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  #1  
Alt 16.11.2006, 19:03
Else Else ist offline
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Registriert seit: 16.11.2006
Beiträge: 15
Standard Non-Hodgin hat auch uns erwischt

Letzte Woche Montag, 6.11.06 wurde meinem Mann die Prostata wegen Krebs entfernt. Am 14.11.06 erhielten wir den Bescheid, dass in den mitentfernten Lymphknoten ein niedrig malignes Non-Hodgkin-Lymphom, in erter Linie vom Typ eines kleinzelligen lymphozytischen Lymhpoms gefunden wurde. Der Schock war groß. Wer kann mir hierzu etwas sagen.
Im übrigen hat mir gestern abend das Lesen im Forum schon sehr gut getan.
Danke dass Ihr alle so zueinanderhaltet.
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  #2  
Alt 16.11.2006, 19:49
Benutzerbild von struwwelpeter
struwwelpeter struwwelpeter ist offline
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Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 3.460
Lächeln AW: Non-Hodgin hat auch uns erwischt

HERZLICH WILLKOMMEN BEI UNS IN DER RUNDE,
AUCH WENN ES KEIN SO TOLLEN HINTERGRUND HAT!!!


Es ist gut und ich finde es toll, daß Du für Dich diesen Weg hier ins Forum gefunden hast! Wir alle hier sind irgendwie von dem gleichen Problem betroffen, können Dir natürlich egal von welcher Seite her, viele Fragen und Unklarheiten beantworten. Es sind Erfahrungswerte, die ein jeder von uns bereits gemacht hat.

Auf diesem Wege sende ich Dir und Deiner Familie eine Menge an Kraft und Energie, gemeinsam ist man stärker, gemeinsam erlebt man diese Krankheit von vielen Seiten - das ist gut!

Sei nochmals ganz ganz herzlich willkommen, wenn Dir danach ist, wende Dich einfach an uns, einer ist immer da!!!

Liebe Grüße und ganz dicke Kraftpakete

et struwwelchen
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  #3  
Alt 16.11.2006, 20:03
Benutzerbild von Lucie
Lucie Lucie ist offline
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Registriert seit: 20.08.2006
Ort: Niederrhein NRW
Beiträge: 521
Standard AW: Non-Hodgin hat auch uns erwischt

Liebe Else,
auch ich heiße dich hier in unserer Mitte recht herzlich willkommen...
der Schock sitzt tief,die Angst ist groß..und man hat Fragen über Fragen.. ich werde niemals die erste Zeit nach der Diagnose meines mannes ( hochmalignes B-Zell Lymphome St 1 AE)
dieser berg der so hoch erschien,unbezwingbar..( kannst das alles auch in meinem Thread nachlesen).
Aber alle Menschen hier,und vor allem das Auseinandersetzten mit ihnen und der Krankheit,haben mir sehr geholfen..
Der Berg ist bezwingbar.. wir haben ihn mit Hilfe erklommen...

Gib den mut nicht auf,und bei Fragen oder auch einfach nur um Ballast abzuwerfen.. hier bist du richtig..

Lieben Gruß
Lucie
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  #4  
Alt 17.11.2006, 11:22
Else Else ist offline
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Registriert seit: 16.11.2006
Beiträge: 15
Standard AW: Non-Hodgin hat auch uns erwischt

Hallo Struwwelchen, hallo Lucie,
ich danke Euch für Euer willkommen.
Wir stehen erst am anfang und meine Angst ist groß. Mein Mann ist optimistischer . Heute wurde ihm bei der Visite gesagt, dass der Befund in dem Lympknoten sehr klein ist und der Onkologe evtl. auch sagt wait and watch, wenn sich im CT nicht weitere Befunde erkennen lassen. Trotzdem bin ich momentan noch nicht beruhigt, auch wenn er wohl langsam wächst.
Kann es tatsächlich sein, dass dadurch, dass der momentan befallene Lympknoten entfernt wurde, der Krebs weg ist ?? Voraussetzung hierfür natürlich , dass im CT keine weiteren schlechten Befunde erhoben werden.
Ich wünsche auch Euch allen alle Gute und die Kraft , die wir wohl alle brauchen.
Gruß Else
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  #5  
Alt 17.11.2006, 14:46
Tini_D Tini_D ist offline
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Registriert seit: 27.07.2006
Ort: Hitzhusen
Beiträge: 7
Standard AW: Non-Hodgin hat auch uns erwischt

Hallo Else,

auch von mir ein warmes herzlich Willkommen, auch wenn der Anlass alles andere aus prickelnd ist. Ich selber bin auch an einem NHL erkrankt und hatte heute meine letzte Chemo-Sitzung.

Ich finde es sehr gut, dass Dein Mann eine optimistische Einstellung hat. Hat mir persönlich sehr gut über die Chemo geholfen. Wartet in Ruhe das CT ab und trefft dann mit dem Onko die richtige Entscheidung.


Ich drück Euch und wünsche Euch viel Kraft.

LG
Martina
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  #6  
Alt 17.11.2006, 17:17
Bellinda
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Beiträge: n/a
Standard AW: Non-Hodgin hat auch uns erwischt

Hallo Else,

auch ich schließe mich Struwwelchen, Lucie & Co mit einem herzlichen Willkommen an.

Meine Frage, ist es denn schon 100 %ig sicher, dass es sich um ein Lymphom handelt? (Es gab hier gerade einen Fall, da war es dann doch keines ....)

Die niedrig malignen Lymphome zeichnen sich dadurch aus, dass sie langsam wachsen und nicht so bösartig sind, das heißt man kann mit ihnen unter Umständen jahrelang gut leben, während eine frühzeitige Therapie überhaupt nichts bringen würde. Deshalb ist Watch and Wait i.d.R tatsächlich die erste Wahl. Hier eine Ausschnitt zum Thema von den Seiten des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg www.krebsinformation.de:



"Watch and wait –Abwarten unter Kontrolle
Gar nichts tun bei einer Krebserkrankung? Für manche Lymphompatienten und ihre Angehörigen ist dieser Vorschlag ihrer behandelnden Ärzte zunächst beängstigend. Gerade bei nur langsam fortschreitenden niedrigmalignen Lymphomen würde ihnen eine früh einsetzende Behandlung aber keine Vorteile bringen, im Gegenteil: Ihre Lebensqualität, die oft gar nicht oder kaum eingeschränkt ist, verschlechterte sich drastisch. Hinter dem englischen Begriff „Wait and Watch“, manchmal auch „Wait and See“, versteckt sich außerdem keineswegs ärztliches Nichtstun: Die sorgfältige Kontrolle aller Laborwerte, die regelmäßige Überwachung des Allgemeinzustands und eventuell die besondere Untersuchung, die beim jeweiligen Lymphomtyp die aktuelle Ausbreitung zeigt, trägt dazu bei, Betroffenen ein möglichst normales, aber risikoarmes Leben zu ermöglichen.
  • Probleme macht betroffenen Patienten dabei nicht selten die psychologische Seite der Situation. Wo sie selbst oder auch enge Familienmitglieder noch gut mit der Strategie umgehen können, die hinter „Watch and wait“ steht, ist das vermeintliche „Nichtstun“ für Freunde und Bekannte oft nur schwer zu akzeptieren. Gutgemeinte, aber nicht auf die Situation passende Ratschläge sind oft die Folge, zum Beispiel die Empfehlung, alternative Methoden anzuwenden. Gelegentlich fehlt ohne Therapie auch die Akzeptanz, dass der Betroffene tatsächlich erkrankt ist und in manchen Situationen eben doch Schonung braucht."
Ich möchte mich Martina anschließen: Wartet erst einmal die übrigen Untersuchungen ab und dann vertraut eurem Onkologen, lasst euch alles erklären - wir hier im Krebs Kompass helfen so gut wir können - die Zeit durchzustehen und unbeantwortete Fragen aus unserer eigenen Erfahrung heraus zu beantworten.

Alles Liebe
von
Bellinda
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