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  #1  
Alt 15.01.2004, 02:58
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo liebe Mitbetroffene,
ich bin 44 Jahre alt und vor 5 1/2 Jahren, im Alter von 38 Jahren an BK erkrankt. Leider haben sich bei mir Lebermetastasen gebildet. Diese Diagnose erhielt ich im April 2003. Seitdem hatte ich 4 Zyklen Taxotere/Navelbine, anschließend eine Leberteilresektion (Entfernung des li. Lappens) und seit Juli eine erneute Chemo mit Xeloda und Herzeptin (Antikörper gegen den Wachstumsfaktor Her-2- neu). Nun möchte ich gerne ebenfalls Betroffene kennenlernen, denen es ähnlich geht wie mir. Welche Erfahrungen habt Ihr mit Lebermetastasen gemacht?

Liebe Grüße, Martina
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  #2  
Alt 16.01.2004, 14:16
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Martina,

auch ich habe Lebermetastasen und zusätzlich noch welche in den Knochen und der Lunge. Das weiß ich seit Januar 2003. Die Erstdiagnose wurde bei mir 1997 gemacht, damals war ich 27. Ich hatte also fast 6 Jahre Ruhe.
Hauptfokus bei meiner jetzigen Behandlung sind die Lebermetastasen, solange diese nicht weiter wachsen, sind die Ärzte (und ich) zufrieden.
Ich habe Herzeptin und Vinorelbine bekommen, aber diese Therapie hat leider nicht angeschlagen. Dann wurde umgestellt auf Taxotere, was sehr gut geholfen hat. Taxotere musste im Dezember allerdings wg. zu starker Nebenwirkungen (Ablösung der Nägel) abgesetzt werden. Im Moment bekomme ich Xeloda, was ich sehr gut vertrage. Im März wird wieder ein CT gemacht, um zu sehen, ob Xeloda alleine auch hilft. Alle Therapien waren bei mir auf Dauer ausgelegt, es hieß immer, lieber eine geringere Dosis, aber dafür länger. Ist das bei Dir auch so?
Meine Lebermetastasen selbst machen mir eigentlich wenig Probleme, nur bei Druck auf die Leber schmerzt sie ein ganz kleines bißchen. Hast Du Schmerzen und wenn ja, wie gehst Du dagegen an?

Liebe Grüße von Martina
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  #3  
Alt 17.01.2004, 12:38
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Martina, meine Metastasen sind mir herausoperiert worden incl. re. Leberlappen. Es waren 2 im Durchmesser von bis zu 3 cm. Die Micrometastasen die in dem entfernten Leberlappen und aus einer Gewebeprobe des noch bestehenden linken Lappens diagnostiziert wurden sollen mit Herzeptin und Xeloda in Schach gehalten werden. Hatte letzten Freitag ein CT der Leber. Zur Zeit alles in Ordnung, das läßt die Vermutung zu, dass diese Therapie (seit Juli, nach der OP) anschlägt. Habe mit 2000mg Xeloda , täglich 2 mal, angefangen. Hatte aber starke Nebenwirkungen, Hand-Fußsyndrom, bin jetzt seit November auf 800mg, 2x täglich, als Dauertherapie eingestellt. Habe mich bei zwei Ärzten erkundigt, sagen beide das Gleiche. Jeder verträgt Xeloda anders und es muß die individuelle Dosis gefunden werden. Auch mein Onkologe ist der Meinung, lieber gut verträglich und auf unbestimmte Dauer nehmen. Solltest Du noch Fragen haben, so mail mir doch persönlich, können uns ja auch gerne telefonisch austauschen.

Liebe Grüße, Martina
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  #4  
Alt 10.03.2004, 20:55
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Martina, bin auch mit Lebermetastasen betroffen, meine Op war Dez. 95, dann 5 Jahre Ruhe, Febr. 2001 schnellwachsende Lebermetastasen auf beiden Leberlappen.
Seither werde ich mit den verschiedensten Chemos behandelt. Mein Tumormarkter ist unter der jetzigen Chemo
(MI-Fo-Fu) weiter angestiegen, so dass mein beh. Prof. mir heute Xeloda und als Antihormon wollen wir es mit Fareston 60 (wie Tamoxifen) versuchen -hatte bislang Femara und dann Aromasin-. Außerdem bekomme ich noch Herceptin und nehme Bisphosphonate (Ostac 520) ein.
Nach MRT und CT habe ich jetzt angebl. nur noch 1 Metastase von 4 mm, evtl. Micrometastasen sieht man ja bei der bildgebenden Diagnostic leider nicht. Beim Knochenstzintigramm wurde jetzt aber leider noch 1 Metastase am 7 Brustwirbel gefunden.
Weder die Leber- noch die Knochenmetastase machen mir Beschwerden.
Verträgst du Xeloda gut. Ich soll 3500 mg. tgl. nehmen.
Dir alles Beste, liebe Grüße Inge
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  #5  
Alt 19.05.2004, 13:25
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo,
lese sehr aufmerksam im Forum. Meine Frau (45)hat gestern die Diagnose bekommen, dass sie Lebermetastasen und Ascites (Lebererguss)hat und dass nächste Woche die Chemotherapie beginnen soll.
Im Dez. 1995 wurde sie abladiert, sie war bis Jan. 00 beschwerdefrei, dann bekam sie einen Pleuraerguss und eine Knochenmetastase im 6.Brustwirbel.
Es folgten Betrahlungen des Brustwirbels und im September 2003 ereneut Bestrahlungen des Lendenwirbelbereichs und der Beckenknochen, da sie dort besonders starke Schmerzen wegen der Knochenmetastasen hatte.
Ansonsten schlug die Hormontherapie gut an, sie wechselte von Femara auf Aromatasehemmer (Arimidex)und bekommt zusätzlich einmal im Monat ein Mittel, das der Osteolyse (Knochenzersetzung) Einhalt geben soll.
Meine Frage lautet: Kann eine Chemotherapie noch was bringen, wenn sehr viele Rundherde in der Leber vorhanden sind und eine Metastase direkt in der Leberpforte sitzt ? Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?
Für Antworten im Forum wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße Wolfgang
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  #6  
Alt 21.05.2004, 00:53
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

HALLO
ICH bin die hatice ich hatte auch vor 3jahren b.k. jetzt habe ich lebermetestasen von7cm und 2cm an der hauptvene im leber kriege seit 1 februar navelbiene und Xeloda aber der tumor ist immer noch nicht bei mihr kleiner geworden aber meine tumormarker sind runter gegagen kann mann sich bei der leber operieren lassen ich würde mich freuen mit euch mit den Mitbetroffenen telfoniere 05971 964472
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  #7  
Alt 01.06.2004, 14:52
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo,
immer wieder was neues: Heute haben wir erfahren, dass meine Frau neben dem Ascites erneut einen Pleuraerguss hat.Das Bauchwasser hat auch nach der 1.Chemo noch zugenommen. Als Chemomittel bekommt sie nur Epirubicin, die Hormontherapie wurde abgebrochen. An alle Betroffenen: Ist dies der richtige Therapieansatz? Sollte sie nicht besser mit Herceptin behandelt werden, da er das Attribut HER -2- neu hat?Wer hat ähnliche Erfahrungen?
Liebe Grüße Wolfgang
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  #8  
Alt 05.06.2004, 01:14
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Martina44 und Inge E.!
Wie geht es Euch? Leider gaben meine Fragen bezüglich der Lebermetastasen keine Resonanz ausgelöst, dabei will ich meiner Frau doch nur die bestmögliche Behandlung zukommen lassen. Mit dem Onkologen meiner Frau kann ich nicht offen reden, meine Frau hat ihm verboten, mir was zu sagen. Das ist das ganze Problem. Mich würde es so sehr freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen und Therapien mitteilen würde.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #9  
Alt 05.06.2004, 14:35
Britta2
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Lieber Wolfgang, ob man Resonanz bekommt hängt nach meiner Beobachtung auch ein bisschen vom Drumrum ab...wenn man seine Fragen mitten in einem Thread stellt passiert oft nicht so viel -ging mir auch schon so. Am Besten selbst ein posting machen und das irgendwie auffallend, z.B. LEBERMETASTASEN, was kann man tun?---oder LEBERMETASTASEN: Bitte um Empfehlungen!!! - oder so ähnlich.
Dann würde ich immer malwieder selbst antworten, damit es wieder an den Anfang kommt, denn auf die hinteren Seiten wird doch nicht regelmäßig nachgesehen. Ist nur ein Vorschlag. Liebe Grüße Britta
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  #10  
Alt 07.06.2004, 13:03
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Liebe Britta,
danke für Deinen Hinweis.
Lieben Gruß
Wolfgang
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  #11  
Alt 13.06.2004, 20:32
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Bei meiner Mutter (69) hat sein Januar 2003 BK mit Lebermetastasen. Die linke Brust wurde Ihr abgenommen, da der Tumor direkt hinter der Brustwarze war. Sie bekam dann Arimidex, Femara und Tamofixen. Was einige Monate half. Dann ging es
Ihr wieder schlechter und Sie bekam die Chemo Taxotere, was schwere Nebenwirkungen bei Ihr auslöste und Sie musste sofort abbrechen. Sie ist auch psychisch in einem sehr schlechten Zustand, da mein Stiefvater kurz vor der OP verstorben ist. Die Aerzte sagten uns, man könne nichts mehr machen. Sie hat zum Glück, ausser keinem Appetit und Müdigkeit keine Beschwerden der Leber und auch die Lunge ist in Ordnung. Der Tumormarker ist aber bereits von 690 auf 1500 gestiegen, was uns grosse Sorgen bereitet. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt.
Wer kann mir mehr Hinweise geben!
Liebe Grüsse Eveline
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  #12  
Alt 14.06.2004, 08:52
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Wolfgang,

bezüglich deiner Frage kannst du dich auch an das Medizin-Forum wenden. "www.medizin-forum.de"
oder "www.brustkrebs.net". Dort gibt es viele Frauen, die Lebermetastasen haben mit denen du dich austauschen kannst.
Deiner Frau alles Liebe
mond54
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  #13  
Alt 14.06.2004, 09:52
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Liebe mond54,
herzlichen Dank für Deinen Hinweis.
Lieben Gruß
Wolfgang
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  #14  
Alt 17.06.2004, 22:18
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Wolfgang,

ich habe Deine Fragen erst jetzt gelesen, da ich bis zum 15. Juni zur Kur auf Borkum war, also bitte nicht enttäuscht sein. Ich habe auch schon oft erfolglos auf Antworten gewartet und weiß, wie entmutigend das sein kann.

Als erstes möchte ich Dir mitteilen, dass es mir zur Zeit relativ gut geht. Die letzten Untersuchungen haben keinen Hinweis auf irgendwelche Tumoraktivitäten gegeben.

Wie schon erwähnt, erhalte ich seit 11 Monaten, nach der Leberteilresektion (Entfernung des li. Leberlappens) Xeloda, zuerst 4000mg täglich. Aufgrund der erheblichen Nebenwirkungen haben wir uns im Laufe der Monate an eine einigermaßen verträgliche Dosis von 1600mg/tgl.als Dauertherapie, heran-experimentiert.

Außer dem Xeloda bekomme ich sei Juli 2003, jetzt jede 3. Woche Herzeptin.

So wie es scheint, ist die Therapie richtig.

Inwiefern diese Therapie für Deine Frau in Frage kommen sollte, kann Dir nur der Onkologe beantworten. Alles in Allem kann man damit, wenn auch mit Einschränkungen, leben.

Solltest Du noch Fragen haben, so maile mir persönlich. Ich bin Dir und Deiner Frau gerne behilflich, wenn ich kann.

Liebe Grüße und alles Gute,

Martina
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  #15  
Alt 18.06.2004, 09:44
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Standard Wer hat ebenfalls Lebermetastasen?

Hallo Martina !
Meiner Frau geht es auch wieder besser, nachdem sie vorige Woche 5 Tage im Krankenhaus war, weil es ihr nach der 2. Chemo ganz schlecht ging und sie die Schmerztabletten nicht bei sich behalten konnte. Sie hatte über 40 Grad Fieber, was quasi zur "Austrocknung" führte und das paradoxerweise mit Ascites....
Doch viele Infusionen brachten sie wieder auf die Beine und die nächste Chemo hat sie wieder gut vertragen.
Der Ascites ist auch zurückgegangen und nun warten wir gespannt auf den 22. Juni, dann wird sie untersucht und wir wissen dann, ob die Chemo angeschlagen ist.
Leider ist momentan keine Leberteilresektion möglich, da sie sehr viele Metastasen hat.(Der Onkologe erklärte uns, daß es nur dann gemacht werden kann, wenn wenige Lebermetastasen vorhanden sind und ausserhalb der Leber keine weiteren Metastasen sind.)
Mich freut es sehr, dass es Dir recht gut geht
und der eingeschlagener Therapieweg richtig war.

Liebe Grüße und auch weiterhin alles Gute
wünscht Dir
Wolfgang
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