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  #1  
Alt 02.07.2008, 05:12
mbo mbo ist offline
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Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 10
Standard Siegelringzellkarzinom

Hallo,

Ich hoffe jemand kann mir helfen:

Meine Mutter (56 Jahre) hatte vor 10 Jahren Brustkrebs, der mit Chemotherapie und Bestrahlungen behandelt wurde. 10 Jahre gab der Krebs ruhe, doch vor einem Jahr wurde wieder Krebs festgestellt. Diesmal in der Leber. Zuerst hieß es Anfangsstadium, doch nun geht es ihr sehr schlecht… Es wurde vor einem Jahr wieder eine Chemo gemacht, doch die schlug nicht an. Weitere Untersuchungen haben sich sehr lange hingezogen, so dass eine lange Zeit gar nichts gemacht wurde. Nun ist meine Mutter so schwach, dass eine Chemo wohl nicht mehr so einfach verträglich für sie sein wird. Ich suche nun nach einer weiteren Behandlungsmöglichkeit außer der Chemo.

Hat jemand eine Idee was man da noch machen kann?

Ich habe von der Elektohyperthermie gehört, wir klären grade ab ob das machbar wäre… Davon habe ich nur zufällig erfahren, aber vielleicht gibt es ja noch weitere Möglichkeiten?.

Krebsart: Siegelringzellkarzinom des Magenkorpus, diffuser Typ nach Lauren ED 11/06

Diagnosen:

Mammakarzinom mit Wirbelsäulen-Metastasen
Magenmetastasen und Peritonealkarzinose sowie Tumoranämie
Essentielle Hypertonie
Gemischte Hyperlipidämie
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  #2  
Alt 02.07.2008, 08:03
Elli Elli ist offline
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Beiträge: 1.346
Standard AW: Siegelringzellkarzinom

Hallo mbo,
ersteinmal herzlich willkommen hier bei uns in der Runde.

Weiß allerdings nicht ob ich Dir helfen kann.
Habe selber seit 2006 Lebermetas nach BK. Ich bekam von 2006 bis 2007 Chemos.Bei der Verlaufskontrolle im Februar 2008 hatten sich die Biesster allerdings wieder breitgemacht. Mein Onko schickte mich ins KH,wo den Dingern mit einer RFA (Radiofrequenztherapie zu Leibe grückt wurde. Zwei Metas konnte so die Kündigung geschrieben werden.
Anschließend wurde mir ein SIRT (selektive interne Radio-Therapie)empfohlen). Dabei werden mittels eines Katheters kleinste Mikrokügelchen mit radioaktivem Material in die Leber eingebracht,und die Tumore dort bestrahlt. Das gesunde Gewebe wird dabei aber nicht angegriffen.Evtl. kann man auch eine Chemoembolisation machen. Dabei wird mittels eines Katheters die Chemo in die Leber eingebracht und wirkt vor Ort.
Mein Doc allerdings hat mir wieder zu einer weiteren Chemo geraten,und die anderen Sachen erstmal hinten angestellt.

Seit Ihr denn in einer Uniklink in Behandlung? Denke mal das die Euch auch noch mehr Möglichkeiten aufzeigen werden.
Ansonsten fordere alle Untelagen an,und holt Euch eine Zweitmeinung ein.

Denke aber mal,das Dir hier noch andere antworten werden ,die Dir bestimmt besser Auskunft geben können.

Liebe GRüsse
Elli
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  #3  
Alt 02.07.2008, 09:55
Rena 47 Rena 47 ist offline
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Beiträge: 55
Standard AW: Siegelringzellkarzinom

Hallo mbo,
ich habe seit 2004 Lebermetastasen nach BK (1998). Die Metas (2 Stück) wurden erst mit Chemo (Epirubicin ind Docletaxol) behandelt. Nicht mit dem gewünschten Erfolg. Bekomme seit Aug. 2004 durchgängig Herceptin und zusätzlich von Dez. 2004 bis Sept. 2007 Capecitabin (Xeloda) in der jeweils möglich Höchstdosis. Parallel dazu habe ich die Metastasen ebenso wie die immer wieder neu aufgetretenen Metastasen u.a. an Lymphknoten im Bauchraum mit einer stereotaktischen Bestrahlung bekämpft. Info hierzu kann ich Dir per PN geben, falls gewünscht. Seit Dez. 2007 bis heute bekomme ich neben Herceptin Vinorelbin (Navelbine) als Infusion. In der bildgebenden Diagnostik ist seitdem nichts Neues sichtbar, aber leider steigen meine Tumormarker an und keiner weiss bisher warum. Vieleicht bringt mir ein PET/CT nächste Woche mehr Klarheit.
Aber Du siehst, es gibt eine Menge Möglichkeiten etwas zu tun. Elli hat Dir ja auch schon einige andere aufgezeigt.
Also, nicht den Mut verlieren. Ich wünsche Dir und Deiner Ma alles alles Gute und viel Kraft für die Zukunft.
Liebe Grüße
Renate
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  #4  
Alt 08.07.2008, 02:54
mbo mbo ist offline
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Beiträge: 10
Standard AW: Siegelringzellkarzinom

Hallo,

Es sieht mittlerweile sehr sehr schlimm aus... Meine Mutter ist auf einer Palleativstation, und hat sehr sehr abgebaut... Sie konnte allein nicht mehr essen oder trinken, und die schwestern gaben ihr keine künstlicher Versorgung!.. Als ich dies ansprach, sagte die Schwester das würde das Leiden nur verlängern, es sei eh nichts mehr zu machen...

Meine Mutter ist mittlerweile so schwach, dass sie nicht mal mehr reagiert wenn man mit ihr spricht... Das hat sich von Tag zu Tag verschlimmert......

Ich werde Morgen mit der Ärztin sprechen, und hören was sie dazu mein.. Aber eigentlich sind solche Methoden doch wie Sterbehilfe ?..

Viele liebe Grüße

mbo
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  #5  
Alt 08.07.2008, 03:02
mbo mbo ist offline
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Beiträge: 10
Standard AW: Siegelringzellkarzinom

Wir damals waren in Heidelberg im Tumorzentrum, die haben eine Therapie vorgeschlagen... bis die Ärztin meiner Mutter sie jedoch erst überwiesen hatte, war sehr viel Zeit vergangen.. und bis ein Termin gemacht war bei ihrer Ärztin, dauerte es auch immer fast einen Monat...

Es war wohl ein fehler bei der Ärztin zu bleiben, meine Mutter hätte wohl in eine Klinik gehen sollen...

Die Ärztin ist ja nur für Hämatologie, Onkologie u. Gastroenterologie
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  #6  
Alt 08.07.2008, 08:27
Elli Elli ist offline
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Beiträge: 1.346
Standard AW: Siegelringzellkarzinom

Hallo mbo,

das sind ja keine guten Nachrichten.
Ich verstehe nicht,das Deine Mutter nicht künstlich ernährt wird,über einen Port zum Beispiel,damit sie wieder zu Kräften kommt.
Kenne allerdings auch den Befund ncht .Bitte nimm sofort Kontakt mit den behandelnden Ärzten auf ,und lass Dir alles ganz genau erklären.
Verstehe auch nicht ganz,warum die vorgeschlagene Therapie m Tumorzentrum nicht durchgeführt worden ist? Warum hat den die Ärztin Deine Mutter nicht sofort überwiesen?
Ich weiß Fragen über Fragen.
Ich selber bin auch nicht im Krankenhaus in Behandlung,sondern beim einem niedergelassenen Onkologen.Allerdings wochenlang auf einen Termin warten,das kenne ich absolut nicht. Wenn ich anrufe,und es "brennt"bei mir,dann kann ich entweder sofort oder am nächsten Tag kommen. Mitunter habe ich dann etwas Wartezeit,aber das ist nicht das Problem.
Lass Dir auf jedenfall von dieser Ärztin und vom Tumorzentrum alle Unterlagen aushändigen,und dann holt Euch auf jedenfall eine Zweitmeinung ein.Ausserdem würde ich in der Praxis mal nachfragen,warum die Therapie nicht durchgeführt worden ist,bezw. warum die Terminvergabe und die Überweiungen immer so lange dauern. Das kann ja wohl gar nicht angehen.


Drücke mal ganz fest die Daumen,das es Deiner Ma bald wieder besser geht.

Liebe Grüsse
Elli

PS, Wenn Du magst,dann melde Dich doch mal,was beim Gespräch heute rausgekommen ist.
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