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Umfrageergebnis anzeigen: Erfahrung über Überlebensdauer in Monaten bei nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom?
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  #1  
Alt 08.05.2011, 02:33
Steifen Steifen ist offline
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Ort: Mittweida
Beiträge: 2
Standard Bronchialkarzinom T4 N2 M1

Hallo,

mein Vater (50Jahre, Raucher) hat Ende September 2010 die Diagnose:
nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Gänseei groß laut Arzt) Stadium IV, T4N2M1 mit Pleuraerguss bekommen. Vermutet und von einem Labor wohl bestätigt aufgrund von Asbest.

Die First-Line Therapie wurde mit Cisplatin, Cetuximab und Vio.... erfolglos nach dem 6. Zyklus abgebrochen, da zwar die Flüßigkeit rückläufig war aber der Tumor wieder gewachsen ist.
Die daraufhin Second-Line Therapie mit Docetaxel wurde jetzt nach der 6. Chemo beendet mit dem Ergebnis: Tumorwachstum Stillstand und erneut vermehrten auftreten von Flüßigkeit.

Jetzt wollen Die Ärzte meinem Vater Rippenfell mit den Pleuralappen mittels Talkum verkleben. (Korrigiert mich wenn ich etwas falsch wieder gebe)
Entweder operativ oder nicht operativ.
Ich habe bezüglich der Verklebung meine Bedenken, immerhin ist es ja ein nicht grade ungefährlicher Eingriff und eine Belastung für den Körper.

Am Dienstag wird noch einmal per Ultraschall untersucht und dann soll das Gespräch wegen des Eingriffes sein. Leider kann ich nicht dabei sein, da an dem Tag mein Opa Beerdigt wird der auch an Krebs gestorben ist. Leider habe ich seine letzten 60min bevor er entgültig aufhörte zu atmen an seinem Bett miterleben müssen mit meiner Oma zusammen. Die Bilder und schreie meiner Oma werde ich wahrscheinlich nie wieder los.

Daher habe ich ein paar Fragen die mich echt quälen und hoffe hier auf ein paar Ratschläge und Erfahrungen. Auch um meinen Vater besser vorzubereiten und was er alles fragen soll.

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Pleurodese?
Wie lange wird man in der Regel stationär im KH bleiben müssen?
Steht es wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zur Restzeit die einem noch bleibt?
Was passiert mit den Krebszellen wenn die verklebt werden, wandern die dann woanders hin und richten da Schaden an?

Wie kann es sein das der Tumor seit Januar nicht wächst, in den Knochen und anderen Organen keine Metastasen aktuell nachweisbar sind und mein Vater trotzdem die Bezeichnung M1 hat? Irgendwie verstehe ich da denn Sinn nicht.

Ich hoffe das jemand auf meine Fragen ein paar Antworten hat die mich vll. ein wenig besser schlafen lassen.

Gruß

Steven

Geändert von Steifen (08.05.2011 um 02:36 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #2  
Alt 08.05.2011, 09:36
Bremensie Bremensie ist offline
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Registriert seit: 25.11.2007
Beiträge: 781
Standard AW: Bronchialkarzinom T4 N2 M1

Hallo Steven,
wie lange dein Paps im Krankenhaus bleiben muss kommt auf die weitere Behandlung an. Aber dazu muss ersteinmal die Ultraschalluntersuchung abgewartet werden. Ich denke auch nicht dass sich dein Paps dann gleich entscheiden muss ob er den Vorschlägen der behandeltden Ärzte zustimmt. Ich meine dass dein Paps bei dem Gespräch sicherlich sagen kann dass er Bedenkzeit haben möchte bis nach der Beerdigung deines Opas. Danach ist es sicherlich möglich dass du zusammen mit deinem Vater nochmal mit dem behandelden Arzt sprechen kannst und dann eine Entscheidung getroffen werden kann.
Du schreibst dass der Krebs von Asbest herrührt. Dies war bei meinem Lebensgefährten genauso. Das Krankenhaus in dem er war hat dann auch die Berufsgenossenschaft eingeschaltet. Asbestose ist eine anerkannte Berufskrankheit.
Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für die Beerdigung und für die Zeit die jetzt auf euch zukommt.
LG Grüße
__________________
Jeder Tag ist der Anfang des Lebens.
Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit.
(Rainer Maria Rilke)
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  #3  
Alt 08.05.2011, 15:53
Steifen Steifen ist offline
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Registriert seit: 08.05.2011
Ort: Mittweida
Beiträge: 2
Standard AW: Bronchialkarzinom T4 N2 M1

Ich hab ihm auf jeden Fall schon mal alle meine fragen aufgeschrieben, wo ich der Meinung bin die sollten noch vom Arzt erklärt werden. Werde am Dienstag nach der Beerdigung auch direkt ins KH fahren und hoffe das dann das Gespräch mit dem Professor noch nicht war.
Zur Zeit drückt sich die Berufsgenossenschaft noch rum wegen dem Asbest, obwohl schon mehrere Gutachten Asbest als Auslöser bestätigt haben.
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  #4  
Alt 09.05.2011, 09:27
Jiska Jiska ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2011
Beiträge: 81
Standard AW: Bronchialkarzinom T4 N2 M1

Mit einem Fragenkatalog zu arbeiten ist sicher nicht schlecht.

Ich denke, dass die Ärzte Dir sicher auskunftsbereit Deine Fragen beantworten werden.

Denke aber immer daran, das es um Deinen Vati geht und er letztlich entscheidet, wer, was und wieviel von seiner Krankheit erfahren darf.

Ich wünsche Euch viel Kraft und alles Gute
__________________
Jiska
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Stichworte
bronchialkarzinom, docetaxel, pleurodese, stadium iv, t4n2m1


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