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  #151  
Alt 27.06.2019, 21:37
TinaD TinaD ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Hallo Rene,
ich bin die Ehefrau eines Kleinzeller-Patienten. Und lese still bei dir mit. Ich freue mich immer wieder von dir zu lesen. Ich drücke ganz fest die Damen für die nächste Untersuchung.
LG Tina
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  #152  
Alt 27.06.2019, 22:20
Rottweilerfreund Rottweilerfreund ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Danke schön!
Dir und deinem Mann wünsche ich ein kleines Wunder. Viel Glück und viel Kraft!

Gruß
Rene
__________________
Ich gehe nicht. Du gehst!
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  #153  
Alt 09.08.2019, 21:42
Rottweilerfreund Rottweilerfreund ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Hallo
Ich habe jetzt mal wieder die Kontrolle hinter mir. Zum ersten Mal kein CT, sondern eine Röntgen-Aufnahme.
Ich lese hier immer wieder, dass die Leute Angst vor der Kontrolle haben. Angst vor schlechten Nachrichten. Das geht mir überhaupt nicht so. Ich habe die Kontrollen bis jetzt immer sehr positiv erlebt. Jedesmal wurde mir gesagt, dass der Krebs weiterhin verschwunden ist. Jedesmal gehe ich da mit einem super Gefühl raus. Ich kann fast sagen, dass ich mich vorher schon drauf freue, das gesagt zu kriegen. Nur diesmal war es etwas komisch. Da denke ich dann schon: Na hoffentlich sehen die auf dem Röntgenbild auch alles. Da bleibt irgendwie so eine kleine Unsicherheit. OK, werde ich mich auch noch dran gewöhnen.

Das Ergebnis war, dass da irgendwas zu sehen ist, sich aber nicht definieren lässt, was es ist. Das Problem dabei ist, dass es das erste Röntgenbild seit 2017 ist, als der Krebs festgestellt wurde. Es gibt also kein brauchbares Vergleichsbild.
Aber auf den CTs wurde ja auch immer etwas festgestellt, Vermutlich Narbengewebe. Und das, was da im CT zu sehen ist, hat sich ja seitdem nicht verändert. Also wird es vermutlich dieses Narbengewebe sein, was jetzt auch auf dem Röntgenbild zu sehen ist. So sagte mir das auch der Arzt.
Ich gehe also davon aus, dass ich jetzt seit nunmehr einem Jahr tumorfrei bin. Ich habe also auch diesen Termin wieder positiv erlebt. Negativ ist positiv.

Dafür habe ich jetzt ein Drama mit den Zähnen. Ich hatte ja schon in einem vorherigen Beitrag geschrieben, dass sich durch die Bestrahlung der Kiefer zurückgebildet hatte. Deswegen mussten alle Zähne raus. Das ist nun vor etwa sechs Wochen passiert. Drei eigene habe ich noch behalten, damit wenigstens die untere Prothese halt bekommt.
Nach knapp zwei Wochen haben sich durch das Provisorium Blasen gebildet. Da habe ich das Provisorium erstmal fünf Tage lang nicht mehr getragen, bis die Blasen weg waren. Kaum hatte ich das Ding wieder drin, waren auch die Blasen wieder da. Das habe ich dreimal so durchgezogen, bis ich eingesehen habe, dass das so nicht funktioniert und zum Zahnarzt gegangen bin. Der hat dann auch sehr großzügig vom Provisorium weggeschliffen, damit die Druckstellen wieder unbelastet waren. Inzwischen ist noch ein zweites Mal weggeschliffen worden, und inzwischen kann ich sogar ganz vorsichtig etwas kauen. Bis vor ein paar Tagen habe ich mich ausschließlich von Nudeln, Reis und Haferflocken ernährt. Alles unzerkaut, wohlgemerkt. Ich bin unglaublich froh, dass ich jetzt wenigstens etwas Festes zu mir nehmen kann. Auch wenn das Kauen noch mächtig weh tut. Aber sogar mein Leibgericht Bratwurst geht schon wieder. Jippieee!

Also zusammengefasst: Ich bin jetzt ein Jahr tumorfrei, und ich kann wieder Bratwurst essen. Es geht mir gut!

Gruß
Rene
__________________
Ich gehe nicht. Du gehst!
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  #154  
Alt 10.08.2019, 12:51
Gucky Gucky ist offline
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Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 139
Standard AW: Die Chemo beginnt

Na so etwas liest man doch gern. Kämpfen hat also doch einen Sinn.
Bei mir sind es mittlerweile 2,5 Jahre Tumorfrei.
Ein Hoch auf die moderne Medizin, die uns dies ermöglicht hat.
Die Untersuchungen sind bei mir auch nur noch vierteljährlich. Statt CT werde ich nun auch nur noch einmal im Jahr geröntgt
Geht es dir auch so, dass man sein Leben nun intensiver lebt?
Ich habe in den letzten 3 Jahren so viel unternommen wie seit meiner Jugend nicht.
Vor allem hab ich mir Wünsche erfüllt, die ich mir für mein Rentenalter vorgenommen habe.
In meiner Frau habe ich da aber auch die ideale Partnerin.
Bei Dir sind es die Zähne, bei mir war es eine Arthritis, die den ganzen Körper vereinnahmt hat.
Die gute Nachricht ist, irgendwann ist auch dies überstanden.
Ich wünsche Dir noch viele gesunde Jahre.

LG Gucky
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  #155  
Alt 26.08.2019, 19:56
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Beiträge: 152
Daumen hoch AW: Die Chemo beginnt

Hallo René,

ich habe gerade auf deiner Seite gelesen, dass du immer noch tumorfrei bist - toll, ich freu mich sehr für dich!!! Noch haben wir nicht das Alter, um Abschied von dieser schönen Welt zu nehmen.

Und die Probleme mit den Zähnen kenne ich auch zur Genüge. Ich kann wegen der Knochentherapie keine Implantate mehr bekommen, habe jetzt im rechten unteren Kiefer hinten keine Zähne mehr. Mir sind bislang an 3 Stellen die Kronen abgebrochen, 2x konnte Ersatz fest eingebaut werden, weil Implantate schon vorhanden waren.

Ich hatte schon letzte Woche meine jährliche Krebsnachsorge, auch nur mit Röntgen, Ultraschall, Blutuntersuchung und körperlicher Untersuchung. Bei mir scheint sich der Krebs endgültig verabschiedet zu haben, am 21. Okt. habe ich 8 Jahre überlebt.
Ich hoffe, dass du immer in Remission hinter mir her marschierst.

Meine superstarken Rückenschmerzen möchte ich mir jetzt durch Veröden der Nerven nehmen lassen, es ist ja jetzt klar, dass die nicht von den abgestorbenen Metastasen kommen - und meinen Beckenschiefstand und die Arthrose kann ich nicht verändern, ebensowenig wie diese unheilbare Autoimmunerktankung der Schilddrüse.
Alle Versuche, mit Ostheopathie, Akupunktur, Physiotherapie, Medikamenten usw. diese extremen chronischen Schmerzen auszuschalten, sind bislang gescheitert. Am 2. September habe ich in Oldenburg ein erstes Vorgespräch im Mediz. Versorgungszentrum. Ich bin auf diese Möglichkeit durch meine Schwester gekommen. Sie hat nach Jahren mit starken Rückenschmerzen diese Verödung durchgezogen und ist jetzt wieder "ein normaler Mensch". Und das wünsche ich mir auch! Der chronische Schmerzzustand macht ja auch psychisch was mit einem, die Lebensqualität ist gleich null, manchmal sogar im Minusbereich. Man kann deswegen auch nichts groß planen, was Verreisen betrifft. Ich hoffe, dass das Veröden auch bei mir möglich ist!

Na ja, du weißt ja, ich gebe so schnell nicht auf, aber so langsam wird es Zeit, dass ich nachhaltige Hilfe bekomme.
Jetzt habe ich den Krebs zwar besiegt, aber die Lebensqualität ist auf der Strecke geblieben.

So, das wär's für heute! Ich wünsche dir, dass du bald mit deinen neuen Zähnen alles essen kannst, worauf du Appetit hast.

Liebe Grüße,
Elisabeth
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