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  #1  
Alt 14.10.2004, 14:30
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Standard strahlenterapie nach Chemo??????

hallo!
mein opa hat in beiden lungenflügel einen tumor die schon mit 4 chemos behandelt wurden sind. es geht ihm ganz gut und sie haben sich relativ gut zurückgebildet.
Gestern war er beim doc und er schlug ihm eine Strahlenterapie zur vernichtung der Krebszellen vor, sie soll 5 Wochen, 5 Tage die Woche gehen. Er wurde darüber aufgeklärt das er warscheinlich danach ein Pflegefall sein kann, ja und nun kann er 1 Woche überlegen ob er es machen möchte oder nicht. Nun meine Frage...
hat schon jemand erfahrung damit und ist es ratsam oder nicht? ich muß dazu sagen, er ist 1,75m und wiegt nur 49kg.
Vielen dank für Antwort, bin echt ratlos!

Liebe grüße Nancy
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  #2  
Alt 14.10.2004, 16:27
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Standard strahlenterapie nach Chemo??????

Liebe Nancy

nach Chemo, isoliert oder in Kombination mit einer chemo werden sehr oft Radio Therapien gemacht. Sie werden auch in Vorbereitung oder im Anschluss an Lungenoperationen gemacht oder anstelle von Operationen.

Deiner Schilderungen nach ist eine Operation nicht das Thema bei deinem Opa.

Die Aussage des Arztes, dass dein Opa ein Pflegefall sein woird wenn er die Bestrahlung (Radio-Therapie) machen solle ist so nicht so richtig nachvollziehbar, hast du mehr Angaben warum dies deinem Opa gesagt wurde und in welchem Zusammenhang sollte er dann zum Pflegefall werden? Wie alt ist dein Opa?

Wichtig ist nicht nur nun die Therapien anzugehen, sondern auch zu versuchen das Gewicht deines Opas wieder etwas rauf zu bekommen, evtl. mit Astronautenkosten die verordnet werden kann. Der allgemeine Gesundheitszustand ist leider auch stark vom Gewicht abhängig, je tiefer es ist, je schlechter geht es den Pat., je weniger gut verträgt er auch die Chemo etc.. also lohnt sich alle Register zu ziehen um das Gewicht wieder zu erhöhen.

Melde dich noch einmal, freuen uns von dir zu hören.
Liebe Grüsse Liz und Willy und weiterhin einen Kraftschub und eine Zuversichtsbombe
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  #3  
Alt 14.10.2004, 17:35
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Standard strahlenterapie nach Chemo??????

Hallo Liz und Willy!

Danke für eure Antwort. Opa ist 74 aber sonst ganz fit für sein Alter. Da es bei ihm beide Lungenlappen sind ist eine OP nicht möglich und dadurch könnte es auch sein das er ein Pflegefall wird da ja 2 Lungen bestrahlt werden bzw.Lappen. Ich weiß auch nicht was ich davon halten soll, vor allem soll er jetzt binnen 1 Woche entscheiden ob er es macht oder nicht. Astronautennahrung hat er schon während der chemo bekommen, das ging völlig schief da er es überhaupt nicht vertragen hat. Zum essen, er ißt regelmäßig aber nicht viel, das liegt aber daran das er seit 20Jahren nur noch ein viertel Magen hat. Ist schon alles mist, sorry....

Liebe grüße nancy
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  #4  
Alt 15.10.2004, 14:28
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Standard strahlenterapie nach Chemo??????

Hallo Nancy,

das ist schon eine schwere Entscheidung, ob Bestrahlung oder nicht. Was für eine Art LK hat denn dein Opa (Kleinzeller oder Nicht-Kleinzeller)? Mein Vater steht gerade vor einem ähnlichen Problem. Nur bei ihm geht es um die Betrahlung von Metastasen in der Wirbelsäule und im Becken. Er wird es wohl machen lassen, weil dir Ärzte ihm eine gute Chance geben, danach noch eine Zeit mit besserer Lebensqualität und mit weniger Schmerzen zu haben.
Das ist glaube ich das entscheidende Kriterium. Bringt eine Behandlung noch was? Im Sinne von Lebensqualität und nicht nur im Sinn von Lebensverlängerung. Was nützen vielleicht ein paar Tage/Wochen mehr, wenn es eigentlich nur eine Verlängerung des Sterbens ist?
Ihr solltet die Ärzte löchern bis zum geht nicht mehr. Die müssen Euch sagen, wie sie die Chancen für eine Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität einschätzen. Und für wie hoch sie das Risiko halten.
Und letztlich muss dann Dein Opa entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Redet mit ihm so viel wie möglich über diese Thema, besorgt ihm Informationen. Und vor Allem, tragt seine Entscheidung mit. Oft ist die größte Sorge der Betroffenen, ihre Lieben nicht zu belasten. Das kann sich ganz unterschiedlich äußern. In dem Wunsch, den Tod möglichst lange rauszuzögern, oder umgekehrt, den Angehörigen nicht durch Pflegebedürftigkeit "zur Last zu fallen".
Das ist meine ganz persönliche Meinung. Sicher gibt es Familien-/Lebensumstände, die das in einem anderen Licht erscheinen lassen. Unterstützt Euren Opa, wenn er kämpfen und die Betrahlung auf sich nehmen will. Aber macht ihm auch klar, dass er das nicht wegen Euch auf sich nehmen muss und er in Frieden gehen darf, wenn es denn so weit ist. Ich denke, mehr könnt Ihr nicht für ihn tun.

Liebe Grüße und viel Glück

Joachim
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