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  #241  
Alt 26.11.2008, 21:00
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Conny44 Conny44 ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Ach liebe Angelika,

es zerreißt mir wieder mal das Herz, deine Zeilen zu lesen. Ich würde dir so gern was Sinnvolles schreiben. Nur was? Ich fühle es förmlich mit, kenne selbst jeden einzelnen Schmerz, den jede Faser deines Körpers erlebt. Das Vermissen, den Wunsch nur noch ein einziges Mal ihn in den zu Arm nehmen, seine zu Stimme hören, ihn zu riechen.
Auch das mit dem Nichtmehraufwachenwollen. Und es wird dir sicher auch nicht helfen, wenn du weißt, dass es eine völlig normale Trauerreaktion ist. Ich machen mir aber auch zusätzlich Sorgen wegen deinen Schuldgefühlen. Liebe Angelika, du weißt aber auch nicht, was nach der Dialyse gewesen wäre, es hätte genausogut zu Ende gehen können. Ich glaube nach wie vor, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest. Im Moment möchtest du es nicht, ok, aber irgendwann kommt sicher der Punkt, dann spürst du es von alleine. Ich kann nur von mir selbst ausgehen, mir hat es ein kleinwenig geholfen, ohne hätte ich überhaupt nichts auf die Reihe bekommen. Und - ich will dir keine Angst machen - es wurde nach einigen Wochen bei mir schlimmer, anstatt besser, so dass ich unbedingt auf prof. Hilfe angewiesen war.
Ich weiß nicht, ob du gern liest? Ich habe mir anfangs viel Bücher reingezogen. Zu empfehlen wären da u.a. "Einen geliebten Menschen verlieren" von Doris Wolf; und vielleicht für später "Geborgen im Leben" von Elisabeth Kübler-Ross. Vielleicht hilft dir es dir ja ein bisschen.

Ich wünsche dir so sehr, dass es wenigstens stundenweise etwas erträglich ist. Lass deine Trauer raus, schreibe sie auf, rede mit deinem Mann, wenn dir danach ist. Leider, leider kann die Trauer dir, mir und allen anderen niemand abnehmen. Wir alleine müssen da durch. Aber wem erzähle ich das. Wir wissen es genau, und es tut so unendlich weh.

Lass dich herzlichst drücken.
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Traurige Grüße von Conny (& Jörg - seit 15.5.08 nur noch in liebevollen Gedanken)

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mein geliebter Mann: BSDK 06.06.1959 - 15.05.2008
mein Pa: BSDK 17.01.1941 - 08.07.2007
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  #242  
Alt 26.11.2008, 21:35
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dihudi dihudi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Liebe Conny
Danke Conny für deinen rat mit den Büchern muß morgen nach Siegen fahren und werde in einer Buchhandlung mit gehen.
Ich bewundere dich sehr du gibst noch so vielen Betroffenen und Angehörigen Ratschläge und hast selbst mit dir zu tun.Nach deinem Mann seinem Tod hast du noch soviel hinnehmen müssen sprich Ämter unter anderem die Rentenkasse die behaupteten es wäre nur eine Versorgungsehe gewesen weil es noch kein Jahr war was wissen die Ämter nichts,du hast deinen Jörg geliebt und tust es immer noch und dann das letzte mit der Ärztin das war ja der Gipfel man trauert um einen geliebten Menschen und bekommt nur unnützigen Ärger hinzu.
Und dann bist du für andere noch da..
Ja liebe Conny ich weiß nicht was nach der Dialyse gewesen wäre aber hätte ich ihn hingefahren und ich hätte nach der Dialyse gesehen das es ihm trotzdem nicht besser ging dann hätte ich wahrscheinlich die nächste Dialyse nicht mehr machen lassen.Ich wünschte ich könnte es rückgängig machen aber leider ist der Tod endgültig da kann man nichts mehr rückgänig machen.
Ja auch rede ich viel mit meinem Schatz aber danach breche ich nur in Tränen aus gehe dann ins Schlafzimmer mache seinen Schrank auf und möchte am liebsten hineinkriechen ich nehme mir dann etwas heraus denke wenn ich seinen Geruch rieche wird es besser aber leider ist es das gegenteil.
Ja du hast vieleicht recht mit prof.Hilfe aber irgendwie habe ich Angst davor das er mir meine Schuldgefühle die ich meinen Mann gegenüber habe nimmt aber ich doch nicht alles versucht das es meinen mann doch wieder etwas besser geht,nicht gesund oder geheilt aber etwas besser das er noch diese Weihnachten erleben konnte.
Sicher hat mir mein Mann noch in seinen Brief geschrieben das ich alles richtig gemacht habe und das er stolz ist auf mich er versucht mir auch in seinem letzten Brief meine Schuldgefühle zunehmen er kannte mich gut.Aber muß man nicht alles versucht haben oder bin ich da jetzt egoistisch und denke da nur an mich um ihn länger bei mir zu haben.ich weiß es nicht.
Liebe Conny dir wünsche ich das du bald mal etwas mehr Ruhe bekommst
ich hoffe du hast nun einen richtigen Arzt gefunden der auf dich eingeht.
Eine Frage wie war es in Berlin konntest du etwas abschalten? Wir waren auch öfters in Berlin ich sollte jetzt die tage auch wieder fahren aber ich möchte erst mal zuhause bleiben.Bin ja erst aus Hamburg zurück.

Ich drücke dich auch mal ganz lieb und du kannst stolz auf dich sein dein Jörg schaut von da oben und ist sicher auch ganz stolz auf dich.

Liebe Grüße
Angelika
__________________
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  #243  
Alt 26.11.2008, 22:16
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Conny44 Conny44 ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Weißt du, liebe Angelika, es gibt absolut keinen Grund, mich zu bewundern. Du bist nach der laaaangen superschweren Zeit an einem Punkt angelangt, wo du offenbar jegliches Gefühl für dich selbst verloren hast. Du bist dir gar nicht bewusst, was für eine enorme Leistung du vollbracht hast. Sicher gehen hier alle an ihre Grenzen. Aber es gibt ja unterschiedliche Verläufe. Und wir alle hier haben mitgelesen, wieviel zusätzliche Nebenschauplätze ihr hattet. Mehrmals die Woche hast du deinen Mann ins Krankenhaus gebracht, hast alles, wirklich alles für ihn getan. Ich bin mir sicher, dass du aus Liebe auch mit deinem Mann getauscht hättest. Du bist niemals egoistisch gewesen, auch jetzt nicht. Und wenn, dann sind wir eben alle egoistisch, weil wir alle unsere Lieben nicht hergeben wollten und sie sooo gern wieder hier hätten.
Ich weiß nicht, wie man dir helfen kann, dich wieder selbst zu spüren und zu erkennen, was für ein unglaublich wertvoller Mensch du bist, wie man dir den Druck nehmen kann, irgendetwas falsch gemacht zu haben? Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass, wenn dein Mann Weihnachten noch erlebt hätte, es danach auch keinesfalls leichter geworden wäre. Es gibt niemals einen richtigen Zeitpunkt. Bei mir waren und sind auch so viele ratlos und fragen, wie man mir helfen könne. Meine Antwort war immer: Mir kann keiner helfen, es sei denn, ihr gebt mir meinen Jörg zurück. Da sieht man mal, welche kindliche Naivität das Gehirn entwickelt, weil es nicht so schnell das Unfassbare aufnehmen kann. Ich bin zwar heute ein kleines Stück weiter, es gab also schon schlimmere Zeiten, aber es holt mich immer wieder ein. Und auch ich glaube, dass es noch ewig dauern wird und kann mir ein anderes Leben gar nicht vorstellen, obwohl ich Jörg nur so kurz kannte.

Das erste Buch ist wirklich schön und einfühlsam geschrieben, vielleicht hilft es dir ein wenig und du erkennst dich darin wieder. Einen Versuch ist es wert.

Ich weiß nicht, ob du was verwechselt hast? In Berlin war ich öfter, da kommt ja Jörg her, um auszuräumen usw. Also abgeschalten habe ich dort nicht. Aber vielleicht meinst du, als ich 3 Tag ein Warnemünde war? Dort war es traumhaft, und es hat mir sehr gut getan.
Irgendwann kannst du es vielleicht auch annehmen, etwas für dich zu tun, und wenn es nur eine Massage ist.

Ich drück dich nochmal.
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Geändert von Conny44 (27.11.2008 um 07:20 Uhr) Grund: Grammatik
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  #244  
Alt 01.12.2008, 15:31
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dihudi dihudi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Liebe Conny
ja das habe ich verwechselt ich meinte Warnemünde und es ist schön das du da mal etwas von deinen Kummer abschalten konntest.
Übrigens habe ich mir die Bücher gekauft aber konnte nur ein paar Seiten lesen ich habe nur noch geweint ich werde es mir zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Hand nehmen.
Liebe Conny ich denke mal es ist gar nicht so wichtig wie lange man jemanden gekannt hat oder verheiratet war es zählt doch nur das Herz und ich weiß wir werden unsere liebsten nie vergeßen und es wird immer weh tun egal wieviel zeit vergeht.
ich weiß aber auch das Dieter nicht will das ich so leide aber es geht nicht anders es sind jetzt erst 6 Wochen und es tut unendlich weh da ich auch noch diese Zweifel und selbstvorwürfe in mir habe.
gestern war der 1.Advent und ich habe den ganzen Tag nur geheult es kam Besuch aber ich konnte durch nichts abgelenkt werden ich mußte und denke immer noch daran das mein Schatz diese Zeit nicht mehr erlebt die er so liebte und das er sich auch zum Ziel gesetzt hat.ich vermisse ihn so was gäbe ich ihn noch einmal zu sehen mich in seine Arme kuscheln abetr all das wird nie mehr sein.Diese Adventszeit und Weihnachten das wird für mich und ich denke auch mal für dich die schwerste Zeit mit werden.
Ich denke mal du hast recht es kann uns keiner helfen,die Tochter von meinem Schwager sagt auch immer Angelika ich kann dir nicht helfen außer das ich dich im Arm nehme und tröste die Zeit mußt du schaffen und überstehen aber wir werden immer für dich da sein.Es ist schon schön wenn jemand da ist und zuhört aber Abends und Nachts ist man immer alleine.Die tage und Nächte sind so lang an schlaf ist nicht zu denken man schläft mal 1Stunde ein dann bin ich wieder wach schrecke auf weil ich dachte mein Schatz hat mich gerufen diese Alpträume lassen auch nicht nach.Wenn ich tief und fest schlafe dann kommen diese träume es sind Menschen die ich gar nicht kenne und beschimpfen mich weil ich meinen Mann nicht zur Dialyse gebracht habe und seinen Körper vergiften lassen habe und da wache ich dann schweißgebadet auf.ich rede mit der ganzen Fam darüber und alle sagen das was du für Dieter getan hast das würde sich manch einer nur wünschen und es war alles richtig was du getan hast aber helfen tut mir das auch nicht.ich glaube diese schuldgefühle werde ich den rest meines Lebens in mir tragen..
Liebe Conny ich wünsche dir trotz allem eine schöne Advents und Weihnachtszeit ich bin sicher unsere Männer schauen da wo sie auch immer sind auf uns herab und sind bei uns.
Auch allen anderen hier im Forum wünsche ich eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße
Angelika


Und nun zu dir mein Schatz
du fehlst mir und ich vermisse dich manchmal bin ich sauer das du mich alleine zurück gelassen hast dann bin ich wieder wütend auf mich das ich sauer bin ich wollte doch nur das beste für dich.deine Pudelmütze die du immer getragen hast weil du immer gefroren hast die liegt nun im Bett neben mir ich habe auch die Bettseite gewechselt ich liege nun im deinem Bett das wollte ich dir auch noch sagen ich habe das Schlafzimmer wieder nach oben gebracht ich hätte unten nicht mehr schlafen können obwohl es ja egal ist die meiste Zeit laufe ich sowieso herum.Aber immer wenn ich in das Zimmer hingehe bekomme ich einen Weinkrampf ich wünschte du würdest noch bei mir sein
Und dies ist für dich mein Schatz,auch wenn die Zeit nicht so schell vergeht.

Ich vermisse dich nochoft;
und hatte doch gehofft,
die Tür geht auf,Du kommst herein
und alles wird wie früher sein.

Die Zeit ist schnell vergangen,
doch meine Trauer nicht.
Du bist von mir gegangen,
aber aus meinen Herzen nicht.

Was ich an dir verlor,
verstehen so manche nicht,
nur die,die wirklich lieben,
wissen wovon man spricht.

Mein lieber Schatz du fehlst allen hier letzten Samstag war hier im Dorf unser Weihnachtsmarkt ich war einmal kurz mit Waltraud und Rainer da und alle fragten und sagten das es eine schöne Trauerfeier war ich habe ja bis Samstag auser Waltraud Und Rainer niemanden mehr gesehen ich bin nirgends im Dorf hingegangen.
Heute war die danksagung in der Zeitung als ich die gelesen habe mußte ich wieder weinen dann hat Heinz angerufen er bringt mir heute Abend die Danksagungskarten nach Hause die ich dann ja noch verschicken muß,deine Nichte wollte mir helfen sie zu Adressieren aber das möchte ich alleine machen.Ansonsten ist deine fam immer für mich da meine ist ja ziemlich weit weg aber wir telefonieren oft fabian vermisst dich sehr er sagt er hat schon viel in dein Büchlein geschrieben und auch einen Brief den möchte er persönlich zu deinem Grab bringen er hat ja bald Weihnachtsferien und da möchte er 1 Woche bei mir verbringen ich freue mich wir werden jeden Tag bei dir sein.
So mein Lieber Schatz nun muß ich mal wieder hoch der Steuerberater kommt gleich du weißt das die Steuern noch gemacht werden müssen.
Ich liebe dich mein Schatz.

Dein lieber guter groß Schatz
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  #245  
Alt 09.12.2008, 20:17
CapozziI CapozziI ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Meine liebe Angelika,

ich habe lange nichts mehr geschrieben, weil ich einfach nur immer bei vielen still mitlesen wollte. Viele sind neu und es ist so schlimm, wieviele Lieben mit diesem schlimmen Krebs betroffen sind. Ich weiss auch, dass wir eigentlich ins "Hinterbliebenen-Forum" gehören, aber dort fühle ich mich nicht wohl. Ich habe Eure Geschichte von Anfang an mitverfolgt und zwischenzeitlich ist ja mein Pappa im Juli verstorben. Bei mir ist der Verlauf, dass ich Tage habe, wo es sehr gut geht und dann wieder ganz schlecht. Ich denke jeden Tag an ihn. Meien Mamma ist seit 20 Jahren tot, - auch Krebs. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen, weil ich mehr um meinen Pa trauere, als um sie. Aber ich habe ihm so sehr geliebt, schon als kleines Mädchen. Nicht dass, ich meine Ma nicht geliebt hätte, Gott bewahre, aber vielleicht ist es auch, dass dieser Schmerz frischer ist.

Mach Dir keine Sorgen, das Du noch so leidest, dass ist völlig normal. Schliesslich ist es ja noch so frisch. Unsere Lieben sind immer bei uns und auch wir werden eines Tages zur Ruhe kommen und unseren Frieden finden, - obwohl ich auch nach 4 Monaten sehr sehr leide.

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben trotz allem und geraden deswegen eine besinnliche und trostreiche Adeventszeit und die Hoffnung und das Bewusstsein, dass es unseren Lieben nun besser geht, schmerzfrei und in Gottes Händen. Wir sollten fest daran glauben,

sehr liebe Grüße,

Iris aus Dormagen und auch so unendlich traurig.....
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  #246  
Alt 20.12.2008, 08:27
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dihudi dihudi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Hallo ihr lieben
Ich wünsche allen hier im Forum ein gesegnetes besinnliches ruhiges Weihnachtsfest.
Auch wenn es für viele ein trauriges Weihnachtsfest wird aber unsere lieben sind auch in dieser schweren Zeit bei uns.

Liebe Grüße
Angelika
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  #247  
Alt 24.12.2008, 11:06
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Tine70 Tine70 ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Ich wünsche euch allen ein friedliches Weihnachtsfest, Hoffnung denen, die kämpfen und Trost denen, die trauern.



Alles Liebe,
Martina
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  #248  
Alt 31.12.2008, 15:10
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dihudi dihudi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr,
und ein besseres Jahr 2009,für alle die Betroffen sind und deren Angehörige.

Conny und maria wir haben unseren liebsten verloren und ich denke mal das auch dieser tag heute für euch sehr schwer sein wird genauso wie für mich,aber ich bin mir sicher das unsere lieben auf uns herunterschauen und auf uns acht geben.Ich für meien Teil werde um Mitternacht mit einem Glas Sekt auf die Terasse gehen und ich hoffe wir werden wieder so einen schönen klaren Sternenhimmel haben wie die letzten Tage und werde ganz fest mit meinem Schatz verbunden sein.Ich werde ihn zu prosten und ihn alles liebe wünschen da wo er nun ist.mag verrückt klingen aber ich bin nun mal so.
Auch an dir liebe Conny und Maria trotz des Schmerzes einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr

Liebe Grüße
Angelika
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  #249  
Alt 31.12.2008, 18:46
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Conny44 Conny44 ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Liebe Angelika,

es klingt überhaupt nicht verrückt, was du schreibst.
Ich wünsche dir, dass der Schmerz im neuen Jahr auszuhalten ist. Es wird noch ewig dauern, bis man damit überhaupt erstmal umgehen kann. Ich denk an dich, auch an Maria.

Ich drücke euch
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  #250  
Alt 01.01.2009, 01:56
Maria+Willi Maria+Willi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Liebe Angelika, liebe Conny,

ich wünsche Euch auch einen guten Start ins neue Jahr.
Der Tag war natürlich auch für mich sehr hart, habe
Mitternacht vor dem Bild meines Liebsten gesessen und
mit ihm geredet.
Fühlt Euch von mir gedrückt , ich denke an Euch.

LG
Maria
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  #251  
Alt 11.02.2009, 12:00
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dihudi dihudi ist offline
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Standard AW: BSDK mit Lebermetastasen u.Dialyse

Ich sag einfach mal wieder hallo

Mir ist mal wieder nach schreiben.
Es sind nun 4 Monate her das mein Mann von mir ging ich komme einfach damit nicht klar ich frage mich Tag und Nacht hast du alles versucht hast du alles gemacht konntest du etwas besser machen.
Manche tage denke ich es geht gleich die Tür auf und mein Schatz kommt herein und fragt was wollen wir machen.Aber leider bleibt diese Tür verschlossen und ich werde nicht gefragt.
Dann gibt es wieder Tage wo ich sauer bin und sage zu meinem Schatz warum hast du mich alleine zurück gelassen ich hätte doch noch soviele fragen gehabt und wir hatten doch noch soviel vor.Dann bin ich wieder wütend auf mich und sage mir wie kann ich nur so denken er mußte doch so leiden diese Schmerzen und er hatte sich nie beklagt bis zuletzt hat er an mich gedacht.
Ich lese immer wieder seinen letzten Brief an mich aber trotz allem komme ich mit meiner Entscheidung nicht klar.
Es wäre vielleicht anders wenn er einfach eingeschlafen wäre aber diese Entscheidung wo ich treffen mußte lässt mich nicht mehr zu Ruhe kommen.
Als ich beim Psychologen war und mit ihm geredet habe sagte r zu mir unter anderem das es in der Schweiz Offiziell Sterbehilfe gäbe ich mußte erst mal überlegen was er mir damit sagen wollte und es kam in mir hoch ob das wohl auch Sterbehilfe bei meinen Mann war wo ich gemacht habe ich fragte dann auch gleich nach das ich nun damit überhaupt nicht klar käme ob er meine das ich Sterbehilfe geleistet hätte.Er verneinte dann dies und sagte mir ihr Mann war schwer krank und das beste für ihn war nicht mehr zur Dialyse zu gehen ich sagte zu ihm und geau das ist es was mich so beschäftigt und nicht zur Ruhe kommen lässt Tag und Nacht ich nehme starkes Schlafmittel und auch dies lässt mich nur höchstens 2 Std. schlafen dann laufe ich wieder durchs Haus.Was wäre gewesen wenn ich ihn nur noch das einemal zur Dialyse gebracht hätte ich hätte dann gesehen wie es ihm ging ich habe nicht genug gekämpft sicher wollte ich nicht das mein Mann leiden muß das hätte mir auch das Herz gebrochen ich sagte zu dem Psychologen im Moment ist es so das ich eigentlich gar nichts mehr weiß und es mir unheimlich schlecht geht und mir mein Mann fehlt egal wo ich bin ich sage dann immer hier waren wir auch schon sehr oft.Nun sagte der Psychologe er möchte gerne das ich in eine Klinik gehe es wäre besser wenn ich mal zuhause wegkomme ob ich damit einverstanden wäre nach kurzen überlegen stimmte ich dem zu,wenn ich sehe das bringt mir nichts kann ich ja wieder gehen.
Nun warte ich auf meinen Aufnahmetermin die Klinik hat sich erst mit meiner Kasse in Verbindung gesetzt wegen der Kostenübernahme das ist wohl der übliche Gang bei Privaten.
Letzte Woche Dienstag mußte ich nach Siegen und dann in das Krankenhaus wo mein Schatz verstorben ist da kam mir alles hoch ich habe nur geheult als ich bei meinem Arzt ankam fragte er was passiert sei ich mußte ihn dann erst mal aufklären.Ich mußte an die Untersuchungsräume vorbei wo ich meinen Mann immer Entweder im Bett oder Rollstuhl hingefahren habe es war sehr schlimm für mich denn da kamen meine Gedanken in diesem Raum wurde Magenspiegelung gemacht in diesem Raum haben sie versucht eine PEG Sonde zu legen das nicht geklappt hat und und und.
Es war mir ob alles erst gestern gewesen wäre.
Ich glaube man wird nielmals damit fertig einen geliebten Menschen verloren zu haben.Auch wenn die Fam versucht einen aufzufangen aber die Tage und die Nächte sind unheimlich lang und die Gedanken kann man einfach nicht ausschalten.So nun habe ich erst mal wieder genug geschrieben höre jetzt lieber auf.

Liebe Grüße an alle

Angelika
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  #252  
Alt 11.02.2009, 13:38
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Tine70 Tine70 ist offline
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Liebe Angelika,

schön, dass du dich wieder meldest.
Es tut mir sehr, sehr leid, dass die Trauer so schmerzt und allgegenwärtig ist und ich weiß, dass ich nichts sagen kann, was dich trösten oder dir helfen wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie viel Zeit wir brauchen, um Endgültigkeit anzunehmen und dir Erinnerung nicht nur schmerzt, sondern auch schön ist.

Ich wünsche dir in dieser Klinik eine gute Zeit und hoffe, die "Auszeit" tut dir gut!

Alles Liebe,
Martina

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Geändert von Tine70 (11.02.2009 um 13:41 Uhr)
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  #253  
Alt 11.02.2009, 15:06
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Liebe Martina

Danke für deine lieben Zeilen,aber ich glaube es wird uns immer schmerzen sicher gibt es auch Augenblicke wo ich auch mal an was denke was mich zum schmunzeln bringt.Aber der Schmerz und die trauer überwiegt eben man sagt immer die zeit heilt alle Wunden aber diese wohl nicht wenn mann das liebste verloren hat.
Meine kleine Enkelin Katherina war 2Wochen bei mir als ich sie von zuhause abholte mit ihrer Mama und wir bei mir zuhause angekommen sind ich die Haustüre aufsperrte und die kleine ins Haus lief und sie rief nach ihren Opa mir stiegen sofort die tränen in die Augen sie lief im ganzen Haus herum und rief immer wieder Opa dabei wird sie erst 2 jahre als sie ihn das letzte mal im Krankenhaus sah das war vor 4 Monaten.Ich nahm dann die kleine erst mal auf dem Arm und sagte ihr Opa ist nicht da er schläft im Himmel bei den Englein.ich habe ja überall ein Bild von meinen Mann in der Küche hängt eines wo er die kleine auf den Arm hat und jedesmal wenn wir in der Küche waren beim Essen da schaute sie auf das Bild und sagte da Opa Heia schaute dann hinaus und sagte psst Opa heia sie ist noch so klein und versteht alles was man ihr sagt es ist schade das ihr Opa sie nicht aufwachsen sieht er hätte seine freude an ihr gehabt genauso wie an unseren Enkel Fabian.

ja liebe martina ich habe eine Weile gebraucht um mal wieder zu schreiben
es lag wahrscheinlich daran es war Weihnachten die mein Mann ja noch erleben wollte das neue Jahr wo ohne ihn begann und dann im Januar unser gemeinsamer Geburtstag den wir groß feiern wollten und mit allem war ich alleine es wurde zwar geburtstag gefeiert mein Mann war auch dabei aber im kleinen Rahmen mein Mann hätte sicher nicht gewollt das ich an unserem tag alleine zuhause sitze.
Ich habe immer mal hier rein geschaut konnte aber nicht schreiben und es berührt mich immer mehr wieviel leid es gibt und wieviele haben es noch schwerer wie ich.

Ja ich hoffe auch das mir diese Klinik was bringt es ist ja wie eine Kur für die seele halt ob es mir was bringt weiß ich nicht denn ich suche ja nach Antworten über meine Entscheidung die wird mir aber keiner geben können was gewesen wäre hätte ich noch mal meinen Mann zur Dialyse gefahren wie wäre es ihm danach gegangen hätte ich ihn weihnachten noch gehabt wie er es wollte oder besser gesagt sich als Ziel gesetzt und ich uhn das verwährt habe weil ich sagte nicht mehr zur Dialyse ich wußte was dann passiert. na mal sehen wie es in dieser Klinik sein wird.

Und dann habe ich mich für Juni bei dem Treffen in Berlin angemeldet da freue ich mich darauf persönlich Leute aus dem Forum kennenzulernen.
So nun erst mal genug geschrieben

Liebe grüße
Angelika
__________________
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  #254  
Alt 13.02.2009, 12:30
Angi0707 Angi0707 ist offline
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Liebe Angelika,

ich weiss nicht ob du dich noch an mich erinnern kannst.....aber ist auch
egal.
Ich moechte dir nun wirklich sagen, so wie damals - als dein Schatz noch bei dir war, du kannst so unheimlich stolz auf dich sein, auch wenn dir das nicht hilft deine Schmerzen zu lindern. Du warst immer fuer ihn da, hast ihm den Weg den er gehen musste erleichtert, ihn mit deiner ganzen Liebe unterstuetzt, er wusste und weiss das.
Ich hoffe fuer dich, das die Trauer bald etwas "einfacher" wird und das finde es sehr mutig, das du in die Klinik gehts, mutig und sehr vernuenftig. Oft ist eine Auszeit wirklich das beste,
Ich wuensche dir alles alles Gute,
denk oft an die Zeit im Forum, als ich noch aktiv hier war....danke.
Angi
__________________
Mein Dad....Diagnose BSDK mit Metastasen am 23.Mai.2008
Eingeschlafen fuer immer am 10. November 2008
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  #255  
Alt 13.02.2009, 14:19
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Liebe Angi

Sicher kann ich mich an dich errinnern ich denke wenn man hier im Forum schreibt und liest die geschichten von Betroffenen und Angehörigen die Kämpfen und hoffen geht einem ja doch zu Herzen und man weiß das es doch bei dieser krankheit oft nicht sehr gut ausgeht.
Ich habe leider lange nichts mehr von dir gelesen ich hoffe dir geht es soweit gut wenn man das so sagen kann.

Vielleicht hilft mir die Klinik und ich schäme mich auch nicht dafür das ich in eine psychomatische Klinik gehe denn ich gestehe mir ein das ich es alleine nicht schaffe da herauszukommen.Sicher der Tod meines geliebten Schatzes den werde ich nie überwinden er wird mir immer fehlen.
Aber ich weiß auch das er es nicht wollte das ich mich so Quäle mit Fragen die ich doch nie beantwortet bekomme und ob ich richtig gehandelt habe da brauche ich hilfe um damit besser umgehen zu können,ich sage immer zu meiner Fam es wäre wohl für mich leichter wenn er eingeschlafen wäre und nicht mehr aufgewacht käme ich vielleicht besser damit klar.
Ich stehe jeden tag an seinem Grab rede mit ihm und frage ihn warst du mit meiner Entscheidung einverstanden,ich weiß das er sagen würde ja denn ich habe es ja in seinem letzten Brief wo er an mich geschrieben hat gesagt er wußte wie es mir gehen wird aber ich komme nicht dagegen an.
Liebe Angie ich hoffe wieder mal von dir zu lesen ich wünsche dir alles erdenklich gute und danke für deine lieben zeilen.
Ich denk an dich wie auch an viele andere und lass dich mal lieb umarmen

Liebe grüße
Angelika
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