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  #1  
Alt 13.02.2013, 16:58
Lena1701 Lena1701 ist offline
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Standard Tumor als Ursache einer Depression?

Das Thema passt hier wohl am besten. Ich meine nicht Depressionen, welche aufgrund einer Krebserkrankung ausgelöst wurden, sondern Tumore, die eine Depression auslösen könnten.

Gibt es dazu bereits (wissenschaftliche) Erkenntnisse?
Ich selbst habe seit früher Jugend Depressionen - und solange wächst vermutlich auch schon der Tumor (Chondrosarkom) in mir ...
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  #2  
Alt 14.02.2013, 00:31
Benutzerbild von XsunnyX
XsunnyX XsunnyX ist offline
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Standard AW: Tumor als Ursache einer Depression?

Das ist ein schwieriges Thema. Zumindest das Auftreten von Krebs in Zusammenhang mit Stress wurde mehrmals untersucht. Ich denke, dass eine Depression auch eine Art von Stress ist. Doch auch da gab es unterschiedlichste Ergebnisse. Somit gibt es keine eindeutigen Anzeichen für einen direkten Zusammenhang.
Finden konnte ich aber eine Studie, die untersucht ob Depression die Mortalität von Brustkrebspatientinnen beeinflusst.
http://www.sciencedirect.com/science...33318203703211
Zitat: "The authors used survival analysis of data from three central registers and found that breast cancer patients with depression had a modestly but significantly higher risk of mortality depending on stage of breast cancer and time of depression"
Allerdings ist hier tendenziell auch ehr die mit dem Krebs einhergehende Depression gemeint. Wobei dies zumindest ein Anzeichen für eine erhöhte Anfälligkeit unter Depression darstellen könnte.

Ich hoffe ich konnte helfen
LG
Hanna
__________________
Mein eigener Blog:
www.einneuerweg.blogspot.com
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  #3  
Alt 16.02.2013, 09:42
Lena1701 Lena1701 ist offline
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Registriert seit: 17.01.2013
Beiträge: 13
Standard AW: Tumor als Ursache einer Depression?

Danke. Ich glaube, ich meinte es genau umgekehrt. Mich würde interessieren, ob eine Depression, bzw. generell psychische Veränderungen bereits ein Anzeichen von wachsenden, aber noch unbemerkten Tumoren sein können. Sprich: Die Depression entwickelt sich bereits vor Krankheitsausbruch, ohne dass die Krankheit bereits diagnostiziert wurde.

Ist mir erst jetzt aufgefallen, dass ich statt "erst nach" "bereits vor" gemeint hatte ...

Geändert von Lena1701 (24.02.2013 um 19:59 Uhr)
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  #4  
Alt 16.02.2013, 15:05
J.F. J.F. ist offline
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Beiträge: 1.470
Standard AW: Tumor als Ursache einer Depression?

Hallo,

ich möchte es mal so sagen: Anhand von Studien an Mäusen haben die Amis festgestellt, dass eine Krebserkrankung durch Veränderungen, die der Tumor auslöst, auch Depressionen auslösen kann. Es kam zum Anstieg von Zytokine im Blut und Hirn sowie zur Verminderung eines der Streßhormone, so dass insbesondere der Bereich für Emotionen davon betroffen war.

Jetzt das Aber. Es handelt sich hierbei um Mäuse, dies ist nicht eins zu eins auf den Menschen umsetzbar. Da muss noch weiter geforscht werden. Und noch eins: Nicht jeder der eine Depression hat, hat gleich Krebs. Da kann auch eine Autoimmunkrankheit, egal wie sie heißt (Diabetes, MS etc), dahinterstecken.

Die "Ausrede" oder Schönreden (schau, ich habe eine Depri, deswegen hätte man den Tumor entdecken müssen) zieht hier leider nicht. Jeder, absolut jeder, auch sogenannte Gesunde, können jederzeit an Krebs erkranken. Ohne je eine sogenannte Krebspersönlichkeit aufzuweisen.

Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Eher um das Thema, das bei Menschen häufig untersucht wurde, Depressionen während einer Krebserkrankung. Es ist fundiert, dass Depressionen den Heil- und Gesundungsprozeß massiv negativ beeinflussen. Ja sogar den ärztlichen Anweisungen nicht gefolgt wird. Daran sollte man arbeiten.
__________________
Viele Grüsse
JF



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  #5  
Alt 25.02.2013, 20:10
Lena1701 Lena1701 ist offline
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Registriert seit: 17.01.2013
Beiträge: 13
Standard AW: Tumor als Ursache einer Depression?

Danke. Meine psychische Erkrankung war bis jetzt leider therapieresistent. Sofern habe ich nun die leise Hoffnung, dass mit Therapie meines Tumors auch in der Behandlung meiner Depression vielleicht neue Therapieansätze gefunden werden könnten.
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  #6  
Alt 18.05.2013, 23:30
abifiz abifiz ist offline
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Registriert seit: 02.05.2013
Beiträge: 9
Standard AW: Tumor als Ursache einer Depression?

Hallo Lena.


Ich schreibe etwas verunsichert: Auf keinen Fall möchte ich nämlich etwas veröffentlichen, was Dir nicht hilft. Mal sehen, ob, und wenn, wie es mir gelingt...

An/in Dir ist Depression. Ich empfehle Dir, Dich dagegen heftigst zu wehren, die allgemein geläufige Phrase zu akzeptieren, Du "hättest" "eine" Depression. Schon diese Veränderung im Davon-Wahrnehmen, Darüber-Denken und -Reden würde Dich stark beinflussen, sich auf Deine Depressivität auswirken.

Versuche bitte, die Möglichkeit zumindest probeweise zu erwägen, daß eine reine "Objektivierung" ("Vergegenständlichung") des Depressiven in Dir, seine Überwindung leider auch erschwert.

Daß eine Tumor-Behandlung eine unmittelbare direkte lineare Einwirkung auf Deine Depressivität haben könnte, mag mir nicht besonders einleuchten, welche hochkomplexe Faktoren in ihrer Wechselwirkung auch immer diese psychische Anfechtung in Deinem "Davor" ausgelöst haben. Aber daß eine Einstellungsveränderung in Dir sich günstig/unterstützend auf die Bekämpfung der Depression und des Krebses auswirken würde, ist schon eher im Bereich des Wahrscheinlichen.

Mit diesen Worten hab' ich keinerlei subtile und verdeckte Aggressivität Dir gegenüber ausgelebt, sondern mich etwas ängstlich dazu vorwagen wollen, Dich zu einer anderen Betrachtung zu ermuntern. Ich hoffe, Du kannst es aus meinem Beitrag verspüren.


abifiz
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