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  #1  
Alt 07.09.2004, 17:30
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Hallo,
bei meiner Internetrecherche bin ich auf dieses Forum gestoßen und freue mich auf Informationen von andern.
Ich bin erst 42 Jahre alt, weiblich , Nichtraucherin und -trinkerin, keine Malerin oder Friseuse, bin Schadstoffen immer möglichst aus dem Weg gegangen und habe trotzdem am 13.08.04 die Diagnose Blasenkrebs gestellt bekommen. Nach der 1.TUR hieß der Befund pTa-G2. Die 2. TUR ist MItte Oktober geplant, danach beginnt eine Chemo. Weitere Diagnostik (z.B. CT oder MRT) ist nicht geplant, wie war das bei Euch? Was kann ich noch außerdem für mich tun? Viele Grüße, Wilma
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  #2  
Alt 07.09.2004, 18:35
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Liebe Wilma,
der Befund pTa ist so makaber es für Dich klingen mag, noch das "Beste" vom Schlechten. Ausserdem bedeutet das Grading "2", dass er mittel aggressiv ist, also eben nicht höchst aggressiv, das wäre G3.

pTa ist sozusagen noch ganz an der Oberfläche und es gibt noch überhaupt keinen Anlass zur Sorge, dass der Tumor invasiv (also in die Muskelwand) eingewachsen ist. Das würde erst ab pT2 der Fall sein. Deswegen verstehe ich auch nicht, dass eine neuerliche TUR und eine anschließende Chemo geplant ist.

Auch der blaue Ratgeber zum Thema Blasenkrebs spricht in deinem Fall zwar von regelmäßigen Kontrollen (alle 3 Monate) jedoch keiner neuerlichen TUR.

Ich möchte den Ärzten auf keinen Fall vorgreifen bzw. ist es vielleicht sogar gut, dass sicherheitshalber noch eine TUR gemacht wird, jedoch ist jede OP auf ihre Art auch belastend. Du wirst danach mit Chemo wahrscheinlich meinen, dass dir Zytostatika in die Blase eingespritzt werden oder?

Bei meiner Mama wurde letztes Jahr pT1G3 und TISG3 festgestellt und durch die 2. TUR bestätigt. Danach erfolgte eine BCG - ist so ähnlich wie mit den Zytostatika nur eben mit diesen Tuberkulosebakterien. Auch bei ihr wurde bis jetzt keine weitere Diagnostik angewandt (ausser Lungenröntgen wegen der BCG). Du brauchst dir in deinem Fall - soviel ich weiss - wirklich keine Sorgen zu machen, wegen etwaiger Metastasen, die Gefahr ist wirklich minimal.

Ganz wichtig ist es, sehr viel zu trinken, auch Preiselbeeren sind sehr gesund für die Blase. Meine Mama hat sie leider nicht so vertragen wegen der Säure. Zusätzlich nimmt sie Vitamine und auch mistelspritzen und Wobe Mugos (Enzyme).

Bis jetzt ist Gott sei Dank noch kein Rezidiv gekommen, wofür ich sehr dankbar bin. Sie ist auch erst 55 Jahre alt.

Es tut mir sehr leid für Dich, der Befund hat dich erst mal sicher umgehauen. Ich wünsche Dir das Beste und wenn du irgendwelche Fragen hast, bitte gerne.

Liebe Grüße und alles Gute, Astrid
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  #3  
Alt 07.09.2004, 18:51
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Hallo Astrid,
dass bei mir eine Mitomycin Install. Therapie und die zweite TUR gemacht werden, haben die Ärzte mit meinem Alter und dem Fehlen der klassischen Risikofaktoren begründet.
Der Befund hat mich nicht mehr ganz so sehr umgehauen, da ich über 6 Wochen immer wieder blutigen Urin hatte und die Symptome nicht richtig mit einer Cystitis erklärbar waren.Habe michschon vor den Blasenspiegelung über Basenkrebs informiert und wußte, was so ungefähr auf mich zu kommt. Danke für die Tips und die guten Wünsche!
Liebe Grüße, Wilma
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  #4  
Alt 08.09.2004, 18:13
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Liebe Wilma,
bitte gerne, auch wenn ich Dir nicht so sehr behilflich sein konnte. Zu Deinem Alter kann ich nur sagen, dass ich im Zuge meiner Recherchen über Blasenkrebs eine Passage gelesen habe, dass die Betroffenen generell immer jünger werden und es auch immer mehr Frauen werden (war ja früher eher als "Männerleiden" deklariert).

Da ich meine Mama aber so oft es geht zur Therapie begleite, stelle ich fest, dass dort doch vorwiegend ältere Männer anwesend sind.

Es ist gut, dass die Ärzte Vorsicht walten lassen, besser einmal zuviel als zuwenig.

Ich drück dir ganz fest die Daumen, Astrid
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  #5  
Alt 09.09.2004, 08:40
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Liebe Astrid,
vielen Dank für Deine guten Wünsche.
Ein Grund warum immer mehr Frauen, auch jüngere, an Blasenkrebs erkranken, ist der, dass immer mehr Frauen und zum großen Teil auch sehr junge Mädchen heute rauchen! (Ich bin Nichtraucherin).
Deiner Mama wünsche ich alles , alles Gute für die Zukunft. Mein Vater war auch an Krebs erkrankt, ich weiß, wie sehr ich mich um jede mögliche Information bemüht habe, um nicht nur hilflos da zu stehen!
Viele Grüße, Wilma
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