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  #16  
Alt 08.06.2007, 23:21
Benutzerbild von sunshine230764
sunshine230764 sunshine230764 ist offline
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Beitrag Übelkeit und Erbrechen

Hallo,
mein Mann hat Bauchspeicheldrüsenkrebs inoperabel ,ist jedoch schon 2mal am Darm operiert nach der letzten OP hat er vermehrte Schleimbildung wodurch ihm oft übel wird und er sehr oft erbrechen muß .Inzwischen wird er künstlich ernährt trotzdem immer wieder muß er brechen. Wer weiß was man gegen diese Schleimbildung machen kann ?
LG
Eike
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  #17  
Alt 19.08.2007, 20:50
Benutzerbild von Katrin76
Katrin76 Katrin76 ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Hallo zusammen,

ich brauche heute mal bitte eure Hilfe. Es geht um meinen Vater, der Hautkrebs hatte und nun die Lymphknoten im Bauch befallen sind. Er hat jetzt von 30 Bestrahlungen seine 20. bekommen und bisher so gut wie keine Nebenwirkúngen gehabt !!! Nun kommt aber langsam die Überlkeit im Magenbereich und eine leichte Rötung am Unterbauch. Klar, das bleibt nicht aus. Nun würde ich aber gerne wissen, ob ihr irgendwelche Medikamente gegen die Übelkeit bzw. eine Salbe oder ähnliches für den Bauch kennt? Wäre gut, wenn die nicht verschreibungspflichtig wären, aber zur Not könnte er auch zu seiner Hausärztin gehen und sich ein Rezept holen.
Danke für eure Antworten, brauche die Infos ganz dringend.

LG aus München,

Katrin
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  #18  
Alt 21.08.2007, 14:34
AM25 AM25 ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Hallo Katrin,

mein Vater war Anfang des Jahres auch zur Bestrahlung gewesen, allerdings am Oberschenkel (Weichteiltumor).

Was die Übelkeit angeht, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, aber zur Rötung. Die Ärztin meines Vaters meinte, Pudern ist das A und O (am besten mit ganz normalem Babypulver) und zwar so oft wie möglich am Tag. Salben usw. sollte man während der Bestrahlungen sein lassen, man soll erst nach Abschluss der Bestrahlung anfangen die Haut einzucremen. Meine Mutter reibt auch heute noch sein Bein mit Olivenöl ein, das hilft gegen trockene Haut und zieht schön ein.

Alles gute für Euch!!

Anna
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  #19  
Alt 03.10.2007, 20:11
Simone aus HAL Simone aus HAL ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Hallo Kathrin,

gegen Übelkeit hilft Zofran. Dieses Medikament ist natürlich verschreibungspflichtig. Es hilf aber. Ich selber nahm es auch immer während der Chemo. Da bekam ich es i.v. und zu Hause als Tablette. Dein Papa kann gezielt seinen Onkologen aber auch Hausarzt fragen. Bei mir waren beide bereit es zu verabreichen.

Ich drücke Deinen Papa die Daumen, dass diese unangenehme Übelkeit bald der Vergangenheit angehört.

Liebe Grüße

Simone
__________________
diffus großzelliges NHL; CS IV AE
6x R-CHOP: März bis Juli 2003
seit 15.Juli 2003 in Remission

seit März 2003 in der SHG Leukämie- und Lymphompatienten Halle (S.)

http://www.shg-halle.de/
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  #20  
Alt 08.10.2007, 01:34
TobiT TobiT ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Es gibt im Prinzip keine Medikamente gegen Übelkeit die nicht rezeptpflichtig sind!!! Das einzige sind halt noch Hausmittel wie Kamillentee oder Fenchel/Anis/Kümmel-Tee...

1. Mittel der Wahl bei leichten Beschwerden: Paspertin - Tropfen (MCP, Metoclopramid) wirkt durch "beschleunigen" der Magenpassage. Ausprobieren, wenn das ausreicht, gut!!!

Danach kommen die Mittel die zentral im Gehirn am "Brechzentrum" wirken: Darunter das o.g. "Zofran", "Anemet", "Vomex A" und weitere. Diese Mittel wirken alle sehr gut. Haben aber eine wichtige Nebenwirkung (bzw. eig. mehrere): Da sie zentral wirken, machen diese Mittel alle sehr müde und schlapp, zusätzlich manchmal noch weitere zentralnervöse Nebenwirkungen. Ich will die Mittel nicht schlecht reden, es gibt nichts besseres bei quälendem Brechreiz. Aber bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen... Simone hat aber vollkommen recht, wenns schlimmer wird, den Arzt bitten was stärkeres zu verschreiben, "Zofran" wäre durchaus Mittel der Wahl!!!!

viel Erfolg und alles Gute
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Als du zur Welt kamst, lächelten alle und du allein weintest, lebe dein Leben so, dass wenn du von der Welt gehst, alle weinen und du allein lächelst
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  #21  
Alt 20.01.2009, 23:01
Benutzerbild von Cee
Cee Cee ist offline
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Standard AW: Ingwer gegen Übelkeit

ich habe soeben im Gesundheitsmagazin von einem hamburger Prof. (Onkologe) gehört, dass Ingwer zwar sehr wirksam gegen Übelkeit eingesetzt werden kann, ABER bei durch Zytostatika ausgelöster Übelkeit Ingwer nicht hilft.

Er meinte, dass man bei alternativ eingesetzten Mitteln immer ein wenig darauf schauen muss, WOHER die Übelkeit kommt, also wodurch sie ausgelöst wird. Bei dieser Chemo-Übelkeit müssen z.B. Mittel eingesetzt werden, die ganz woanders im Körper andocken.
__________________
Liebe Grüße

Cee


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  #22  
Alt 21.01.2009, 07:53
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
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Standard AW: Ingwer gegen Übelkeit

Hallo Cee,

die Betroffenen erhalten ja eh schon eine Runde "Anti-Übelkeitsmittel", vor allem bestätigen die "Chemoschwestern", welche den direkten Kontakt zu den Betroffenen während der Chemorunde haben, dass bei vielen das zusätzliche Trinken von Ingwertee noch ein wenig mithilft.
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Jutta
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  #23  
Alt 21.01.2009, 16:54
Benutzerbild von bergmädel
bergmädel bergmädel ist offline
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Standard AW: Ingwer gegen Übelkeit

Hallo,

für Interessierte: http://de.wikipedia.org/wiki/Ingwer

Wikipedia informiert ganz anschaulich über die belegte Wirkungsweise von Ingwer.
Warum sollte ein pflanzliches "Antiemitika" nicht auch bei Chemo andocken, wenn auch nur in unterstützender Form?

LG Sandra
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Unsere größten Ängste sind die Drachen,
die unsere tiefsten Schätze bewahren.

Rilke
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  #24  
Alt 05.03.2009, 06:35
sternenfels sternenfels ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

liebes forum!

mit dem thema erbrechen musste ich mich zwangsläufig in den letzten wochen intensiv beschäftigen, da meine frau tumorpatientin ist, und es immer wieder zu brechatacken gekommen ist, die nur im krankenhaus in den griff zu bekommen waren.

grundsätzlich ist ja bei ganz schwerem erbrechen das problem, dass alle hier zitierten mittel bei oraler gabe sofort wieder erbrochen werden. es ist deshalb in solchen fällen unumgänglich mcp oder vomex iv zu verabreichen (geht natürlich nur im krankenhaus).

als mittel der wahl hat sich bei meiner frau "haldol" herausgestellt. dieses mittel ist zwar eigentlich ein psychopharmaka und wird z.b. bei psychosen gegeben, hat aber eben auch den effekt, den brechreflex zu unterdrücken.

haldol hat den vorteil, dass man wenige (3-5) tropfen im mund sozusagen auf der zunge zergehen lassen kann und somit die wirkung über die mundschleimhaut erfolgt und der ganze verdauungsbereich unbelastet bleibt.

haldol ist natürlich verschreibungspflichtig und ich schreibe hier nur über die erfahrung, die meine frau gemacht hat. inwieweit es eine empfehlung sein kann muss jeder betroffene mit seinem arzt genau abklären. ich musste nur feststellen, dass selbst bei erfahrenen ärzten die medikation haldol bei erbrechen völlig unbekannt war.

gruß sternenfels
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  #25  
Alt 10.03.2009, 17:15
Siggi-K Siggi-K ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

nach der zweiten chemo im februar 09 kam es zu so massiver übelkeit,daß sich die nahrungs-und flüssigkeitsaufnahme sehr stark verminderte.die vom arzt verschriebenen medika halfen nur bedingt.gabi ( meine lg.) bekam im krankenhaus den tipp,es mit -Odansetron-zu versuchen.es ist verschreibungspflichtig und es ist der gleiche wirkstoff wie im medikament -Zofran-.es gibt sie als schmelztablette und konnte deshalb von ihr gut vertragen werden.d.h.die übelkeit wurde auf ein erträgliches maß reduziert.liebe grüße siggi
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  #26  
Alt 15.04.2009, 23:07
zuckerschnutenmama zuckerschnutenmama ist offline
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Standard Übelkeit und erbrechen

Hallo
Meine SchwieMu bekommt Faslodex und Zometa und Sie hat seid Monaten ständige Übelkeit .. oft das Sie sich dabei übergeben muss.
Sie dachte zuerst es läge an den Schmerzmitteln aber die wurden nun ersetzt...
aber es ist nun immer noch nicht besser ?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen machen müssen oder habt ihr einen anderen Eindruck der Medikamente ???

Vielen Dank
viele Grüße
Marion

Geändert von zuckerschnutenmama (16.04.2009 um 15:52 Uhr)
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  #27  
Alt 17.04.2009, 06:04
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Hier werde ich jetzt alle Anfragen, Informationen und Beiträge zu diesem Thema in einem Thread zusammenführen.

Hier sind alle relevaten Informationen aus verschiedenen Journalen/Ärztezeitung usw zusammengefaßt nachlesbar: http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ead.php?t=8550

Jeder neue Beitrag diesbezüglich wird hierher verschoben.
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Jutta
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  #28  
Alt 17.04.2009, 06:29
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Jutta Jutta ist offline
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Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Zusammenfassung:

Ärzte Zeitung, 28.03.2006

Eine Injektion pro Therapie-Zyklus schützt vor Emesis
Daten zu Palonosetron
BERLIN (gvg). Der 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei moderat emetogener Chemotherapie Übelkeit besser verhindern als andere Mittel. Erforderlich ist dazu nur eine einzige Injektion pro Chemotherapie-Zyklus.

Gesamtartikel: http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a1103.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 23.05.2006
Kombi-Therapie verhindert Erbrechen bei fast allen Patienten
Vorteile für Antiemetikum Palonosetron bei hoch emetogener Chemotherapie / Stationäre Betreuung kann verhindert werden
BERLIN (gvg). Der neue 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei Patienten mit emetogener Chemotherapie die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung erhalten. Von Kombitherapien profitieren zudem Patienten, denen andere Antiemetika nicht helfen.
Quelle: http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/05/23/094a1003.asp?cat=/medizin/krebs



Ärzte Zeitung, 01.06.2006
Erbrechen bei Krebstherapie ist öfter als vermutet
Vorbeugung wird empfohlen
BERLIN (grue). Übelkeit und Erbrechen sind bekanntlich unerwünschte Wirkungen einer Chemotherapie. Deren Häufigkeit wird noch immer unterschätzt. Die Vorbeugung mit einer Kombination von Antiemetika nimmt den Patienten die Angst vor der Krebsbehandlung.
Quelle:http://www.aerzte-zeitung.de/docs/20.../medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 20.11.2006
Antiemesis-Leitlinien für Chemo aktualisiert
Fortschritte durch neue 5-HT3-Antagonisten
MÜNCHEN (wst). Übelkeit und Erbrechen sind noch immer die von Krebspatienten am meisten gefürchteten Wirkungen der Therapie. Um so wichtiger ist, die Möglichkeiten etablierter antiemetischer Prophylaxe auszuschöpfen und neue Substanzen zu suchen.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/20/208a1102.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 15.01.2007
Antiemetika sind wichtiger Teil der Chemotherapie bei Krebs
Potenzial der antiemetischen Therapie bei Krebspatienten nicht ausgenutzt /
Chemotherapie-induziertes Erbrechen lässt sich meist verhindern]
LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika in der Krebstherapie optimal genutzt, lässt sich bei über 80 Prozent der Patienten ein Zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/15/006a1006.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 31.01.2007
Dreierkombination schützt gut vor Erbrechen
Emesis infolge einer Zytostatikatherapie lässt sich bei vier von fünf Patienten gut unterdrücken
LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika bei einer Zytostatika-Therapie den Leitlinien entsprechend genutzt, lässt sich bei mehr als 80 Prozent der Tumorpatienten ein Erbrechen verhindern.
Unerwünschte Folgen der Krebstherapie dürfen nicht unterschätzt werden. In einer großen Studie aus dem Jahre 2004 befragten Wissenschaftler mehr als 5000 Patienten in onkologischen Praxen, wie sie mit der Therapie zufrieden seien. 39 Prozent der Patienten klagten dabei über unerwünschte Wirkungen der Therapie und 30 Prozent über die Symptome der Erkrankung
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/31/018a1201.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 04.04.2007
Tipps zur Antiemesis-Therapie bei einer Chemo
Prophylaxe richtet sich nach emetogener Wirkung der Chemotherapie / Spezifische Kombinationen nötig
HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen gehören zu den gefürchteten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie. Bei einigen Krebsmedikamenten empfiehlt sich die vorsorgliche Therapie mit einer Dreifachkombination aus antiemetisch wirksamen Substanzen.
Die aktualisierten Empfehlungen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) nennen mehrere Chemotherapeutika, deren Anwendung mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent zu Übelkeit und Erbrechen führt. Dazu gehören Cisplatin und hochdosiertes Cyclophosphamid.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a1102.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 18.04.2007
Bei Krebstherapie gibt Risikoprofil Antiemesis vor
HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen lassen sich bei einigen Chemotherapien kaum vermeiden, falls nicht schon früh gegengesteuert wird. Bewährt hat sich eine Kombination aus pflegerischen und medikamentösen Maßnahmen.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/18/071a1302.asp?cat=/medizin/krebs


Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – haben wir die optimale Prophylaxe erreicht?
Obwohl die Prophylaxe von Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen heute zur Routine onkologischer Therapien gehören sollte, besteht hier nach wie vor noch ein großer Optimierungsbedarf. Würde eine nach heutigem Kenntnisstand Guideline-konforme optimale Prophylaxe bestehend aus 5-HT3-Antagonist (z.B. Palonosetron), NK1- Antagonist und Dexamethason flächendeckend durchgeführt, wäre ein optimaler Schutz gegen Übelkeit und Erbrechen für die meisten Patienten möglich.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2063


04.12.2007
Palonosetron: Ein weiterer Schritt zur optimierten antiemetischen Therapie
Über 80% aller Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, leiden unter Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV), die so ausgeprägt sein kann, dass es zu Therapieverzögerungen kommt oder eine Therapie sogar vorzeitig beendet werden muss. Ein Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang Anfang der 90er Jahre mit der Einführung der 5HT3-Rezeptorantagonisten. Palonosetron ist der erste Vertreter der 5HT3-Rezeptorantagonisten der 2. Generation, der zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie und zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen ist.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2231


29.01.2008
EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie
Die EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin ist erteilt worden, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. Fosaprepitant-Dimeglumin enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von Aprepitant.
Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. Fosaprepitant-Dimeglumin (IVEMEND®) ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2310

]
18.03.2008
Antiemese: Erster parenteraler Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Fosaprepitant-Dimeglumin in Deutschland erhältlich
Mit Fosaprepitant-Dimeglumin steht ab sofort eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie zur Verfügung, das ein intravenös anzuwendendes Prodrug der oralen Darreichungsform von Aprepitant enthält und das nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt wird. Fosaprepitant-Dimeglumin ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2411


24.03.2009
Antiemese: Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie wirksam und gut verträglich
Bei einer hoch oder moderat emetogenen Chemotherapie, die an mehreren Tagen nacheinander verabreicht wurde, schützte ein Therapieschema mit dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Aprepitant die Patienten wirksam vor Übelkeit und Erbrechen. Wie die Ergebnisse einer kürzlich im European Journal of Cancer publizierten Studie zeigten, war Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie gut verträglich.
Zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mehrtägiger Chemotherapie erhalten die Patienten bisher meist einen 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason. Ein vollständiges Ansprechen auf diese Kombinationstherapie bei einer 5-tägigen Behandlung mit Cisplatin (keine Emesis-Episoden an den Tagen 1 bis 5) erreichen nur 55 bis 58% der Patienten.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3181
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  #29  
Alt 11.12.2009, 07:40
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Jutta Jutta ist offline
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Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Verbesserte Emesis-Prophylaxe durch Zugabe von Aprepitant

04.12.2009

Verbesserte Emesis-Prophylaxe durch Zugabe von Aprepitant


Dreierkombinationen mit Aprepitant (EMEND®) schützten bei unterschiedlichen moderat emetogenen Chemotherapien besser vor Übelkeit und Erbrechen als die Prophylaxe mit der Zweierkombination aus Ondansetron und Dexamethason. Dies zeigten die Ergebnisse einer beim gemeinsamen Jahreskongress der European Cancer Organisation (ECCO) und European Society of Medical Oncology (ESMO) präsentierten Multicenterstudie, an der 848 Patienten mit verschiedenen Tumorentitäten teilnahmen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3751
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Jutta
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  #30  
Alt 16.03.2010, 14:08
alinado alinado ist offline
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Beiträge: 1
Standard Tips gegen Ubelkeit und Erbrechen

Hallo,

Hier gibt es Ratschläge für Leute die wegen der Therapie Übelkeit und Erbrechenproblemen haben.

Erstens muss ich sagen dass sie zu Ihrem Onkologue fragen müssen, bevor etwas zut un. Zweitens es tut mir leid für mein Deutsch, das ist nich meine Mutterspache.

Es gibt Arzneimitteln gegen Übelkeit und Erbrechenproblemen. Sie können Ihrem Arzt fragen. Und es gibt verschidene Arzneimittlen für verschiedene Leute, so wenn e9nen nicht funktioniert zu können Ihrem Onkologue fragen für einen neues, geben Sie nich auf.

Hier gibt es noch anderen Ratschläge :

- Drinken Sie Flüssigkeiten mindestens eine Stunde vor und nach der Mahlzeit, und nich während. Drinken sie oft und kleine Mengen.

- Essen Sie und drinken Sie langsam.

- Essens sie kleine Mahlzeiten währen des ganzen Tags statt 3 oder 2 grosse.

- Essen sie die Ernährung am Raumtemperatur, sa dass die Geruche sie nicht belästigen.

- Kauen sie gut für eine bessere Verdauung

- Tragen sie breite kleidern, die nicht drücken.

- Atmen Sie tief und langsam wenn sie Ubelkeit haben.
- Vermeiden Sie Geruche die sie balästigen, (Ernährung, Parfüme, Rauch)

- Vermeiden Sie susse, frittierte, fette ernährung

- Vermeiden sie zu essen einige Stunden vor der terapie, wenn die

Therapie Ihnen zu Übelkeit und Erbrechen führt.

Viele Grüsse

Alinado

Anmerkung von Moderatorin: Oben genannte Tipps könnten evtl. zusätzlich unterstützen.
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