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  #1  
Alt 30.09.2002, 09:37
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Standard Verhärtungen in der Brust

Hallo,

bin etwas beunruhigt. Meine Schwester hatte im März 2002 mit 36 Jahren BK mit 5 befallenen LK. Sie hat vor ca 5 Wochen die Strahlentherapie beendet. Die Brust fühlt sich immer noch teilweise sehr hart an, besonders an der OP-Narbe aber auch an anderen Stellen. Manchmal hat sie auch noch Schmerzen (stechen) in der operierten Brust. Beim CT wurde wohl noch eine Flüssigkeitsansammlung gefunden. Der Radiologe sagte so etwas gäbe es häufiger nach der OP. Das wäre nicht schlimm und würde sich in den nächsten Monaten bzw. Jahren zurückbilden.
Hat jemand die selben Erfahrungen gemacht. Wäre dankbar für jede Antwort.

Liebe Grüße
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  #2  
Alt 30.09.2002, 09:48
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Standard Verhärtungen in der Brust

Hallo Nicole,
bei mir hat das glaube ich 3 oder 4 Jahre gedauert, bis die Brust wieder weich war. Und Schmerzen habe ich heute auch noch manchmal, wenn ich etwas viel gearbeitet habe. Ich nehme das dann immer als ein Zeichen, mich etwas zurückzunehmen.
Ich kann verstehen, dass sich Deine Schwester Sorgen macht. Am Anfang denkt man bei jedem Ziehen oder Stechen, es geht wieder los. Aber mit der Zeit lässt das nach. Man fühlt ja auch immer noch krank. Ich habe nach der Operation, Chemo und Bestrahlung 2 Jahre gebraucht, um mich wieder gesund zu fühlen.
Also macht Euch keine Sorgen. Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und alles Gute.
Brigitte
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  #3  
Alt 30.09.2002, 09:58
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Beiträge: n/a
Standard Verhärtungen in der Brust

Liebe Brigitte,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Das ist wirklich beruhigend zu wissen, das es Dir auch so erging auch so lange Zeit danach.
Vielen Dank nochmal, wünsche Dir auch alles alles Gute und weiterhin viel Kraft.
Nicole
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  #4  
Alt 03.11.2002, 12:59
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Verhärtungen in der Brust

Hallo, liebe Nicole! Eine sehr liebe Freundin von mir hat das Gleiche wie deine Schwester durchgemacht. Bei ihr hat der Arzt allerdings die sich ständig bildende Lymphflüssigkeit an der OP-Narbe per Punktion abgesaugt. Sie hatte da regelrecht einen mit Flüssigkeit gefüllten Hautsack hängen, es kamen bei der Punktion regelmäßig bis zu 50-80 ml da raus. Radiologen reden schon mal viel, wenn der Tag lang ist, deshalb solltest du mit deiner Schwester vielleicht doch lieber nochmal mit dem operierenden Arzt reden, der kennt deine Schwester ja sicher besser als der Radiologe. Bei meiner Freundin ging das dann so zwischen 5-7 mal mit dem Absaugen und dann war´s gut. Ich finde eben nicht, daß deine Schwester mit den Schmerzen leben muss. Schmerzen haben die unangenehme Eigenschaft, daß sie chronisch werden und das muss ja nicht sein. Ich selbst bin übrigens auch Brustkrebsbetroffene, allerdings ohne Bestrahlung, dafür mit Chemo.
Aus dem Forum hier weiß ich eben auch, daß während der Bestrahlung keine Lymphdrainage gemacht werden darf und einige Zeit danach auch nicht. Wie lange ist die Bestrahlung deiner Schwester jetzt her? Vielleicht kann jetzt nach entsprechender Wartezeit eine gute Krankengymnastin deiner Schwester helfen und ihr die Lymphflüssigkeit wegarbeiten? Das geht nämlich, wie ich von meiner Krankengymnastin weiß. Also, bleib dran an dem Thema und frag dich durch, bis du für deine Schwester was erreicht hast. Viel Glück für euch Beide und haltet euch wacker. Tschüss von Monika :=))
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  #5  
Alt 03.11.2002, 13:07
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Verhärtungen in der Brust

Hallo, Nicole, noch ein Nachwort zu oben. Auf Seite 5 im ersten Beitrag von Steffi "Tipps zu Lymphödemen" findet sich die Antwort von Rita, auf die ich mich eben bezogen habe. Ist gut zum Nachlesen. Liebe Grüße - Monika :=))
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