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  #1  
Alt 17.02.2017, 19:17
elazed elazed ist offline
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Registriert seit: 17.02.2017
Beiträge: 1
Standard AML Frührezidiv nach Transplant..

Hallo erstmal zunächst einmal es geht um meine Mutter sie ist 65 Jahre alt.
Vor knapp einem Jahr hat sie die Diagnose AML bekommen, sie wurde daraufhin mit Vidaza behandelt um den Tumor kleinzu bekommen anschließend kam der Transplant von ihrer Schwester...
Sie hat die Spende angenommen und zunächst schien alles gut..
Jedoch kam SEHR schnell ein Frührezidiv (nach knapp 3 Monaten) und streut sehr aggressiv ....
Die Ärzte geben ihr weniger als ein Jahr...
Auf die Frage beim Arzt ob nicht ein zweiter Transplant sinn macht, kommt nur die Antwort das das nicht geht, da sie vorher eine starke Chemo machen müsste die sie "schneller" umbringt als die Läukemie...

Ich bin sehr verzweifelt ..
Der Arzt fand es in Ordnung das ich mir eine zweit Meinung holen will und stellt mir auch alle Unterlagen zur Verfügung.

Vielen dank für jede Antwort

Geändert von gitti2002 (17.02.2017 um 21:03 Uhr)
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  #2  
Alt Gestern, 11:35
nirtak nirtak ist offline
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Registriert seit: 22.08.2012
Beiträge: 163
Standard AW: AML Frührezidiv nach Transplant..

frührezidiv so knapp nach der szt ist immer ein großes problem, davor hatte ich auch immer am meisten angst
es ist immer fraglich ob die organe innerhalb so kurzer zeit eine zweite derartige therapie mitmachen, dann muss die leukämie wieder halbwegs unter kontrolle sein damit eine 2. transplantation sinn macht und in den meisten fällen muss auch ein anderer spender gefunden werden

es gibt sehr wohl fälle wo ein 2. mal erfolgreich transplantiert wurde, ob es möglich ist kann dir eh nur ein arzt beantworten, zweitmeinung einholen ist auf alle fälle nicht verkehrt

alles gute für deine mama
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  #3  
Alt Gestern, 16:11
simi1 simi1 ist offline
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Registriert seit: 04.11.2011
Ort: Ba-Wü
Beiträge: 742
Standard AW: AML Frührezidiv nach Transplant..

Hallo Elazed,

nach meinen Erfahrungen kann nach einem solchen Frührezidiv leider nur mehr palliativ therapiert werden. Eine allogene SZT ist nach wie vor ein Grenzbereich der medizinischen Möglichkeiten und gleicht einem Ritt auf der Rasierklinge. Uns wurde damals gesagt, dass der Mindestabstand zwischen zwei Transplantationen mit ca. einem Jahr anzusetzen sei.

Eine Zweitmeinung würde ich an eurer Stelle jedoch ebenfalls einholen, schon um nicht später in einer "Hätte-Wäre-Wenn-Schleife" gefangen zu sein.

Ich wünsche euch, dass ihr es schafft zu akzeptieren und noch eine möglichst lange und lebenswerte Zeit zusammen habt.
Viel Kraft und alles Gute für deine Mutter und für dich!

Herzliche Grüße
Simi
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