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  #16  
Alt 13.04.2009, 18:28
sonnenstrahl sonnenstrahl ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Hallo Judith,

herzlichen Glückwünsch zum "Fünfjährigen" , ich kann so etwa nachfühlen wie es Dir geht, meine Diagnose war im März 2004, hatte also auch Fünfjähriges.
Meine Diagnose war G2, Lymphangiosis und Her2neu +++, Lymphknoten waren frei. Bekam 6 x FEC und 36 Bestrahlungen sowie 2 bzw. 5 Jahre AHT.
Ich freue mich über jedes Jahr welches mir seitdem geschenkt wird, ich denke nicht mehr an Übermorgen sondern nur an heute und Morgen

Alles Gute für Dich und alle anderen Kämpferinnen

Liebe Grüße Anett
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  #17  
Alt 14.04.2009, 01:02
Benutzerbild von Birgit49
Birgit49 Birgit49 ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Diese Beiträge sind einfach toll - ich sauge sie auf, wie ein Schwamm - danke euch allen, die ihr euch gemeldet habt!

Bei mir ist die Op 3 Jahre her, aber ich habe natürlich fest vor, mich in 10 Jahren, 15 Jahren, 20 Jahren ... wieder hier bei euch zu melden !

Sonnige Grüße aus Bayern

Birgit
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  #18  
Alt 14.04.2009, 01:59
yog_erika yog_erika ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Herzlichen Glückwunsch! Ich kann Eure Freude nachvollziehen, denn ich habe das alles schon einmal durchgemacht.

Ich hatte fast 29 Jahre lang Ruhe. Die Kinder sind inzwischen erwachsen, die Enkel sprießen.

Die Chemo ist weit weniger unangenehm als 1980. Ich muss halt noch einmal durch das volle Programm, aber ich gehe davon aus, dass ich danach wieder viele Jahre Ruhe haben werde.

Jedes weitere Jahr ist ein Geschenk, und ich werde sie alle genießen - bis ich 98 bin!
__________________
Liebe Grüße
Erika


pT2, G3, pN3a (13/15), L1, V1, R0
pTis (DCIS) Grad 3, R1 (caudal)
ausgedehnte LWK 5 erfassende ossäre Metastase mit Weichteilinfiltration
ausgedehnte ossäre Metastase in LWK 1 mit Weichteilinfiltration
Kleine Metastase BWK 12 und SWK 1
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  #19  
Alt 27.04.2009, 14:39
Benutzerbild von keko
keko keko ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Hallo Judith,

meine Diagnose bekam ich 2007 erst Chemo-OP-Bestrahlungen. Am 29.04.08 hatte ich OP. Also auch schon wieder ein Jahr her. Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Brustaufbau mit Eigengewebe. Wäre dankbar für Informationen .
Wurde in Rheinfelden/Baden operiert. Diese Klinik operiert hauptsächlich mit TRAM Verfahren und mir wurde gesagt, dass diese Methode etwas veraltet wäre. Diep Flap ist die neueste Methode.
Aber, wie gesagt, kenne ich mich hier noch nicht so aus. Sammle Informationen.
Wünsche, weiterhin alles Gute!!
Keko
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  #20  
Alt 11.05.2010, 07:23
Strunki Strunki ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Hallo an alle,
auch wenn bei mir die Diagnose erst vier und noch keine fünf Jahre zurückliegt, wollte ich diesen Thread noch einmal "ausgraben", um uns hier Mut zu machen. Es liest sich immer gut, wenn Betroffene mit schlechter Prognose entgegen aller Statistiken oder medizinischer Voraussagen bisher ohne Rezidive sind. Das tut gut, macht Mut und gibt Hoffnung.
Nachdem man hier doch immer wieder mal von negativen Verläufen liest, dient dieser Thread vielleicht auch dazu, sich bewusst zu werden, dass jeder Körper anders reagiert und wir hoffen dürfen, gesund zu werden bzw. zu bleiben.
Grüsse
Strunki
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  #21  
Alt 11.05.2010, 13:03
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suze2 suze2 ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

ich mache gerne mut, auch wenn ich selber ein angsthase bin.
meine OP war im märz 2005, bin triple negativ und hab nun die ersten 5 jahre geschafft. mir gehts gut, angst hab ich schon, vor allem auch, weil ich genträgerin bin (BRCA 1). aber ich glaube, die angst gehört einfach dazu, wenn man eine solche erkrankung durchgemacht hat.
alles liebe und auf viele jahre!
suzie
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seit 2005 bin ich ein angsthase
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  #22  
Alt 11.05.2010, 19:37
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ängel ängel ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Ich habe zwar nach der Diagnose erst 2,5 Jahre geschafft, aber dafür dass die Prognose nicht günstig war, ist das auch schon was.

Ich finde die Beiträge toll und gratuliere allen. Als ich die Diagnose bekam war auch eine meiner ersten Suchen im internet wie lange damit leben kann und wie lange andere damit leben.
Deshalb ist es ein ganz toller Thread!
Ängel
__________________
Ängel
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  #23  
Alt 11.05.2010, 19:45
Ortrud Ortrud ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Hallo,

ich habe am 12.07. bereits 15 Jahre bei guter Lebensqualität geschafft. Noch 15 ist doch nicht schlecht, oder?
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  #24  
Alt 12.05.2010, 00:16
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Kimmy07 Kimmy07 ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Guten Abend,

schöner Thread! Dabei ist mir aufgefallen dass ich glatt meinen 3. Geburtstag verpasst habe
Diagnose im Mai 2007: 3 Tumore in der linken Brust mit Vd.a. DCIS dazwischen, grösster Tumor 2,5 cm und befallene Lymphknoten. Portimplantation, 4 Zyklen EC + 4 Zyklen Herceptin/Taxol neoadjuvant, OP, 6 Wochen Bestrahlung, 1 Jahr Herceptin + 2 Gaben Zometa. Aktuell Portexplantation und ein stetes Vergessen der Nachsorgetermine.....

Irgendjemand schrieb: "Das Leben ist schön!" und dem schliesse ich mich an.

liebe Grüsse an alle,
K.
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  #25  
Alt 28.05.2010, 23:20
Suli Suli ist offline
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Standard AW: Über 5 Jahre !!!

Hallo liebe Frauen

Auch ich möchte euch gerne als Tochter von einer BK erkrankten Mutter noch ein paar Mut machende Zeilen schreiben und von meiner Mum (66-jährig) erzählen.

Ihre BK-Erkrankung wurde im Dezember 2004 (damals 60-jährig) dank Routine-Mammo festgestellt, danach folgten einige Untersuchungen inkl. Knochenszyntie und Biopsie. Die brusterhaltende OP fand im März 2005 statt. Die Diagnose lautete wie folgt:
Invasiv duktales Mammakarzinom mit Grösse 2,6 cm, pT2, pN2, Mic (1/24), G3, M0, ER und PR negativ.

Es folgte 4x AC-Chemo sowie 30 Bestrahlungen und 1 weiteres Jahr eine Studie in Form von Chemo-Tabletten. Seither muss meine Mum alle 3 Monate in die Kontrolle ins KH (Blutbild, abtasten, Fragen beantworten, etc) sowie jährlich Mammo und Sono und eine Frauenarzt-Kontrolle.

Dieses Mal folgte auf die Mammo und Sono im November 09 auch noch ein MRT zwecks genaueren Abklärungen. Man war sich nicht ganz sicher. Es war aber dann alles okay, und ein weiteres Kontoll-MRT wurde 1/2 Jahr später wieder angeordnet. Das war nun diesen Mittwoch der Fall. Heute erhielt meine Mutter bereits einen erlösenden Anruf von ihrem Onkologen, dass alles in Ordnung sei! Ihr könnt euch vorstellen, was für ein grosser Stein uns allen vom Herzen fiel. Das nächste MRT wird in 1 Jahr erfolgen.

Im März hatten wir aber dann auch noch einen sehr grossen Schrecken, denn das Blutbild war plötzlich nicht okay (schlechte Leberwerte) und dann musste sie zusätzlich ein CT machen wegen allfälligen Metas. Die Angst war riesig, aber nach knapp 2 Wochen die Meldung, dass doch alles in Ordnung sei. Meine Mum hatte im Februar einen bösen Winter-Sturz und musste daher Schmerztabletten einnehmen. Das waren zwar absolut normale Tabletten und nicht etwa hochdosierte, aber trotzdem reagierte das Blutbild sofort und man befürchtete Schlimmeres.

Ja, ich möchte euch viel Mut machen, dass auch mit einem G3-Tumor und triple negativ noch ganz viel Hoffnung besteht für ein weiteres gesundes Leben. Unterdessen sind also auch bei ihr über 5 Jahre geschafft, und wir hoffen so sehr, dass es noch viele, viele weitere Jahre werden.

Meiner Mum geht es soweit sehr gut, ausser Hitzewallungen, aber das ist halt einfach so, ansonsten geniesst sie es und ist äusserst dankbar wieder so prima im Leben zurück zu sein. Sie hat seit der Diagnose bewusst 15 kg abgenommen, ist zwar noch immer wenig übergewichtig, aber die Figur und auch ihr Wohlbefinden sind seither viel besser geworden.

Ich wünsche euch allen und natürlich auch meiner Mum von Herzen nur das Beste und kämpft weiter, es lohnt sich.

Gruss, Suli

Geändert von Suli (28.05.2010 um 23:24 Uhr)
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  #26  
Alt 24.06.2012, 09:48
Benutzerbild von Jule66
Jule66 Jule66 ist offline
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Standard AW: Der Mutmachthread

Hallo,

dann trau ich mich auch mal…

Ich habe heute meinen 3. Jahrestag (Tag der 1. Chemo) nach BK Erstdiagnose (28.05.2009),
welche alles andere als rosig war.
Das war Ende Mai 2009.

Es fing übel an…ich zog nur schlechte Karten: 1,9 cm,triple negativ, 4 befallene Lympfknoten. Schock!

Dabei hatte ich 1 Jahr vorher meine 1.Mammographie und ½ Jahr vorher meine Krebsvorsorge. Alles in Ordung, hieß es immer.
Es folgte das Staging, bei dem ich zum Teil echte Todesängste ausgestanden hatte. Aber das kennt ihr ja. Zum Glück war da alles ok, uff.
Nachdem beschlossen wurde, mich neoadjuvant zu behandeln (was mir zunächst gar nicht gefiel, ich wollte das Ding so schnell wie möglich loswerden), folgte die Sentinellympfknotenbiopsie.
Trauriger Befund: von 4 entnommenen Sentinel-LK waren 3 befallen, z.T. zusammengebacken, kapselüberschreitend. Dabei sahen die im Ultraschall und MRT unverdächtig aus.

Was da in mir vorging, brauche ich nicht zu beschreiben.

Ich trieb den Beginn der Chemo voran. Statt 2 Wochen nach der Sentinel-OP zu warten, bekam ich die Chemo bereits 1 Woche nach der OP . 6 mal TAC.
Ich wusste genau, ich habe 2 Chancen: zum einen die Komplettremission und zum anderen , dass keine weiteren LK befallen sind.
Ich hatte in der Zeit viel hier im Forum gelesen und das hat mir unheimlich Mut gemacht.

Eine Userin möchte ich hier hervorheben, Zitronengras.
Sie war mein Vorbild und hat mir wirklich Mut gemacht. Danke liebe Zitronengras an dieser Stelle!

Die Chemo schlug hervorragend an- das ist der Grund, dass ich den Tag der 1. Chemo als Jahrestag gewählt habe.
Nach der 2. Chemo Ultraschallkontrolle- das Biest war weg. Ein Clip musste gesetzt werden, um bei der OP das Gebiet zu finden.
Riesige Freude bei den Ärzten- ich war sicherlich eine „Kopfschmerzpatientin“ für diese.
Und natürlich bei mir- von dem Moment an schöpfte ich Hoffnung, da wusste ich, dass ich es schaffen kann.
Die ersten Chemos habe ich gerne angenommen, voller Hoffnung. Die weiteren Chemos wurden immer schwerer zu ertragen, wer kennt das nicht...

Nach den Chemos dann die OP: auf meinen Wunsch hin Mastektomie mit Expandereinlage, damit ein anschließender Aufbau mit Diep Flap erfolgen konnte.
Die OP war nicht ohne…anschließend Bestrahlung, einschließlich der Lympfabflusswege.
Danach AHB und Brustaufbau.

Nach der OP war klar, dass sich Wunsch 1 –Komplettremission- erfüllt hatte.
Aber Wunsch 2 nicht so ganz…es wurde noch ein Lympfknoten gefunden, der mal befallen war…
er hatte ein Narbenareal ( der G3 Anteil, den die Chemo vernichtet hatte ) und daneben einen aktiven G1 Anteil, insgesamt nur eine Mikrometastase, also kein Kapseldurchbruch.
Ich habe das so für mich interpretiert, dass die 3 Wächter-LK alles abgefangen hatten und dann nur eine Mikrometastase in den nachgeschalteten LK gefunden wurde. Damit konnte und musste ich leben. Aber damit waren es 4…

Eine Prognose habe ich trotz mehrmaligen Nachfragen nie bekommen…man traute sich wohl nicht.

Zeitgleich- bis vor 1 Woche- bekam ich Zometa.
Ziemlich genau 1 Jahr nach Erstdiagnose bin ich wieder arbeiten gegangen, zunächst mit dem Hamburger Modell.
Ende 2010 habe ich mir meine Hüftknochen in Essen biopsieren lassen, zu untersuchen auf schlafende Tumorzellen.
Der Befund (um Weihnachten herum) war zum Glück negativ. Hatte Zometa da schon was bewirkt? Ich persönlich gehe davon aus!

Ich habe mich oft gefragt, was mir den Allerwertesten gerettet hat.

Ganz weit vorne steht da für mich die Chemo, die OP und Bestrahlung, also die Schulmedizin.

Ich bin mehr als dankbar dafür.


Nach den Behandlungen schaute ich mich aber auch anderweitig um…und stiess auf, Sport, Ernährung allgemein-wenig Kohlenhydrate, viel Obst und Gemüse, nahezu kaum Alkohol.
Wenn ich will, kann ich sehr diszipliniert sein und …ich will es.
Als ehemaliger Sportmuffel fiel es mir nicht leicht, das Laufen anzufangen…aber wenn es die Rezidivrate um bis zu knapp 50% senken kann, dann geht’s auf einmal.
Mittlerweile laufe ich 3-4 mal die Woche einige Kilometer- es geht.
Ferner versuche ich Stress zu vermeiden; so arbeite ich nach wie vor „nur“ 30 Stunden die Woche, sorge für ausreichenden Schlaf.
Desweiteren habe ich mich von W- Lan und dem Funktelefon getrennt.
Statt dessen haben wir D- Lan und ein Schnurtelefon- back to the roots. Es geht…
Hintergrund dessen ist die permanente Strahlung, der ich mich nicht mehr aussetzen wollte.
Auch bin ich im Sommer 2010 umgezogen, in eine größere, ruhigere und schönere Wohnung mit grossem Balkon.


Ich habe mich eingehend mit diesen Themen beschäftigt, in Literatur, auf Kongressen, im Ärtzegespräch.
Und ich bin überzeugt davon, dass es die Kombination ist…und sei es nur der Glaube daran, der ja bekanntlich Berge versetzen kann.Und natürlich gehört auch Glück dazu.

Ich bin nach wie vor ein Nachsorgejunkie, d.h.ich lasse alle 3 Monate meine TM und sämtliche Blutwerte kontrollieren, Oberbauchsono und Brustultraschall, einmal jährlich MRT der Brust.
Ich brauche das für meine Psyche, denn auch ich habe meine schlechten Phasen, in denen jedes Zwicken argwöhnig observiert wird.
Ferner glaube ich daran, dass früh entdeckte Metastasen besser zu behandeln sind.
Das ist meine Quintessenz meiner fast 3 jährigen , intensiven Beschäftigung mit Brustkrebs.

Und der Erfolg gibt mir Recht!

Ich weiss, dass ich noch lange nicht am Ziel bin, aber mit 3 Jahren habe ich mich doch ein gutes Stück in Sicherheit gebracht ( bei TN sind die ersten 2-3 Jahre die gefährlichsten, danach nimmt die Gefahr deutlich ab)

Es ist zu schaffen!
Und mir geht’s gut!

So, zum Schluss möchte ich noch all denen danken, die ich hier kennenlernen durfte, ob real oder virtuell. Ihr alle habt mich mitgetragen und mitgezogen. Ein grosses Dankeschön an Euch !

Ich würde mich freuen, wenn sich hier weitere Mutmachgeschichten einfinden würden…

Ich melde mich hier nächstes Jahr wieder!

Eure Jule

Geändert von gitti2002 (09.12.2016 um 23:04 Uhr) Grund: Links entfernt da sich sich ohnehin in der Signatur befinden
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  #27  
Alt 24.06.2012, 10:33
launi.de launi.de ist offline
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Standard AW: Der Mutmachthread

Liebe,liebe Jule
mein Vorbild im Kompass Forum
Erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum 3 jährigen!

LIest sich unsere Geschichte doch ähnlich,war vor einem Jahr auch mein erster Satz beim Arzt: Ich gehe hier mit einer Komplettremission raus! Ja,Glaube kann Berge versetzen!

Ich wünsche Dir von Herzen nur das Allerbeste und hoffe,wir lernen uns in Augsburg kennen

Lg launi

Geändert von gitti2002 (13.07.2012 um 00:31 Uhr) Grund: Titeländerung
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  #28  
Alt 24.06.2012, 11:58
Tati P. Tati P. ist offline
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Standard AW: Der Mutmachthread

Jule, ich freue mich riesig für Dich!
Wie Du schon schreibst, mit triple negativ sind die ersten 2-3 Jahre die gefährlichsten und ich habe echt Bammel, aber Deine Geschichte ist eine Mut-mach-Geschichte.
Danke!

Geändert von gitti2002 (13.07.2012 um 00:32 Uhr) Grund: Titeländerung
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  #29  
Alt 24.06.2012, 12:02
Benutzerbild von Pee
Pee Pee ist offline
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Standard AW: Der Mutmachthread

Liebe Jule,

herzlichen Glückwunsch zum 3 jährigen!!!

Und vielen Dank für deine Mutmach-Geschichte! Ich finde deinen Weg, mit der Krankheit umzugehen klasse und möcht an dieser Stelle auch nochmal danke sagen für deinen unermüdlichen Einsatz hier im Forum - so viel Fachwissen und aufbauende Worte für alle Hilfesuchenden hier - DANKE !

Weiter so und ich freu mich schon auf deine Geschichte zum 4 jährigen


Liebe Grüße,
Pe (die sich in 3 Jahren mit ihrer Mutmachgeschichte zum 3 jährigen hier einreiht)

Geändert von gitti2002 (13.07.2012 um 00:32 Uhr) Grund: Titeländerung
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  #30  
Alt 24.06.2012, 12:08
Silvi67 Silvi67 ist offline
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Standard AW: Der Mutmachthread

Hallo Jule,
Glückwunsch zum 3-Jährigen. Ich habe hier bisher fast nur gelesen und kaum geschrieben, aber deiner Aufforderung zur Mut-Mach-Geschichte komme ich gerne nach

Bei mir ist es im Juli auch 3 Jahre her, als meine Gyn mir sagte, dass der Knoten, den ich Tage zuvor ertastet hatte „sehr verdächtig“ aussähe. Ich war gerade 42 geworden. Auch mein Tumor war triple negativ (G3; 1,3 cm). Gott sei Dank waren die Lymphknoten sauber. Zunächst konnte ich gut brusterhaltend operiert werden. Dann der nächste Schrecken: Erst in der Pathologie hatte man ein großes DSIC festgestellt. Meine Ärztin riet mir zur subkutanen Mastektomie mit gleichzeitigem Einsetzen eines Implantates. Erst musste ich aber die Chemos (3 FEC, 3 DOC) durchstehen. Im Frühjahr 2010 folgten die OP und meine AHB. Ziemlich genau 1 Jahr nach der Diagnose ging ich wieder arbeiten.

Es ging mir gut, aber die Angst war plötzlich mein ständiger Begleiter. In meiner Familie gab es leider schon sehr viele Krebserkrankungen - auch mehrere Brust- und Eierstockkrebsfälle. Ich ließ also den Gentest durchführen und das negative Ergebnis hätte mich beruhigen sollen. Tat es aber nicht. Ein gutes Jahr nach meiner Diagnose wurde bei meiner Mutter Brustkrebs festgestellt. Das gab mir den Rest und ich entschied mich zur prophylaktischen OP der gesunden Seite. Anschließend fuhr ich wieder in Kur und konnte dort den ganzen Mist, der meine Seele belastete bei einer Psychologin abladen. Seit dem geht es mir nicht nur körperlich, sondern auch seelisch wieder richtig gut. Die Krankheit und die Angst beherrschen nicht mehr meinen Alltag.

Ich weiß, dass ich – bei allem Negativen – auch Glück hatte.
Glück, dass dieser Dreckskerl von Tumor frühzeitig entdeckt wurde.
Glück, dass die Lymphknoten frei waren.
Glück, dass ich in der ganzen Zeit – und auch heute noch – im Krankenhaus und bei meiner Gyn sehr gut versorgt wurde.
Und vor allem Glück, dass meine Mama ihre OP, Chemos und Bestrahlungen mit 71 Jahren besser weggesteckt hat, als ich.

Das sind also im Prinzip zwei Mut-Mach-Geschichten in einem

Liebe Grüße an alle,
Silvia

Geändert von gitti2002 (13.07.2012 um 00:33 Uhr) Grund: Titeländerung
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