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  #16  
Alt 23.03.2002, 19:29
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Standard Zusehen tut sehr weh ...

Hallo

mein mann ist vor 2 wochen an einem t-zell-
lymphom verstorben, ich bin fast am ende und
weis nicht wie es weitergehen soll. er war
für mich alles und mit 47 finde ich war er
einfach noch zu jung. laut ärzte im juni 01
wurde er nicht als risikoreich eingestuft
und nur mit chemos und bestrahlungen behandelt. er war fit, hatte appetit und fühlte sich super, war voll davon überzeugt, das er es schaffen würde. innerhalb von 4 tagen verstarb er. eines beunruhigt mich bei der ganzen sache. ich habe das gefühl, das seine trompos, die er
bekam vertauscht wurden. wer hat eine ahnung
wie ein körper auf so etwas reagieren würde?? bitte helft mir ich drehe sonst noch durch. ich werde mit dem alleinsein nicht fertig
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  #17  
Alt 23.03.2002, 20:21
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Standard Zusehen tut sehr weh ...

Hallo an alle!

Zwischen meinem Beitrag vom 19.02.2002 bis heute ist einige Zeit vergangen. Mein Freund hat bisher die KMT gut verkraftet. Ich bin super glücklich und zutiefst dankbar.
Liebe Christina, zunächst möchte ich Dir mein Beileid ausdrücken. Ich selber habe als Angehöroger eines CML-Patienten (Leukämie) in den vergangenen Monaten sehr viel durchgemacht und viele Tiefs erlebt und durchlitten. Mein Freund der transplantiert wurde, hat im Rahmen der Behandlung ebenfalls Thromozyen erhalten und eine starke Abwehrreaktion gehabt. Kurze Zeit nachdem der Beutel durchgelaufen war mußte er sich übergeben und bekam eine Apfelgroße Schwellung am linken Ohr sowie Rötungen am ganzen Körper. Die Ärzt haben sich das nicht erklären können und haben mit Medikamenten unverzüglich gegengesteuert. Es brauchte kanpp zwei Tage um sich zu erholen, da sein gesamtes Blutbildendes System durch Chemo und Bestrahlung vernichtet war und das Transplantat noch nicht angewachsen war. Es war für uns und für die Ärzt eine unerklärliche Reaktion des Körpers.
Vielleicht ist dies ein kleiner Trost für Dich.
Ich wünsche Dir viel Kraft und lieb Menschen, die Dich aufrichten.
In herzlicher Verbundenheit

Peter
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  #18  
Alt 01.04.2002, 12:57
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Standard Thrombozytenreaktion nicht ungewöhnlich!

Hallo an Peter,Christina und alle,
die Reaktion auf die thrombos ist garnichts ungewöhnliches. Es wird in der Regel immer ein antihistaminikum/ antiallergikum vorab gespritzt od. infundiert.trotzdem können Reaktionen auftreten, Habe selbst bei drei Transplantationen und vielen Thrombo- Konzentraten Reaktionen erlebt.
Gruß RainerF
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  #19  
Alt 06.04.2002, 12:47
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Hallo an alle Leser dieser Seite,

um die Angst vor Thrombozytentransfusionen etwas zu reduzieren kann ich berichten, dass ich innerhalb zwei Tagen 17 (!) Throbzytenkonzentrate erhielt ohne jegliche Nebenwirkungen und auch ohne zusätzliche Begleitmedikation.
Gruß Thomas
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  #20  
Alt 24.05.2002, 00:46
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Standard Wer hat Erfahrungen mit der Misteltherapie !

Ich habe chron. lym. Leukämie im IV Stadium nach Rai, also Letztes und schon schwere Chemos hinter mir. Leider steigen bei mir die B- Zellen schon wieder ziemlich an und da hat mir eine Bekannte gesagt, dass sie in der selben Situation eine Misteltherapie gemacht hat.Darauf hin sei der Anstieg etwas eingedämmt worden. Habe seit der letzten Chemo auch sehr schlechte Leberwerte, wer weiß, was zur Verbesserung helfen könnte ?? Bitte schreibt mir !!!
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  #21  
Alt 24.05.2002, 09:26
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ich bin sehr trauchig ...
meine beste freundin (25)leidet an leukämie, wahrscheinlich CML, bekannt seit oktober 2001

sie hat sehr seltene blutwerte, weshalb ein knochenmarksspender mit den richtigen werten seltener ist, als ein sechser im lotto (O-Ton ihres arztes)

aus diesem grund geht meine freundin, trotz dringenden anraten ihres arztes nicht ins krankenhaus zur chemo, sondern macht eine ambulante (leichte...?)therapie
sie macht derzeit eine lehre, geht nebenbei jobben und macht regelmässig sport - sie ist sehr aktiv
ich glaube, dass sie oft schmerzen hat, manchmal kippt sie um, aber sie beklagt sich nie, sondern behält alle leiden für sich
sie redet mit keinem über die krankheit, ich bin die einzige, die es weiss, nicht mal ihre eltern, zu denen sie ein gutes verhältnis hat

ich habe den eindruck, sie ignoriert die krankheit, sie informiert sich auch überhaupt nicht darüber, sondern sie denkt, dass sie bald wieder gesund wird
sie lebt ganz normal und spricht viel über ihre zukunft

kann es sein, dass gerade dieses ignorieren, diese (fast) nicht vorhandene angst, dieses seelische gleichgewicht, ihr zusätzliche lebensmonate, - jahre beschrehren werden? trotzdem sie eine chemotherapie ablehnt?

andererseits macht es mir angst, dass sie nicht ins krankenhaus geht

natürlich muss man den willen des kranken akzeptieren und ich tue das auch

es fällt mir aber sehr schwer, da ich die einzige bin, die es weiss und ich fühle eine ungeheure verantwortung auf mir liegen

hat jemand ähnliche erfahrungen mit angehörigen?
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  #22  
Alt 27.05.2002, 16:57
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Hallo Grete,
ich habe ebenfalls cll im Stadium IV nach Rai und lebe bis auf einige Ausnahmen seit über 5 Jahren ganz gut, wobei ich die Strategie habe so sanft und so wenig wie möglich zu behandeln - da es ja bis jetzt ohnehin nicht heilbar ist. Neben der üblichen Behandlung mit Kortison usw. spritze mir seit ca. 4 Jahren Mistel allerdings seit rd. 3 Jahren nur noch homiopathisch dosiert, da bei voller Dosierung sich die Blutwerte verschlechtert haben - allerdings ist es nicht sicher was der Auslöser war, da meine Werte ohnehin oft schwanken. Ich würde allerdings die Behandlung möglichst nur durch einen Arzt der in anthroposophisch orientierter Medizin ausgebildet ist machen lassen. Die "Schulmedizin" lehnt Mistel bei Leukämien ab, da sie Angst hat, daß der Krebs dadurch unterstüzt wird. Auch die anthroposophischen Ärzte sind bei Leukämien vorsichtig. Nähere Infos gerne auch direkt per e-mail : fam.gaehr@freenet.de
Gruß Thomas
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  #23  
Alt 09.01.2003, 18:53
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Standard Zusehen tut sehr weh ...

Ich bin eigentlich nur auf dieser Seite gelandet, weil ich ein Referat über Krebs halten soll und nun stoße ich auf den Hilfeschrei von dir...
Es tut mir so unendlich leid und ich weiß, dass einfach nur zusehen einen selber fertig macht. Man möchte was tun, HELFEN. Und gerade in einem so schweren Moment sind einem die Hände gebunden, weil man so gut wie nichts tun kann.
Aber du kannst ihr helfen, dass sie nochmal lacht, sich freut! Ich bin davon überzeugt, dass du das ohnehin tust und das ist gut so.
Ich möchte dir nur viel, viel Kraft wünschen und alles Gute und natürlich auch alles, alles Gute für deine Schwester.

Viel Glück und alles Liebe...
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  #24  
Alt 09.01.2003, 22:31
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Hallo Conny meine Schwester ist am 13.11.1998
an leukämie gestorben. Ich ihr jetz 24 jähriger bruder, sah sie als wichtigste Person in meinem leben. Also sie starb verdrängte ich es, die Ärzte hatten eine nicht mehr lange gegeben.
Aber jetzt holt es mich ein.
Irgendwann werden wir alle uns verabschieden.
Und ich hoffe meine liebe schwester wiederzusehn
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  #25  
Alt 16.01.2003, 02:43
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Hallo Conny
der Mann meiner Schwester hat akute Leukämie,das ist von einem Tag auf den anderen gekommen, völlig überraschend!!
Er hatte zuvor eine Bronchities, war etwas müde, doch das sind wir ja alle derzeit,mitten im Winter.
Er ist zu einer Untersuchung gegangen, um sich "durchchecken" zu lassen, einen Tag später war er dann schon im Krankenhaus, das ist jetzt 5 Tage her und ich selber bin völlig unter Schock, weil ich mir nie vorstellen konnte, daß es gerade ihn, der so kräftig und lebendig ist, treffen könnte.
Der Chefarzt sagte ihm ,daß er eine Überlebenschance von 50% hat, mir wird ganz bange bei der Vorstellung, daß morgen die Chemotherapie anfängt.
Kennt sich sonst noch jemand aus mit dieser Form der Leukämie? Wie sie verläuft etc.?
viel Kraft für Deine Schwester...
Angelina[email]monsonia25@aol.com
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  #26  
Alt 23.05.2003, 12:56
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www.deryatenha@.gmx.de
hallo an alle
ich selber hatte zweimal krebs ich wede jetzt 16
nächste woche das erste mal hatte ich krebs mit 4 jahren das zweite mal mit 11 jahren .Bei meiner ersten krankheit sagten sie das es mit der scheidung meiner eltern zu tun hat also das ich deswegen krank geworden bin bei meiner zweiten krankheit wussten sie nicht den grund.bei meinem zweiten klinikum aufenhalt hatte ich eine freundin sie hatte ein tumor am schenkel man hat ihr ab dem knie bis zum fuß den teil an die hüfte dran operiert sie war am rollstuhl "gefesselt"aber das machte ihr nichts aus sie hat immer gestrahlt doch nur mir sagte sie wie sie sich eigentlich fühlte doch es ging ihr gut ein monat bevor die ärzte fest gestellt hatten das sie gesund ist traf super star SASCHA sie war ein rießen fan von ihm als sie in die klinik zurück kam strahlten ihre augen ein monat danach wurde sie dann gesund sie flog nach australien für fast 2 monate doch nach 3 wochen würde es ihr sehr schlecht gehen deshalb musste sie zurück nach deutschland man hat dan fest gestellt das sie nochmal einen tumor hatte sie wollte aber nicht mehr weil sie zu viel erleiden musste ich war wärend der zeit auch wieder gesund und konnte immer bei ihr sein an einem tag bin ich später gegangen weil mein bus ein unfall gemacht hatte als ich dann in der klinik war ,war ihr zimmer ausgeräumt sie sagten mir das sie friedlich im schlaf gestorben ist ich war am boden zerstört ich gab mir die schuld weil ich nicht da war sie sagte das krankenhaus sei wie ein goldener käfig man durfte machen was man will aber man war immer eingesperrt.ich besuchte sie jeden tag fast3jahre lang doch wir sind umgezogen weit weg von ihr ich bitte eine andere freundin von mir ihr eine rote rose hinzulegen .ich denke immer noch an die zeiten von früher .ich würde mich auf antworten freuen oder fragen
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  #27  
Alt 26.05.2003, 00:01
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Hallo derya,
wir wollen Dich fragen, wie es dir heute geht. Bist Du wieder richtig gesund ? Und wie denkst du heute darüber, dass Du das Zimmer Deiner Freundin damals leer und ausgeräumt gefunden hast.
Melde Dich ruhig mal bei uns unter www.strahlemaennchen.de
Dir alles Gute
E.Junge
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  #28  
Alt 29.05.2003, 19:18
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Hallo Serina!

Ich bin 18 und hab am 25. 10. 2001 meine Diagnose CML erhalten. Kann deine Freundin voll verstehen!

Bei mir war/ist es auch so!

Die Angst ist immer da, sie erdrückt dich fast. Aber nach ausen hin kann ich sie nicht zeigen. Angst, dass es nach der Chemo nicht wieder so ist, wie vorher. Dass man nicht mehr machen kann was einem Spaß macht. Dass einem alles davon gleitet.

Kannst mir mal mailen:
alex.schaetzl@web.de

Deine Freundin hat GLück DICH als Freundin zu haben!

Lieben Gruß
Alex
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  #29  
Alt 02.08.2003, 17:47
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liebe conni. ich bin die mutter von ben 17 .mein sohn hat all seit seinem 2. lebensjahr.er wurde in dieser zeit,3mal zum sterben nach hause geschikt.jetzt ist er 17.und austherapiert.wir leben von tag zu tag.ben und ich sind in den jahren der krankheit zu der gewissheit gekommen das christus für uns real ist und er uns durch das gebet und der bibel hilft.ich möchte nicht den eindruck einer religiösen phanatikerin machen und auch niemand.bekehren.es ist für uns nur so dass wir ohne glauben schon längst verrückt geworden wären.nimm jeden tag als geschenk,sei für deine schweter da .es gibt so viel leid auf dieser welt mach sie durch dich ein bisschen schöner.wenn du willst kannst du uns mailen.name@domain.de
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  #30  
Alt 02.08.2003, 20:14
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liebe derya habe deine mailadresse versucht.hat nicht geklappt.bittemelde dich mal.ich versuche meinen sohn ben aus siner isolation herrauszulocken.er ist 17 und hat auch schon einiges durchgemacht.bitte wenn dich das erreicht melde dich.seine adresse fam.seaton@t-online.de<a href="mailt...@domain.de</a>
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