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  #226  
Alt 17.03.2007, 23:12
Benutzerbild von blümle
blümle blümle ist offline
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Hallo an alle,
ich möchte mich auch kurz vorstellen...
Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet seit 20 Jahren, habe zwei Töchter 21 und 22 Jahre und einen Enkel mit fast 4 Jahren und eine Katze, die momentan mein bester Freund ist!!!!!!!!!
Seit fünf Jahren kämpfe ich mit dem Brustkrebs, habe bei der dritten OP meine Brust hergeben müssen,mich trotz allen Anfechtungen für den alternativen Weg entschieden mit dieser Krankheit zu kämpfen.Das heißt, Mistel seit fünf Jahren täglich, keine Chemo, Psychoterapie.
Seit November 2006 Knochenmetas,Hormonterapie und Zometa begonnen,
Bestrahlung 10 mal, und jetzt mal sehen wies so weitergeht.
Auf jeden Fall habe ich sehr viel Hilfe von meinen Mädels und meinem Mann,
die mich bis jetzt sehr unterstützt haben und denen ich sehr dankbar bin.

Ich schreibe euch hier, weil ich die ganzen Jahre keinen Nerv hatte, mich mit
anderen Menschen zu treffen um über meine Krankheit zu reden oder ihr zu
nahe zu sein. Denke so ist es für mich besser.
Obwohl ich seit gestern auch wieder mehr nachdenke, nachdem ich viele
Beiträge im Forum gelesen habe.
Aber im Moment bin ich froh, einen Raum zu haben und euch hier zu treffen.
Ich wünsche allen viel Kraft beim Weiterkämpfen...

Liebe Grüße an alle, blümle

Geändert von blümle (17.03.2007 um 23:16 Uhr) Grund: Hat noch was gefehlt
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  #227  
Alt 21.03.2007, 15:13
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Skorpiline Skorpiline ist offline
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Hallo, ich möchte mich auch vorstellen
ich bin 51 Jahre alt, Mutter dreier schon "erwachsener" Kinder.
Habe seit einigen Jahren einen ganz tollen Partner, den ich nicht mehr missen möchte Er half mir in der schweren Zeit über vieles hinweg- Kam während der fast dreiwö. Klinikaufenthaltes jeden Tag zu mir.
Im Dez. 05 wurde BK diagn., leider mit mehreren Knoten, so dass keine Rettung mehr für meine re. Brust war.Hatte während der OP gleichzeitig Wiederaufbau.Danach folgte Chemo, Herceptin und Bestrahlung, Herceptin erhalte ich immer noch dreiwöchentlich, dazu noch einen Mix aus Aramidex und Bluthochdrucktablette u. zweimal wöchentlich Magnesium und Kalziumtabletten u. gegen die vielen Schmerzen (Gelenk- u. Knochenschmerzen Ibroprophen und Magentabletten.
Im Januar 07 ging es zur AHB. Hatte schon erwähnt, dass ich mit meinen Händen so große Probleme hatte und habe - Carpaltunnelsyndrom, erfolgreiche OP, aber re. Hand sind die Finger immer noch taub und wie Nervenschmerzen und mein linkes Gelenk schmerzt, als ob ich Rheuma hätte, das bisschen tippen schmerzt schon wieder. Meine beiden Daumen sind wie Klappdaumen, das schmerzt auch wie verrückt. Der nächste amb. OP-Termin steht schon fest Dabei wollte ich , vorausgesetzt es ist alles o.k., die li. Brust verkleinern lassen - bessere Proportionen und die re. korrigieren lassen. Durch d. Bestrahlung hat sich das Gewebe verschoben. Die Narbe auf dem Rücken muss auch nochmal korrigiert werden. Da habe ich dieses Jahr noch viel vor mir. Packen wir es an
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  #228  
Alt 21.03.2007, 19:10
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amortiis amortiis ist offline
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Hallo

Ich bin Anke, 35 Jahre, Erzieherin
und seit dem 16.02.07 weiß ich, daß ich BK habe.
Am 19.02.07 wurde Brusterhaltend operiert. Der Tumor war 2,5 cm groß, G3, Her2 Neu1+ und es waren drei Lymphknoten befallen.
Meine Mutter und ihre Schwester hatten mit 46 & 50 Jahren BK.
Nun bekomme ich seit 12.03. 6x TAC und danach noch Bestrahlung.

Durch eine Bekannte von der Chemotherapie hab ich vom KK-Forum erfahren und ich muß sagen, es ist hier sehr übersichtlich und kurzweilig!

Ich hoffe, daß ich nicht nur als Mitleserin sondern auch als Ratgeberin
hier `mitmischen` kann!
Solche Foren sind total wichtig und haben mir in der kurzen Zeit schon wahnsinnig geholfen!

Danke an die Verantwortlichen für die Power und ihre Zeit!!!

Auf ein gutes `lesen`
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  #229  
Alt 24.03.2007, 20:34
Sirod Sirod ist offline
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Auch ich möchte mich kurz vorstellen.
Doris, 49 Jahre alt, Thüringerin und seit Februar im Krebs-Kompass unterwegs. Hatte jetzt zum fünften mal die Diagnose "Verdacht auf Mamma-Tu" und bin bisher viermal mit Entfernung von Fibroadenomen davongekommen.
Jetzt muß ich zum MRT und zur Stanzbiopsie. Ich kann euch garnicht sagen wie sehr mir die Infos hier schon geholfen haben.
Viele Grüße an euch alle!
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  #230  
Alt 25.03.2007, 05:14
silvia1959 silvia1959 ist offline
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Hallo, ich möchte mich auch vorstellen. heisse Silvia und bin noch 47 Jahre alt. Meine Mutter ist im November 2006 an BK erkrankt und hat zur Zeit die Chemo, die sie nicht so gut verträgt (2x KH - Aufenthalt). Ich habe im Januar eine Mammographie machen lassen mit dem Ergebnis: Mikrokalk, der Arzt hat mich beruhigt, es wäre nichts schlimmes, ( über diese Aussage denke ich zur Zeit gründlich nach.) bin jetzt aber total fertig, da meine Schwester vor 2 Tagen eine Mammographie hatte und am 10.April eine Biopsie durchführen lassen muss.

Viele Grüße an Betroffene und Angehörige
Silvia
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  #231  
Alt 26.03.2007, 21:57
bikersuzi bikersuzi ist offline
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Hallo,

ich heisse Sandra, bin 32 Jahre alt und wohne in Moringen/Niedersachsen. Meine Diagnose Brustkrebs habe ich im August 2006 bekommen. Habe 4 mal AC und 4 mal Taxotere-Chemos hinter mich gebracht. Im Februar 2007 ablatio rechte Brust. Es waren 3 von 31 Lymphknoten befallen. Keine Metastasen. Jetzt bekomme ich ab April 30 Bestrahlungen. Ich habe eine Tochter von 5 Jahren und bin seit 8 Jahren verheiratet. Zur Zeit fühle ich mich gut, was man in der Zeit der Chemo nicht behaupten konnte. Habe einen Brustkrebs-Gentest machen lassen. Dieser steht aber leider noch aus. Nach der schlimmen Zeit der Diagnose bin ich ganz meinem Hobby, dem Motorrad-Fahren, verfallen. Auf dem Motorrad kann ich meine Sorgen und Ängste einfach vergessen, und das finde ich sehr wichtig. Dreht sich ja sonst schon alles um die Krankheit. Fängt ja schon morgens beim Blick in den Spiegel an (hab leider noch einen Glatzkopf). Erhole mich so langsam von den Nebenwirkungen der Chemo, die bei mir zu dutzenden auftragen. Werde mich nach den Bestrahlungen erst mal ganz meiner Familie widmen. Haben viel nachzuholen. Ich wünsche allen die Kraft, diese Krankheit zu besiegen. Bitte nie die positive Einstellung verlieren.

Liebe Grüße von bikersuzi
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  #232  
Alt 27.03.2007, 17:41
christina62 christina62 ist offline
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Hallo Ihr Lieben!
Ich nehme mir jetzt mal ein Herz, und schreib mich auch hier rein.
Ich heiße Christina, bin 45Jahre, 2 Töchter(16 und 27, 3 Enkerln, ja und einen Mann ! Ich wohne in Niederösterreich. Gibt es hier auch Mädels von meinem schönen Österrreich?
Habe vor ca. 3 Wochen erfahren, dass ich zu 99,9% Brustkrebs hab. Ja, es zieht sich halt alles dahin, morgen muß ich wieder mal ins Spital um endlich ein Operationstermin zu vereinbaren. Angeblich nach sono-2cm li, nix in den Achselhöhlen, aber ich find es kann sich bei der Operation noch was ändern, vielleicht finden sie doch noch befallene Lympfknoten. Na ja, das wars mal-bin durchs Internet stöbern auf diese Seite gestoßen und bin froh darüber, weil man sich informieren kann und es einen doch ein wenig leichter erscheint wenn mann weiß, daß man nicht ganz allein mit dieser Diagnose dasteht. Aber trotzdem hab ich noch sehr viele Fragen und Ängste-eh klar. .
Also ihr werdet sicher noch von mir hören
Eure Christina
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  #233  
Alt 29.03.2007, 16:30
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DorotheaHL DorotheaHL ist offline
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Hallo und guten Tag - dann will ich mich auch einmal vorstellen.

Dorothea, BJ 1970, Fisch, verheiratet, 1 Sohn BJ 1997, 2 Katzen

1. OP (brusterhaltend) rechts 03/1998 - Chemo - Bestrahlung Chemo
2. OP (brusterhaltend) links 11/2003 - Chemo - Bestrahlung

Nach 2. OP habe ich mich zu einer nun schon 2jährigen Psychotherapie durchgerungen. Da ich meine Mutter 1989 an Unterleibskrebs verloren habe dachte ich mir - hier bei mir muß mal aufgeräumt werden.
Für mich war das eine der besten Entscheidungen die ich je getroffen habe.

Mir geht es wunderbar - ich bin glücklich und zufrieden und mache nur noch Dinge zu denen ich Lust und Laune habe.

Für Euch eine kleine Geschichte aus meinem Leben:

Ich möchte euch gern mein Erlebnis bezüglich der großen "WARUM" Frage mitteilen.

Also kurz und knapp:
Als ich meine erste OP, Chemo und Bestrahlung überstanden hatte dachte ich "Selbsthilfegruppe".
Gedacht - getan.

Ich - damals (1998) 28 Jahre - 1 jährigen Sohn - damaliger Freund (jetzt mein Gatte) Student.

Mir gegenüber saß eine Dame von ca. 75 Jahren.
Sie erzählte das sie sich die ersten 10 Jahre nach ihrer Krebserkrankung das Leben schwer gemacht hat wegen dieser blöden "WARUM ICH" Frage.

Erst richtig gut ginge es ihr wieder - seit sie eines morgens in den Spiegel schaute und sich fragte : WARUM ICH NICHT ?

Bin ich schöner, fleißiger, gebildeter, jünger,reicher, toller, cleverer usw. als die anderen?
Warum ich NICHT?
Warum die anderen und ich NICHT?

Das hat mich so beeindruckt - da denke ich heute noch sehr oft dran.

Werdet wieder und dann bleibt alle schön gesund!!!
Dorothea
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  #234  
Alt 29.03.2007, 23:47
Sonja5 Sonja5 ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

nun nehme auch ich mir den Mut mich vorzustellen.
Mein Name ist Sonja, ich bin noch 58 Jahre alt und verheiratet mit dem besten Mann, den ich mir denken kann. Meine beiden Kinder sind 39 und 36 Jahre alt.
Letztes Jahr im Mai, "pünktlich" zum Beginn der Freistellungsphase der Altersteilzeit, mein Mann ging zu diesem Zeitpunkt in Rente und wir hatten uns sehr viel vorgenommen, bekam ich im UKT, nach Stanze, die Diagnose Brustkrebs (Inflammatorisches Mammakarzinom links cT4d,N1,MO); Ich brauche wohl niemanden zu sagen, was das für eine Nachricht für mich, aber auch für meinen Mann, war!
Mir wurde vorgeschlagen an der Gepar Quattro Studie teilzunehmen, was ich auch tat. Ab Juni Chemo, 4xEC u. 4xTaxane. Dezember dann OP, Ablatio der linken Brust und Reduktionsplastik rechts. Pathologischer Befund nach OP
ypT1a (bifokal bis Durchmesser 3mm),G2, pN1 mic (1/11),LO,VO,MO,RO. Regressionsgrad 2 nach Sinn. ER:pos. (IRS:12),PR pos. (IRS:8), cerb-B2:O,
insbesondere kein inflammatorisches Mammacarzinom.
Ist dies nicht ein toller Befund? Die Qualen der Chemo (bei Taxotere extrem) haben sich gelohnt.
Im Februar begann ich dann noch mit den 28 angesetzten Bestrahlungen, die ich Mitte März abgeschlossen hatte. Außer dass meine Haut ziemlich angegriffen ist, habe ich diese gut vertragen. Seit Bestrahlungsende nehme ich Femara, bei denen ich außer Durchschlafschwierigkeiten bis jetzt keine anderen Nebenwirkungen habe. Im April gehe ich auf Reha und freue mich unheimlich darauf.
Meinem Mann danke ich für seinen unglaublichen Beistand und seinen Optimismus in dieser für uns beide so schweren Zeit.
Das Forum habe ich schon ab Beginn meiner Erkrankung verfolgt und habe hier wertvolle Infos erhalten. Vielen Dank dafür.

Liebe Grüße

Sonja
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  #235  
Alt 30.03.2007, 14:44
Heike69 Heike69 ist offline
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Hallo,

ich möchte mich auch vorstellen.
Mein Name ist Heike, bin 37 Jahre alt, seit 13 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder, 7 und 11 Jahre alt. Meine Mutte ist mit nur 32 Jahre an Brustkrebs gestorben, damals war ich gerade mal 3 Jahre alt.
2003 dann die Diagnose: 5 bösartige Tumore in der linken Brust. Es folgten Chemos, brusterhaltende Operation und Bestrahlungen. Die Tumore waren nicht hormonabhängig.
2005 ließ ich einen Gentest machen, der bestätigte, dass ich BRCA 2 Trägerin bin.
Ende 2006 stellte man ein Rezidiv fest. Nachdem ich nun nach dem Gentestergebnis schon lange überlegt hatte, was ich machen sollte, entschied ich mich gleich für eine beidseitige Brustamputation und Eierstocksentfernung. Die Entscheidung war mir bis dahin sehr schwer gefallen. Aber sie war richtig, da sich nach der Operation herausstellte, dass der Tumor auch wieder G3 war und diesmal hormonabhängig.
Nun bekomme ich Tamoxifen und leide, wie viele von Euch enorm unter den Nebenwirkungen und den Wechseljahrebeschwerden.
Aber es ist meine einzige Chance, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen will.

Viele Grüße
Eure Heike69

Geändert von Heike69 (30.03.2007 um 22:26 Uhr) Grund: Schreibfehler
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  #236  
Alt 30.03.2007, 19:28
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kitaro kitaro ist offline
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Hallo zusammen
Auch ich möchte gerne, dass ihr wißt mit wem ihr es zu tun habt
Ich heiße Marion ( werde nur Marlo genannt) bin 50 Jahre jung. Ja jung, denn ich hoffe noch verdammt alt zu werden. Habe einen Sohn von 27 Jahren und ein Zwillingspäarchen von 22 Jahren. Ja und dann ist da noch der Mann,der meinen Knoten in der Brust ertastet hat. Ihr müßt euch einen Kerl vorstellen 203 cm lang, 126 kilo, Hände wie Klodeckel und so ein Mann hat soviel Fingerspitzengefühl, dass er einen 4 mm großen Knoten ertastet hat. Im Krankenhaus hieß er nur noch der "Lebensretter". Ja er ist nicht nur mein Retter, er ist mein Leben und das nun chon seit fast 29 Jahren. Ja ja wir wissen wir sind in dieser Hinsicht richtige Dinosaurier
Habe im Febuar nach brusterhaltende OP und Bestrahlungen ein AHB in Bad K******* gemacht und dort habe ich von diesem Forum gehört. Ich finde es einfach super mal andere Geschichten zu hören ( es muss ja nicht immer Krebs sein)
Ich wohne zwischen Bonn und Koblenz, na ganz genau in Ahrweiler.Freu mich immer über Post egal von wem egal woher. Also rappelt euch mal auf
Gruss Marlo

Geändert von gitti2002 (03.04.2012 um 20:59 Uhr) Grund: ******
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  #237  
Alt 12.04.2007, 00:42
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Annie65 Annie65 ist offline
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Hallo,

auch ich möchte mich kurz vorstellen. Bin ja schon seit einigen Monaten stille Leserin im Forum. Habe hier schon viele Informationen erhalten, welche mir sehr geholfen haben. Ein großes Dankeschön an Alle!
Ich werde demnächst 42 Jahre alt, wohne in der Nähe von Dresden und habe einen Mann und eine 20-jährige Tochter sowie 3 Katzen .
Bin Ende Juni 2006 brusterhaltend operiert wurden, kein Lymphknotenbefall, G3, hormonpositiv. Anschließend habe ich das volle Programm von 6 x FEC und 33 Bestrahlungen erhalten.
Zur Zeit stecke ich in der AHT mit Tamoxifen und Zoladex, was ich einigermaßen gut vertrage. Hitzewallungen stehen auf der Tagesordnung und der ewige Kampf mit dem Gewicht. Aber auch das werde ich durchstehen und hoffen, daß alles gut wird. Dies wünsche ich auch allen Anderen hier!

Viele Grüße! Annie65
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  #238  
Alt 12.04.2007, 09:44
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Marejka Marejka ist offline
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Hallo alle Ihr "toughen" Mädels,

ich möchte mich auch kurz vorstellen.
Eigentlich weiss ich nicht so recht, was ich hier mache, denn im Verhältnis von so vielen von Euch geht's mir ganz gut.
1,2 mm Tumor in der rechten Brust ein Tag vor Weihnachten 2006 entdeckt, weil ich meinte, dass es mal wieder an der Zeit sei, zu gucken ob noch alles in Ordnung ist. Das war's dann nicht.
Alles ging dann schnell, fragt mich jetzt nicht nach den ganzen Fachbegriffen und Abkürzungen (bei denen komme ich hier im Forum eh nicht mit - wo habt Ihr die alle her??). Jedenfalls habe ich gerade meine 3 Chemo hinter mir, noch 4 vor mir und dann Bestrahlung.

Nebenwirkungen, ja klar, gestern habe ich zum ersten mal richtig gereihert nach der Chemo. Aber was soll's. Ich hoffe drauf, dass es dieser Duchlauf ist, und das war es dann, nie wieder Rückfall, ich bin erst 35. Mein Freund, der mich am 14. Juli heiraten will, stützt mich wo er kann, mein ganzes Umfeld, meine Kunden, meine Freunde, haben immer nur verständig und positiv reagiert, meine Versicherung zahlt meine Krankschreibung, von daher kann ich nicht klagen.

Als ich im Januar zu den ganzen Untersuchungen musste, bin ich zwischen Krankenhaus hier in Dänemark (wo ich schon seit 13 Jahren lebe) und meiner kranken Mutter in Deutschland hin- und hergependelt. Meine Mama ist dann am 22. Januar an Krebs in den Eierstöcken gestorben. Sie hatte vor 20 Jahren BK und ist dann aufgrund vieler anderer Krankheiten wie z.B. Nierensteine in den letzten 10 Jahren nicht mehr zur Kontrolle gegangen. So ist ihr Krebs also wiedergekommen und hat sich verbreitet.

Als sie im Januar endlich zum Arzt ging, war nichts mehr zu machen. Sie hatte zum Schluss so viel Wasser im Körper, dass sie von innen ertrunken ist... während ich im Nachtzug von dem - damit - letzten Besuch bei Ihr wieder auf dem Weg nach Dänemark war, weil ich selbst zu einer Untersuchung musste. Am 26.1. konnte ich noch bei der Beerdigung dabei sein, am 30.1. wurde ich selbst operiert. --

Wie gesagt, ansonsten geht's mir ganz gut. Das sehe ich, wenn ich hier ins Forum schaue. Ich will nicht klagen und wünsche Euch allen ganz einfach nur dass Ihr wieder GESUND werdet.
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  #239  
Alt 17.04.2007, 19:50
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ela67 ela67 ist offline
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Hallo

möchte es heute auch versuchen und mich mal vorstellen. Also ich bin Michaela, 40 Jahre alt,verheiratet und habe zwei Kinder 19 und 15.

Die Diagnose BK bekam ich im Sept.04 ( Dez. 03 den Knoten schon entdeckt, zwei meinungen eingeholt und beide meinten da ist nix. Supi. Keine veränderung und im Sept. war es auf einmal doch was!!?? )

Ich wurde dann brusterhaltend operiert, bekam 6x Chemo und 30 Bestrahlungen. Darauf folgte dann Zoladex und tamoxifen.Zoladex habe ich im Jan.07 zuletzt erhalten und nehme momentan nur noch tamoxifen ein.

P.S. Die Mammograf.-Praxis und den Frauenarzt habe ich gleich im Sept. gewechselt.

Im KK bin ich erst seit kurzem, bin aber sehr begeistert über Eure liebe Aufnahme. Werde hoffentlich noch oft Zeit haben, mit Euch zu quatschen, schreiben, trösten usw.

Liebe Grüße aus lübeck

Eure ela67
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  #240  
Alt 20.04.2007, 20:04
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Rubbelmaus Rubbelmaus ist offline
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Hallo Mädels, ihr kennt mich unter dem Namen "Rubbelmaus", aber mein richtiger Name ist Heidi. Ich bin 56 Jahre alt und fast 40 Jahren mit meinem "Zuckermann" verheiratet. Unser Sohn ist im März 2002 im Alter von 34 Jahren verstorben.Wir wohnen in Köln. Seit Oktober 2000 bin ich durch die Krankheit EU-Rentnerin.

Im Mai 2000 wurde bei mir BK mit Metastasen festgestellt.Die ärztliche Prognose damals war sehr ungünstig (Überlebungschancen 10%) Im Rahmen einer Studie bekam ich insges. 12 Chemos und 28 Bestrahlungen. Durch die ersten 6 Intensivchemos (Epirubicin, Taxol) hatten sich der Primärtumor und die Metastasen völlig zurückgebildet.Es konnte daraufhin brusterhaltend operiert werden.
Leider hat sich bei mir durch das Taxol eine Polyneuropathie in Händen und Füßen gebildet, die auch nicht mehr heilbar ist. Ich bin seitdem gehbehindert (Krücke, Gehwagen), falle plötzlich ohne Grund hin und ausserdem habe starke Nervenschmerzen in den Füßen.Ich habe insges. 3 Jahre und 8 Monate Tamoxifen bzw. Arimidex eingenommen. Seit Oktober 2004 habe ich aber die AHT wegen extremer Nebenwirkungen abgesetzt. Ich habe mich für Lebensqualität und gegen Lebensquälerei entschieden.
Nach langem Kampf mit meinem Rechtsanwalt bin ich jetzt endlich seit vorigem Jahr, auch vom Versorgungsamt als 100% schwerbehindert anerkannt worden.
Seit meiner Erkrankung bis jetzt bin ich in pschologischer Betreuung, die mir sehr geholfen hat.

Für mich selber mache ich Reiki und meditiere. Lese viel und bin fast jeden Tag im Internet. Hier melde ich mich seit Oktober ungefragt zu Wort. Ich bin froh, mich hier im KK mit so vielen Frauen austauschen zu können, auch wenn alle nicht immer einer Meinung sind. Denn hier kann ich mir Rat holen und meine Erfahrungen anderen Betroffenen mitteilen. Mit einigen Frauen aus dem KK tausche ich auch private mails

Nachtrag:
Im März 2006 wurde eine 3,5 cm grosse Rippenmetastase (5. Rippe rechts) festgestellt, die kurz vor dem Durchbrechen war. Ich bekam 16 Bestrahlungen. Seitdem muss ich wieder AHT (Aromasin) einnehmen und bekomme alle 4 Wochen eine Bondronat 6 mg-Infusion.
Mittlerweile habe ich starke Knochenschmerzen und kann immer schlechter gehen.
Die 12. Rippe links ist in sich längst gebrochen, aber keiner kann mir sagen, ob es eine Metastase ist.

Vielleicht werde ich die AHT und Bondronatbehandlung wegen der vielen Schmerzen und Nebenwirkungen in nächster Zeit abbrechen. Aber ich muss erst noch mit allen meinem Ärzten darüber sprechen und meine endgültige Rente abwarten.

Das ist jetzt mein Lebens-Leitspruch:

Hier und jetzt!

Laufe nicht der Vergangenheit nach.

Verliere dich nicht in die Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist h i e r und j e t z t.
(Buddha)

Macht es gut Heidi/Rubbelmaus
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