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  #91  
Alt 21.12.2016, 04:11
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber Hajo_61,

danke, daß Du Dich mit mir freust und Deine guten Wünsche.

Zitat:
Danke für Deine sehr ausführlichen, sachkundigen und gut lesbaren Berichte.
Dafür brauchst Du mir nicht zu danken.
Es ist selbstverständlich, daß ich von der Hilfe, die mir hier im Forum zuteil wurde, etwas "zurückzugeben" versuche.
Von einer Hilfe, die ich durch das Lesen vieler Beiträge hier erfuhr.
Als völlig "Nichtwissender", was einen Lymphdrüsenkrebs anbelangt.

Ich versuche nur, etwas davon "zurückzugeben", was mir völlig fremd ist:
Angst vor irgendetwas - was auch immer es sein mag.

Ich weiß längst, daß ich sterblich bin.
Und als "Preis" für mein Leben mit meinem eigenen Tod "zu bezahlen" habe.
Das geht für mich völlig i.O.

Sicher könnte man jetzt einwenden, daß ich "ein alter Dackel" bin, der sich leicht tut, so etwas "daherzureden".
Dem darf ich jedoch entgegenhalten, daß meine Einstellung noch nie anders war.

Sicher habe ich mit der problemlosen Bewältigung des Lymphomkrebses "Dusel gehabt".
Das ist jedoch auch kein anderer Dusel, als bisher überlebt zu haben.

Wir machen uns es i.d.R. nur nicht klar, daß es uns jederzeit "hinwegraffen" kann.
Wenn uns das jedoch klar ist:
Welche Rolle spielt es dann, wodurch wir evtl. weggerafft werden?

Gegen, z.B. einen tödlichen Autounfall oder Flugzeugabsturz, können wir relativ wenig unternehmen.
"Erwischt" uns halt, und "Aus" ist es mit unserem Leben.

Etwas anders gelagert ist es jedoch dann, wenn uns ein Lymphdrüsenkrebs "erwischt" hat.
Denn der muß keineswegs immer tödlich enden.
Können wir hier im Forum auch reichlich nachlesen.

Zitat:
Auch wenn ich hier recht neu bin und noch am einlesen, freut es mich vom ganzen Herzen das du alles so gut überstanden hast und jetzt für deine positive Einstellung mit der Nachuntersuchung ohne Befund belohnt wurdest.
Lies Dich bitte weiterhin hier im Forum ein.
Um evtl. zu den Erkenntnissen kommen zu können, die auch ich erkannte:

1) Sicherlich gibt es uns völlig unbekannte Einflußfaktoren positiver Einstellungen.
Die wir aber unmöglich quantifizieren können.

2) Wie sollten wir als Folge von 1) von "Belohnung" sprechen können?
Wie sollten wir ermessen können, welchen Einfluß bzgl. eines gewünschten/erwarteten/erhofften Ergebnisses

3) eine Therapie hat?
Eine Therapie, bei der unsere Ärzte mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln "loslegen", um unseren individuellen Krebs plattmachen zu können.

Die "Wahrheit" ist aus meiner Sicht vermutlich die, daß 1) eine mitentscheidende Rolle beim Plattmachen eines Krebses spielt.
Sofern er überhaupt plattmachbar ist.

Anderenfalls "versagen" nämlich leider alle Mittel.
Darüber müssen wir uns im Klaren sein!

Folglich bleibt nur übrig:

4) Letztendlich ist es reiner Dusel, einen Lymphomkrebs überleben zu können.
Die Chancen dafür sind allerdings recht gut.
Auch das können wir hier reichlich nachlesen.

Klingt zwar absurd:
Wenn es schon ein Krebs "sein muß", den wir hinzunehmen haben, dann am besten einen Lymphdrüsenkrebs.
Aus männlicher Sicht:
Denn bei einem weiblichen Brustkrebs stehen die Überlebens-Chancen wohl noch etwas besser.

Wissen wir in unserer Familie sehr genau:
Meine Frau hatte vor ca. 30 Jahren Brustkrebs.
Sie wurde (ohne Brust-Amputation) erfolgreich operiert.
Mit nachfolgender Chemo. (AK-Kombination war damals noch unbekannt.)
Sie überlebte das zu unser aller Glück.
Auch ohne diesbzgl. Nachbehandlungen.
Der Krebs wurde seinerzeit plattgemacht. Endgültig.

Wir brauchen keine Angst vor einem Lymphdrüsenkrebs zu haben!!
Wenn er plattmachbar ist, dann kann er auch plattgemacht werden.

Anderenfalls werden wir ihn nicht überleben können.
Darüber müssen wir uns im Klaren sein und damit "leben" können.
Wie auch immer bis zum Ende unseres Lebens.

Was bleibt uns letztendlich anderes übrig, als zu hoffen, daß alles gut verläuft?
Auch darüber müssen wir uns im Klaren sein!

@ gitti 2002:
Es sind "grenzwertige" Gedanken/Diskussionen, die wir hier erörtern.
Sei bitte so gut, "Grenzwertiges" zu tolerieren.
Ich glaube, Deine Zwänge (so ungefähr) ermessen zu können.
Weiß aber auch, daß Du "Handlungs-Spielraum" hast.

//Off Limits Anfang//

Bzgl. Hoffnung:
https://www.youtube.com/watch?v=k_ldG4nioWA

Ich kenne nur noch eine einzige Interpretation davon, die mir noch besser gefällt als die von CCR.
Weil sie noch "kraftvoller" ist:
Mit Jimmy Barnes, Leadsänger von Cold Chisel:
https://www.youtube.com/watch?v=I1y9sXEfO34

Ist alles in "Dur" und nicht in "Moll".
Also bleibt "hart" und werdet nicht "weich"!
Kämpft um Euer Leben!
Mit allen Mitteln!
Denn es bleibt zweifelhaft, ob es nicht das einzige Leben ist, das wir haben.

//Off Limits Ende//

Gebt die Hoffnung niemals auf!!
Es sei denn, es ist alles hoffnungslos.
Aber wer weiß denn schon, wann etwas hoffnungslos ist oder nicht??
Weder unsere Ärzte, noch wir selbst wissen das.
Genau genommen "stochern wir alle nur im Nebel herum".
Wenn wir Glück haben, mit "günstigem" Erfolg.
Anderenfalls dann halt mit Mißerfolg.

Wie bereits gesagt:
Der ganze Sums ist bis zu einem gewissen Grad reine Glückssache.
Wer wollte das Glück ermessen wollen??
Das ist unmöglich.


Liebe Grüße
lotol
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  #92  
Alt 22.12.2016, 00:41
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Hallo,

eine meiner lieben Freundinnen und ihr Mann schickten mir zu Weihnachten Grüße und ein Gedicht, das ich gerne weitergebe:

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“

Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Quelle: unbekannt.


Liebe Grüße Euch allen zu Weihnachten.
lotol
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  #93  
Alt 22.12.2016, 14:02
anna05 anna05 ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Danke, lotol, für Deine Gedanken, die Du teilst, mitteilst. Das hat mir zum Beispiel in den ersten Wochen hier so viel Beruhigung und Orintierung gegeben. Bestimmt tust Du vielen gut.Was Du zum Leben und Sterben schreibst, könnte ich glatt so unterschreiben.
Du bist schon ein Kluger. Ich wünsche Dir und Deiner Frau wirklich von Herzen, dass es Euch einfach gut geht. Ohne Geschnörkel wegen Weihnachten und so...
anna05
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  #94  
Alt 22.12.2016, 23:48
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Liebe anna05,

es freut mich sehr, daß ich Dir durch das Berichten von meinem Krebs-Verlauf sowie Gedanken dazu irgendwie helfen konnte.

Mir ging es auch nicht anders hier im Forum.
Durch das Lesen in vielen Themen erkannte ich mehr und mehr, daß ein Lymphdrüsenkrebs i.d.R. überlebt werden kann.
Was natürlich viel angenehmer ist als selbst die allerletzte Alternative zu wählen, um einen in uns "fressenden" Krebs plattzumachen.

Eigentlich war ich mir von vornherein intuitiv relativ sicher, daß der Drecks-Krebs per Therapie plattgemacht werden kann.
Ich glaube, daß unsere Tochter am meisten unter meinem Krebs gelitten hat.
Weil sie befürchtete, daß ich alsbald "abkratze".
Was ich aber nicht befürchtete.

Danke für Deinen guten Wunsch an meine Frau und mich.


Liebe Grüße
lotol
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  #95  
Alt 28.12.2016, 10:52
Dream Dream ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber lotol

Es ist sofort spürbar, wenn Du einen Tag nicht im Forum schreibst, so wichtig und zentral ist Dein Beistand im Forum. Das heißt was! Du gehörst bereits zum Inventar und bist unabkömmlich! Also nix von Abkratzen, Du bleibst und lebst noch bis 100. Das ist die einstimmige Entscheidung des lotol-Fanclubs, dem ich angehöre.

Ich wünsche Dir einen besinnlichen Jahresausklang und einen energiegeladenen Rutsch ins Neue Jahr 2017!
__________________
LG Dream
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  #96  
Alt 29.12.2016, 01:43
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Liebe Dream,

Du kommst ja auf Ideen.
Fanclub und ich 100 Jahre.

Das mit dem Inventar erinnert mich an eine Situation im Spätsommer als es noch heiß war.
Ich saß im Schatten in der Garage, weil ich seinerzeit keine Haare mehr auf dem Kopf hatte und fummelte an irgendetwas herum.
Meine Frau war irgendwo im Garten.

Da kamen unsere Tochter und ihre Freundin (samt ihrer Tochter (noch in den Windeln), die das Patenkind unserer Tochter ist) zu Besuch zu uns.

Als sie aus dem Auto ausgestiegen waren, winkte ich ihnen zur Begrüßung zu.
Unsere Tochter hatte ihr Patenkind auf den Armen und kam zusammen mit ihrer Freundin auf mich zu.
Die Kleine schaute recht interessiert in das Chaos in der Garage.

Da sagte meine Tochter zu ihr:
Schau mal - der alte Mann da - das ist mein Vater.
Ich schaute rechts hinter mich, dann links hinter mich, und dann schaute ich meine Tochter an und fragte sie:
Welcher alte Mann???

Zu ihrer Freundin sagte ich dann:
Ist wieder mal typisch für Kinder.
Erst zieht man sie groß und dann werden sie frech.

Naja, wir kennen uns alle lange genug, um darüber lachen zu können.
Taten wir auch, weil die Situation irgendwie saukomisch war.
Die Kleine lachte mit, weil wir sie mit unserem Lachen "ansteckten".
Ob sie sich jemals daran erinnern wird, weiß ich nicht.

Für unsere Tochter, ihre Freundin und mich ist das eine weitere Erinnerung, in der wir gemeinsam herzhaft lachten.
Was wir fast immer tun, wenn wir mal zusammen sind. Ergibt sich einfach so.


Danke Dir, Dream, für Deine guten Wünsche.
Ich wünsche auch Dir alles Gute für das kommende Jahr 2017.
Neben Gesundheit und Entlastung v.a., daß auch Du wieder etwas "zum Lachen" hast.
Gemeinsam mit Deiner Mutter.
Weil das für uns Menschen einfach "befreiend" ist.
Welche Sorgen wir auch immer ansonsten haben mögen.

Du kennst das ja auch.
Erinnere mich dabei an das, was Du dazu im Zusammenhang mit der schweren Zeit mit Deiner Mutter schriebst.
Es gab auch da Situationen, in denen ihr durch gemeinsames Lachen ungeheuer viel "hinwegwischen" konntet.

Solche Momente sind nicht nur verbindend, sondern auch beidseitig "Auftrieb" gebend.


In diesem Sinn:
Liebe Grüße
lotol
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  #97  
Alt 29.12.2016, 06:48
Wolle2 Wolle2 ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Liebe Dream, lieber lotol.

Ich finde die Anregung von Dream zur Gründung eines lotol - Fanclubs herrlich und bin ihm sofort beigetreten.

Lieber lotol, damit wird es nichts mit "abkratzen". Vorher werde ich Freund Hein die Hand schütteln und mit Zerberus Gassi gehen. Deine Geschichte mit dem "alten Mann", der Besuch bekommt, finde ich herrlich. Was die Haare anbetrifft, muss man sich über ausgefallene Dinge Gedanken machen?
Weiße Haare und Weisheit gehören irgendwie zusammen.

Ich wünsche Euch alles Gute für den Jahreswechsel und viele gute Stunden im Jahr 2017. Man wird ja so bescheiden.

Mit lieben Grüßen.
Wolle2
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  #98  
Alt 30.12.2016, 02:27
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber Wolle2,

mit den Fanclubs ist das immer so eine Sache.
Ich kann und will ja nicht schon wieder gitti2002 so arg "strapazieren" und ein YouTube-Video hochladen.

Also bitte ich Dich, selbst danach zu suchen.
Unter Wolfgang Ambros.
Lied: "Ich fühl' mich wie der Jesus"

Darin gibt es eine Strophe:
"Die meisten, die mich kennen, sind von mir geheilt".
Nur so viel zum Fanclub, wenngleich ich die Idee als Kompliment verstehe und dafür danke.

Zitat:
Vorher werde ich Freund Hein die Hand schütteln und mit Zerberus Gassi gehen.
Tu bitte ein bißchen langsam damit, wem Du die Hand schüttelst.
Überdenk besser mal Deinen Freundeskreis auf Geeignetheit, was das Leben anbelangt.

Und zum Gassi gehen gibt es ja in der griechischen Mythologie nun auch wesentlich Angenehmeres als ausgerechnet Zerberus.
Wie wär's mit einer Nymphe?

Zitat:
Was die Haare anbetrifft, muss man sich über ausgefallene Dinge Gedanken machen? ...
... Man wird ja so bescheiden.
Ausgefallene Haare sind das geringste Problem, wenn überhaupt ein's.
Andere Ausfälle registrieren wir alle wohl eher verwundert.
Müssen sie aber als unabänderlich "hinnehmen" und damit weiterleben - so gut es halt geht.
Und ja, früher oder später wird man bescheiden.

Zwangsläufig sozusagen mehr und mehr reduziert.
Was alters- und/oder krankheitsbedingt ist.
Wie das enden wird, ist klar.
Früher oder später.

Dir, lieber Wolle2, wünsche ich für 2017 viel Kraft.
Und auch, daß Du mental gut beieinander bleibst.


Liebe Grüße
lotol
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  #99  
Alt 30.12.2016, 07:45
Wolle2 Wolle2 ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber lotol.

Vielen Dank für den Verweis auf Wolfgang Ambros.
Zitat.
Unter Wolfgang Ambros.
Lied: "Ich fühl' mich wie der Jesus"

Darin gibt es eine Strophe:
"Die meisten, die mich kennen, sind von mir geheilt".

Zu Wolfgang Ambros.
1975 hat er ein Lied verbrochen, welches Du unter Youtube findest. Es heißt schlicht "Zwickt`s Mi". Unglaublich, wie lange das schon her sein soll. Soviel als Therapievorschlag für eine nachhaltige Heilung.

Dir, lieber lotol, wünsche ich Dir für 2017 alles Gute. Bewahre Dir vor allem deinen Humor, dein umfangreiches Allgemeinwissen und dein analytisches Denken.

Mit lieben Grüßen.
Wolle2.
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  #100  
Alt 02.01.2017, 04:16
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber Wolle2,

danke für Deine guten Wünsche.
Erwiderte ich bereits per PN, wünsche Dir aber gerne auch hier nochmal Ähnliches.
Weil Du es gut brauchen kannst.

Ja, es ist wirklich lange her - all das beginnende Schaffen österreichischer Liedermacher, mit denen unsere Generation quasi "aufgewachsen" ist.
Wir Bayern haben eine besondere Affinität zu den Österreichern - auch wenn wir sie "Schluchtenscheißer" nennen.
Dafür nennen sie uns halt "Piefkes" - was soll's:
Wir wissen schon, was wir aneinander haben und zu schätzen wissen.

Verstehen unsere Dialekte ganz gut.
Und was viel wichtiger ist, auch unsere Emotionen bis hin zum Makabren und Morbiden, wenn ich z.B. an "Am Zentralfriedhof ist Stimmung"... denke.

Es ist ein Jammer, wie es nach und nach die großartigen Liedermacher wegrafft.
Danzer und Hirsch schon tot. Beide hatten Lungenkrebs.
Ambros (vermutlich) gesundheitlich "angeschlagen" - sieht und hört man.
Ihre Lieder werden uns bleiben:
Ich höre sie immer wieder gerne.


Zu den (möglichen) Nebenwirkungen einer Therapie will ich der Vollständigkeit halber noch etwas nennen, das während meiner Therapie auftrat.
Ist nichts Schlimmes, aber dennoch will ich es erwähnen, falls das auch bei jemand anders feststellbar ist.
Damit sich jemand ggf. keine Sorgen macht.

Es betrifft Wachstums-Störungen der Fingernägel.

Dazu hole ich mal ein Bild her, weil das sonst schwer zu beschreiben bzw. zu verstehen ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:....jpg#filelinks

Oben im Bild (am Ende des Fingernagels) ist ein rötlicher Bogen erkennbar.

Ähnliche Bögen wuchsen während der Therapie in all meinen Fingernägeln.
Sie waren aber nicht rötlich, sondern als deutlich erkennbare Querrillen in den Nägeln vorhanden.
Abstand der Querrillen zueinander ca. 2 mm.

Ursprünglich dachte ich sofort, das sei etwas durch die Therapie Entstandenes.
Als Folge der 6 "Chemie-Keulenschläge".
Verglich dann meine Fingernägel mit denen meiner Frau und denen meiner Kinder.
Meine Frau hatte auch geringfügige Querrillen, aber nicht in voller Bogenlänge und auch nicht in regelmäßigen Abständen.
Meine Kinder hatten gar keine Querrillen.

Dann dachte ich, das sei altersbedingt und mir vorher nur noch nicht aufgefallen.
Zumal nicht nur 6 Querrillen, sondern mehr (8 oder 9 - weiß ich nicht mehr genau) daherwuchsen, was zu den 6 Zyklen nicht stimmig ist.

Heute stellte ich zufällig fest, daß das Querrillen-Wachstum (schon etwas länger) beendet ist:
Die letzten Rillen sind ca. 8 mm von der Nagelhaut (unterhalb des "Mondes") entfernt und es wachsen keine neuen nach.

Es scheint also doch etwas mit der Therapie zu tun gehabt haben.
Was genau, weiß ich nicht.
Ist mir aber auch - offengestanden - wurscht.
"Verwächst" sich - und das war's dann.


Liebe Grüße
lotol
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Geändert von lotol (02.01.2017 um 04:30 Uhr) Grund: Klappt nicht mit Bild in den Text hochladen => bitte im Link anschauen
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  #101  
Alt 02.01.2017, 07:42
Wolle2 Wolle2 ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Lieber Lotol.

Herzlichen Dank für Deine guten Wünsche zum neuen Jahr. Ich kann sie gut gebrauchen, weil ich einige neue Baustellen bekommen habe.
Danke auch für die PN, die ich noch nicht erwidert habe. Schläft man Nachts einmal länger, als drei Stunden, dann erhalte ich umgehend die Quittung dafür.

Von den Liedermachern mussten schon viele viel zu früh gehen. Unter anderem möchte ich an Robert Long erinnern, dessen Songs ich mit Vergnügen gehört habe. Das konnte in der früheren DDR durchaus Schwierigkeiten bringen, wir Berliner hatten aber schon immer wenig Respekt vor der offiziell verordneten Meinung.

Auch ich habe Veränderungen an den Nägeln erfahren, habe aber zu deren Ursache keine Zuordnung. Letztlich sind einige wieder herausgewachsen, die frühere Struktur wurde aber nicht mehr erreicht. Außerdem sind meine Nägel spröder geworden, was ich aber dem Alter anlasten würde. Das sind aber die kleinsten Probleme, die ich nur am Rande zur Kenntnis nehme. Anderes ist wesentlich schlimmer zu ertragen.

Liebe Grüße und viel Kraft im neuen Jahr wünscht Dir.
Wolle2
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  #102  
Alt 12.02.2017, 02:34
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Hallo,

immer wieder "durchkämmte" ich gelegentlich das Internet auf der Suche nach einer Antwort zu Fragen, die mich beschäftigen.

Das sind weniger Fragen bzgl. dessen, was für mich selbst zu erwarten ist.
Denn zunächst ist der NHL-Krebs für mich erfolgreich plattgemacht.
Es geht mir gut.

So gut, daß ich mich auch jederzeit dazu im Stande fühle, mit Unterstützung von Ärzten ggf. erneut den Kampf gegen einen Krebs durchstehen zu können.
Bis der erneut plattgemacht ist.
Oder ich (selbst und alleine) ihn (in allerletzter Konsequenz) plattmache.


Es geht mir bei den o.g. Fragen viel mehr darum, unseren Kindern die Angst vor einem evtl. vererbbaren oder vererbten Krebs nehmen zu können.

Bzgl. NHL-Krebs fand ich bisher keinerlei Hinweise dazu, daß er vererbbar sei.
Und bzgl. des seit weit mehr als 30 Jahren (!) plattgemachten Brustkrebses meiner Frau ebenfalls keinerlei Hinweise auf Vererbbarkeit davon.

Angeregt durch Thematisierungen im Unterforum "Angehörige", konkret Kinderwunsch bei "genetischer Prädisposition", "wühlte" ich in der Genetik herum.
Auch vor dem Hintergrund, daß "Mutationen" ebenfalls in der Statistik bekannt sind.
Dort allerdings als "Permutationen", was in etwa so viel bedeutet, daß sich Wahrscheinlichkeiten ganz gewaltig dann verändern, wenn mehrere Wahrscheinlichkeiten untereinander "vermischt" werden:
http://www.mathe-geplauder.de/Statistik.htm

Ganz grob vereinfacht, können wir deshalb definitiv sagen:
Bei Permutationen von Wahrscheinlichkeiten "haut" es die Wahrscheinlichkeit für ein Einzelereignis multiplikativ "herunter".
Und dessen muß man sich auch in der Genetik bewußt sein, wenn es darum geht, evtl. genannte Wahrscheinlichkeiten einigermaßen richtig einordnen zu wollen/können.

Häufig wird dabei etwas irgendwo im Internet Gelesenes aus meiner Sicht völlig unkritisch direkt übertragen.
Z.B. bei Darmkrebs.

Da liest man dann irgendwo etwas über die vererbbare Wahrscheinlichkeit von 50 %.
Kümmert sich jedoch weiter gar nicht um die Randbedingungen dazu:
Unter welchen Bedingungen jemand überhaupt in eine Risikogruppe eingeordnet werden kann.
Nein - die 50 % werden auf Anhieb "geschluckt" und ggf. als Entscheidungs-Grundlage eingeordnet.
Was jedoch sachlich völlig unangemessen und deshalb grundfalsch ist.

Sicher besteht bei der anfänglichen Vereinigung einer Ei- und Samenzelle zu einem neuen Leben schon auf Grund der jeweils "halben DNA" eine theoretische Wahrscheinlichkeit von 50 % für das Auftreten eines Einzelereignisses (z.B. Krebs).
Diese wird aber ganz enorm deshalb relativiert, weil für das Einzelergebnis auch noch eine ganze Menge anderer Ereignisse hinzukommen muß, damit dieses Einzelergebnis (z.B. Krebs) sich überhaupt ergeben kann.

Womit wir schon in der Genetik bzw. dem, was sie bewirken kann, angelangt sind.

@ gitti2002:
Sieh es mir bitte nach, wenn ich hier direkte Verlinkungen gebe.
Ich will wirklich nicht für irgendjemand Werbung machen.
Sehe mich aber außer Stande, im Einzelfall beurteilen zu können, ob da nun eine "Werbungs-Absicht" dahinter steht oder nicht.
Ich habe volles Verständnis dafür, daß Du wg. evtl. Rechtsstreitigkeiten für das Forum gezwungen bist, manches einfach nicht "durchgehen" lassen zu können.
Schlage deshalb vor, daß wir uns darauf einigen:
Was Du nicht durchgehen lassen kannst, eliminierst Du einfach.
Und ich werde das dann ggf. einfach durch "Nicht-Verlinkungs"-Hinweise ersetzen.
Damit Interessierte nicht lange herumsuchen müssen:
Wir kämpfen immerhin alle an einer gemeinsamen Front.

Hoffe, der Vorschlag ist für Dich akzeptabel und auch intern vertretbar.
Vielleicht auch bzgl. dessen, das Du gerade noch "so einigermaßen" "durchgehen" lassen kannst:
Auch Du kämpfst an unserer Front mit.

Um zur Sache zurückzukommen:
Zu NHL-Krebs fand ich etwas recht Fundiertes, wo das an sich überhaupt nicht zu vermuten war.
Einen ganz beachtlichen Überblick:
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108685.html

Ferner zur Genetik:
1) http://www.daserste.de/information/w...ehung-100.html

sowie etwas anders, aber auch recht gut erläutert:
2) https://www.vervievas.com/video/meduni-wien/

Und ergänzend dazu:
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit...-mutation-pech

Ich denke, meinen Kindern kann ich nur eines empfehlen:
Sich unbeeindruckt von dem ganzen Krebs-Sums zu verhalten.
Konkret:
Unbeeindruckt davon sich ihre Wünsche nach Kindern zu erfüllen.

Gibt es dazu stichhaltige Gegen-Argumente?
Denn nur solche interessieren mich letztlich.


Liebe Grüße
lotol
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  #103  
Alt 13.02.2017, 02:00
lotol lotol ist offline
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Hallo,

auch im Zusammenhang mit CLP, GHS und REACH gibt es noch Informationen zu Krebs, wo man solche gar nicht vermuten würde.
Mir kamen die bereits vor längerer Zeit unter und nun fand ich sie auch wieder.

CLP, GHS und REACH haben mit chemischen Gefahrstoffen zu tun:
http://www.umweltbundesamt.de/themen...ung#textpart-1
http://www.reach-info.de/

Zu chem. Gefahrstoffen gibt es ein ganz hervorragendes Standard-Buch, in dem auch die o.g. Krebs-Informationen enthalten sind.
Das soll keine Werbung für dieses Buch sein, sondern nur der Hinweis, wo man diese sehr ausführliche und fundierte Krebs-Info finden kann.

Zum Buch-Autor:
Prof. Dr. Herbert Bender ist Director/ Leiter der Einheit Gefahrstoffmanagement bei der BASF SE. 1981 trat er in die BASF-AG ein und war im Farbenlabor, Verfahrensentwicklung tätig. Danach arbeitete er in der Abteilung Sicherheit und Arbeitsschutz und erhielt von 1988 bis 1990 eine Ausbildung zum Sicherheitsingenieur bei der BG-Chemie. Seit 1990 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Heidelberg, Fakultäten Chemie und Pharmazie "Spezielle Rechtsgebiete für Naturwissenschaftler - Sicherheit in der Chemie" mit Sachkundeprüfung und seit 1997 einen Lehrauftrag an der FH ? Mannheim und TU Darmstadt. Im Jahr 2000 wurde er zum Honorarprofessor der Rupprecht-Karls-Universität Heidelberg ernannt.

Zum Buch:
... Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen: ... Der "Bender" bietet praxisbezogenes Wissen über alle Gesetze ... unter Berücksichtigung von REACH und GHS ...

Ich kann nur hoffen, daß eine Verlinkung dazu über Umwege gerade noch zulässig ist:
http://eu.wiley.com/WileyCDA/WileyTi...527674012.html

Als ich die Informationen (früher) fand, lag mir eine PDF vor, die beim Punkt 1.1.8 (incl. Unterpunkten dazu) endete. Diese PDF fand ich aber leider nicht mehr.
In der Verlinkung kann man das aber auch nachlesen, wenn man über die Google-Vorschau geht.


Liebe Grüße
lotol
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  #104  
Alt 01.03.2017, 23:40
lotol lotol ist offline
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Hallo,

Alle Welt redet ja derzeit vom "Autofasten".
Ob dieses Fasten Krebskranken etwas nützen kann?
Naja, vielleicht bzgl. etwas weniger Stress schon.

Was das richtige (hungernde) Fasten anbelangt, kam mir kürzlich zufällig etwas ganz Erstaunliches unter, das Krebskranken tatsächlich nützen kann.
Wahrscheinlich geht es bei den wenigsten Krebskranken um's Abnehmen - eher im Gegenteil.

Weshalb vielleicht die Teile im Video besonders interessant sind, die mit Krebs, Ernährung und Zellteilung zu tun haben:
http://www.br.de/mediathek/video/sen...video-100.html


Zitat:
Zitat von Phönixa74
Zum Thema Ernährung: Je mehr ich mich mit dem Thema Zucker beschäftigt habe, um so weniger Süßigkeiten habe ich gegessen! Am liebsten würde ich mich ketogen ernähren, aber das krieg ich nicht hin. Quälen kann ich mich nicht! Aber deutlich weniger Süßes zu essen ist ja grundsätzlich gut und das bekomme ich gut hin!
Vielleicht liegt auch bei der Ernährung das wirklich Bekömmliche in einem vernünftigen individuellen Mittelmaß.
Ich habe nicht vergessen, was Du bereits zur ketogenen Ernährung sagtest.
Wir lernen ja alle täglich dazu:
Es ist schon erstaunlich, daß bereits nach 12 bis 16 Stunden Fasten die "Müllabfuhr" in unseren Körpern auf "vollen Touren" läuft:
http://www.br.de/mediathek/video/sen...rafik-102.html

Momentan kann ich mir intermittierendes Fasten noch nicht "leisten", weil ich weiterhin an meinen Körper "Reserven hinfresse".
Mit Erfolg: wiege inzwischen 10 kg mehr als vor meiner Therapie.

Erst wenn ich 80 kg (nackt) wiege, werde ich das mit der "Müllabfuhr" mal ausprobieren.


Liebe Grüße
lotol
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Alt 08.03.2017, 05:33
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Non-Hodgkin-Lymphom ("böse" bösartig) , Therapie an über 71-Jährigem

Hallo,

es ist in einem Krebs-Forum vielleicht auch zulässig, mal einen Gedankenanstoß zu Krebs-Ursachen zu geben.
Nur, damit Größenordnungen deutlich werden.
Im Zusammenhang mit den w.o.g. Gefahrstoffen.

Weniger zu den landläufig bekannten Ursachen, sondern viel mehr zu denen, über die i.d.R. nicht großartig gesprochen wird.
Genauer gesagt dazu, wessen wir alle permanent mehr oder weniger hilflos ausgesetzt sind.

In meiner Region gibt es Diskussionen über die "Aufstockung" von US-Streitkräften:
http://www.nordbayern.de/region/ansb...-auf-1.5507976

Ich will hier keine Diskussionen darüber befördern, weil es mir - wie gesagt - nur um Größenordnungen geht.

Von den derzeitigen Hubschraubern, 24 Apache, 9 Chinook und 25 Black-Hawk greife ich nur 1 Chinook heraus.

Solche Hubschrauber werden - wie viel Vergleichbares andere auch - mit einem Sprit, der mit JP 8 bzw. F 34 bezeichnet wird, betrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/JP-8

Mit den CAS-Nummern (Gemisch) ist gemeint:
a) Kerosin und
b) Ligroin, Petroleum Spirits

Sicherheitsdatenblätter zu:
a) http://s01.static-shell.com/content/...--str---de.pdf
b) http://www.lobachemie.com/lab-chemic...-00247-DU.aspx

Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Zahl hier - eher beiläufig auf S. 3 unter Punkt 10. genannt:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/064/1406420.pdf
In einer "verniedlichenden" Einheit: 50000 cbm/a.

Das sind 50.000.000 L/a!!
Die allein von der Bundeswehr in Südbayern (und bei überregionalen Flügen oder irdischen Transporten) verbrannt werden.

Um auf nur einen der w.o.g. Chinook zurückzukommen:
Hier schweigt man sich ja "vornehm" über dessen Spritverbrauch aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing-Vertol_CH-47

Naja, unsere Bundeswehr ist diesbzgl. etwas "offener" als die US-Streitkräfte, was es uns erlaubt, das hochrechnen zu können.
Hier ist bei einem (ungefähr) vergleichbaren Hubschrauber dessen durchschnittlicher Spritverbrauch genannt:
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luf...D0I1MK599BAKV4

ca. 800 L/h.

Seine 8600 PS <=> 6321 kW sind (vereinfacht) so in etwa mit dem CH 47D der US-Streitkräfte annähernd gleich.
Also noch nicht einmal mit dem Super Chinook CH 47F.

Wenn wir die 800 L/h mit einem PkW (ganz konkret einem Diesel mit 51 kW) vergleichen, liegt dessen Spritverbrauch (bei ca. 120 km/h) bei vielleicht (höchstens) ca. 6 L.

800 / 6 = 133,3
133,3 * 120 = 16000

Oder anders ausgedrückt:
Der durchschnittlich stündliche Sprit-Verbrauch so eines Hubschraubers liegt ungefähr beim durchschnittlich jährlichen Verbrauch eines PKW's.

Bei Turbinen-Triebwerken sind Partikel-Filter und/oder Abgas-Rückführungen an sich unüblich bzw. gar nicht machbar.
Dementsprechend "rotzen" sie auch Gefahrstoffe in unsere Umwelt.
Denen wir ausgesetzt sind.
In einem Umfang, der vergleichsweise recht hoch ist.

Z.B. (derzeit, nur in einem kleinen Teilbereich) mit 24 Apaches, 9 Chinooks und 25 Black-Hawks.
Dieser Teilbereich soll aber nun noch "aufgestockt" werden.
Wozu denn eigentlich??

Diese Frage muß m.E. schon erlaubt sein, wenngleich sie bis in Bereiche gehen könnte, die für die USA profitabel sind, was jedoch außerhalb der Diskussions-Grundlage unseres Forums liegt.


Ich denke, wir müssen vieles hinterfragen.
Nicht nur in unserem eigenen ganz individuellen Interesse, sondern auch v.a. im Interesse unserer Nachkommen.

Manches auch hinterfragen, weil wir darin viel mehr Übung haben als sie.
Vielleicht auch etwas mehr Erfahrung und Wissen darin, Dinge miteinander verknüpfen zu können.
Egal:
Wir alle können nur "Hilfestellungen" für unsere Nachkommen oder Andere leisten.


Liebe Grüße
lotol
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