Dabei hat man beide Eierstöcke (beide befallen), Bauchfell, Darm und Bauchraum operiert. Exakt 10 Jahre vorher hatte sie bereits eine Unterleibs-OP wobei die Gebärmutter etc., bis auf die Eierstöcke infolge Wechseljahren, rausgenommen hat! Zwei Wochen nach 1. OP Beginn mit Chemo Taxol/Carboplatin. Nach 3 Zyklen musste das Taxol auf Grund der starken Nebenwirkungen wegelassen werden. Dann 3 Zyklen mit Carboplatin. Tumormarker auf 8 gefallen. Bereits im Mai 03 erste Anzeichen eines Rezidivs, erhöter Tumormarker und auf CT im Juli Metas sichtbar. 2. OP im Juli mit anschliessender OP: Bauchfell, Darm und Lymphknoten. Beginn mit Caelyx-Therapie. Tumormarker auf über 100. Bereits nach 3 Zyklen Tumormarker am sinken auf unter 30. Beim 4. Zyklus wieder rasanter Anstieg der Tumormarker. Im Dez. 03 Abbruch mit Caelyx da sie immun dagegen wurde. Die Aussichten des Docs sehr gering. Im Januar 04 ist die rechte Niere durch den Tumor gestaut. Es wurde ein Stent angebracht, was natürlich wiederum ein Bakterienherd für Nieren- und Blasenprobleme zur Folge hat. Ebenfalls im Januar 04 erste Chemo mit Topotecan. Nach 3 Zyklen hatte meine Mam am 22.3. noch einen Herzinfarkt. Dagegen oder besser dafür wird gemäss Aerzten nichts getan, da diese Krankheit nicht im Vordergrund steht! Nächste Woche ist der 4. Zyklus mit Topotecan geplant, da die Tumormarker wieder am sinken sind, gehen wir davon aus, dass die Therapie anschlägt. Ueber die ganze Zeit hat meine Mam noch zusätzlich Selen, Vitamine B12 genommen und sich Mistel gespritzt. Trotzdem ist sie seit Dez. 03 sehr schwach und nimmt immer mehr ab. Wir (und ich speziell) hoffen sehr, dass sie doch noch ein paar schöne Jahre erleben darf, obwohl ihr Mut und Ihre Kraft im Moment nicht sehr gross sind. Einer Kur sprechen die Aerzte leider gar nicht zu! Ich denke das würde ihr sehr helfen.
Liebe Grüsse an Alle
Gaby
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  #11  
Alt 22.04.2004, 22:46
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Hallo, heiße Merle, 36 J.,verh, 19.09.01 Geburt von Sohn Sven Mika. Beschwerden ab dem 8ten Monat wurden von 4 Ärzten und einem KH abgetan als Schwangerschafts- bzw Geburtsneurose abgetan. 23.08.02.Diagnose Ovarial-Ca. Stadium FIGO III mit Darmbeteiligung; seröses papilläres Carcinom des Peritoneum pT3c. 6 x Carbotaxol. 1 Jahr später Pleuraerguß,Pleuracut, Novatronic. 6 x Carboplatin-Monotherapie. Z. Zt. ACA 125 vor der dritten Injektion am 27.04.04. Ascites im Bauch.merlis1@freenet.de
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  #12  
Alt 23.04.2004, 23:28
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Liebe Merle,
ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du, allerdings schon 7 Jahre älter. Auch bei mir wurde Eierstockkrebs im Stadium Figo III c, 16 Monate nach der Geburt meines dritten Kindes, Marius, gestellt. Mittlerweile lebe ich schon über 3 Jahre mit dieser Krankheit, habe 2 OP's und 3 Chemotherapien hinter mich gebracht. Aktuell befinde ich mich auf der Suche nach einer neuen Therapie, da sich wieder Metastasen gebildet bzw. vergrößert haben. Die Sorgen und Nöte von Krebserkrankten mit Kindern sind sicher bei allen groß, doch gerade wenn man noch sehr kleine Kinder hat, macht man sich schon gewaltige Sorgen um deren Zukunft. Ich selbst habe noch 2 ältere Kinder im Alter von mittlerweile 16 und 14 Jahren. Mein Kleiner war mir in den letzten 3 Jahren oft eine große Stütze und hat mir die Kraft gegeben, weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben. Denn er wird mich noch eine lange Zeit brauchen. Und ich hoffe, noch so lange durchzuhalten, bis er aus "dem Gröbsten" raus ist. Vielleicht magst Du Dich ja mal mit mir austauschen, gerne auch über E-Mail (E-Mail-Adresse: frapadoma@aol.com). Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Deine neue Therapie gut anschlägt.
Liebe Grüße

Brigitte
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  #13  
Alt 04.05.2004, 13:16
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Hallo,
mein Name ist Carmen, werde dieses Jahr 40.
Im Frühjahr 2002 fing alles an, ich bekam unerklärliche Verdauungsbeschwerden und wurde im dicker. Im Juni rum habe ich mich endlich zu meinem Hausarzt gewälzt und wurde über Wochen hinweg mit allen möglichen Medimenten behandelt. Mein guter Hauarzt dachte, es wäre was nervöses, stressbedingt. Anfang August hat er mich endlich zu einem Kollegen überwiesen, der glücklicher Besitzer eines Ultraschallgerätes ist (also nur zu einem Arzt gehen, der ein Ultraschallgerät hat!!!). Dieser Arzt stellte also Wasser im Bauch fest, mein Hausarzt hat mir dann Entwässerungstabletten (!?!) verschrieben, von denen ich grauenhafte Nierenkoliken bekam. Dies bewog ihn endlich mich zum Radiologen zu schicken. Und dann ging es ganz schnell, innerhalb eines Tages war ich dann im Krankenhaus, wo dann alles für die Op vorbereitet wurde. Diaganose: pT3c NX MO G3 R2. Am 13.8.2002 wurde ich dann operiert, das bedeutete ich hatte ein überaus leckeres Essen an meinem 38. Geburtstag: Abführmittel zur Darmreinigung :-(
Danach folgten erst 6 Zyklen mit Carboplatin und Taxol, dann am 24. 1.2003 die second look OP. Makroskopisch wurde nichts mehr entdeckt, äußerst winzige Spuren (von möglicherweise Krebszellen)im Narbengewebe führten dazu, daß mir nochmal 2 Zyklen Carboplatin & Taxol verabreicht wurden. Danach war alles ok und ich konnte unbesorgt zur AHB fahren. Nach der AHB (nach Scheidegg im Allgäu, war waunderschön :-)) fing bei mir die Wiedereingliederung bei der Arbeit an , von Sept. 2003 bis Feb. 2004 habe ich wieder volltags gearbeitet. Das Trauerspiel meiner Nachsorgeuntersuchungen könnt Ihr unter http://www.krebs-kompass.de/Forum/sh...d.php3?id=7260 nachlesen.
Im Februar wurde ein Rezidativ festgestellt und seit dem 3.03.2004 (fast auf den Tag genau seit den letzten Chemos) bekomme eine Chemotherapie mit Carboplatin und Cyklophosmamid. Jetzt habe ich drei der vorausichtlichen 6 Zyklen hinter mir und gehe fest davon aus, dass sie wirken und dass ich dann für lange Zeit meine Ruhe habe und mein Leben geniessen kann.
Und zwar mit meinem Lebensgefährten, ohne ich dies alles nicht überstanden hätte. Ich habe ich vor Feststellung der Krankheit erst dreimal gesehen (ich habe ihn beim Chatten im Internet kennengelernt ;-)) und im August 2003 wollten wir das erstemal gemeinsam Urlaub machen. Ja und da kam ich ins Krankenhaus und er mußte auf sich gestellt einen ihn fremden Haushalt versorgen und meine Verwandten, Freunde, Bekannten und Kollegen mit Infos verorgen. Meine Zukunftsplanung schaut so aus: Ich will mit ihm zusammenziehen, Umzug nach Karlsruhe ist für diesen Herbst geplant. Ich freue mich unglaublich auf dem zum Haus gehörenden großen Garten, denn es gibt für mich gibt es nichts schöneres als rumzugärteln ;-) Wenn alles blüht und grünt, dann bin ich glücklich. Ich werde meine Zukunftsträume wegen dieser Krankheit NICHT opfern.
Ach, bevor ich es vergesse, ab und an (in letzter Zeit eher selten) geister ich im Chat hier rum, unter dem Nick Guter_Geist.
Liebe grüße an alle
Carmen
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  #14  
Alt 09.10.2004, 16:36
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hallo!
die meisten werden mich ja schon aus dem chat kennen!
mein name ist yasmin, ich bin 23 und selbst nicht betroffen sondern leider meine mutter!
angefangen hat es damit das sie immer dünner und schwächer wurde...öfters übelkeit hatte und (was mich sehr wundert) dauerblutungen.
das ganze hat sie selbst auf vorzeitige wechseljahre geschoben...sie ist im juli 47 geworden.
ich habe sie dann doch irgendwann zu ihrer ärztin bewegen koennen, die eine veränderung an den eierstöcken feststellte und meine mutter bat, wenn sie sich durchringen koenne, solle sie doch ins kkh gehen.........naja meine mum ist eine person die nicht gerne zum arzt geht/ging usw und sich sagte wenn ich nicht hingehe dann habe ich auch nichts..........die ärztin bat sie dann, wenn sie schon nicht ins kkh geht, solle sie bitte nach 4 wochen nochmals in der praxis erscheinen.
klar......wer hat keinen termin gemacht......meine mutter....nach 6 wochen habe ich dann nen termin ausgemacht zu dem sie nicht hin ist weil sie sonntags zuvor zusammengeklappt ist.
sie sagte sie macht sich schon selbst nen neuen termin....aber da ich meine mum kenne habe ich für die nächste woche gleich einen neuen termin gemacht.
die ärztin sagte dann nur noch ab ins kkh.
das war auch ein riesen-brimborium, da ich 3 wochen später heiraten wollte und meine mum logischerweise dabei sein wollte.
die ärztin meinte nur das ich dann halt alleine heiraten muesste.......worauf meine mutter ziemlich sauer reagiert hat.
gott sei dank habe ich sie dann doch ins kkh (fast geprügelt) wo festgestellt wurde das das "gewächs" in einer woche ums DREIFACHE!!!! gewachsen war.
der arzt im kkh hat meiner mum dann doch erlaubt mit auf unsere hochzeit zu gehen, die woche drauf war dann aber die op.
mit der diagnose ovarial-ca.
die zeit im kkh war wirklich die schwerste da ich verdammt angst hatte meine mutter zu verlieren, ihr das aber nicht zeigen wollte, da ich dachte sie braucht kraft und nicht gejammer.
meine mum ist auch nie wirklich der "gefühlsmensch" gewesen und es war schon sehr erschreckend wie sie auf einmal auf mich angewiesen war und sogar vor mir weinte.....ich kenne das ja nicht von ihr.
nach der op, bei der lymphdrüsen, eierstöcke, gebärmutter, netz, blind-darm, ein teil der scheide und der aorta entfernt worden waren kam eine not-op da die aorta im oberschenkel gerissen war und meine muter dabei fast gestorben wäre.
dabei wurde uns dann gesagt das die lymphe gott sei dank frei waren und nur gebärmutter und eierstöcke befallen waren.
der arzt kann uns auch nicht genau sagen ob der krebs von gebärmutter oder den eierstöcken her kommt, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
gesetrn ahbe ich den bericht gelesen und endlich erfahren das meine mum figo 1c hat..........was mich hoffen lässt das es doch noch gute heilungschancen gibt.
die zeit im kkh war wirklich hart, da meine mum eben die zwei op´s hatte...danach eine darmlähmung und schliesslich staphylokokken...am ende war sie auf 44 kilo.
zur zeit bekommt sie chemo (carboplatin/taxol)...sie ist zwar ziemlich muede und kann die erste woche nicht soooooooooo viel essen...aber wir haben sie jetzt schon auf knapp über 50 kilo gebracht.
ich bin so stolz auf sie weil sie wirklich kämpft und ich bete jeden tag das sie wieder gesund wird und versuch ihr auch zu helfen wo ich nur kann!

so...das war jetzt ein ziemlich langer bericht.......hoffe euch wars nicht zuviel!
liebe gruesse yasmin
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  #15  
Alt 17.09.2005, 16:37
Dorle Dorle ist offline
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Blinzeln AW: EK-Forum-User stellen sich vor -

Na denn
Wenn keiner will mache ich mal den Anfang.
Im alten KK habe ich schonmal unter meinem Namen Ellen geschrieben,aber der war leider bei der Registrierung im neuen Forum nicht mehr zu vergeben und so schreibe ich nun unter meinem zweiten Namen.
Mein Name ist Dorle,ich bin 48 Jahre alt,verheiratet seit 27 Jahren(Immer mit demselben) und habe zwei Söhne 21 und 18 Jahre.
Mit 45 im Sommer 2002 wurde ich mit zwei großen Zysten ins Krankenhaus eingewiesen.Sie sollten entfernt werden . Ansonsten alles im grünen Bereich.CT in Ordnung und Tumormarker bei 10,9
Während der OP stellte sich dann heraus das es sich um EK handelte.
Zum Glück war ich früh genug (den Zysten sei Dank) so das ich
tumorfrei operiert werden konnte. Die Histologische Untersuchung ergab PT 1b G3. Aufgrund des Gradings bekam ich im Anschluß eine
Chemotherapie mit Carboplatin und Taxol, wobei ich auf das Taxol
allergisch reagiert habe und es deshalb abgesetzt werden mußte.
Die Menge die ich bekommen habe hat also nur gereicht um meine Frisur zu killen.
Aber das alles ist nun schon 3 Jahre her und bei den Untersuchungen
war bislang immer alles in Ordnung.
Leider habe ich seit Januar das Problem das mein Tumormarker leicht ansteigt.Nach der Chemo war er immer unter 5,im Januar auf 6
im April auf 10 und im Juli auf 13. Das ist ja alles im Normalbereich aber da er bei der OP auch nur bei 10 war macht mir das so langsam doch Sorgen.Meine Ärzte meinen allerdings das hätte so noch nichts zu sagen.
Und so warte ich nun auf meine nächste Nachsorge und hoffe das er wieder runtergeht.
So nun habe ich euch soweit alles erzählt und hoffe das sich auch noch ein paar andere aufraffen und ein wenig schreiben
Tschüss Dorle
Bin gerade auf diesen alten Beitrag von mir gestoßen und
denke ich sollte ihn erweitern.
Leider haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet und im Februar 2006 wurden zwei Tumore im Bauchraum gefunden. Es folgte OP mit einer Metastasenentfernung und eine Hemicolektomie rechts. Anschließend Chemo mit 6x Taxotere und Carboplatin. Ich habe alles ganz gut vertragen und nach einer tollen AHB-Maßnahme in Nordrach bin ich so fit das ich im Oktober 2006 bereits wieder mit der Arbeit begonnen habe.Bisher sind alle Nachuntersuchungen in Ordnung gewesen, was auch hoffentlich noch sehr lange so bleibt.
Dorle

Geändert von Dorle (11.02.2007 um 17:57 Uhr)
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