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  #1  
Alt 09.12.2017, 10:46
klaus953 klaus953 ist offline
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Standard Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo mal an alle

Wollte mich mal an alle wenden die etwas mit dieser Krebsart zu tun haben.
Ich bekam vorca. einem jajr nach einem längeremKrankenhausaufenthalt dieDiagnose Pankreaskrebs.
Nach der Whipple Op stellte es sich heraus das es Gallengangkrebs war.
Kurz nach der Op bekam ich einen Port gesetzt und anschließend eine
"Sicherheitschemo" welche ich relativ gut vertragen habe. Bisher habe ich
drei Nachsorgeuntersuchungen gehabt, übrigens in zehn Tagen die nächste.
Es ist aber anders als die ersten male. Man macht sich nicht mehr ganz so verückt.
Jeder weis das Krebs nun mal nicht sicher zu händeln ist aber ich glaube das
wichtigste ist ihn anzunehmen und dann den Kampf zu beginnen.
Ich sage mir einfach irgend etwas muß ja helfen. Kann man sicher nicht verallgemeinern
aber mir hat es bisher geholfen.

Also Kopf hoch, wir wollen leben

Gruß Klaus
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  #2  
Alt 09.12.2017, 11:02
Tanja_154 Tanja_154 ist offline
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Standard AW: Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo Klaus,
wie ich Dir ja mal geschrieben hatte, war es bei meiner Mutter auch so wie bei Dir. Es sind jetzt fast sechs Jahre her.
Als nach der Whipple der Befund klar war, war ich total aufgelöst. Da sagte mir eine Ärztin von der Intensivstation, dass ich mich nicht so sehr auf den Krebs konzentrieren soll, sondern darauf, wie es meiner Mutter geht. Und ihr geht es heute gut.
Ich bin zwar nicht selber betroffen, dennoch habe ich aus dieser schweren Zeit für mich mitgenommen, dass es weiter geht und das man sein Leben leben soll. Und nicht nur von Nachsorge zu Nachsorge leben. Die Zeiten waren hart. Aber das Leben war und ist auch schön. Du bist auf dem richtigen Weg.
Viele liebe Grüße von Tanja
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  #3  
Alt 09.12.2017, 11:48
klaus953 klaus953 ist offline
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Beiträge: 41
Standard AW: Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo Tanja,
erst mal einen schönen Gruß an dich. Das ist ja schon mal eine Hausnummer von deiner Mutter, ich bin mir sicher das es so weitergeht.
Und du hast recht nur das zählt. Ich schaue zu Zeit von Jahr zu Jahr, hoffe einfach das es so weitergeht.
Viele Grüße Klaus
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  #4  
Alt 17.12.2017, 10:40
LebTod LebTod ist offline
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Standard AW: Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo Klaus,

am Mo. 11.12.2017 kam ich ins ZK A-Burg, da die Gallenflüssigkeit nicht mehr abfloss. Durch eine Magenspiegelung wurde ein Stent gesetzt. Soweit alles o.k. Durch eine weitere Untersuchung CT bekam ich folgende Diagnose: Keine Tumoren im Bauchraum, auch keine Streuung. Da aber der Gallengang,der durch die Pankreas geht eine Verdickung hat, geht man davon aus, dass hier ein Tumor liegt - alles basiert auf Vermutung. Leider liegt die Verdickung so ungünstig, dass sie nicht einsehbar ist. Der Chirurg sagte, dass man nur durch eine OP sehen kann, ob es tatsächlich ein Tumor ist oder "nur eine Entzündung". Die Entscheidung einer OP überlässt er jedoch mir, da der Eingriff sehr massiv ist und eines der größten OP,s im menschlichen Körper. Ich bin hin und her gerissen. Du hattes so eine OP. Welche Medikamente musst du einnnehmen und wie lange danach ging es dir besser? Der Chirurg will anfangs im neuen Jahr operieren.

Geändert von gitti2002 (17.12.2017 um 18:27 Uhr) Grund: Private Daten
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  #5  
Alt 17.12.2017, 15:51
klaus953 klaus953 ist offline
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Beiträge: 41
Standard AW: Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo LebTod
sei erst mal gegrüst von mir. Dein Fall hört sich auch fast wie bei mir an.
Ich kam auch im September ins KH nach ca. drei Wochen Untersuchung und Stent setzen hieß es Bauchspeicheldrüsenkrebs, OP anfang Oktober Nach der Op hieß es dann es war Gallengangkrebs. Entfernt wurde Gallenblase, eine hälfte von der Pankreas und der Zwölfingerdarm. Die ersten zwei Wochen waren nicht besonders aber dann wurde es langsam etwas besser. Dann bekam ich gleich noch einen Port gesetzt wegen einer Sicherheitsschemo. Auch diese habe ich relativ gut überstanden. Gedauert bis es einem
einigermaßen etwas gut geht hat es bei mir fast ein Jahr gedauert. Aber ist sicherlich bei jedem etwas anderes. Sicherlich weist du aber das nur mit Op die Chance hoch das
man den Sch..... besiegen kann. Wenn du einigermaßen gut beisammen bist dürftr es für dich eigentlich gar keine andere Option geben. An Medis nehme ich nur Kreon wegen
der schlechteren Verdauung. Kopf hoch man kann es schaffen.
Erst mal alles Gute für Dich, wenn du Fragen hast, immer ran damit.

Gruß Klaus
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  #6  
Alt 18.12.2017, 12:55
tuuli tuuli ist offline
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Beiträge: 20
Standard AW: Gallengangkrebs, mal schauen wie es weitergeht

Hallo,

habe hier reingeschaut und zufällig den Beitrag entdeckt.

Bei mir sah es vor gut 2 Jahren so ähnlich aus. Mir ging es nicht gut, hatte Fieberschübe, Schüttelfrost und Nahrungsmittelunverträglichkeiten und meine Leberwerte waren astronomisch hoch. Bei der MRT war bereits ein Verdickung im Gallengang zu sehen. Daraufhin wurde eine ERCP gemacht und im Gallengang direkt an der Stelle, wo der Gallen- und Pankreasgang sich auf dem Pankreaskopf treffen, ein Verschluss entdeckt. Es wurde ein Stent in den Gallengang gesetzt, aber die gewonnene Gewebeprobe von dem Tumor war nicht eindeutig.
Laut Chirurgen würde der Stent sich in den nächsten Monaten wieder zusetzen und die einzige Alternative war die Operation, um herauszufinden, was für eine Störung im Gallengang auf dem Pankreaskopf vorlag.

Ich hatte auch die Whipple-Op nach Traverso-Longmire, also magenerhaltend. Meine Diagnose lautete Adenokarzinom der Ampulla vateri. Der Tumor hatte nicht gestreut und es wurde keine Chemo gemacht, da das Nutzen in diesem Fall nicht nachgewiesen ist. Die anschliessende Kontrolle beim Onkologen wurde nach einem Jahr eingestellt, da ich im Prinzip eher eine Patientin für Internisten bin. Im Moment gehe ich alle halbe Jahre zum Internisten und bin mit dieser Regelung zufrieden.

Von der Op habe ich mich langsam erholt, erst 2 Wochen im KH, dann 3 Wochen zu Hause und anschliessend auf Anraten der Ärzte in der Reha. Das war eine gute Entscheidung für mich.

Ich war übrigens bei der Diagnose 59 Jahre alt und das war schon meine dritte Krebserkrankung innerhalb von 18 Jahren. Ich habe seit der Whipple-Op eine 100% Schwerbehinderung, vor einem Jahr habe ich die Rente eingereicht und bekommen. An Medikamenten nehme ich Kreon für die Verdauung, ohne Kreon geht es gar nicht. Mit der Zeit findet man raus, welche Nahrungsmittel gut verträglich sind oder bei welchen man vorsichtig sein sollte. Wie in den Beiträgen schon erwähnt, ist die Whipple-Op eine der größten Bauchoperationen, es bleiben Narben zurück, die verkleben.
Ich habe Probleme mit den Verklebungen im Bauchraum und bekomme fast täglich Krampfanfälle mit Atemnot. Die genaue Ursache ist nicht herauszufinden, aber es gibt in den Foren mehrere Teilnehmer, die diese Anfälle nach der Whipple-Op beschreiben.
Ich bin trotz aller Schwierigkeiten zufrieden mit meinem Leben und dankbar für die Zeit, die ich durch die Op gewonnen habe.
Ich hoffe, mit meinem Beitrag eine Hilfe gewesen zu sein.
LG tuuli
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