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Alt 23.02.2017, 22:39
axiom axiom ist offline
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Standard AW: Meine Erfahrung - 9 Zyklen Chemo

Das mit der starken Grippesaison gebe ich dir recht, aber die dauert gewöhnlich kein ganzes Jahr, sondern die ist meistens so wellenartig im Herbst und Frühjahr. Aber dieses Jahr war es richtig arg. Fast jeden aus meiner Familie hats erwischt!
Ich bin ja eigentlich immer krank, sobald jemand in meiner Nähe Schnupfen hat. Von Dezember bis Jänner waren extrem viele Menschen in meinem Umfeld krank und ich hab es geschafft, mit Hände desinfizieren oder waschen und (NaCl-)Pflegesprays für die Nase (mein HNO meinte, dass ist wie Händewaschen für die Nase), gesund zu bleiben.

Das mit dem "Anheizen" kann ich mir kaum vorstellen. Die hohe Heilungsrate hat mit der guten Kombination zu tun. Rückfälle werden eher von second line Chemo etc behandelt und nicht vom Immunsystem aufgehalten. Immerhin ist das Risiko für einen Tumor im zweiten Hoden bei ehemaligen Hodenkrebspatienten erhöht (ich glaube 5% aller Hodenkrebspatienten bekommen das, dagegen hat Hodenkrebs eine WSK von 0,006% in der männlichen Bevölkerung).
Und selbst wenn, Etoposid ist für das Knochenmark nicht sonderlich gesund, und das ist sowohl für die Bildung von Blutkörperchen als auch dadurch für das Immunsystem verantwortlich.

Die Studie bzgl. PEB und T-Lymphozyten kann man jedenfalls sicher in einer medizinischen Datenbank nachlesen.
Man muss aber auch nicht alles schwarzmalerisch sehen. Nebenwirkungen müssen nicht auftreten.

Ich wollte nur einen guten Ratschlag geben, wenn man schon das Gefühl hat, dass man vielleicht Leukämie hat, klingt das nicht nach einem normalen Immunsystem.

Egal was es ist, ich wünsch euch ganz viel Gesundheit. Grippesaison sollte ja bald vorbei sein
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8/16: Orchiektomie Links (Nicht-Seminom IIa)
9/16 - 11/16: 3xPEB (danach: Marker negativ)
2/17 roboterunterstützte RTR (1,5cm links-paraarotaler Lymphknoten: tumorfrei)
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10/20 MRT Abdomen: Alles i.O.
3/21 Tumormarker weiterhin negativ
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Stichworte
hodenkrebs, nachsorge, rezidiv, rla, ängste


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