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  #1  
Alt 26.03.2005, 15:19
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Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du dich um sie kümmerst, alles für sie tust-für die Frau, die einmal deine grosse Liebe war. Jeden Tag sehe ich dir an, wie sehr du leidest und innerlich weinst, es ihr aber nie erzählen würdest. Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du ein Leben lebst, dass du nicht leben willst. Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du gefangen bist. Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du niemals gefragt wirst, wie es dir geht, alle fragen immer nur nach ihr. Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du mit dir kämpfst. Jeden Tag sehe ich dir zu, wie du das alles meisterst. Jeden Tag sehe ich dir zu und frage mich, wie lange du das noch aushältst. Jeden Tag denke ich an dich und hoffe, dass es dir gut geht.
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  #2  
Alt 10.05.2005, 03:39
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so schön geschrieben...
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  #3  
Alt 15.05.2005, 20:57
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DANKE!
Ich hab´ Tränen in den Augen, genauso fühl ich mich!
Bin die Frau eines Krebskranken; jeden Tag Krankenhaus, eigene Bedürfnisse gibt es nicht mehr, nur noch seine (!) Wünsche.
Aber was tut man nicht alles aus Liebe?
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  #4  
Alt 17.05.2005, 13:06
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manchmal fällt einem das wesentliche wie schuppen von den augen,,, plötzlich sieht man vieles anders durch ein paar worte,,,, wunderschön geschrieben,,, ein so schwieriges thema so vorsichtig angegangen
von herzen alles gute für alle betroffenen
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  #5  
Alt 20.06.2005, 14:09
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Und wenn dann alles vorbei ist war doch jeder Tag so schön und so leer das Leben jetzt.

Auch wir hatten dieses Leben. Ein Leben auf einer Insel, sich einlassen, sich loslassen.

Bruni
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  #6  
Alt 02.08.2005, 16:54
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Da kommen auch bei mir die Erinnerungen wieder ganz heftig. Ich war die Lebensgefährtin eines Krebskranken. Fünf Jahre die Diagnose, aber eine noch sehr annehmbares miteinander und füreinander. Das letzte halbe Jahr war die Hölle für ihn. Ich habe gern mein ich aufgegeben für ihn. War nur noch für ihn da, jeden Tag Krankenhaus oder wenn er nach Hause durfte, war ich krank geschrieben. Danach ist alles anders, auch wenn man weiß, dass es so kommen muss und wird. Es ist jetzt ein gutes halbes Jahr her und ich bin weit davon entfernt, mich als "normal" zu bezeichnen.....
Sicher ist in einigen Bereichen des Lebens wieder etwas Normalität eingekehrt, aber psychisch - das wird noch lange dauern.
Jana-Kristin
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